Biologie jahresarbeit 2013

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2 Antworten

Die Wirkung von ionisierender und UV-Strahlung: Die Quanten der UV- Strahlung sind energetisch viel schwächer als z.B. Röntgen- oder Gamma- Quanten (Strahlung). Daher schaffen es UV-Quanten nicht Elektronen aus dem Coulomb-Potential von Atomen heraus zu lösen, sondern nur die weit schwächere Bindungsenergie von Molekülen zu überwinden. Das führt dann bei der UV-Strahlung „nur" zur Radikal-Bildung, während die ionisierende Strahlung im Prinzip Ionen (geladene Atome) und chemische Radikale erzeugen kann, da deren Quanten genug Energie haben um Elektronen aus dem Coulomb-Potential von Atomen zu lösen.

Was geschieht nun in den Zellen? Menschliche Zellen können sich selbst auf einen DNS-Schaden überprüfen und sich zerstören (Wiki Apoptose). Sollte der sehr seltene Fall eintreten, dass eine Zelle sich nicht mehr selbst überprüfen kann, gibt es noch das Immunsystem, welches solche Zellen zerstört. Für den noch selteneren Fall, dass auch das Immunsystem versagt, und es zu unkontrollierter Vervielfältigung (Krebs) kommt, kann im Frühstadion von den Nachbarzellen Immun-Alarm gegeben werden, worauf der betreffende wuchernde Zellhaufen zerstört wird. Erst wenn all diese natürlich erworbenen (Darwinismus) Schutzmechanismen versagen, kommt es zu einem Krebs-Geschwür. Man darf jedoch nicht vergessen, dass um 98% aller DNS-Schäden nicht die Kopie-Mechanismen treffen, sondern beliebig andere Informationen. Daher ist es ganz klar einzusehen, das 98% aller Zell-DNS-Schaeden sich im Altern darstellen. Weiter ist der zellschädigende Einfluss von chemischen Giften (Benzol, Arsensaure, ... siehe Wiki de.wikipedia.org/wiki/Karzinogen) viel umfangreicher, als die Wirkung der natürlich, ionisierenden Strahlung.

Weiter kann man die DNS-Schädigung auch eindämmen, wenn man radikal-fangende Stoffe wie Vitamin-C, Lycopin, Omega-3,6-Fettsaeuren, Flavonoide, ... zu sich nimmt (siehe Wiki Lycopin, Radikale (Chemie), Flavonoide, Radioprotektor, Theorie der freien Radikale. Mit Hilfe dieser Radikal-Fänger kann man also die Folgen von Radikalen, welche z.B. durch Strahlung im Körper erst gebildet werden, eindämmen.

Im Falle der chemischen DNS-Schädigung nimmt man chemische Radikale zu sich oder sie entstehen aus dem Stoffwechsel (Bsp. Radikaler Sauerstoff). Diese Radikale regen sich an beliebigen Molekülen ab, wobei diese Moleküle verändert werden (Proteinen, Fetten, ...). Ist eines dieser Moleküle ein DNS-Molekül, kommt es zu besagten DNS-Schäden, mit den angesprochenen Folgen (im seltensten Fall zu Krebs, hauptsächlich zur Alterung). Bringt man nun besondere Moleküle ein (Radikal-Fänger), kann man die Radikale unschädlich machen, bevor sie wichtige Moleküle wie die DNS beschädigen. Also Gemüse (Tomaten, rote Paprika,...) essen und viel Hagebutten-Tee trinken.

Bei der “radioaktiven“ Strahlung (fachlich besser ionisierenden-Strahlung) werden die Radikale erst im menschlichen Körper erzeugt. In seltenen Fällen trifft ein Strahlungs-Quant auch direkt z.B. das DNS-Molekül und erzeugt so auch angesprochene DNS-Schäden.Eines ist jedoch klar, man wird durch Strahlung NICHT selbst strahlend oder radioaktiv! Daher ist man nach einer Röntgenuntersuchung auch nicht radioaktiv. 10'te Klasse-Wissen!

Daher ist klar, dass z.B. starke Raucher, starke Sonnenbader verstärktem Altern unterliegen und bedingt erhöhtes Krebsrisiko haben.

Natürlich hat sich der menschliche Körper an ionisierende Strahlung im Bereich bis vielleicht max. 200 mSv pro Jahr gewöhnt, da es in der Natur so auftritt [en.wikipedia.org/Background radiation , ww.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/]

Gegenmaßnahmen sind die Einnahme von angesprochenen Radiaklfängern wie Vitamin C (E300), Omega-3,6 – Fettsäuren, Radioprotektoren, dem Farbstoff Lycopin (E160d) und den Flavonoiden (Wiki Flavonoide, Lycopin, Radioprotektor). Natürlich sollte man starken Strahlenfeldern ausweichen.

Quellen:

ww.zum.de/Faecher/Materialien/beck/chemkurs/cs11-17.htm

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/gesundheitliche-wirkung-radioaktiver-strahlung-teil-1/

Die biologische Wirkung von ionisierender Strahlung misst man mit der Einheit Sievert Sv. Es gilt 1 Sv sind 1000 mSv oder 1000 000 µSv, also 20 mSv = 0,02 Sv oder 20 000 µSv OK :-)

Durchschnitts-Werte : (Sv=Sievert) BRD, Österreich, Dänemark, Belgien um 2,5 m Sv pro Jahr; Finnland um 8 mSv pro Jahr; Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweiz um 5 mSv pro Jahr; Schweden um 6 mSv pro Jahr. Eine Röntgen-CT des Bauches belastet den Menschen mit etwa 20 mSv. Röntgen-Durchleuchtung beim Setzen eines Herzkatheter um 300 mSv pro Untersuchung. Klassische Röntgenaufnahme um 0,1 mSv pro Aufnahme. Das Essen einer Banane entspricht 0,1 µSv.

