Biologie Frage Künstliche Befruchtung?

4 Antworten

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  1. Wer der VAter ist sollte jeder selbst für sich entscheiden würde ich sagen. Vater sein kann man auf mehreren Ebenen, hier haben wir die biologische und die emotionale Ebene., Ein Kind, das von einem Samenspender abstammt hat mit seinem 'emotionalen Vater' trotzdem die Kindheit verbracht, hat die Erinnerungen, die es wahrscheinlich auch hätte, wenn es das leibliche Kind wäre. Der biologische Vater ist eventuell wichtig für die Familienanamnese bei Krankheiten. Außerdem gibt es das Recht zu erfahren, wer der biologische Vater ist (das ist auch heute so). Ab 2018 gezeugte Spenderkinder werden in eine Kartei aufgenommen, das Recht herauszufinden wer der Vater ist gibt es auch für zuvor gezeugte Kinder, die müssen sich dann aber, soweit ich weiß, an den behandelnden Arzt der Eltern damals oder das Krankenhaus werden und den Vater herauszufinden kann für letztere sehr kompliziert sein.
  2. Die Mutter ist, laut deutschem Recht, soweit ich weiß die Frau, die das Kind ausgetragen und geboren hat, nicht die Frau von der die Eizelle stammt (auch hier wieder die Unterscheidung zwischen biologischer und emotionaler Mutter). Wahrscheinlich ist Leihmutterschaft in Deutschland genau deswegen verboten, weil das Kind zum Handelsobjekt wird. Laut Embryonenschutzgesetz ist es Ärzten in Deutschland sogar verboten bei so einer Sache tätig zu werden

Biologisch sind die Samen- und Eizellenspender die Eltern.

Und ja, jedes Kind hat das Recht zu erfahren, wer seine biologischen Eltern sind.

Samenspenden sind, zumindest hierzulande, nicht anonym, ein Kind aus solch einer hat die Möglichkeit, seinen biologischen Vater zu finden. Eizellenspenden und Leihmutterschaft sind hier nicht erlaubt, da hier automatisch die Frau, die das Kind zur Welt bringt, die Mutter ist.

Wer am Ende aber Vater und Mutter eines Kindes sind, steht auf der Geburtsurkunde und das können Menschen sein, die mit den biologischen Eltern nichts zu tun haben.

Künstliche Befruchtung heißt aber nicht, dass es Samen- und Eizellenspende gab oder eine Leihmutter.

Bei einer künstlichen Befruchtung können Eizellen der Frau, die das Kind dann auch austragen soll und Spermien ihres Partners verwendet werden.

Davon abgesehen: Jedenfalls hierzulande sind maximal die Samenspenden Handelsobjekte, nicht Kinder. Embryonen zu verkaufen ist hier nämlich auch nicht erlaubt.

Leihmütter, wenn auch nicht hier, werden nicht gesucht, um mit Kindern zu handeln, sondern weil die Frau, die ein Kind möchte, selbst keine austragen kann und da wo es erlaubt ist, verdienen sich Leihmütter daran auch nicht dumm und dämlich, sondern bekommen gerade mal so viel Geld dafür, dass ihr "Aufwand" entschädigt wird.

Einer Leihmutter wird eine befruchtete Eizelle "eingepflanzt". Sie ist also keine Mutter, jedenfalls nicht auf genetischer Ebene betrachtet. Hierzulande ist so etwas auch nicht gestattet.

Zwecks Samenspende gibt es genug Gerichtsurteile, mal als Überblick

https://www.spenderkinder.de/infos/dierechtlichesituation/

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