Biologiestudium, Tiermedizin oder was ganz anderes?

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4 Antworten

Endlich stellt mal jm. wider Gute Fragen und denkt mit..liegt das am Abischnitt?

Was am besten ist...das kann dir keiner sagen. In beiden studiengängen müsstest du einen Studienplatz bekommen.

Biologie: Das Grundstudium ist nicht leicht, gerade weil du dich mit Botanik quälen darfst, was wirklich echt schwer sein kann, wenn man damit nicht sympathisiert. Auch die Chemie, besonders AC und OC haben es in sich. Sogar Chemiker bekommen bei den Klausuren leicht ins grübeln. Mathemathik ist elemantar wichtig. Ich glaube dennoch nicht, das du damit Probleme bekommen solltest. Wichtig ist noch, das du eine gewisse Zeit auch im Labor bist und dort an versuchen teilnehmen musst und Protokolle schreiben musst. Nach dem Bachelor kannst du dich ja spezialisieren, Genetik, Biotechnologie....etc. was dir eben am meisten Spaß macht.

Zur Tiermedizin kann ich dir leider nicht so viel erzählen, außer das ma auch handwerklich geschickt sein muss, denn jede operation ist ein Eingriff und bei vielen geht es um leben-Tot-bleibende Schäden. Ich finde man muss einen touch dafür haben.

biologen verdienen kein Geld: Das ist nicht ganz so wahr. Ein Bachelor 4,0 mit Schwerpunkt Botanik wird wohl kaum Fuß fassen. Hingegen wird ein Master mit Schwerpunkt genetik beste Chancen haben (man sollte aber aufjedenfall promovieren!)

Also Biologe bist du sehr vielseitig, du kannst in die freie Wirtschaft gehen, dich bei großen Instituten bewerben (Frauenhofer z.B),Lehrer, Dozent/in, auf Expedition gehen und neue Arten erforschen, Gegegifte entwickeln (als den DNA Code knacken)..... Tiermedizin hat auch sein Vorteile: Tierärzte werden imm gebraucht und es wird sich sicherlich etwas leichter Arbeit finden aber bedenke...um eine eigene Praxis eröffnen zu können, brauchst du eine Menge Startkapital!

Am betsen, du schaust dir ein paar Vorlesungen an, wenn du mal Zeit hast, sprich mit Studenten, Studienberatung und wähle das, was dir mehr Spaß machen würde und wo du mehr Chancen siehst.

Viel Erfolg =)

Danke, das ist doch mal eine umfangreiche Antwort :)

Im Moment ändere ich meine Meinung irgendwie jeden Tag.. Schrecklich :D

Das Problem bei der Operations-Sache in der Tiermedizin ist ja, dass man das nicht vorher ausprobieren kann. Und ich denke mir auch, selbst wenn man anfangs etwas abgeschreckt ist, bringt die Zeit im Studium und Beruf auch Erfahrung und Routine mit sich. Aber wie gesagt, ist halt schwierig, das vorher auszuprobieren.

Als Biologe bei einem Institut zu arbeiten, auf Expeditionen gehen und Tiere erforschen wäre wirklich das Größte. Um das machen zu können, müsste ich ja eher Biologie studieren. Aber wie groß ist die Chance, hinterher tatsächlich an so eine Stelle zu kommen? Und wenn ich mir dann die Alternativen angucke, wird mir schon fast wieder schlecht. Pharmaberater? Nein danke. :-/

Und als Tiermedizinerin kranken und verletzten Tieren zu helfen, stelle ich mir auch total genial vor. Ich würde dann aber weniger Haus- und Nutztiere in Erwägung ziehen, sondern vielmehr würde mich die Arbeit in Tierauffangstationen etc. interessieren. Habe zum Beispiel eine Dokumentation über Tierärzte in Australien gesehen, die verletzte oder erkrankte Delfine, Wale, Haie etc. behandeln und pflegen. Aber da auch wieder die Frage - wie wahrscheinlich ist es, an so eine Stelle zu kommen?

