Bin ich zu langsam bei der Arbeit?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du bist niemals zu langsam, sondern die Arbeitszeiten bzw. die vorgeschriebene zeit beim Bewohner sind viel zu kurz und es ist ja ständig Unterbesetzung. Ich wil nicht wissen, wie die Pflegen bei deinen Kollegen aussieht? Gefähliche oder optimale Pflege? ich weiß nicht, wie deine Kollegin das in 3-5 minuten schafft! Frag sie doch mal, ob sie es dir mal zeigen kann-dann gehst du ihr mal zuschauen, wenn du mal frei hast und schaust auf die Uhr ! Frage sie doch mal-man kann ja nur von einander lernen :=). So was ist nicht zu schaffen! Auch 5-10 minuten sind ein mescnhliches unding! ich weiß auch nicht mehr, wie ich das aushalten soll mit diesen unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Du bist nicht zu langsam, sondern die gesamten Bedingungen sind menschenunwürdig für die Bewohner und das Personal. Die Arbeitgeber können meistens auch nichts machen, da sie wiederum auch einer höheren gewalt unterstehen....Ich weiß die genaue zeit nicht, aber für die beschriebenen Tätigkeiten schätze ich mal, dass ich mindestens 40-45 minuten bräuchte, wenn ich es schon schnell und ordentlich und menschenwürdig machen würde (lieber wäre ja noch länger) .....Ich weiß nicht, wie ich so noch arbeiten sollte und will das auch nicht mehr und kann das auch nicht mehr (Rücken und Psyche) . Du brauchst dich nicht verunsichern lassen. Ich verstehe generell nicht, warum man in manchen heimen niemanden zur Müll-Wäscheentleerung und einräumen, Betten machen, Gläser und Getränke tauschen usw. einstellt! Ich kann auch nicht mehr so arbeiten, wenn das alles so menschenunwürdig laufen soll-irgendwann wird man krank dadurch und außerdem kann ich das mit meinen gewissen gegenüber den Bewohnern nicht vereinbaren. Manche Arbeitsbedingungen sind unmöglich und der Rücken leidet und geht kaputt. Wenn du vor Schmerzen dann selbst nicht mehr kannst, dann wirst du in Tonne getreten und niemand wird dir wieder auf die beine helfen. Wenn du dann selbst ein "pflegefall" bist, dann hilft dir keiner.....irgendwas muss da passieren z.B. ein Streik usw....ich weiß nicht, wie die Kollegin da richtig pflegt....ist mir alles ein Rätsel....

ich war mal im Heim: Vor dienstbeginn hat Chef dann sich immer jmd. zum zusammenschnauzen aus der Runde rausgepickt.....danach war man so richtig " motiviert" :) Der hat wahrscheinlich selber den druck von oben bekommen.....es handelte sich aber dann um ein Taschentuch usw....und der ist richtig "ausgeflippt" vor dienstbeginn....die sehen aber nicht, dass man als Altenpflegerin mit 38-40 Bewohner alleine manchmal da steht mit einer Helferin und Praktikantin /Auszubildene die man auch noch anleiten soll und kontrollieren soll und am besten oben auf Station noch die Bewohner mit spritzt (Diabetes), weil da die fachkraft krank ist.....Habe mal gearbeitet (Nachtawache musste ich einspringen) und ich war dann nicht nur mit den 45 alleine, sondern es waren auch noch 3 andere Stationen mit ebenfalls so vielen zu versorgen.....eine hatte Beatmungsgerät (ich hatte nie eine Einweisung bekommen) usw....auf 2 Stationen hatte ich keine übergabe bekommen.....auch auf MS Station kannte ich mich gar nicht aus -noch nie jmd. gesehen, weil ich immer oben war-naja, man wurschtelt sich die Nacht denn irgendwie durch und hat eine Menge zu lesen-wie denn auch ohne Übergabe....:( echt furchtbare Bedingungen! Lass dich da nicht fertig machen! LG

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@silberblick

den einen Tag war sogar mein geburtstag und ich wurde erst mal niedergemacht an dem tag vor der Frühschicht, weil in einen Bewihnerzimmer ein Taschentuch auf den Fußboden lag.....das ging eine halbe Stunde......einen Tag später hat er mir einen Wein gescenkt, da er den geburtstag vergessen hatte.....aber entschldigt hat sich niemand....dann kam der nächtse dran! Ich weiß nicht, was dieser Mensch von oben für einen Druck bekommt, dass er es dann noch an personal auslässt " vielleicht arbeiten sie nachdem man angeschnauzt wird ja besser bzw. motivierter :)" -weiß nicht was da vor sich geht........Chef in solchen Einrichtungen möchte ich aber auch nicht sin. Von ganz weit oben muss da was getan werden!

