Bin ich vorbestraft? (Bewerbung)

7 Antworten

Angeben musst Du es nicht, kannst aber davon ausgehen dass es die Polizei trotzdem erfährt. Dann kannst Du davon ausgehen dass Deine Bewerbung abgelehnt wird und Du den wahren Grund dafür nie erfahren wirst. Ehrlichkeit ist gefordert, die 15 Tagessätze können ja nichts grossartiges gewesen sein. Also Flucht nach vorn und angeben.

Es ist unerheblich, dass Du nicht vorbestraft bist. Es gibt ein polizeiliches Führungsszeugnis (das was auch Du bekommen kannst) und ein internes Führungszeugnis. Im internen steht die Strafe vermerkt. Klar bist Du nicht vorbestraft, aber eine Bewerbung wird man nach Einsicht des internen Zeugnisses dankend ablehnen.

… eine Bewerbung wird man nach Einsicht des internen Zeugnisses
 dankend ablehnen.

Ist das beweisbare Tatsache oder Meinung?

Ich denke, dazu müsste man die Einstellungspraxis und Verwaltungsvorschriften von 16 Bundesländern kennen.

Sollte es lediglich Ansicht oder Meinung sein, hielte ich das als Tatsachenbehauptung auf einer Ratgeberplattform für sehr kontraproduktiv, denn es kann Leute vor derartigen Bewerbungen ohne tatsächlichen Anlass abschrecken, was für das gesamte Berufsleben Folgen haben kann.

0

Soweit mir bekannt ist, erhalten Behörden erweiterte/interne Führungszeugnisse. Darin ist deine "Vorstrafe" vermerkt. Natürlich ist es de facto eine. Nur weil sie im privaten Führungszeugnis nicht aufgenommen ist, fällt doch das (Tatsachen-) Urteil nicht flach.

Selbstverständlich ist bei derart nachweisbarer Sachlage Offenheit sehr wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass die Art der zu Grunde gelegten Straftat eine Rolle spielt, nicht aber, dass allein wegen des verhängten Strafmaßes schon eine Ablehnung deiner Bewerbung sicher sein kann. Kleinere Sünden werden vermutlich schon verziehen und möglicherweise handelt es sich um eine Jugendstrafe, das wird dann auch eine kleine Rolle spielen.

Ich kann dir höchstens raten, deine Nervosität durch direkte Nachfrage zu mildern. Falls es dir möglich ist, gehe persönlich zu einem höheren Verwaltungsbeamten bei der Kripo und frage da nach. Die wissen im Allgemeinen Offenheit zu schätzen und geben gerne Auskunft, bzw. fragen bei der richtigen Stelle nach. Ein Interessent für den Polizeidienst ist dort i.d.R. gern gesehen.

War das wirklich Mord?

Heute wurden die 2 Raser aus Berlin wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Mord zur Lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

http://mobil.express.de/news/panorama/toedliches-rennen-in-berlin-gericht-verurteilt-protz-raser-zu-lebenslanger-haft--25918176?originalReferrer=https://www.google.de/

Ich finde hier fehlt das Mordmerkmal. Und sehe hier maximal einen Totschlag. Was meinen die Rechtsexperten dazu? Bitte keine Meinungen sondern Juristisches!

...zur Frage

privates Führungszeugnis, wieso stehen bei mir sogar kleinigkeiten drin? (15 Tagessätze)

hallo ich habe gelesen, dass im privaten Führungszeugnis nicht alles drin steht, und das bei Verurteilungen ab 90 Tagessätzen oder Beäwhrungen drinstehen.

Ich wurde 2x verurteilt zu 15 Tagessätzen und einmal zu 10 Tagessätzen a´10 EUR

Einmal war es versuchter Betrug unf geringwertiger Diebstahl wieso steht das bei mir drin und bei anderen nicht ? Die Fälle liegen ca. 2 Jahre zurück

...zur Frage

Tilgungsfrist für Führungszeugnis Belegart O

Folgender Sachverhalt liegt vor:

Person A möchte sich bei einer Behörde bewerben und braucht hierzu ein Führungszeugnis O.

Person A wurde im Monat 06/2010 zu 90 Tagessätzen a 12€, aufgrund eines Diebstahls, verurteilt.

Nach über drei Jahren, 03/2014, in einem Strafbefehl zu 70 Tagessätze a 10€ wegen versuchtem Diebstahl.

Die eigentliche Frage: Da im Führungszeugnis Belegart O erst Verurteilungen mit über 90 Tagessätzen eingetragen werden und die Zeit zwischen beiden Vorfällen mehr als drei Jahre betrug und eine Löschung nach dem ersten Vorfall zu erwarten ist, steht da noch irgendetwas im Führungszeugnis?

Danke im Vorraus und freundliche Grüße. PS: Bitte nur Antworten wenn ihr mit der Materie vertraut seit, Danke ;-)

...zur Frage

Offenbarungspflicht bei Verurteilungen?

Hallo :)

Eine Freundin wurde wegen unbefugtem Gebrauch eines Fahrzeuges mit einem Strafbefehl bestraft - 900 EUR Geldstrafe, 30 Euro x 30 Tagessätze. Dies ist ihre Erstverurteilung und wird nach § 32 Abs. 1 Nr. 5a BZRG nicht ins Führungszeugnis eingetragen.

Nach § 53 BZRG darf sich der/die Verurteilte als unbestraft bezeichnen und braucht den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung nicht in das Führungszeugnis eingetragen wird. Bei ihr trifft es zu.

Sie ist kurz vor der Einstellung als Pilotin bei der Lufthansa und hat ein Fragebogen bekommen "Erklärungen über Vorstrafen". Muss sie hier die Straftat angeben?

Ich danke Euch vielmals für eure Hilfe! :)

...zur Frage

Steht ein eingestelltes Verfahren in der Strafregisterbescheinigung?

Soviel ich gehört habe, stehen in Deutschland Verurteilungen unter 3 Monaten Freiheitsstrafe oder 90 Tagessätzen nicht im polizeilichen Führungszeugnis. Ist das in Österreich gleich? Steht in Österreich ein eingestelltes Verfahren im Führungszeugnis (Strafregisterbescheinigung)? Ohne Verurteilung gilt dies doch nicht als Vorstrafe oder?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?