bin völlig verzweifelt was hilft wirklich bei angststörung?

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4 Antworten

Sechs Wochen ist gerade einmal der Anfang.

Aber dass sie dir auf Schlag die Medis abgesetzt haben bedarf einer Erlärung.

Stelst du vielleicht nicht die richtigen Fragen? Oder stimmen die Chemie und das Vertrauen zwischen dir und deinem Therapeuten nicht?

Solange du in der Einrichtung bist, befindest du dich in einer geschützten Umgebung, und die können dich dort auffangen falls etwas eskaliert.

Haben sie die Medis vielleicht abgesetzt, damit du an deine Ängste rankommst? Es nützt schließlich nicht, wenn deine Ängste medikamentös gedämpft werden, wenn es dein Ziel ist, sie zu bearbeiten.

Wie sieht die Krisenintervention in dem Laden aus? Wenn bei dir garnichts mehr geht, hast du dann einen Ansprchpartner? Die sollten dort doch Tag und Nacht besetzt sein.

Um eine gute Diagnose stellen zu können, geht es letztlich auch nicht, dass der Klient ruhig gestellt wurde. Da findet man nichts heraus, weil alles verfälscht wird.

Ich denke, dass du dich gerade in der Umbruchphase befindest, und die ist in der Regel für den Patienten hammerhart. Allerdings musst du dich da durchkämpfen, wenn du ein gutes Ergebnis erzielen willst. Man muss sich seinen Ängsten stellen, wenn man sie loswerden will, nicht sie abdeckeln mit Medikamenten.

Jetzt erst wird der Zeitpunkt kommen, an dem du die Skills erlernen kannst um selber damit klar zu kommen. Wenn du ruhig gestellt bist funktioniert das nicht.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf den letzten paar Metern, bis du "den Berg erstiegen hast", das sind die schwierigsten, aber danach wirds endlich besser werden. Gib JETZT bloss nicht auf, halte noch 14 Tage durch- und dann erinnere dich an meine letzten Zeilen.

statt im netz zu surfen und irgendwelche laien um hilfe zu bitten, solltest du deine ängste mit den behandelnden ärzten besprechen.

was denkst du warum ich hier frage weil mir hier nicht geholfen wird das alleine zeigt doch wie verzweifelt ich bin ....

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Was hast du denn für Ängste?

Eigentlich sollten die Ärzte und Therapeuten in der Klinik für Besserung sorgen.

keine ahnung eigentlich vor schwachsinnigen sachen wie die kontrolle über mein handeln zu verlieren gedanken wie was wenn ich mich draussen ausziehen würde oder wenn ich wärend der fahrt meinem beifahrer ins lenkrad greifen würde hier wird nur gesagt ja da müsen sie durch natürlich muss ich das aber verliere langsam die hoffnunf und bin am ende meiner kraft kann langsam nicht mehr wann hört das endlich auf

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@ausweggesucht31

Was wäre, wenn - Ängste............

Schon mal genau die Dinge getan, die dir durch den Kopf gehen? Das mit dem ins Lenkrad greifen ist natürlich doof, weil auch dir klarsein sollte, was da passieren kann. Aber generell gibt es die Möglichkeit, sich seinen Ängsten mit der sogenannten Konfrontation zu stellen.

Menschen mit Höhenangst beispielsweise gehen in Begleitung ihres Therapeuten bis vor zur Kante eines Turmes oder einer Plattform und gucken runter. Dabei merken sie, dass sie nicht sterben.

Ich hatte auch mal irrationale Phobien. Es hat auch Jahre gedauert, die zu überwinden.

Das Absetzen der Medikation halte ich für falsch. Gerade sie sollen ja ermöglichen, dass das Gehirn etwas runterfährt und nicht durchdreht.

Wurde schon nach den Ursachen deiner Ängste gesucht?

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@violatedsoul

mache eine trauma therapie in der die kindheit verarbeitet wird ....aber helfen tut es nicht und woher die ängte kommen weiss auch niemand daher wägt die verzweiflung ich kann nicht mehr aber die therapeuten interessiert es nich  medikamente wollen sie mir nicht mehr geben 

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@ausweggesucht31

Keine Eltern mehr? Oder spielen sie aus bestimmten Gründen nur keine Rolle mehr für dich?

Wie lange verfolgen dich deine Gedanken schon?

Redest du ganz offen in den Therapiesitzungen?

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@violatedsoul

meine kindheit war eher schwierig war nie irgendwo richtig zuhause wurde hin und her geschoben dadurch konnte ich nie eine eltern kind beziehung aufbauen 

in den therapie sitzungen rede ich offen auch über die gedanken nur es hilft alles nichts

ich leide seit etwa drei jahren so extrem darunter durch die medis war es teilweise etwas besser 

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@violatedsoul

es sollen 12 wohen sein aber ich sehe einach keine besserung vielen dank für das nach googeln ich möchte einfach wieder freude am leben haben

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@ausweggesucht31

Dann rufe dort mal an, die scheinen auf deine speziellen Probleme geeicht zu sein. Normale Kliniken behandeln meist alle Patienten gleich. Und was ich erlesen habe, werden Ängste wie deine oft nicht richtig erkannt oder erst nach jahrelanger Odyssee.

Ich würde mich da mal kundig machen, ein Anruf schadet nicht.

