Bin mir nicht sicher über einen zweiten Hund.?

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5 Antworten

Wenn Du einen Zweithund ins Haus holst, dann solltest Du ihn niemals für Deinen Ersthund holen, sondern immer nur für Dich selbst! Dafür, dass sich die Hunde verstehen, gibt es keine Garantie und dicke Freundschaften zwischen zwei Hunden sind alles andere als selbstverständlich. Gut möglich, dass Du dann zwei Hunde hast, die sich zwar dulden, aber nicht wirklich viel miteinander anfangen können und nebeneinander her leben werden.

So, wie Du Deinen Hund beschreibst, habe ich nicht den Eindruck, dass ihm ein zweiter Hund fehlt. Menschen können für Hunde vollwertige Sozialpartner sein und viele Hunde sind genau damit auch absolut zufrieden.

Als ich damals meinen Zweithund ins Haus geholt habe, haben sich beide Hunde auf neutralem Boden gut verstanden. Zu Hause angekommen hat sich das Blatt allerdings gewendet. Mein Ersthund hat den Zweithund überhaupt nicht geduldet und es hat extrem viel Zeit und Nerven gekostet, Regeln aufzustellen und sie durchzusetzen. Inzwischen verstehen sich beide gut, aber das ist eben nicht selbstverständlich. Ich kenne genügend Mehrhundehaushalte, in denen die Hunde sich dulden und ich denke, dass meine Hunde auch sehr gut ohne einander leben könnten. Teilweise dauert es Monate, bis nach dem Einzug eines Zweithundes wieder Ruhe eingekehrt ist. Bei Tierheimhunden kann es zudem lange dauern, bis sie innerlich ankommen. Gut möglich, dass es in der ersten Zeit eine gespannte Ruhe gibt und dann irgendwann zwischen beiden Hunden knallt. Um so eine Situation zu bewältigen braucht es Erfahrung und Geduld. Mehrhundehaltung ist eine ganz andere Nummer als die Haltung eines Hundes, dessen solltest Du Dir bewusst sein.

Bedenke bitte auch, dass die Entscheidung für einen Zweithund zu Lasten des Ersthundes geht. Du musst mit dem Zweithund vieles getrennt trainieren und Du musst getrennt vom Ersthund eine Bindung zu ihm aufbauen. Tust Du das nicht, orientiert sich der Zweithund nur an Deinem Ersthund und Du hast mit Pech zwei Hunde, die sich hochschaukeln und in kritischen Situationen die Ohren auf Durchzug stellen. Training und Bindung kosten Dich Zeit und die geht vom Zeitkonto Deines Ersthundes ab. Ich habe in den ersten Monaten regelmäßig ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich für meinen damaligen Ersthund viel weniger Zeit hatte und er oft zu kurz gekommen ist.

Ein schlechtes Gewissen dem Ersthund gegenüber ist also ein schlechter Berater bei dieser Entscheidung, weil er noch kürzer kommen wird als jetzt. Du entziehst ihm Zeit, Aufmerksamkeit und setzt ihm einen Konkurrenten vor die Nase.

Zwei Hunde zu haben ist unstrittig toll, wenn es funktioniert, und es gibt nichts Schöneres, als die Hunde spielen und kommunizieren zu sehen. Aber es kostet eben auch viel Zeit und Nerven und es kann gut sein, dass es nie zu einer engen Bindung beider Hunde kommt.

Wenn Du Dich für einen Zweithund entscheidest, solltest Du das nur mit Hilfe eines Trainers tun, der Deinen Ersthund kennen lernt und mit Dir zusammen einen passenden Hund sucht. Es kann sinnvoll sein, zwei ähnlich tickende Hunde zu suchen, es kann aber auch sinnvoll sein, einen Hund mit gegensätzlichen Eigenschaften zu suchen, der Wesenszüge des Ersthundes kompensiert. All das solltest Du in Ruhe mit einem erfahrenen Fachmann klären.

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Ich glaube, eine Antwort zu dieser Frage kann man sich nur selber geben. Ich habe immer zwei Hunde gehabt, in teilweise völlig unterschiedlichen Alterskonstellationen und bis auf eine Ausnahme nur immer zwei Rüden.

Ich hab mir aber nie großartig Gedanken gemacht, ob das jetzt "passen" würde oder nicht. Das soll jetzt nicht heißen, dass man sich bedenkenlos Tiere anschaffen soll, sondern eher in dem Sinne, dass wenn man selber von einer Sache überzeugt ist, auch anders mit eventuellen Problemen umgeht.

Du bist als Hundehalter dafür verantwortlich, dass keiner der Hunde vom anderen genervt ist, dass jedem Hund klar ist, was er darf und was nicht und meiner Meinung nach klappt dass dann in der Regel auch ganz gut.

Deine Unsicherheit, ob das die richtige Entscheidung war, kann sich dann auch auf die Hunde übertragen und das Verhalten der Hunde beeinflussen.

Wenn du dir also nicht sicher bist, was du tun sollst, würde ich es an deiner Stelle lassen !

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gegen einsamkeit kannst DU etwas tun...alte hunde sind cool, brauchen wieder vermehrt aufmerksamkeit und zeit, sowie geld (anderes futter u.tierarzt) und ein welpe/anderer hund braucht auch extrem viel zeit...ich empfehle dir diese zeit in deinen alten herr zu investieren damit er auch nicht einsam ist...auch alte hunde lernen noch gerne neue sachen...ein welpe wird sich auch die unarten vom grossen als erstes abschauen

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hallo Merlindoggy,

also wenn du keinen Welpen möchtest müsstest du ja aus dem Tierheim einen Holen. Und du könntest ja bevor du den Hund abholst deinen Rüden mitnehmen und testen ob sie sich vertragen. Weil wenn sie sich nicht verträgen würden hättest du ein großes Problem, also probier es davor aus. Wir haben auch zwei Hunde eine bald 7 und die andere bald 2 und die ältere dreht richtig auf seid die kleine da ist( im positiven) sie spielt viel mehr und ist viel "lieber" geworden. Hoffe konnte helfen.

frohe Ostern und ein schönes Wochenende.

LG Nalalilly

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Kommentar von Merlindoggy
26.03.2016, 14:24

Ich möchte eben keinen Welpen. Für einen bereits erzogenen Hund hätte ich gut und gerne Zeit. Aber ein Welpe ist leider zu viel für mich :/ Danke trotzdem

ebenfalls frohe Ostern :)

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Kommentar von froeschliundco
26.03.2016, 14:51

hunde aus dem tierheim sind oft nicht ausreichend erzogen...meist werden sie auch wegen maken abgegeben,das braucht zeit die dann für den alten herrn fehlt,der gerne mehr mit dem user unternehmen u.erleben will...hunde brauchen nicht immer ein spielkumpel, sie freuen sich wen sie mit ihrem herrchen was erleben dürfen, sowie körperlich und auch geistig ausgelastet werden und nicht öde gassi gehn u.8jahre lang die gleich öden kommandos ausführen müssen...mein alter herr is fast 13jahr und er freut sich über jede neue aufgabe

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Wieso ist dein Hund einsam? Hat er nicht dich als Freund? Läßt du zu daß er einsam ist?

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Kommentar von Merlindoggy
26.03.2016, 14:20

Aber nicht doch. Ich gebe ihm so viel Zeit und Aufmerksamkeit wie möglich. Allerdings muss ich auch manchmal Arbeiten, dann ist er bei meiner Mutter und ihren zwei Kindern(2 Jahre alt). Ich fände es nur schön wenn er jemanden hätte mit dem er spielen kann wenn ich gerade keine Zeit habe

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