Bin ziemlich verwirrt! Wie gefährlich sind Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe wirklich?

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4 Antworten

Der süße Geschmack erzeugt ein Hungergefühl, da es die Insulinproduktion ankurbelt, deshalb werden Süßstoffe in der Schweinemast verwendet, weil die Tiere dann mehr fressen und schneller zulegen.

Es gab Hinweise auf krebsverdacht im Tierversuch mit Ratten. Allerdings wurden die Tiere AUSSCHLIESSLICH mit Süßstoff gezuckert und die Ergebnisse lassen sich nicht übertragen.

Bspw. wirkt LSD auf Spinnen und bei Menschen, bei Ratten nicht, deshalb werden unterschiedliche Tiere je nach genauen Bereich ausgewählt, für manches Affen für anderes Schweine und so weiter. Ratten sind eben günstig.

Wenn es dich beruhigt, gibt es bspw. bei Penny Cola mit Stevia, das ist auch Kalorienreduziert ist ein natürlicher Süßstoff und so 10c teurer, denke ich.

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Kommentar von BrechBert
09.04.2016, 12:17

Naja, wie ich gerade in dem anderen Kommentar geschrieben hab, steht meine Bauchspeicheldrüse gar nicht so aufs produzieren von Insulin ^^ Also lieber Stevia benutzen?

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Kommentar von MrRayman
09.04.2016, 15:28

Stevia und Aspatam sind beides Zuckerersatzstoffe. Nur weil das eine aus einer Pflanze gewonnen werden kann, ist es nicht gesünder. Gerade weil Aspatam so lange umstritten war, gibt es genau zu diesem Süßstoff sehr viele Untersuchungen. Anders gesagt: Aspatam ist sehr gut untersuchter Zusatzstoffe der schon recht lange auf dem Markt ist (seit nun mehr als 26 Jahren in Deutschland).

Der süße Geschmack erzeugt ein Hungergefühl, da es die Insulinproduktion
ankurbelt, deshalb werden Süßstoffe in der Schweinemast verwendet, weil
die Tiere dann mehr fressen und schneller zulegen.

Eigentlich geht es nur um den süßen Geschmack. Süßstoff ist einfach günstiger als Zucker und macht das Futter schmackhafter. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass diese Zuckermengen auch Nebeneffekte bei Schweinen hätten.

Es ist definitiv nicht so, dass Insulin ausgeschüttet wird. Ein Diabetiker muss vollständig mit Süßstoff gesüßte Getränke erst einmal nicht wirklich beachten. Wenn dort wirklich Insulin ausgeschüttet werden würde, müsste er ja sofort eine Gegenmaßnahme einleiten. Zum Beispiel Kohlenhydrate essen um den Blutzuckerspiegel relativ konstant zu halten. Der Insulinausstoß wird nicht über die Geschmackzellen gesteuert.

Ich habe auch nichts zu einem Aspatamverbot in der USA finden können. Haben Sie dazu eine Quellenangabe?

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Soweit ich weiß können Süßstoffe bei einem hohen Konsum abführend wirken.

Es steht wissenschaftlich immer noch der Verdacht, dass Süßstoff krebserregend sind.

Das Süßstoff dick macht ist auch umstritten. Sämtliche natürlichen und naturidentischen Süßstoffe dürfen für die Tiermast eingesetzt werden und kommen vor allem im Schweinefutter vor. Sie werden sicher nicht eingesetzt, damit die Tiere abnehmen. Wäre ja widersprüchlich. Außerdem sind Süßstoffe teurer als Zucker und wenn die billigere Lösung denselben Effekte hätte, würden Mastbetriebe sicher Zucker wählen. 

Vermehrter Genuss von künstlichen Süßstoffen führt dazu, dass der Körper verstärkt Fett in die Bauchhöhle einlagert, der Blutdruck steigt und die sogenannte Insulinresistenz auftritt, die zu Diabetes führen kann.

Süßtoffhaltige Mahlzeiten führen dazu, schnell wieder Hunger zu bekommen. Als Erklärung: der Körper schüttet auf den Geschmack von „süß“ reflexartig Insulin aus. Weil die Süßstoffe daraufhin aber keine Kohlenhydrate liefern, sinkt der Blutzuckerspiegel und Heißhunger folgt.

Ich würde es einfach ausprobieren. 

Ich persönlich finde schon, dass sie schnell wieder zu Hunger führen :/ 

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Kommentar von BrechBert
09.04.2016, 20:02

Eine Antwort weiter unten hat mich dazu bewegt, eher Stevia als die anderen Stoffe zu nutzen. Aber insgesamt haben mich eure Antworten zu dem Schluss geführt, dass ich seltener Süßstoffe nehme und wenn, dann ohne ein schlechtes Gewissen und im besten Fall eben Stevia. 

Danke für eure Antworten!

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Der Zucker in der Cola wird meist mit Aspartam ersetzt. Es gibt Höchstmengen, die als unbedenklich gelten. Die Europäische Union setzt dafür den Schnitt 40 mg/kg Körpergewicht an. Wir reden hier von einer durchschnittlichen Tageshöchstmenge. Ein einmaliges Überschreiten ist also durchaus nicht dramatisch. Außerdem kann ein Überschreiten dieser Megen zu gesundheitlichen Schäden führen, muss es aber nicht.

Ich zitiere mal Wikipedia. Folgende Stelle ist im Artikel Aspartam unter dem Abschnitt "Offizielle Beurteilung" zu finden.

Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt.
Praktisch bedeuten 40 mg/kg Körpergewicht für einen 70 Kilogramm
schweren Menschen etwa 266 Süßstofftabletten oder – für einen 60 kg
schweren Menschen – teilweise mehr als 36 Dosen (à 330 ml) einer mit
Aspartam gesüßten Diätlimonade, die an einem Tag eingenommen werden
müssten. Bei einem Diätgetränk, das Aspartam in der zulässigen
Verwendungshöchstmenge enthält, wären 12 Dosen à 330 ml nötig, um den
ETD-Wert (Erlaubte Tagesdosis)
zu überschreiten. Die auf dem Lebensmittelmarkt erhältlichen Limonaden
unterschreiten die zulässigen Höchstwerte jedoch deutlich

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Hallo,

ich bin kein Freund von diesen 'Ersatzstoffen', weil es ein Betrug am Körper ist. Vor allem die Bauchspeicheldrüse (schüttet Insulin aus) findet es gar nicht gut, wenn sie immer bei 'Süß' ihren Job macht u. dabei eigentlich veräppelt wird. Kann zu einem Diabetes führen.

Du hast aber recht, mit Deinem Argument: Die Menge macht das Gift. Das Problem ist ja: Was ist denn heutzutage noch wirklich gesund und frei von Schadstoffen?

Ich halte es so, dass ich versuche, mich vielseitig zu ernähren und Wasser, Tee oder Kaffee trinke. Mit dieser 'Streuung' vermeide ich es zumindest, allzu viel von einem Gift zu mit zu nehmen.

LG

Buddhishi

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Kommentar von BrechBert
09.04.2016, 12:13

Hab erst mit dem Diabetes angefangen, auf diese Ersatzstoffe umzusteigen ^^ Sonst hätt ich mich gar nicht auf sowas umgestellt. Ich kann keine normale Cola trinken, also nicht in den Mengen wie ich will. Deswegen das ganze 

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