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@silberblick

meine Beispiele die ich grade schreibe sind aber nur Ausschnitte aus 2 heimen in denen ich mal gearbeitet habe...da gibts ni´och ganz andere dinge z.B. Heim Nr.3: erster arbeitstag: Pflegedienstleitung kommt und fragt mich ob ich zum Spätdienst wieder kommen kann, weil niemand da ist. Ich kam dann zum Spätdienst und tatsächlich war niemand da und ich kannte keinen bewohner-nichts!!!! Am 2. Tag kommt Chef und fragt mich, was man denn besser machen könnt-er würde mich ja fragen weil ch so einen guten Abschluss habe....ich wußte gar nicht damit umzugehen und antwortete nur-es wäre schön, wenn die Medikamentenbecher für die jeweiligen Schichten unterschiedliche Farben hätten.....ich dachte, der will mich verar.....! Ich wurde da nie eingearbeitet....Und es gibt och viel heftigere dinge, aber du weißt sicherlich auch einiges von deiner Arbeit....

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@silberblick

Ich hätte die Flasche Wein dankend abgelehnt. Mit den Worten: "Ich glaube sie sollten sich mal bei einem Glas guten Wein etwas Ausspannen. Dann brauchen sie nicht morgens immer irgend einen Mitarbeiter zusammenstauchen".

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Danke für deine Antwort. Die Regierung müsste den Betreibern der Alten-und Pflegeheime mal ein bisschen auf die Finger klopfen. Die Herrschaften können wohl die eigenen Taschen nicht voll genug bekommen. Es wird an Mitarbeitern geknapst aber die Service-Schiene immer höher gesteckt damit viel Geld eingenommen werden kann. Das passt leider so nicht zusammen. Ja, ich bin am überlegen ob ich mein Arbeitsumfeld ändere. Alle Mitarbeiter sind nur noch gestresst, ausgelaugt und zickig.

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@Mondlachen

ja, kein Wunder....ich glaube ich habe damals mit der berusfwahl einen absoluten lebensfehler begangen....jetzt bin ich dafür "bestraft"-man darf zusehen wo man bleibt und wohin mit Schmerzen usw....der Beruf ist an sich eigendlich schön in der Theorie ( wenn man auch danch handeln könnte)...aber in der Praxis ist es ein Rückenbrecherberuf! Wenn du dann irgendwann mal über Rückenschmerzen klagst, dann wird dir vorgeworfen "du würdest nicht Rückenschonend genug arbeiten" bzw. "bist du dann Schuld an deinen Schmerzen" :) Wenn ich Zeit zurückdrehenen könnte, dann würde ich mein Leben anders gestalten und hätte viel anders gemacht-rechnen tut ja niemand mit und wenn man jung ist, dann ist man auch noch etwas "dumm" bzw. ich wars, denn das Gesundheitsamt hatte nur auf drängen und Bitten von mir mit 19 mich zugelassen, hat mir aber damals schon von abgeraten wegen einer Skoliose. Ich war jund, dumm und naiv und von daher bin ich ach teilweise schuld. "wer nicht hören will muss fühlen"-jetzt bin ich für meine junge Dummheit bestraft :=) Naja, Fehler machen wir alle....naja, aber alten menschen mag ich trotzdem immer noch sehr gerne-wird sich wohl nichts dran ändern-leider müssen die auch daruter leiden....ichb versteh nicht, warum man nicht kleine Wohngruppen macht..... :=) LG

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@silberblick

Pflege könnt soooooooooo schön sein.....naja, was solls....ich schreibe nun nichts mehr......wird sonst zu lang....aber auf alle Fälle muss da irgendwas passieren, weil Bewohner und Pfleger leiden....furchtbar.....:( ich hoffe ich werde nie ein pflegefall usw....

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hallo, ich arbeite auch seid Jahren in der Altenpflege- mir wurde auch schon gesagt ich sei zu langsam wobei ich sagen muss das es bei mir auch sehr Tagesformabhängig ist. Ich sage mir aber einfach das man mit Menschen zusammen arbeitet und nicht mit Maschienen. Ich denke das eine Zeit bei der Pflege bis 15 min im normal Bereich liegt! Je nach aufwand denke ich auch wenn man mal 20 min braucht das das kein Beinbruch ist, da man ja auch Bewohner bezogen arbeiten soll!!! Und solang du deine Bewohner in deinem Zeitraum schaffst und deine Arbeit sauber erledigst denke ich solltes du dir da nicht so den großen Kopf drum machen! Altenpflege soll keine Massenabfertigung sein die Bewohner sollen sich wohlfühlen! Ich glaube nicht das man einen Bewohner mit Mundpflege ordentlicher GKW in drei Minuten schafft!

