Bin total unglücklich und freu mich auf nichts und ich hab Kein Spaß mehr, was kann ich nun tun?

1 Antwort

Oha.. ich weiß, alter Post - aber den Antworten nach wollte ich mal für spätere Leser meine eigenen Erfahrungen/Recherchen einwerfen:

Klar haben Hormone einen großen Einfluss - heisst aber nicht das man diesen Zustand einfach ignorieren sollte.

Die angedeutete "Fremdsteuerung",
(dissoziative Störungen/Depersonalisation
wie Therapeuten es vielleicht nennen würden, ist dank ADS³, welches sich gern aus einem unbehandelten ADHS³ entwickelt, möglicherweise mit einer damit verknüpften "Selbstkritisch, vermeidenden Persönlichkeitsstörung" und einer dadurch gesteuerten/resultierenden Depression (nicht selten verbunden mit emotionaler Instabilität, z.b. Borderline), eine Eigenständige -und die Persönlichkeitsentwicklung negativ beeinflussende- "Funktion". 

Wie ein Programm welches automatisiert agiert/reagiert, ein Leben lebt, welches man -wie aus der Ferne- selbst nur beobachten, aber kaum -bis garnicht- steuern kann.

Eine (zumin. Teil-)stationäre psychotherapie nach DBT* halte ich
-um weitere Störungen im Erwachsenenalter bzw in Partnerschaften zu minimieren- für sinnvoll bzw. bereits für notwendig.

Besonders, falls der Fall, um ADS frühzeitig erkennen und Medikamentös lindern zu können, was im klinischen Umfeld leichter zu kontrollieren ist.

(ADS tritt laut Therapeutenaussagen selten allein auf und dient den erzeugten Störungen als Kontrollinstanz - wenn diese Kontrolle durch zb. Medikinet ausgehebelt werden kann, ist eine erfolgreiche Bearbeitung der erzeugten Störungen einfacher bzw. überhaupt erst möglich)

PS: Wäre interessant zu Erfahren, wie es der Autorin der Frage in den letzten Jahren ergangen ist - wäre sehr dankbar falls die Autorin es mir mitteilen möchte!

*DBT -> Dialektisch-Behavoriale Therapie, siehe Google
² -> www.seele-und-gesundheit.de/diagnosen/dissoziation.html
³ -> www.seele-und-gesundheit.de/diagnosen/adhs.html#1.2

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