Bin so traurig wie aufmuntern?

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3 Antworten

Ich kann Dir nur ein paar Gedanken mitgeben, die Dir vielleicht ein klein wenig Trost zu geben vermögen:

Einmal ist dieser Hund nun über die Regenbogenbrücke gegangen, ins Hundeparadies. Dort ist er immer jung und gesund, er kann mit allen anderen Hunden dort Freundschaft schließen und viel Spaß haben. Ich selbst bin nicht der Ansicht, dass es eine Art Himmel für uns Menschen gibt. Genauso ist es mit Tieren. Aber die Seele, die lebt weiter, und die muss irgendwo hin ... Deshalb gibt es für mich die Regenbogenbrücke.

Wichtig ist auch zu bedenken, dass man nicht wissen kann, ob es tatsächlich dein Abschied von dem Hund gewesen wäre. Wusstest Du, dass er eingeschläfert werden sollte? Wenn nicht, dann hätte es auch keine Möglichkeit für den Abschied gegeben ...

Tröstend kann auch der Gedanke sein, etwas gelernt zu haben. Du fühlst Dich derzeit schuldig Deines Verhaltens wegen, auch wenn Du nichts für den Tod des Hundes kannst. Das Gefühl bleibt jedoch trotzdem in Dir, und das jetzt schon einige Monate. Ich denke, wenn Du wieder in eine solche Situation kommen würdest, wäre Deine Reaktion vielleicht eine Andere und Du würdest dem Hund ein wenig Deiner Zeit widmen. Das ist etwas, wofür man dankbar sein sollte, wie für alle Lektionen, die man im Leben so lernt.

Das einzige, was Du jetzt noch tun kannst ist, Dir selbst zu vergeben. Es ist nicht Deine Schuld. Und Du wusstest vermutlich auch nicht, dass der Hund sterben würde. Nimm Dir selbst das schwere Gefühl der Schuld weg, es belastet Dich und wirkt sehr destruktiv. Verabrede Dich mit Freunden, erzähle ihnen, wie es Dir geht und lenke Dich ab.

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Kommentar von MeMyselfAndEye
01.03.2017, 15:31

Ich wusste es nicht, aber ich hätte einfach ein letztes Mal mit ihm spielen können. Jetzt kann ich mich an das letzte mal nichts richtig erinnern

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Hallo :)

Ich liebe Tiere auch über alles (besonders Hunde) und verstehe auch was du meinst mit: Tiere lieber als Menschen (geht mir genauso). Ich habe eine Postkarte da steht drauf:„Umso länger ich die Menschen betrachte, desto mehr liebe ich meinen Hund” :)

Der Hund merkt bestimmt auf seiner Wolke im Himmel, dass er dir viel bedeutet. Lass den Kopf nicht hängen, vielleicht hörst du das nächste mal auf dein Bauchgefühl:)

LG

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Geh dir süße Welpen, kleine Kätzchen oder so anschauen. Schau dir lustige Videos an, tolle Filme etc. irgendetwas was dich ablenken könnte.

Wenn das nicht hilft dann geh zu der Nachbarin deiner Oma und rede etwas mit Ihr über den Hund. Wie er so war, was er gerne gemacht hat etc.
Vielleicht hilft es dir dich damit abzufinden wenn du etwas mehr über den verstorbenen Hund weißt. 

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