Ich habe einen fiesen Tip:

Bitte deine "schnelle Kollegin" es dir noch mal zu Zeigen bzw zu demonstrieren wie man alles viel schneller machen kann.

Lass dabei heimlich einen Voice-Recorder mitlaufen um nebenher Notizen aufzuzeichnen in dem Du fragst warum sie dieses oder jenes so macht wie sie es macht. Merke dir dabei genau was sie alles falsch macht und notiere es anschließend auf einem Stück Papier.

Aus den gewonnen Erkenntnissen fertigst Du ein schriftliches Fehler-Protokoll und zauberst es beim nächsten Gespräch (wenn Du dazu eingeladen werden solltest) aus dem "Hut"

Wichtig: Der Voice-Recorder ist verboten, also lass dich dabei nicht erwischen.....

Habe mit ihr schon darüber gesprochen und das sie mir mal zeigen könnte wie es schneller geht. Leider haben wir schon genug Mitarbeiter die andere mobben. Da möchte ich mich nicht mit einreihen. Ich rede lieber offen mit dem Betreffenden selber. Leider steht uns Mitarbeitern das Wasser bis zum Hals. Unserem Heimleiter ist leider unsere Arbeitssituation vollkommen schnuppe. Der Rubel rollt und die Bewohner werden ja noch ausreichend versorgt. Hauptsache die Akten stimmenfür den MDK. Trotzdem Danke für den Tip.

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FSJ ALTENPFLEGE (läuft das so richtig)?

Hallo!

Also ich bin 17 Jahre alt und arbeite seit ca 1 Monat jetzt in der Altenpflege (FSJ) und wollte Mal Fragen ob dass was ich tun muss auch richtig ist. Vorab muss ich sagen, dass die Altenpflege so gut wie nichts für mich ist ,ich Eckel mich ständig vor allem, Versuche mir Motivation einzureden (ohne Erfolg) und stehe am Rande meiner Nerven ..

Meine Schicht beginnt um 6:30 und endet um 14:20. Ich bekomme am Morgen ca 5 Personen zugeteilt für Intimpflege, Bett machen , Rücken waschen und natürlich anziehen etc und 3 Leute nur für Bett machen. Ich bin schon nach 2 Leuten unfassbar fertig und könnte immer wieder kotzen wenn ich sehe wie undankbar diese Menschen mir gegenüber sind. Heute z.B habe ich meine Schichtleiterin gefragt ob ich doch bitte jemand anderen pflegen kann da ich mich mit einer Dame nicht wirklich gut verstehe und meine Psyche am meisten darunter leidet , daraufhin bekam ich nur ein: "das ist hier die Altenpflege und kein Wunschkonzert". Nach all den Leuten , falls ich Mal schneller bin, soll ich meinen Mitarbeitern assistieren beim pflegen bis dann unsere gemeinsame Pause beginnt. Mir fehlt der Appetit, mir ist übel und Kopfschmerzen+Übelkeit sind die Folgen. Kaum setzt man sich , klingelt schon das Notfall Handy denn ein Bewohner drückte auf den Notfall Knopf. Weil ich (Achtung, Ironie) , als examinierte Altenpflegerin natürlich auch direkt handeln kann schickt man mich dorthin und ich muss dem netten Herren, der mir sagt ich könnte nichts außer langsam sein, bei seinem großen Stuhlgang behilflich sein. Irgendwann kommt das Mittagessen und wenn ich nicht nebenbei noch die 2 Küchen machen muss, verteile ich das Essen an die Bewohner. Mir brummt der Kopf, ich fühle mich unverstanden und ausgenutzt. Manchmal kommen mir auch Tränen aus Überforderung, ich darf nicht abbrechen weil ich meine Qualifikation der mittleren Reife auf einer Abendrealschule nachholen will und dafür 6 monatige Berufserfahrung brauche die ich dann im FSJ absolviere .. nach dem Mittagessen kommt das abräumen der Tablets etc und die Bewohner werden vorerst ins Bett gebracht bis alle dann wieder etwas Pause haben und ich bei jedem klingeln los muss weil die wirklich examinierten oder Schülerinnen eben den Kaffee brauchen , warum nicht dann die FSJ Krafthilfe? Kaffee und Kuchen wird serviert bis dann der spätdienst kommt und mich endlich befreit.

Läuft das alles richtig so oder Stelle ich mich nur an? Ich weiß nicht , ich bin am Ende und brauche dringend ne Antwort

Liebe Grüße

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Sie war 2 monate im Iran und Wir schrieben jeden tag miteinnander, Wir würden uns sofort treffen, dass Wir alles machen werden hat sie mir jeden tag gesagt als sie endlich wieder zurück kam passierte nichts sie hat Es immer vorgeschoben unser treffen Also.

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