Bin sehr belastet durch die Probleme meines besten Freundes :/

3 Antworten

Es ist nie falsch, mit anderen Menschen mitzufühlen. Aber manchmal muss man sich einfach sagen: Das sind nicht meine Probleme, sondern seine. Rein theoretisch hätte ich gar nichts damit zu tun. Das heißt jetzt nicht, dass du ihm nicht helfen sollst, oder ihn abweisen sollst, nach dem Motto: Deine Probleme, sieh zu wie du zurechtkommst! Es soll dir einfach helfen, das nicht so nah an dich heranzulassen, denn es SIND eben nicht deine Probleme. Du kannst versuchen, ihm zu helfen, ihn überreden, zur Therapie zu gehen oder sich beim Kummerkasten oder so zu melden, aber wenn es ihm nicht hilft, dann trifft dich keine Schuld, weil du nicht richtig versucht hast, ihm zu helfen oder so. Das ist Blödsinn. Du kannst ihm nur so gut helfen, wie deine Möglichkeiten sind, und eigentlich dürfte er dir sogar keinen Vorwurf machen, wenn du sagst, dass dir das eine Nummer zu groß ist und du ihm leider nicht helfen kannst.

Zu deinem Freund: Wenn es wirklich so schlimm ist, wie du sagst (Nicht, dass ich glaube, dass du übertreibst oder so. Aber vielleicht ist er selbst gar nicht in der Lage, die Situation von außen zu betrachten und stellt es unbewusst schlimmer hin als es ist.), dann sollte er sich auf jeden Fall Hilfe holen. Wie oben schon gesagt, überrede ihn, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Das hört sich immer ein bisschen so an, als wär man krank im Kopf, aber das ist ja nichts schlimmes. Ich selbst besuche auch einen, einfach weil solche Leute einem wirklich weiterhelfen können, wenn man Probleme hat. Und außerdem muss es ja auch niemand erfahren.

Eine weitere Möglichkeit wäre irgendeine Hotline oder sowas, einfach mal im Internet schauen, die meisten sind anonym und kostenlos, vielleicht ist das einfacher für ihn. Hilfe braucht er auf jeden Fall, wenn er sogar schon versucht hat, Selbstmord zu begehen. Wenn er wirklich schlimme familiäre Probleme hat, er geschlagen wird oder so, dann solltet ihr vielleicht sogar überlegen, das Jugenamt einzuschalten. Auf keinen Fall kann er das alleine durchstehen, wenn es ihm jetzt schon so schlecht geht! Am besten bist du jetzt einfach für ihn da, hörst ihm zu und versuchst mit ihm zusammen, eine Lösung zu finden.

Viel Glück, dass ihr das in den Griff bekommt! Ich hoffe, ich konnte helfen <3

Da hast du Recht, es sind nicht meine Probleme... Trotzdem gehen sie mir so nahe, als wären sie es. Das muss irgendwie anders werden, denn auf Dauer halt ich das nicht durch.

Zu meine Freund: Er geht bereits seit kurzer Zeit zu einem Psychotherapeuten, ich hoffe wirklich, dass ihm das ein bisschen hilft. Alleine kann ich das nämlich genauso wenig durchstehen wie er, da ich es eben immer abgeladen bekomme. Er weiß ja gar nicht, wie sehr mich das belastet, sonst würde er mir das gar nicht alles so sagen. Seine langjährige Freundin zB weiß gar nicht, wie schlimm es tatsächlich ist, weil er meint, sie würde das nicht vertragen.

Er wird auch nicht geschlagen. Es ist eher ein Problem aus seiner Kindheit und immer noch präsent, weswegen er seinen Eltern nie wirklich verzeihen konnte. Darum trinkt er auch so viel: Um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen.

Ich werde irgendwie versuchen, mich da weniger von belasten zu lassen... Danke auf jeden Fall für deine Antwort!

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@Blattteich

Am besten versucht du, ihm deutlich zu machen dass es niemandem hilft, wenn er so viel trinkt. Er macht nur seinen Körper kaputt, seine Probleme verschwinden davon auch nicht, und er belastet dich zusätzlich damit. Ansonsten, wenn er bereits zum Therapeuten geht, dann kannst du eigentlich nicht viel mehr für ihn tun, außer für ihn da zu sein und ihm das Gefühl zu geben, dass er nicht alleine ist. Vielleicht könntest du auch mit anderen Freunden darüber reden, wie sehr dich das belastet, damit du dich nicht so alleine damit rumschlagen musst :)

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@wewontsurrender

Ja, das versuche ich ihm auch immer klarzumachen, aber er kann und will sich einfach nicht damit auseinandersetzen. Naja, ich geb weiter mein bestes...

Ich würde wirklich gerne mal mit jemandem über ALLES reden, aber ich glaube nicht, dass das mein Freund so toll finden würde. Immerhin hat er mir das wirklich im Vertrauen erzählt, er meinte zu mir, so viel wie ich weiß niemand anderes, noch nicht einmal seine eigentliche Freundin. Darum bin ich da sehr vorsichtig.

