bipolare Störung - manisch depressiv

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3 Antworten

Wie lange ist seine Diagnostik her? Vielleicht lohnt es sich wirklich erneut einen Psychiater aufzusuchen um die Diagnose bestätigen oder ändern zu lassen.

Wenn er wirklich an Bipolarer Störung erkrankt ist, dann ist das, so zumindest gerade meine Erinnerung, etwas, was sich nicht einfach "wegtherapieren" lässt. Bei bipolarer Störung sind meistens (wenn nicht gar immer) Medikamente angebracht (zum Beispiel Lamotrigin). Diese stabilisieren die Stimmung, das bedeutet, dass es zu weniger starken oder gar keinen depressiven oder manischen Phasen mehr kommt. Eine Therapie (verm. Verhaltentherapie) kann ergänzend sicherlich nicht schaden. Denn man kann auch ein stückweit lernen mit den "Stimmungsschwankungen" umzugehen und ihnen auf "natürlichem" Weg entgegen zu wirken.

Beides zusammen, Medikamente und Therapie, können das Leben des Betroffenen wirklich sehr vereinfachen.

Wichtig wäre ein Psychiaterbesuch allerdings auch, falls sie die Diagnose von damals heute nicht mehr halten lässt und es vielleicht doch eher eine andere Erkrankung ist. Ich mag das ob des Textes nicht beurteilen (fänd ich letztendlich im Internet auch sehr unseriös). Und andere Erkrankungen müssen oder können natürlich auch anders behandelt werden.

schokoschnitte1 27.11.2012, 09:29

Wie lange die Diagnostik her ist, kann ich leider nicht sagen. Aber wohl schon einige Jahre. Bei ihm ist das nicht ganz so ausgeprägt. Eher eine Hypomanie. Depressionen sind - soweit ich das bis jetzt beurteilen kann - eher weniger vorhanden. Er ist dann antriebslos (was sich großteils auf die Wohnung auswirkt), redet ohne zu denken (was dann meistens in irgendeiner Beleidigung endet bzw. ist er "sowieso der Beste").. Ich hab mir schon gedacht, dass ich ev. mit einem Psychologen darüber spreche, erst mal ohne sein Wissen - einfach um in der Sache mal einen Durchblick zu bekommen..

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Mireilles 27.11.2012, 10:01
@schokoschnitte1

Ich persönlich würde da gar nichts ohne sein Wissen machen, ich bin eher der Typ für offene Karten in einer Beziehung. Das ist nun aber völlig wertfrei, das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Es kann allerdings natürlich nicht schaden sich mal real von jmd Porfessionellem beraten zu lassen. Es gibt auch für jede nur denkbare Erkrankung auch Selbsthilfegruppen für Angehörige. Viele SHG haben Infoabende zu denen dann auch Psychiater oder Psychologen eingeladen werden die dann Fragen beantworten.

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schokoschnitte1 27.11.2012, 10:37
@Mireilles

Mir gehts einfach darum, dass ich da mit jemandem drüber sprechen kann der sich damit auskennt. Klar, kann ich mit Freunden etc drüber sprechen wenns mir ned gut geht, wirklich weiterhelfen wird mir das aber nicht.. War eher so gedacht, nicht dass ich da gleich hinter seinem Rücken einen Termin mach etc. Einfach nur für mich persönlich. Damit ich gewisse Dinge dann vielleicht besser versteh oder anders seh, weil ich im Moment selber irgendwie nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Auch wenns bei ihm jetzt (noch ned?) so extrem ist.

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Ich würde mit Spezialisten der Psyche der über sprechen. Nimm Deinen Mann mit oder lade einen Psychiater ein. Damit er deinen Mann beobachtet, warum: Weil wenn du sagst wir gehen einem Psychiater, automatisch werden Abwehrreaktionen hervor gerufen! Langsam heran gehen! Ob es Boderline ist kann nur Fachleute beurteilen!

schokoschnitte1 27.11.2012, 08:28

Er war ja schon mal in einer Therapie bzw. hat Medikamente bekommen. Warum er das ganze dann abgebrochen hat weiß ich nicht. Im Gespräch hat er ja von sich aus gemeint, dass es vielleicht gut wäre, nochmal eine Therapie zu beginnen. Nur ob er das auch wirklich vor hat oder ob er das nur gesagt hat um "mich zu beruhigen" weiß ich nicht. Auf jedenfall möcht ich ihn nicht drängen wenn ich sag, dass er unbedingt eine Therapie machen soll - da erreich ich glaub ich eher das Gegenteil.

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Mireilles 27.11.2012, 09:04

Wie kommst du nun gerade auf Borderline? Sie sprach von Bipolarer Störung.

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Ich würde ihm genau das sagen:

Immerhin empfinde ich was fü ihn, möchte ihn nicht verlieren bzw ihn unterstützen. Doch würde ich ihm auch klar deutlich machen, dass Du nicht der Mülleimer bist und er sich seine Eifersucht sonst wo hinschieben kann. Entweder er aktzeptiert das oder Du gehst. Ich persönlich würde Dir auch raten abzuhauen und was neues aufzubauen aber -> Deine Entscheidung

schokoschnitte1 27.11.2012, 08:24

Dass ich nicht sein "Mülleimer" bin hab ich ihm schon mehr als deutlich gemacht. Auch bevor ich gewusst hab, was wirklich los ist. Aber jetzt hab ich endlich eine "Erklärung" dafür, warum er "so ist".

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