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Wenn Du in einer Klinik bist, lernst Du Skills bzw. andere Techniken, um einen Umgang mit der Angst zu finden? Oder führst Du ein "Angsttagebuch"?

ich finde einfach nichts was mich daraus holt :(

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@ausweggesucht31

wie bist Du sonst mit den Ängsten umgegangen?

Und kannst Du zu einer Bezugspflege gehen?

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@verquert

ich habe bisher venlafaxin bekommen die haben es etwas unterdrückt ohne dieses medikament fühle ich mich hilflos fühle mich ständig dissoziirt

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@ausweggesucht31

Du ignorierst die Frage, ob Du Kontakt zu einer Bezugsperson aufbauen kannst. Warum?

Und vielleicht wurde das Medikament abgesetzt, DAMIT Du an den Symptomen arbeiten kannst. Die Ängste die Du hast, klingen nach früheren Erfahrungen durch dissoziative Symptome?

Wenn ja, arbeitest Du an bzw. mit den dissoziativen Zuständen?

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@verquert

ich habe nicht wirklich eine bezugs person und fühle mich auch oft dehr unverstanden 

auf das dessozierte gefühl reagiere ich mit angst weil es sich alles fremd anfühlt als würde ich meinen verstand verlieren  dieses kam erst nachdem absetzen des venlafaxin wobei es bei den therapeuten etc als schwachsinn hingestellt wir da ein medikament ja laut deren aussagen garnicht soweit in den menschlichen organismuss eingreifen könne 

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@ausweggesucht31

und weswegen sollten dann Medikamente schleichend abgesetzt werden?

Wenn es möglich ist, dann wechsle bitte die Klinik. Bitte rede mit Deinem Psychiater / Kontaktperson außerhalb der Klinik, damit vielleicht eine speziellere Fachklinik gefunden werden kann.

Ängste können Dissoziationen auslösen. Hoffnungslosigkeit und gefühlte Hilflosigkeit auch. Zumindest klingt es so in Deinem anderen Beitrag, als wären dies Deine "Hauptthemen". Die Gründe dafür unbekannt.

Kannst Du an diesen Themen arbeiten? Oder an irgendwelchen anderen Themen, die Dich voranbringen? Schließlich braucht meine Vermutung nicht stimmen.

Meine These: Du fühlst Dich unverstanden, Deine Ängste fühlen sich ungehört. Symptome werden "abgetan", die Verzweiflung wächst. Dissoziationen steigern sich, die Krisen auch.

Wenn dem so ist - und am Konzept auch nichts geändert werden kann, dann bitte verlasse die Klinik. Suche Dir Unterstützung, wo Du tatsächlich Unterstützung erfahren kannst. Vielleicht auch in einer speziellen medizinischen Reha-Klinik.

Aber bitte vertraue Dir, vertraue Deiner Wahrnehmung. Alles andere wird Dich auch nur schwächen.

Hoffentlich hast Du außerhalb der Klinik Unterstützung. Vielleicht kann auch von dort aus vermittelt werden.

Dir wünsche ich Klarheit für Dein Leben.

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@verquert

ich würde das ganze hier am liebsten abbrechen weiss aber nicht wie ich in diesem "zustand" draussen klar kommen soll es ist vieleicht auch die entfernung die mir zu schaffen macht da es jedes wochenende aufs neue eine tortour ist und ich mich die ganze woche schon mit den gedanken und der angst vor dieser für mich endlos langen fahrt ausseinander setze es gibt gleich bei uns im ort eine psychiatrie aber ich weiss nicht ob ein klinik wechsel möglich ist und du hast es genau richtig erkannt ich habe einfach die hoffnung auf ein glückliches leben verloren seit drei wochen geht es mir immer schlechter ich habe absolut keine lebensfreude mehr .....seit sechs wochen bin ich in der klinik nur hilft es kein stück sondern verschlimmert es alles nur

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@ausweggesucht31

hm... weißt Du, was Deine Chance ist? - Du bist Deine Chance!

Mit anderen Worten: Du kennst Dich am allermeisten. Du hast ganz bestimmt schon andere Hürden überwinden können und Strategien genutzt, die entweder halfen oder nicht so viel geholfen haben.

Verzweiflung hat seine Gründe, in Dir möchte etwas gehört werden. Wärst Du bereit, auch das zu hören, vor dem Du weglaufen magst? Es braucht gewiss eine Stabilität. Und ich weiß nicht, ob Deine Stabilität es zulässt. Wen hast Du, wo Du 'aufgefangen' werden kannst, wenn Du fällst? Wenn Du "alleine" bist - wie hast Du Dich sonst auffangen können, was gab Dir Orientierung, Halt?

Vielleicht magst Du die Sorgenhotline anrufen. Manchmal gibt es sehr hilfreiche Menschen. Einige können sich leider nicht in das Thema 'einfühlen'. Aber es ist eine Chance, mit dem Vermerk, dass auf der anderen Seite vielleicht das Thema 'zu groß' ist.

Eine andere Idee ist, dass Du Dich an eine Beratungsstelle in Deinem Ort wendest, in der Hoffnung, dass es eine gibt. Vielleicht auch "Frauen helfen Frauen" bzw. "Frauennotruf". Dies sind zwar Einrichtungen für Frauen mit Gewalterfahrungen in ihrem Leben, aber ich kann mir vorstellen, dass diese sich noch am Ehesten damit auskennen.

Bitte setze Dich für Dein Leben ein.

Dir wünsche ich viele Hoffnungssternchen auf Deinem Weg. Damit Du Deinen Weg im Leben auch finden wirst.

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