Bin Straßenbahnfahrer und wurde schon 2 mal zusammen geschlagen. Welcher Kampfsport wäre am besten?

15 Antworten

Du brauchst keinen Kampfsport und keine Kampfkunst, sondern ein Selbstverteidigungssystem.

Kampfsport, egal ob Judo, Boxen, Karate oder turnierbasiertes Tae Kwon Do, basiert auf Wettbewerbesregeln. Klar ist Kampfsport auch zur Selbstverteidigung geeignet, mancher mehr, mancher weniger. Aber es dauert manchmal lange. Wenn du ständig nur nach Regeln lernst, entegehen dier vielleicht ein paar wichtige Kniffe. Boxen ist zwar schön und gut, wenn du einmal richtig Schlag aufgebaut hast, aber da lernt man eben keinen Tritt in die Eier.

Eine Kampfkunst kennt das Limit der Regeln nicht, allerdings sind viele Systeme sehr alt und ziemlich verschnörkelt. Bis man die Techniken vernünftig anwenden kann, dauert es mehrere Jahre. Dann bringen sie aber meist viel mehr, als Kampfsport-Techniken. Kampfkunst wäre beispielsweise Kung Fu aus China, Jiu Jitsu oder Ninjutsu aus Japan und Vollkontakt-Tae Kwon Do aus Korea.

Recht jung sind die meisten Selbstverteidigungssysteme. Die basieren oft darauf, dass man traditionelle Kampfkust-Systeme und ein paar Kampfsport-Systeme in einen Topf schmeißt, alles entsorgt, was zu verschnörkelt ist, raus und optimiert die alten Techniken. Das Ergebnis sind dann Systeme wie das israelische Krav Maga und das russische Systema. Genau nach denen solltest du suchen. In Selbstverteidigungssystemen lernst du neben effektiven Techniken auch, wie man sich in Bedrohungssituationen verhält, um es garnicht erst zum Kampf kommen zu lassen. Das ist oftmals viel wichtiger, als kämpfen zu können und oftmals sogar viel wirkungsvoller, als man denken mag.

Einen Sonderstatus zwischen Kampfkunst und Selbstverteidigung hat Ving/Wing Tsun/Chun in seinen 10.000 verschiedenen Schreibeweisen. Traditionelles Wing Tsun, wie es es kaum noch gibt (das aktuellste traditionelle ist das nach Ip Man) ist auch schon recht alt, da wurde schon vor vielen hundert Jahren aus dem bestehenden Kung Fu "entkernt und optimiert". Im Prinzip kein schlechtes System, aber mittlerweile ziemlich auf Abzocke ausgelegt. Das Problem ist hauptsächlich Keith Kernspecht und seine EWTO, einem der größten Wing Tsun Verbände. Kernspecht ist in Kampfkunst-Kreisen auch als "Lernschlecht" bekannt. Oftmals lösen sich Meister aus seinem System, um ihre eigenen Verbände zu gründen, weil sie gegen diese Gebühren-Krake (hohe Trainingsgebühren, noch höhere Prüfungsgebühren, Kleidung darf nur beim Verband gekauft werden und muss das Verbandsemblem tragen, eigene Kleidung zu kaufen ist nicht erlaubt) und stellenweise soger psychischen Druck gegen Aussteiger sind. Aber was haben sie bei Kernspecht gelernt? Jedenfalls nicht kämpfen, das lernt man da nicht, dafür aber Abzocken. Das heißt, genau den gleichen Mist, überteuertes schlechtes Training und tolle Lügengeschichten ("bilden Spezialeinheit XYZ aus", "trainieren die Polizei", ...) macht man weiter. Wing Tsun ist kein schlechtes System, achte nur darauf, dass du an einen seriösen Trainer gerätst (kein Abkömmling der EWTO oder EWCO, überschaubare Gebühren, kein Zwang zu Vereinskleidung/Ausrüstung mit Vereins-Logo, keine Geschichten der Superlativen, welche Spezialeinheiten man unterrichtet, außer sie sind so selbst-ironisch übertrieben, dass auch das A-Team und Asterix und Obelix unter den Schülern auftauchen ;-.)) sicher auch eine gute Alternative zu Krav Maga oder Systema.

Auch keine schlechte Alternative: Ju Jutsu, die deutsche Weiterentwicklung des japanischen Jiu Jitsu in Kombination mit Judo- und Karate-Elementen. Das wird auch an Polizeischulen unterrichtet und an vielen ebensolchen haben auch Zivilisten die Möglichkeit, entsprechende Kurse zu belegen und, separat oder mit Polizisten zusammen, aber bei den gleichen Trainern, Ju Jutsu unter Verteidigungsaspekten zu lernen. Das umfasst in Etwa die gleichen Aspekte, wie Krav Maga (welches, wie Ju Jutsu auch, aus dem Jiu Jitsu evolutioniert ist, bei Krav Maga allerdings mit Boxen und Ringen kombiniert): Deeskalation und Prävention, also garnicht zum Kampf kommen lassen, knackige, entschnörkelte Techniken, die sich leicht merken lassen und Freikampf zum freien Anwenden des Erlernten.

