Bin ich wirklich so nutzlos?

...komplette Frage anzeigen
Support

Liebe/r Ronaldiinho,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de Herzliche Grüsse

Renee vom gutefrage.net-Support

14 Antworten

Huhu. Du da draußen!

Du glaubst wahrscheinlich das es nie wieder bergauf geht. Das alle gegen dich sind. Aber... DU bist erst 18 Jahre!! Noch viel zu jung um alles aufzugeben!! Meine Güte, jetzt guck dich doch mal um, du bist umgeben von Wundern. Gefrorenes Wasser, was in kleinen weißen Flocken zur Erde fällt, Weiße, flauschige Dinger die da oben am Himmel schweben und um dich herum, das große, fantastische Weltall.

Du hattest das Glück hier geboren zu sein. Und du hast die Aufgabe dich durch alle Schwierigkeiten des Lebens zu boxen und dich durchzuschubsen um irgendwann einmal sagen zu können "F.... you all!". Wenn deine Familie nicht hinter dir steht, dann suche dir Freunde. Geh in Clubs und qutasch mit Leuten die dich verstehen. Das wichtigste, lass dich nicht davon abzubringen zu lernen und immer ein Ziel vor Augen zu haben.

Stell dir eine Feder vor die der Wind vor sich hertreibt. Du bist diese Feder und der Wind ist das Leben. Auf einmal ist Windstille und Feder trudelt ohne Ziel und Plan immer weiter nach unten, dem Boden entgegen. Jetzt liegt sie da und kommt nicht mehr von der Stelle. Aber plötzlich kommt ein Aufwind und sie hebt vom Boden ab um schwebt wieder weit nach oben. Das ist dein Leben. Unser aller Leben. Eine kleine Feder im Wind.

Ach und hey. Ein Freund von mir muss jede Woche dreimal in's Krankenhaus zum Blutspülen. Dort liegt er dann vier bis fünf Stunden und wird immer müder und ausgelaugter. Er kann zwar zur Schule gehen, aber mit ausfällen, da er den nächsten Tag meistens zur Erholung braucht. Freunde hat er demzufolge auch nicht gerade viele und auf Partys kann er sowieso nicht gehen, da er wenig Geld für Getränke und Eintritt hat. Familie hat er auch keine da er Vollwaise seit dem siebten Lebensjahr ist. Und jetzt kommts. ER ist ein fröhlicher und ausgeglichener Mensch der vor ein Paar Jahren auf der Brücke stand und sich umbringen wollte. Jetzt hat er eine Freundin die er im Krankenhaus kennengelernt hat und wünscht sich eine Familie. Eine richtige Familie. Die Kinder großziehen, vielleicht noch Enkel haben und so weiter.

Und du willst das auch, richtig?

Na, na, nun mal halblang!

Ehe Du meinst, nur andere hätten es schwer: In den letzen Jahren hatte ich einen Herzinfarkt ... dadurch bedingt in den letzen Jahren auch noch einen hübschen Schlaganfall und Imbolien in den Beinen. Es hat Wochen und teilweise Monate gedauert, bis ich wieder auf den Beinen war. Häufig war ich am Verzweifeln, weil ich meinte, es ginge nicht weiter. Andere Leute wären mit einer meiner Krankheiten gestorben oder für den Rest ihres Lebens Pflegefälle gewesen.

Wer oder was hindert Dich denn daran, Deine "liebenswürde Familie" zu verlassen. Deine Eltern müssen Dich - sofern Du noch keine Ausbildung beendet hast und für Dich selbst sorgen kannst - zumindest finanziell unterstützen - ob es ihnen nun passen sollte oder auch nicht. Also selbst, wenn sie Dich aus dem Haus werfen sollten, müssen sie Dir einen Unterhalt zahlen.

Hast Du eigentlich schon mal daran gedacht, Dich an das Jugendamt oder eine Person Deines Vertrauens zu wenden? Es wäre unter Umständen ziemlich gut für Dich, wenn Du tatsächlich ausziehen würden, damit du eine gewissen räumliche Distanz zu Deiner Famlie bekämst, um zur Ruhe zu kommen und wieder zu Dir selbst zu finden.

