Biologie/ Chemie Beruf

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4 Antworten

Hallo,

Ich rate dir dringend davon ab, Biochemie bzw. Biologie zu studieren. Wenn du in die Medikamentenforschung willst, dann studiere Pharmazie.

Dieser Studiengang enthält die von dir genannten Bereiche, man kann im Notfall als Apotheker arbeiten, falls die Forschung nicht klappt und man hat, generelle, bessere Chancen in der Medikamentenforschung zu arbeiten.

Ein Biochemiekr beschäftigt sich mehr mit den absoluten naturwissenschaftlichen Grundlagen und nicht, wie man bestimmte Medikamente herstellt bzw. verbessert. Pharmazie ist die die angewandte Biochemie.

Bezüglich des NC solltest du dabei überhaupt keine Probleme haben. Ein paar Universitäten haben einen höheren, aber die Bandbreite reicht bis zu einem Schnitt von 3,0.

Schau dir das Studienfach mal an, ich würde es dir in deiner Situtation dringend empfehlen.

Ob und in welchem Umfang Tierversuche in der Ausbildung eine Rolle spielen, hängt v.a. davon ab, in welchen Instituten du deine Praktika leistest. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, mit etwas anderem als Nagern zu "arbeiten", doch eher gering, da die nun mal den größten Anteil der Versuchstiere ausmachen (wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, wo für dich jetzt der Unterschied zwischen Ratten und Katzen liegt, aber gut...).

Ob Ausbildung oder Studium, das kommt darauf an, was du dir später vorstellst. Willst du in die Forschung gehen, dann ist ein Studium mit anschließender Promotion Pflicht. Du musst dir allerdings bewusst sein, dass hier der Konkurrenzkampf extrem hart ist, unbefristete Stellen so gut wie nicht vorhanden sind und der Alltag schnell ernüchternd sein kann, da es im Grunde nicht primär um Wissensvermehrung und exakt geplante Studien geht, sondern um möglichst viele Publikationen.

Wenn es dir hingegen sowieso eher um die Laborarbeit geht, dann ist m.E. eine Ausbildung sinnvoller: du bist schneller fertig und hast während der Ausbildung schon einen guten Einblick in die Praxis. Studium und Promotion an eine Ausbildung anzuschließen, halte ich nicht für sinnvoll, denn dann bist du noch min. die nächsten 10 Jahre beschäftigt, bevor du dich auf die Suche nach einem Job begeben kannst.

Von reiner Biologie würd ich dir abraten. Da sieht es mit den Berufsaussichten zur Zeit wenig rosig aus.

Bei Biochemie siehts da schon ganz anders aus. Da wirst du sicherlich mit Medikamentenforschung zu tun haben. Besser würde da jedoch der Studiengang Molekular Medizin passen. Das Problem: Du brauchst ein verdammt gutes Abi. Ich bin mir nicht sicher ob da 2,2 reichen wird. Ich werds auf jeden Fall probieren da rein zu kommen.

Da du dich auch für Chemie interessierst ist Biochemie und Molekular Medizin ideal, finde ich.

Gruß

Schau dir doch mal Humanbiologie an. Das wäre auch eine Möglichkeit, um Bio beizubehalten :)

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