Bin ich verpflichtet, meine Kinder zu dem alkoholkranken, betrunken-autofahrenden Ex zu schicken, selbst wenn sie (9,12) nicht wollen und Angst haben?

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12 Antworten

Du solltest dem Umgang nicht für immer im Wege stehen und ihn unterstützen!
Allerdings musst und solltest du die Kinder nicht einem besoffen autofahrenden Vater mitgeben. Da musst du sie schützen!
Behalte sie nicht einfach ein, sondern arbeite mit dem Jugendamt zusammen. Nicht, dass dir später noch eine Kindesentziehung oder ähnliches unterstellt werden kann.
Erkläre dort die Situation und sage, dass du prinzipiell für einen Umgang bist, aber unter den derzeitigen Umständen das Wohl der Kinder in Gefahr siehst und das diese Angst haben.

Wichtig finde ich aber auch, dass du den Vater nicht verurteilst. Er macht das nicht mit Absicht, sondern ist krank... Seine häufigen Entgiftungen etc zeigen, dass er eigentlich möchte, aber er einfach nicht kann... Das hat nichts mit "Alkohol ist ihm wichtiger als seine Kinder" zu tun. Jedenfalls in den meisten Fällen. Warum manche abhängige es nicht schaffen trocken zu bleiben, hat viele Ursachen.

Erkläre deinen Kindern, dass der Vater sie liebt! Nur dass er süchtig und krank ist. Und stehe einem Umgang nicht im Wege, falls der Vater den Absprung in die Abstinenz doch noch irgendwann schafft. Aber sorge jetzt erstmal gut für die Beiden.

Alles gute euch!

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Sprich wenn sie angst haben und nicht wollen

jetzt
mal unabhängig vom Alkoholismus des Vaters, ist es zunächst einmal kein Argument, dass die Kinder nicht wollen und Angst haben. Ich habe es oft erlebt, dass Kinder aus den unterschiedlichsten Motiven behaupten, nicht zu wollen und Angst   zu haben. Nicht selten kommt es vor, dass Kinder dies sagen, weil sie sich auf die Seite der Mutter schlagen, ihr einen Gefallen tun
wollen.
Dieses Argument muss also genau hinterfragt werden, ehe man daraus zu frühe Schlüsse zieht.

Allerdings bei dem Alkoholismus des Vaters würde ich auf jedenfall  eine
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt suchen. Und unter Umständen eine
andere Besuchsregelung finden wollen. Nicht über Nacht dableiben,
Autofahren geht gar nicht. etc..

Aber nicht eigenständig so etwas durchziehen. Das kann nach hinten losgehen.

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Nein, Du darfst die Kinder nicht mitgeben, wenn er betrunken ist. Und schon gar nicht, wenn er mit ihnen betrunken Autofahren will.

Ruf dann direkt die Polizei, damit die feststellen kann, dass der Knabe betrunken ist.

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Nein wenn die Kinder es nicht wollen kann man die nicht dazu zwingen. Ich würde das alleinige Sorgerecht beantragen und wenn dir Kinder befragt werden (werden sie) dann ist klar dass die Kinder nie wieder dort hin gehen werden

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Kommentar von martinzuhause
30.06.2016, 10:26

aber das gericht wird prüfen warum die kinder "nicht wollen".

in fast allen fällen liegt es am elternteil wo die kinder leben.

und diesen elternteil kann man recht gut zwingen seine einstellung zu ändern und auch positiv auf die kinder einzuwirken

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du bist verpflichtet umgang zu fördern. du bist verpflichtet die kinder mitzugeben, egal was diese denken zu wollen.

du bist verpflichtet das wohl der kinder im auge zu haben. wenn er betrunken vor der tür steht, fällt umgang aus.wenn er dann betrunken ins auto steigt, rufst du die polizei an und meldest ihn.

hat er sich nachweislich nicht im griff, lade zum elterngespräch und bitte um vermittlung. wenns nix hilft und er weiter betrunken erscheint, hilft nur noch antrag auf betreuten umgang - denn darf er gerne selbst  stellen.