Vorteil einer Kampfkunst (im Gegensatz zum regelbasierten Kampfsport halt nicht statisch) und Selbstverteidigungssystemen ist vor Allem, dass du dich mit deinen Techniken an deinen Körperbau und den deines Gegners anpasst. Beim Boxen lernst du nur Boxen. Blöd nur, wenn du selbst aufgrund deines Körperbaus kaum Schnellkraft auf die Arme bekommst und dein Gegner selbst boxt und schon KO-resistent ist. Mit einer Kampfkunst oder Selbstverteidigung hast du immer noch ein paar Hebel, Schmerzpunkte, Würfe und Co auf Lager oder gar fiese Tricks wie Schläge zu Kehlkopf oder Solarplexus, was man im Boxen, auch in der UFC, garantiert nicht lernt. Das heißt, du kannst dich auf wesentlich mehr Gegner einstellen. Und schlussendlich: Du lernst, es nie zu einem Kampf kommen zu lassen, das lernst du im Kampfsport meist nicht (du weißt, dass es stimmt, aber die psychologischen Tricks)

Also wenn du wirklich von mehreren Leuten zusammengeschlagen wurdest bringt dir eigentlich keine Kampfsportart etwas. Ausserdem ist es gut möglich das wenn du dich wehrst sie noch heftiger auf dich einschlagen werden. Aber damit sie es gar nicht erst versuchen solltest du dich am besten gut in Form halten, also Muskeln aufbauen da traut sich so mancher nicht mehr dich anzufassen. Um Muskeln aufzubauen ist aber ein Kampfsport nicht gerade falsch ich übe seit vielen Jahren Judo aus und kann es nur empfehlen. Nicht nur dein Körper sondern auch dein Geist wird Positiv gestärkt. Und es reicht Locker aus um sich gegen einen Gegner zu verteidigen. Wenn es irgendwelche Schwächlinge sind sogar gegen 2. =) viel glück und spass

Also ich will dich echt nicht enttäuschend aber gegen 3 oder 4 Leute hast du keine Chance und ziehst immer den kürzeren. Gegen 1 oder maximal 2 Leute hilft dir´n Selbstverteidigungssystem wie Krav Maga- Boxen ist sicherlich auch nicht verkehert, allerdings muss man halt auch bedenken das dies auch Zeit braucht bis es sitzt. Das Argument das sie bei UFC weit vorne sind mag richtig sein, allerdings gibts da halt auch Regeln die es im echten Leben leider nicht gibt. Systeme wie Aikido würd ich getrost weglassen, denn bist du das wirklich richtig beherrscht vergehen Jahre. Krav Maga oder Boxen ist da schon am sinnvollsten. Das beste bei Stress ist die Versuch verbaler Schlichtung, Fahrgäste oder andere Leute aufmerksam machen (und zwar direkt- du in der grünen Jacke, du mit der gelben Mütze...). Wenn nichts mehr hilft dann verteidigen, aber wie gesagt gegen 3 oder 4- keine chance

Beim ersten mal war es einer und beim zweiten mal waren es zwei.

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@DeramBoden

Warum wurdest du verprügelt wenn ich fragen darf? War es überraschend das du keine Chance hattest, oder war es ne Schlaghemmung? Denn du musst mental aggressiv in so´ner Situation sein. Wenn du das nicht bist bringt dir auch Krav Maga nichts. Im Notfall volle Kraft, keine Gnade, hat der andere ja schließlich auch nicht. Wenn der Fall stimmen sollte, dass du Schlaghemmungen hast such dir auf jeden Fall ein SV System wo auch Sparring gemacht wird, da lernst du

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Welche Kampfsportart ist im Straßenkampf, Selbstverteidigung am besten ?

Ich will das sehr gerne Wissen weil ich mich für dieses Thema sehr Interresiere. Ich schlage mich wirklich nicht gerne aber ich will wenigstens mich verteidigen können wenn ich angegriffen werde. Ich gehe zwar Streitigkeiten aus dem Weg und es klappt auch häufig aber hin und wieder kommt es zum Kampf weil ich den Kampf schnell und effektiv beenden will.

Ich habe mit dem Vater eines Fraundes mit mir geredet welcher Wing Chun praktiziert hat und Lehrer war (ein cooler Typ) er hat gemeint das Wing Chun das komplette Paket bietet ihn bei seiner Zeit bei der Polizei sehr geholfen hat.

Jeet Kune Do wurde mir vom Internet vorgeschlagen. Die Kunst davon ist das es sehr Individuell auf jeden zugeschnitten werden kann und sich auf die Körperlichen Stärken befasst., wie auch die vielfältigkeiten der Teschnicken welche Wing Chun, Boxen, Fechten Akaido etc verwendet. Bruce Lee hat diesen Kampfstil erschaffen obwohl er selbst nie wollte das man JKD als Kampfstil ansieht (Welch eine Ironie)

Krav Maga ist perfekt für Selbstverteidigung und schnell zu erlernen man kann kleine wie auch große Gegner bekämpfen und schnell "siegen" (Wird auch von Militärischen Spezialeinheiten verwendet)

Mit Keysi kenne ich mich nicht wirklich aus. Ich habe ein parr Videos gesehen welche mich Fasziniert haben. Keysi scheint perfekt für den Straßenkampf zu sein wie auch den Kampf mit 3en oder meheren Gegnern.

Ich würde gerne eure Meinung und euren Vorschlag wissen den ihr mir geben könntet. Es wäre auch toll wenn ich eine oder mehere Expertenantworten erhalten würde.

Achja (ich bin noch Anfänger im Kampfsport)

Ich habe folgende Kampfkünste, Kampsportarten

Jeet Kune Do Wing Chun Krav Maga Keysi

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