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Liebe Blatteich,

es kann sehr belastend sein, über die eigenen Probleme hinaus auch noch die eines anderen tragen zu müssen/zu wollen. Du hast eine besondere Stärke, die manchmal von Vorteil aber auch leider von Nachteil sein kann: Du kannst Dich offenbar sehr gut in die Lage anderer hineinversetzen und Du bist sehr mitfühlend. Das macht Dich zweifellos zu einem sehr wertvollen Menschen. Die Schattenseite davon ist allerdings, dass man selbst auch leichter verletzlich ist und einen die Probleme der anderen sehr belasten können. Es ist bestimmt ein guter Rat, wenn Du Dich bis zu einem gewissen Grad von den Problemen anderer abrenzt, d.h. in einem gesunden Maß. Das ist bestimmt nicht immer ganz einfach.

Es gibt eine Website, die viele tolle Tipps und praktische Ratschläge für junge Menschen enthält. Außerdem befasst sie sich mit den typischen Problemen Jugendlicher: http://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/familie/teens/fragen Wenn Du Deinem Freund bei dem Thema Rauchen, Trinken etc. helfen willst, dann kannst Du in der Suchefunktion den entsprechenden Begriff eingeben und Du findest weitere hilfreiche Artikel. Ein Tipp: Weise doch auch Deinen Freund auf diese Website hin. Ganz bestimmt wird sie ihm sehr weiterhelfen. Ich wünsche Euch beiden viel Erfolg und Mut!

Liebe Grüße!

hattest du schon mal einen Freund (erstes mal)

Ich komme mit dem "Party-Verhalten" meines Freundes nicht klar...

Hallo,

es ist so viel was ich ich schreiben will, dass ich mich schon mal dafür entschuldige, dass der text vermutlich recht ungeordnet wird...:

ich komme einfach nicht darauf klar wenn mein Freund feiern geht oder (abends) weg ist. er ist ein "gelegenheits punk". wenn er dann zum punk wird oder abends feiern geht (was schon echt selten vorkommt weil er weiß wie ich es hasse) verhält er sich halt entsprechend, heißt er zieht sich an wie ein penner, trinkt (richtig reden kann er dann nie, obwohl er sagt, dass er schon nach 2 bier anfängt zu lallen), hängt mit anderen leuten auf der straße ab, schreit rum, pöbelt reißt perverse witze und so. und ich kann dieses möchte gern coole getue einfach üüüberhaupt nicht ab. ich finde ihn richtig wiederlich wenn er getrunken hat und noch mehr wenn er dann auch noch "rum punkt". wenn wir alleine sind und er grade "normal" ist ist alles perfekt. er ist total lieb zu mir, geht auf mich ein und alles. wenn er trinkt und oder raus geht ist er aber ein völlig anderer mensch. nicht der den ich liebe... sondern der den ich sogar hasse. das komische ist, dass ich bevor ich ihn kennen gelernt habe selber so war. ich hing bei punks rum und fand sie ganz toll, habe oft und viel getrunken und war viel feiern. ich habe meinen freund auch so kennen gelernt. wir waren beide betrunken und sind uns so näher gekommen. als ich ihn kennen lernte hat er sich täglich fast ins koma gesoffen, das ist nicht mehr so. und trotzdem stört es mich ungemein wenn er betrunken ist. woran es liegt weiß ich nicht. es sollte doch normal sein mal alleine weg zu gehen und auch mal was zu trinken. wenn ich aber weiß, er ist am wochenende mal weg bin ich schon tage vorher beleidigt und depressiv. total bescheuert... zsm gehen können wir auch nicht, weil er dann immer bei anderen rum hängt, nichts mit mir macht und ich beleidigt in der ecke stehe und wir uns dann gegenseitig abfucken. mit ihm darüber geredet habe ich schon ganz oft. den punk aufgeben wird er wohl nie. was ich auch nicht von ihm erwarten kann denke ich. das problem bin eigentlich nur ich mit meiner sehr unerklärlichen abneigung. ich habe viele psychische probleme. wahrscheinlich spielen die eine große rolle. ja, ich bin in therapie. außerdem habe ich mein ganzes leben nach ihm ausgerichtet und lebe eigentlich nur für ihn (erster freund, wohl die sache falsch angepackt). da wieder raus zu kommen ist mega schwer, da ich es nicht ertragen kann ohne ihn, alleine zu sein. wie gesagt er ist zu mir immer total lieb wenn wir alleine sind und geht auch viiiel weniger weg... ich weiß nicht mehr weiter. er macht nichts falsch, ich weiß, dass er mich liebt. trotzdem spielen meine gefühle verrückt, ich hasse was er tut. vor allem hasse ich seinen kontrollverlust wenn er trinkt. das nimmt mich alles wirklich irre mit, da es unsere beziehung sehr belastet. was ich jetzt hören will weiß ich auch nicht. aber es soll ja gut tun sich das mal von der seele zu schreiben. p.s.. er ist 24, ich 18

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