Bitte wende Dich zudem an einen Arzt Deines Vertrauens, damit er zusammen mit Dir versuchen kann, Deine Depressionen in den Griff zu bekommen. Es kann durchaus möglich sein, dass Du für Dein restliches Medikamente nehmen musst; aber das muss ich auch machen, damit kann man recht gut weiterleben.

Suizide misslingen übrigens auch recht häufig, dann wärest Du bespielsweisefür immer eine Pflegefall oder müsstest dreimal wöchentliche an eine "künstliche Niere" ... kein besonders angenehmer Gedanke!

Und nun zum guten Schluss: DU BIST EINE GANZE MENGE WERT! Du bist sogar mehr wert als Deine blöde Familie! Werde bockig und zeig ihnen, was in Dir steckt: Dass Du nämlich stärker bist als sie, dass Du Dich eben allen Widrigkeiten zum Trotz eben nicht unterkriegen lässt! Zeig Deiner Familie ein fröhliches Lachen, denn darüber werden sie sich vermutlich am meisten ärgern!

Suche Dir einen klassischen Homöopathen! Der kann Dir helfen mit Deiner Depression, Durchsetzungsvermögen, Lebensmut und Lebensfreude. Ganz offen zu ihm sein und ihm alles erzählen.

In der klassischen Homöopathie geht es um die Einheit von Körper, Seele und Geist. Sie kann alle Krankheiten heilen, ist sehr wirksam bei seelischen erkrankungen,aber auch bei Magengeschwüren (z.B.). Es gibt keine Medikamente, sondern Mittel, die auf Deine persönliche, subjektive Verfassung Deines Körpers, Seele und Geist ausgerichtet sind.

Du bekommst erst mal ein Mittel für das Symptom, das für Dich im Moment am schlimmsten ist und später ein sogenanntes Konstitutionsmittel, auf dich zugeschnitten. So viel Jahre Du krank warst, so viel Monate dauert die Heilung. Die Schulmedizin dagegen heilt dich nie, unterdrückt nur mit Medikamenten die Symptome, anstatt an die Ursache zu gehen.

In der klassischen Homöopathie gibt es eine Heilkrise ("Erstverschlimmerung"), wie in jeder Naturheilkunde, d.h. alte Symptome kommen in MILDER Form für ca. 3 Tage nochmal und dann NIE wieder, das Körpersystem heilt sich sozusagen selbst. Die Erstverschlimmerung wird vom klassischen Homöopathen aufgefangen, daher ist am Anfang enger telefonischer Kontakt wichtig.

Es gibt auch klassische Homöopathen, die von der Krankenkasse bezahlt werden.

Ansonsten solltest Du immer dran denken: "Und geht es nicht mehr weiter, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

Hey, ich kenne diese Phase, bei mir ist es mehr so ein auf und ab, aber bei dir scheint das ja konstant so zu sein...Tut mir Leid. Ich kann dir natuerlich nicht sagen, wie es weggeht oder besser wird, aber ich versuche mich abzulenken, zum Beisspiel treibe ich Sport und fuehle mich danach besser...suche dir etwas, was du perfekt kannst und hole dir dadurch selbstvertrauen oder du sprichst mal mit einer Vertrauensperson....

Viel mehr kann ich dir auch nicht sagen, da ich selber nicht weiss wie es weggeht, wie gesagt...ich habe dieses Gefuehl auch, aber eben nicht durchgehend. Halte einfach durch...vllt. versuchst du es mal mit Boxen, da kannst du ein paar Aggressionen los werden, und das befreit auf jeden Fall... ich habe auch einen Boxsack zu Hause und das hilft eig. immer ganz gut, natuerlich nicht fuer immer, aber fuer den moment. Alles Gute wuensche ich dir auf jeden Fall

