Bin Mama (Kind 8), alleiniges Sorgerecht, nicht verheiratet gewesen. Ich nahm ihn trotzdem zur Geburt mit und ignorierte Ansagen, dass sich der KV schon seit?

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2 Antworten

nun muss in der zwischenzeit eine vaterschaftsanerkennung erfolgt sein. sonst hätte er kein umgangsrecht fordern können.

er hat umgangsrecht und wenn er erstmal nur betreuten umgang fordert, weil er das kind noch kennenlernen möchte, dann ist das völlig in ordnung.

das er den entzug des sorgerechtes fordert, wenn du dich widersetzt, spricht gegen dich, nicht gegen ihn. das kind ist ihm wichtig und darum will er nun umgang. aus dem betreuten umgang wird er irgenwann unbetreuten umgang machen und die normale 14-tage-regelung drauß machen mit ferien-, urlaubs- und feiertagsregelung...

alles was du sonst vorbringst: seine sexuellen neigungen im sm-bereich - interessieren keinen menschen. das ihr euch als eltern geprügelt habt, interessiert keinen menschen - er hat dem kind  nichts getan. zeugen werden vor gericht nicht gehört, da der vater das doppelte an zeugen bringen wird, die das gegenteil bezeugen von dem was ud sagst.

umgang ist recht des kindes und das hat es mit beiden eltern. unverständlich ist, warum ein kind das seinen vater 4 mal im leben gesehen hat, so psychisch von dir kaputt gespielt wurde, dass es solche angst vor dem vater hat. das ist deine schuld und dieses verhalten kann wirklich dazu führen, dass es dich das sorgerecht kostet und das kind zu seinem vater zieht. warum bekommt dein kind durch dich albträume? warum will es weg? warum weiß das kind überhaupt von diesem verfahren und warum machst du es so fertig? - deine aufgabe ist es, dass kind positiv auf den umgang einzustimmen und nicht es völlig psychisch kaputt zu spielen mit deinen räuberpistolen.

die aussage ist ebenfalls richtig: kinder deren väter/mütter in der psychiatrie oder im gefängnis sitzen werden vom anderen elternteil in die anstalt gebracht zum monatlichen betreuten umgang. wo ist da das problem zu sehen? das ist doch nicht seit gestern erst so, sondern schon lange.

weiterhin zum umgang hat der vater übrigens das anrecht auf gemeinsames sorgerecht.

dir ist anzuraten dich in die therapie zu begeben um dich mal behandeln zu lassen.zu prüfen wäre, ob du überhaupt in der lage bist, ein kind großzuziehen und ob es nicht dringend an der zeit ist, dir familienhilfe ins haus zu holen oder ob es für das kind nicht dringend angebracht ist vor dir geschützt zu werden.

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SportyII 28.02.2017, 11:18

Besten Dank für die sachlichen und gehaltvolle Informationen. Daher ist diese Plattform Klasse, um Informationen zu erhalten.

...Der KV hat dem Kind auch schon körperliche Gewalt angetan, insbesondere, als wir noch zusammenlebten und das Kind seit 2 Jahren am Telefon psychisch fertig gemacht. Das Kind ist sehr pfiffig und hat es gut bei uns. Wir werden anständig betreut durch das Frauenhaus. Auf jeden Fall lieb gemeint Deine Tipps.

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SportyII 28.02.2017, 11:21

...und er fordert keinen begleitenden Umgang, sondern der soll aufgrund weiterer heftiger Details so aversiert werden. Das Kind weiß von dem Verfahren, da er eine Verfahrensanwältin hat und dort bereits Termine mit ihm Laufen sind. 

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vogelstation 28.02.2017, 21:04
@SportyII

nun erstmal wird er auch begleiteten umgang bekommen. da es nichts gibt, was dem kind in den letzten jahren getan wurde, wird er irgendwann unbetreuten umgang bekommen. das kind hat einen verfahrensbeistand, keinen verfahrensanwalt. der kam einfach nur zu besuch um mit dem kind unbedarft zu sprechen.

den rest erledigt dann der richter. der wird festlegen wieviel begleiteten umgang es geben wird. in der regel sind es 6-8 treffen damit vater und kind sich kennenlernen und dann geht es stück für stück in unbegleiteten umgang über. wenn er also das kind nicht in den letzten jahren tgl. grün und blau geschlagen hat, wird er es in diese richtung anstreben und in der regel auch bekommen. du kannst also etwas anstreben, aber solltest der realtität ins auge sehen.

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In Österreich würde ich mich an das Gewaltschutzzentrum, einerseits wg. juristischer Informationen andererseits auch therapeutische Unterstützung, wenden. Denn die haben für ähnlich gelagerte Fälle schon viel Erfahrung.
Die Alternative wäre noch die Frauenberatungsstelle. Größere Beratungsstellen haben Juristinnen, die auch schon einiges an Erfahrungen wenn es um das Kindeswohl und Frau geht.
Dir und deinem Kind wünsche ich alles Gute, dass ihr viel Unterstützung bekommt und euch damit gut schützen könnt.

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