Ich kann halt nicht genau sagen, was mich mehr reizt. Tiere retten oder erforschen. Am liebsten möchte ich halt möglichst viel und nahen Kontakt zu Tieren haben. Und da sehe ich wiederum mehr Chancen in der Tiermedizin. Ach herrje.. ^^

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wähle dein Studium ja nicht nach dem Aspekt wo du mehr kohle machen kannst... die miesten brechen ein Studium ab wenn es denen niht so ganz spaß macht. erkundige dich doch persönlich frag nah ob du ein Praktikum machen könntest oder mal eine Woche da reinschnuppern den Alltag begleiten.

Ich sagte ja, das Geld eine untergeordnete Rolle spielt. Aber ich will auch nicht 5 Jahre lang studieren und Geld investieren (Bzw meine Eltern einen Haufen Geld investieren lassen), um hinterher Hartz IV beantragen zu müssen.

Das mit dem Praktikum habe ich auch schon überlegt, allerdings ist es wohl ebenso schwer an ein Praktikum in meinem Wunschbereich ranzukommen, wie hinterher einen Job dort zu finden. Ich werde allerdings im nächsten Jahr einige Monate ins Ausland gehen und dort Freiwilligenarbeit im Tierschutzbereich machen, vielleicht hilft mir das ja auch weiter.

Danke!

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@LilSista97

also weder bei Bio noch bei Veterinären wirst du hartz4 beantragen müssen. Das ist immer lebenswichtig was du da im Studium lernst. egal ob für Mensch oder Tier...solche Leute sind immer gefragt.

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Also mit Bio hast du es auf alle Fälle sehr schwer etwas zu finden. Ohne Doktortitel kannst du eine unbefristete und einigermaßen gut bezahlte Arbeitsstelle eigentlich vergessen. Eine Stelle, bei welcher du mit Tieren arbeitest (Tierversuche jetzt mal ausgeschlossen...) und in der Natur forschst wirst du auch nur mit viel Glück und guten Beziehungen bekommen, in der Regel wir das Ganze dann auf Laborarbeit hinaus laufen. Wenn dich das nicht abschreckt, ist Bio aber auf alle Fälle ein tolles (wenn auch sehr aufwendiges) Studium. Bei Tiermedizin hast du es später nicht so schwer, eine Arbeit zu finden, mich hat allerdings u. a. das vorgeschriebene Schlachthauspraktikum davon abgehalten.

Schlachthauspraktikum? o.O Das höre ich gerade zum ersten Mal. Was heißt das genau? Hm, ich denke mir immer, die Leute, die jetzt solche Arbeit machen, die ich mir wünsche, haben das ja auch irgendwie geschafft. Ich weiß nur nicht, ob mir die Alternativen, die es in dem Berufsfeld gibt (Pharma-Industrie etc.) gefallen, falls mein Traum sich nicht erfüllen lässt. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, als Tierärztin später bei der Geburt von Kälbern zu helfen oder Haustiere zu behandeln..

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@LilSista97

Man muss beim Tiermedizinstudium ein 6wöchiges Praktikum im Schlachthaus machen... Allerdings weiß ich nicht genau, ob das wirklich an jeder Uni vorgeschrieben ist. Wenn du allerdings nicht in dem Beruf arbeiten möchtest, dann studiere doch lieber Bio, da sind die Möglichkeiten vielfältiger. Und wenn du Glück hast, findest du ja vielleicht deinen Traumjob!

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@Biene862

Naja, wahrscheinlich deshalb, weil man ja eben auch in der Branche als "Nahrungsmittelüberprüfer" oder wie man das nennt arbeiten kann. Schön finde ich das zwar auch wirklich nicht, und es geht einem auch bestimmt stark an die Nerven, aber was sein muss, muss sein. :-/

Naja, ein wenig Zeit habe ich ja auch noch, und während meines Freiwilligendienstes kann ich mich ja auch noch orientieren.

Danke!

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als mediziner wirst du zu 100% nicht arbeitslos und machst den job, den du studiert hast.

als biologe wirst du zu 95% etwas anderes machen müssen, zum beispiel pharmaberater oder klinischer monitor. das ist nicht so sinn des biologie-studiums.

ich würde dir raten bei entsprechender motivation den medizinischen bereich zu wählen.

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