Okay, dann habe ich mal eine ernstgemeinte Frage an dich: Warum verwirklichst du deine Träume nicht selbst? Du bist volljährig und kannst dein eigenes Leben leben! Suche dir einen Job, mache dein Abitur (das kriegst du hin, wenn du es willst!) und dann kannst du dir Geld für ein Studium sparen. Auch wenn du das glaubst - du bist nicht auf deinen Vater oder sonst wen angewiesen. Zeig es denen doch einfach, indem du zielstrebig das verfolgst, wovon du geträumt hast. Dann wird dein Vater sehen, dass er stolz auf dich sein kann und, dass du nicht "nutzlos" bist, okay? Und sei nicht so feige und bring dich um (Man sollte die Dinge beim Namen nennen) , denn dann hast du verloren. Wenn genung Geld hast um zu leben, dann kannst du dir ne Wohnung an einem Ort suchen, an dem du gerne leben würdest und neue Menschen finden, die dich unterstützen, neue Freunde und einfach ein neues Leben. Und wenn dein Vater dann nicht sieht, wievel du wert bist und was du alles alleine auf die Beine gestellt hast, dann lass ihn in dem Glauben, dass du zu dumm wärst...Wenn er es nicht besser wissen möchte. Also, hör auf Trübsal zu blasen und Selbstmordgedanken zu hegen, denn dann verlässt du die Welt völlig feige und gibst dich quasi geschlagen - und etwas schlimmeres gibts wohl nicht, oder???

Du kiregst das gaaaaanz alleine hin, verstanden? Du musst dich halt mal aufraffen und selbst daran glauben! Zieh dein eigenes Ding durch, ganz egal was andere sagen und lebe so wie du es dir immer vorgestellt hast. Und lass dich durch Fehler oder Misserfolge nicht gleich wieder entmutigen sondern versuche es wieder und wieder bis es klappt!

Viel Glück,
Jane ;)

Du bist etwas Wert! Siehst du andere nehmen sich Zeit für dich. Da du Erwachsen bist kannst du viel dagegen machen. Such dir einen kleinen nebenjob und eine Wohnung. So entkommst du erst mal deinem Vater. Du kannst vielleicht in ein anderes Viertel umziehen in dem dich niemand kennt und machst dort die Abi. Dort kannst du dann neue Freunde bekommen. Das macht zwar etwas Arbeit aber am Schluss hat es sich dann gelohnt. Dann hast du wieder Freude am Leben. Ich hoffe ich konnte dir helfen :-)

Jeder Mensch hat seine Existenzberechtigung, es gibt einen Grund, WARUM es ihn gibt.

religiös formuliert: Auch du bist ein wichtiges Puzzleteil in Gottes Plan.

Es erschliesst sich dir jetzt sicherlich nicht, weil dich Kummer und Selbstvorwürfe (ungerechtfertigte) aufzufressen drohen.

Dein Vater... der wird mit deiner Situation nicht fertig seelisch und deswegen reagiert der so abwertend. Er bewältigt die Belastung nicht und sucht einen schuldigen...und lenkt das auf dich.

das ist in hohem Maße unfair, das stimmt.

was deine Pläne angeht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Du bist volljährig. geschieht noch einmal "physische" gewalt vom Vater aus, dann ZEIGE IHN AN!

Versuch alles daran zu setzen, dir ein eigenes Umfeld aufzubauen. Körperliche gewalt ist IMMER ein grund zum Ausziehen. Und du wirst, wenn du kein einkommen hast, vom Staat unterstützt werden.

Wende dich an den VdK oder an eine andere Hilfsorganisation, bitte um hilfe, um dich auf eigene Füße zu stellen. Dann such dir Hilfe... ggf einen psychotherapeuten.

Komm seelisch wieder ins Gleichgewicht, denn nur so wirst du deinen körperlichen Zustand positiv beeinflussen können, wenn deine Seele wieder ins Gleichgewicht kommt.

und dann...hol nach, was du wolltest! Mach das Abi, studiere etc!

Halt findest du zum beispiel bei der familienberatungsstelle, dort sitzen Sozialpädagogen. es gibt Selbsthilfegruppen, es gibt Seelsorger, auch freikirchliche, die zumindest zuhören können.

Aber absolut entscheidend ist im Moment, dass DU die Situation ändern WILLST und dafür sofort etwas tust!

