Bipolare Störung - Fehldiagnose?

4 Antworten

Meine Frau hat seit Jahrzehnten eine Bipolare Störung. Was Du nennst sind alles unterschiedliche Aspekte, die einer Bipolaren Störung zugeordnet werden können. Hellhörig macht mich die Absetzung der Medikamente. Menschen in einer Manischen Phase neigen dazu zu denken alles wäre gut. Bitte nicht in Eigenregie die Medikamente absetzen. Symptome einer Manie sind: Verringertes Schlafbedürfnis erhöhte Betriebsamkeit Fehleinschätzung der Umgebung stark gesteigertes Risiko- und Selbstbewusstsein verringerte Hemmschwelle Aggression Wenn Du mit der Diagnose nicht einverstanden bist, dann suche Dir bitte einen Arzt, dem Du vertraust. Dass kann lange dauern. Aber eine unbehandelte Bipolare Störung kann sehr traumatisch werden Gruß

Natürlich ist es möglich das die bipolare Störung eine Fehldiagnose ist, auch Psychologen/Psychiater machen in solchen Dingen Fehler, nur klingt es sehr danach als wolltest du unbedingt dass es eine Fehldiagnose ist und das lässt mich eher vermuten das du nicht wahrhaben willst das du wirklich an dieser Krankheit leidest.

Wenn du aber Zweifel hast kannst du dir doch jederzeit eine Zweitmeinung von einem anderen Psychiater oder Psychologen einholen, das recht dazu hast du jedenfalls, die Krankenkasse sollte das so weit ich weiß auch übernehmen.

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Ich kann mich mit der Erkrankung null identifizieren, das ist mein Problem. Zudem hatte ich ja noch andere Symptome die nicht für eine bipolare Störung sprechen..

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@Morloch1990

Also wie gesagt wenn du ernsthafte Zweifel hast würde ich dir empfehlen noch einmal zu einem anderen Psychiater oder Psychologen zu gehen und diesen nach seiner Meinung zu fragen, da dir übers Internet ja niemand eine Diagnose stellen kann und es eben nicht ausgeschlossen ist das du recht hast.

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@WonderingAlicee

Das wäre denke ich die beste Lösung und das werde ich auch bald tun. Dankeschön für deine Antwort.

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@Morloch1990

Das muss aber nicht heißen, dass du keine bipolare Störung hast! Du kannst auch mehrere Diagnosen aufweisen, so wie du mehrere Symptome aufweist. Hast du ja selbst auch schon geschrieben: Angststörung. Das ist typisch im Bezug auf Depressionen. Es kann aber auch eine von den anderen Depressionsarten sein. Eine zweite Meinung wäre gut und wird auch von der Krankenkasse unterstützt.

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vermutlich nicht.

die diagnose kann genauso richtig wie falsch sein.

und wer behauptet, dass andere leute die umgebung realer wahrnehmen, als du es tust.

du bist dir nicht ganz sicher.

das einzige, was du sicher bist: gefährdet. in jeglicher hinsicht.

psychiatrische krankheiten sind krankheiten wie alle andern auch. du kannst deine chronische krankheit nicht dauerhaft bessern, wenn du die hilfe, die dir angeboten wird, verweigerst. mit der entsprechenden medikamenten-substitution kannst du vermutlich ein fast normales leben führen.

wozu ist schon eine diagnose oder fehldiagnose wichtig? hauptsache, du kommst mit dir und deinem leben klar - und das tust du eben nicht, solang du derart hin- und hergerissen bist.

Es wäre mir lieber zu wissen, dass es eine Fehldiagnose ist. Wer möchte schon sein ganzes Leben lang an so einer psychische Erkrankung leiden? Da ich nicht vor habe Medikamente einzunehmen. Auf diese Art und Weise lasse ich mein Leben nicht bestimmen. Hinzu kommen negative Erfahrungen die mit Medikamenten verbunden sind.

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@Morloch1990

Nach deiner Argumentation müssten Diabetiker ihr Insulin auch ablehnen.

Das medikamentöse Einstellen ist bei psychischen Erkrankungen schwierig und bei dir scheint es bedauerlicherweise beim ersten Versuch schief gegangen zu sein. Das sollte dich wirklich nicht davon abhalten, eine neue Chance zu ergreifen.

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@nephalym

Man kann eine körperliche Erkrankung nicht mit einer seelischen vergleichen.

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@Morloch1990

Die körperlichen Ursachen, die oft einer seelischen Erkrankung zu Grunde liegen, sind schlicht und ergreifend eine körperliche Erkrankung. Stoffwechselstörungen und epigenetische Prozesse sind etwas ganz Handfestes. Da sollte man sich keine falschen Vorstellungen machen.

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@nephalym

naja - da ist jemand enttäuscht, weil das nicht geschrieben wurde, was er gern lesen wollte...

sei froh, dass man dir kein borderline diagnostiziert hat...

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@Morloch1990

Ja, erbärmlich und außerdem ziemlich dämlich. Als ob Borderline grundsätzlich schlimmer wäre als Bipolar.

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