Bin vor zwei Jahren konvertiert.. brauche aber kurzen Rat!

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu! Man ist Muslim ab dem Moment, ab dem man es sein möchte. Allah ist der Erste und Beste Zeuge. Die Shahada ist ein formeller Akt, der vollzogen wird, um den muslimischen Zeugen dies dann offiziell zu bestätigen. Entscheidend ist, was im Herzen ist.

Jeder, der sagt, du bist ein kafir, begeht eine große Sünde. Das nennt man takfir, wovor Allah und Sein Gesandter sehr warnen. Derjenige, der mir sagen würde, müsste nämlich selber die Shahada noch einmal wiederholen, da er sich im Wahrheit selbst aus dem Islam herausgeschossen hat.

Und was einige sagen, von wegen, dass es eine schlechte Wahl ist, dem Islam als Weg zu wählen, ist verständlich, da undifferenzierte Sichtweise auf die wahnsinnigen von IS und dergleichen dazu führt, alle Muslime über einen Kamm zu scheren. Entscheidend ist einzig, ob DU es willst oder nicht. Es ist deine Freiheit, deine persönliche Entscheidung. Ich bin Muslim seit 1990 und hab's nie bereut. Man muss nur eins bleiben: sich selber treu, Wissen suchen, nicht blind glauben, kritisch bleiben, wohl unterscheiden, was Islam ist und was Muslime tun. Augen auf und den Weg gehen, ohne extrem zu werden und ohne nachlässig zu werden.

Bin ganz deiner Meinung, aber diese Menschen lassen sich leider zu sehr von den Medien manipulieren. Ich empfand das im Jahre 2011 als total falsch, den Medien zu glauben wie schlecht der Islam doch sei. Also habe ich mich mit ihm beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen, den Islam als meine Religion anzunehmen.

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@bulbul94

@bulbul94 Da hast Du recht. Die Menschen lassen sich zu sehr von den Medien manipulieren. Die ganzen Meldungen von den IS-Terroristen, Enthauptungen der Ungläubigen und was es sonst noch für Meldungen gibt. Es sind doch bestimmt alles Lügen. Wahrscheinlich sind die Videos auch manipuliert.

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@Peter96

Na klar, die IS-Truppen sind nette leute, die nur mal ein bisschen missioneren wollen. Dass dabei ab und zu ein paar tausend Menschen (Dind Chrsiten, Kurden udn jsiden eigentlich Menschen?) ihren Kopf verlieren oder vergewaltigt werden, ist eben Schicksal, Kollateralschaden... Im Ernst:

Für Deinen "Beitrag" müsstest Du sofort ins Gefängnis geworfen werden - für ein paar Jahre, es sei denn, Deine Worte wären besonders "fiese" Satire.

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@Bswss

Edit(wurde unterbrochen, sorry) :* Sind Christen, Kurden und Jesiden...*

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So eine schöne Antwort :) Möge Allah dich belohnen.

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Hallo Mulan, sehr schöne Antwort. Ich habe da eine Frage. Du schreibst: "Derjenige, der mir sagen würde [dass ich ein Kafir bin], müsste nämlich selber die Shahada noch einmal wiederholen, da er sich im Wahrheit selbst aus dem Islam herausgeschossen hat." Hast du dafür zufällig einen Link zu einer Quelle auf Deutsch zur Hand?

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@Haeppna

@Haeppna 

Na da werden wir wohl noch sehr lange darauf warten müssen .

  • Die Antwort von @Mulan ist ein Parade Beispiel für die schamlose Takyia eines Muslims, der sich gezwungen sieht im  Gebiet von dar ul harb zu leben und sich unangenehmen Fragen ausgeliefert sieht. 
  • Der arabische Begriff Dār al-Harb ‏دار الحرب ‎  heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges" oder besser: „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiete der Welt, die kein Dār-al-ahd sind. ...
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Ich bin selber nicht Muslim aber möchte mulan ein Kompliment für die sachliche, hilfreiche Antwort aussprechen. Ich finde es sehr wichtig, dass man respektvoll miteinander umgeht und habe auch schon andere Antworten gelesen, darum Kompliment!

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Kafir ist eine Beleidigung ein Moslem der jemanden kafir nennt ist für mich kein Moslem. Wenn du die Konditoren Prüfung absolvierst bist du Konditor da fragt auch keiner ob du Schwarzwälder kirchtorte backen kannst also kannst du dich Moslem nennen wenn du konvertiert bist. Der Islam ist die Religion der liebe und der Barmherzigkeit. Kafir ist ein abscheuliches Wort das jeden nicht Moslem beleidigt wären wir wieder am Anfang. Ungläubig sind die die keinen Respekt und Achtung vor anderen Lebewesen haben, Punkt.