Bist du erwerbsfähig, kannst du ALG2 beziehen, ansonsten Grundsicherung oder Sozialhilfe! und bei körperlicher gewalt dir gegenüber findet die U25-Regel (Auszug aus dem Elternhaus nur mit amtlicher zustimmung) bei dir keine Anwendung.

Als Opfer von Gewalt kannst du dich auch an den Weißen Ring wenden!

Du siehst, es gibt einige mögliche Anlaufstellen.

Fass dir ein Herz und ändere deine Situation, schaff dir ein eigenes leben. dann pflege deine Seele gesund und verwirkliche deine träume!

Versuche dich von deinen Qualen loszulösen und versuche nochmal ganz von vorne zu beginnen, such dir am besten noch Freunde die dir immer instandhaltung und rückhalt geben und lass dich nicht hängen. Das Leben hat höhen und Tiefen ich bin mir sicher du wirst demnächst auch wieder ein paar höhen erleben... viel glück :o

erstmal: du hast nur dieses eine Leben und es ist viel zu kostbar um es wegzuwerfen. Ich sehe bei dir zudem eine Menge Potential aus deinem Leben etwas zu machen! Allerdings musst du unbedingt aus diesem Dunstkreis der Menschen raus, die dir nicht gut tun. Du solltest dich dringend an einen Psychotherapeuten wenden, der dich unterstützt! Du hast Pläne und das ist toll! Versuch dir konkrete machbare Ziele zu setzen und sie nach und nach umzusetzen. Weitere Möglichkeit: geh zum Jugendamt, dort kann man dir z.B. einen Sozialarbeiter zur Seite stellen, der mit dir was unternimmt, dein Ansprechpartner und Unterstützung sein kann. Du schaffst das !!!!!!!!!!!!

Niemand ist nutzlos. Es wäre für dich sicherlich sinnvoll, dich zunächst an das Sorgentelefon zu wenden.

0800/111 0 111 · 0800/111 0 222

Dort kannst du mal mit einem Menschen reden und dir alles von der Seele reden und sicherlich kannst du dort auch einige Tipps bekommen, wie es weiter gehen kann.

Bist du wegend eienr Depressionen in Behandlung? Das solltest du als nächstes in Angriff nehmen.

Du bist erst 18 und somit noch sehr jung. Dir steht noch alles offen und du kannst es auch ohne deine Eltern erreichen, wenn du es willst.

Auch kannst du dich bei verschiedenen Ämtern informieren, welche HIlfen zu bekommen könntest.

Viel GLück und immer den Kopf oben behalten!

Hallo, es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht. Zunächst solltest du die Depression in den Griff bekommen. Wende dich bitte an deinen Hausarzt, der kann dir helfen, indem er dich an einen entsprechenden Facharzt überweist. Zudem solltest du versuchen, dein Zuhause zu verlassen, damit du nicht immer wieder diesen Anfeindungen ausgesetzt bist. Erkundige dich beim Amt, ob und welche Unterstützung durch bekommen könntest. Wichtig ist, dass du dein Leben in die Hand nimmst. Alles Gute!

du brauchst selbstvertrauen und selbstsicherheit.. und such dir freunde die dich nicht runtermachen und soo dass wird dir helfen ;) lg

Hallo,

du bist noch ziemlich jung! Du schaffst das alles auch alleine und brauchst dafür NIEMANDEN von der Familie!!

Es gibt so viele Stellen, die dir weiterhelfen könnten! Es gibt immer Schlimmeres, denk daran..

Dein Vater ist ein Arsc.hloch, das weißt du doch eh. Warum solltest du auf ihn hören? Mein ernstgemeinter Rat ist, lass dich einweisen. Ich wollte mich früher auch umbringen und war kurz davor, heute habe ich auch manchmal diesen Gedanken, aber ich denke, bevor ich wirllich DEN Schlussstrich ziehe, lasse ich mich lieber einweisen, vielleicht kann man mir dort helfen. Man sollte schließlich jede Chance nutzen. Habe mich noch nicht dazu entschlossen, mich einweisen zu lassen, aber bin in Therapie, habe in ein paar Tagen einen Termin beim Psychiater. Vielleicht verschreibt er mir ein Medikament, das mir hilft. Bist du in Therapie?

Was möchtest Du wissen?