In Nord-Spanien, Süd-Finland, Mittel-Frankreich, im Süden des Schwarzwaldes und in West-Österreich liegt die Belastung durch die natürliche Hintergrunstrahlung/Radioaktivität über 10 mSv pro Jahr [ww.world-nuclear.org/uploadedImages/org/info/NaturalbackgroundradiationEurope.gif]. In Guarapari-Brasilien um 175 mSv pro Jahr und in Ramsar-Iran um 262 mSv pro Jahr

Rechnung für Fukushima : (siehe auch /jciv.iidj.net/map/) In der kontaminierten Zone um das KKW Fukushima-Daiichi liegt die meiste Belastung unter 1000 nSv pro Stunde. 1000 nSv/h = 1 µSv/h =24 µSv/Tag (1 x 24) = 8760 µSv pro Jahr (24 Stunden x 365 Tage) =8,76 mSv pro Jahr. Also bekommen die Japaner dort jetzt hauptsächlich eine Belastung ab, welche z.B. auch die Finnen haben,. Vereinzelt (Hotspots) steigt jedoch die Belastung in der Zone um das KKW-Fukushima Daiichi bis auf 30 µSv/h (30 µ x 8760 = 262800 µ), was nach beschriebener Umrechnung 262,8 mSv pro Jahr sind, wie in Ramsar.

Quellen: en.wikipedia.org/wiki/Banana equivalent dose , de.wikipedia.org/wiki/Guarapari , en.wikipedia.org/wiki/Background radiation , ww.world-nuclear.org/info/inf30.html , de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung, de.nucleopedia.org/wiki/Strahlenrisiko , ww.100-Gute-Antworten.de

Kinder-Leukämie - KIKK-Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz : Das Mit der Krebst-Studie ist Quatsch, das schreiben die sogar in die Studie selbst rein. Ließ die Studie mal und höre nicht auf das dumme Gerede von BRD-Politikern

[doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-20100317939/4/BfS2007KiKK-Studie.pdf] Seite ix "..Die jährliche natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt etwa 1,4 mSv, die jährliche durchschnittliche Exposition durch medizinische Untersuchungen etwa 1,8 mSv . Demgegenüber ist die Exposition mit ionisierender Strahlung in der Nähe deutscher Kernkraftwerke um den Faktor 1000 bis 100.000 niedriger. Vor diesem Hintergrund ist nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand das Ergebnis unserer Studie nicht strahlenbiologisch erklärbar."

[ww.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-05/blutkrebs-akw-studie] "Britische Studie widerlegt erhöhte Leukämierate nahe AKW

Kinder leiden nicht häufiger an Blutkrebs, wenn sie nahe eines AKW leben. Eine Untersuchung widerspricht einmal mehr deutschen Experten, die das Gegenteil behaupteten."

Ursachen für Leukämie sind eben nicht nur ionisierende Strahlung, sondern können auch Viren sein, so wie man es bei den humane Papillomen bereits für den Gebärmutterkrebs weiß (de.wikipedia.org/wiki/Humane_Papillomviren)

[de.wikipedia.org/wiki/Leukämie#Ursachen der Leukämie bei Kindern] „..In Deutschland erkranken jährlich 1800 Kinder neu an Krebs, davon rund ein Drittel an Leukämie.[4] Auch hier sind die Ursachen weitgehend unbekannt.

Eine Fallkontrollstudie zeigte ein etwa zwanzigfach erhöhtes Leukämierisiko für Patienten mit einem Down-Syndrom im Vergleich zur Normalbevölkerung.[5]

Es gibt Hinweise, dass Umweltfaktoren (ionisierende sowie nichtionisierende Strahlung sowie Pestizide) potenzielle Risikofaktoren sein können und ein "gut trainiertes kindliches Immunsystem" (Zitat von [6]) einen schützenden Effekt hat.[6] Bei einer Untersuchung von Kindern der Stadt Basra im Südirak wurde ein Anstieg der Leukämierate um rund das Doppelte von 1993 bis 2007 festgestellt. Als mögliche Auslöser kommen Benzolverbindungen durch brennende Ölfelder, improvisierte Tankstellen oder auch Geschosse aus abgereichertem Uran in Frage.[7] Die vermutete Ursache Radioaktivität für den Leukämiecluster Elbmarsch bei Hamburg ist umstritten...“

Also Vorsicht, wenn Politiker und politisch motivierte hier vorschnell und wider den Ergebnissen z.B. der KIKK-Studie ein Sündenbock brandmarken. Das Thema Krebs ist nicht so einfach, wie manche meinen.

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Erstmal. Unsere Schule hat keine Bibliothek die können sich kaum die Lehrmittel leisten und zum zweiten wenn es da so viel gäbe würde ich nicht fragen... ich will ja nix von der strahlenKrankheit wissen sondern über Krankheiten die sich über mehrere Generationen hin erst zeigen können.

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