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Ich bin gezwungen im "Haus des Krieges" zu leben ... Oho! Wie kommst du darauf?! Ich bin deutscher Muslim, hier geboren. Nun ja, bin dann natürlich ohne mein Zutun hier geboren. ... Mehr lieben Eltern, die keine Muslime waren, haben mich gezwungen, von Ihnen großgezogen zu werden. Sie zwangen mich, in die Schule zu gehen. Gezwungenermaßen habe ich mein Abitur hier machen müssen, mein Studium in diesem Ungläubigenland. Und ich musste mich aus freuen Stücken zum Islam bekennen. Und ich musste mit ansehen, wie meine Eltern dieses gelassen akzeptiert hatten. ... Furchtbar! Wirklich furchtbar! Deshalb musste ich Taqiya begehen. ... Was ist das noch gleich?

Und was ist das Gegenstück zum Dâr al-Harb? ... Einer von begrifflichen Konstrukten, die sicher vom Propheten stammen ... oder doch nicht? Wer hat's erfunden? ... Die Schweizer? ... Aber im Ernst: willst du mir sagen, ich solle raus aus dem Dar als-Harb? Weil ich hier gezwungenermaßen lebe? ... Wie anmaßend muss jemand sein, der bestimmen will oder weiß, wo ein ihm Unbekannter leben soll? ... Taqiya... Was war das noch gleich?

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Wenn sich nur der als Muslim bezeichnen dürfte, der alles weiß und alles beachtet, was mit dieser Religion zusammenhängt, wäre die Zahl der Gläubigen extrem klein. Allerdings ist es bei Konvertiten schon so, dass da erstens genauer hingeschaut wird, wie sie es denn halten und sie auch von sich aus eben gern besonders korrekt in allem sein wollen, um den gebürtigen Muslimen zu beweisen, dass sie es auch wirklich ernst meinen. Setz dich nicht so unter Druck, denn wenn du übertreibst, kann das auch irgendwann in Fanatismus umschlagen.

Ich werde mich von niemanden unter Druck lassen.

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@bulbul94

Tust du doch schon. Du selbst setzt dich unter Druck, sonst würdest du doch keine Sorge haben, dass du den Ansprüchen an eine echte Gläubige nicht genügst.

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Um sich Moslem zu nennen, brauchst du von niemandem eine Erlaubnis oder auch ein Zertifikat.

Die Mindestvoraussetzung ist, folgenden Satz (in Überzeugung) auszusprechen (übersetzt): "Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed sein Diener und Bote ist."

Dieser Satz allein ist die Muss-Bedingung.

Die weiteren vier Grundsätze sind den Umständen anzupassen. Das sind:

1. Das tägliche fünfmalige Gebet (wovon Reisende und Kranke ausgenommen sind), was aber bei widrigen Umständen - welcher Art auch immer - zu anderen Zeiten nachgeholt werden kann. Also: Es besteht z. B. kein Zwang, die Arbeit zu unterbrechen, um zu beten. Das kann man auch nach Feierabend machen, ohne sein Gewissen zu belasten. Wer das Gegenteil behauptet, lügt.

2. Fasten im Monat Ramadan. (Ich gehe auf Einzelheiten nicht ein.) Auch hier gibt es Ersatzmöglichkeiten. Wenn man sein fasten unabsichtlich oder versehentlich bricht, muss dafür an einem anderen Tag fasten. Absichtliches Fastenbrechen hat als Buße ein Vielfaches von Ersatztagen zur Folge. Auch hier gilt: Kranke und Reisende ausgenommen.

3. Wohltätigkeit in Form des Spendens von einem Teil seines Vermögens an Arme. Selbstredend sind dazu nur Wohlhabende verpflichtet.

4. Pilgerfahrt nach Mekka (Kaaba). Auch das ist nur denjenigen erlaubt und mehr oder weniger auferlegt, die ihre Familie mindestens für die Zeit bis zu ihrer Rückkehr vorversorgt haben.

Wieviel du davon praktizieren willst, bleibt dir überlassen; und keiner hat dir was reinzureden. Wer das Gegenteil behauptet, lügt ebenfalls. Auch wenn du nichts von alldem praktizierst, genügt der erste und einzige Satz, dich Muslim zu nennen.

Du musst dir folgende Frage stellen:

Bin ich verpflichtet, anderen zu beweisen, dass ich ein Moslem bin?

Wenn dieser Beweis erwartet wird - wo bleibt der Unterschied zur Inquisition?

Diese Grundsätze passen der ganzen Meute von selbsternannten Religionsverwaltern nicht, die nichts anderes im Sinn haben, als zu Macht und Reichtum zu gelangen. Aber auf die braucht man nicht zu hören, weil sie selbst als die größten Sünder dastehen würden, wenn man die Maßstäbe an sie anlegte, die sie einem Gläubigen anlegen (wollen).




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