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Kommentar von Menuett
30.06.2016, 19:52

Sobald er betrunken erscheint, muß und darf sie ihm die Kinder nicht mitgeben.

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es bliegt erstmal daran wer das sorgerecht hat.. wenn du es allein hast , kannste ohne bedenken nein sagen und fertig.. wenn er aber auch das sorgerecht hat , mußt du zur zuständigen behörde , wenn das stimmt was du hier angibst .. """ alkoholkranken, betrunken-autofahrenden """ sollte es keine schwierigkeiten geben..

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Wenn das so festgelegt wurde ja. Aber da würde ich mich mal im Jugendamt erkundigen, was sich da machen lässt wenn die Kinder gar nicht wollen.

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Kommentar von Slniecko
30.06.2016, 10:22

also wir haben keinen Gerichtsbeschluss, wir waren nicht verheiratet. Wir haben eine Vereinbarung unterschieben, dass er jederzeit kommen kann. Nur, er kommt garnicht! Die Krankheit und er ist leider aber in so einem fortgeschrittenen Zustand, dass ich es jederzeit erwarten kann, weil er total spinnt.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2016, 10:29

Ich denke doch nicht....
Sonst gäbe es die Frage doch garnicht

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Nein du bist verpflichtet deine Kinder zu schützen und in ihrem Interesse zu handeln. Sprich wenn sie angst haben und nicht wollen dann ist es deine Aufgabe sie da nicht hin zu lassen.
Allerdings solltest du da mit dem Jugendamt zusammen arbeiten und dir einen Anwalt suchen wenn du noch keinen hast. Es muss einfach nur festgehalten werden das du das Umgangsrecht nicht verweigerst sondern das es von den Kindern nicht gewünscht wird bzw. Ihnen schaden würde.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2016, 10:28

Das wäre denke ich der richtige Weg wenn du deine Kinder wirklich schützen willst
Bei einer Gefährdung der Kinder wird das JA dann schon was machen

Ich drück die Daumen das alles ein gutes Ende für die Kinder findet

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wenn sie nicht wollen liegt es im normalfall daran, das sie merken das du es nicht willst.

das er alkoholkrank ist dafür kann er nichts. das ist eine krankheit. also kein grund den umgang zu verweigern.

wenn er betrunken auto fährt kannst du die polizei rufen. das ist alles. du kannst ihm auch verbeiten das er mit den kindern auto fährt - wenn er denn nicht fahrtüchtig ist. das kann allerdings auch wieder nur die polizei feststellen.

ansonsten sind das keine gründe für den ausschluss des umgangs

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Kommentar von isomatte
30.06.2016, 10:16

Auf welchem Planeten wohnst du denn ?

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Kommentar von Wischkraft1
30.06.2016, 10:17

und offensichtlich konditioniert Slniecko die Kinder. Damit sollte sie halt versuchen aufzuhören.

Es gibt auch aufbauende Kritik! Damit könnte sie die Kinder motivieren, zu ihrem Vater zu Besuch zu gehen.

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Kommentar von Nightwing99
30.06.2016, 10:21

Alkoholkrankheit ist sehr wohl ein Grund für eine Verweigerung des Umgangsrecht. Schonmal was von Impulskontrollverlusten gehört?

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Vielleicht solltest du dir diesen Link durchlesen:

http://www.kanzlei-hasselbach.de/2013/umgangsrecht-eltern-muessen-umgang-foerdern/04/

Du solltest dich zumindest neutral verhalten und den Umgang nicht partout verhindern wollen, weil DU es nicht willst. Die Kinder sind alt genug, um auf ihren Vater evtl. auch einen positiven Einfluss zu haben, gerade was das Trinken betrifft. Ein Bekannter von uns ist Sozialarbeiter und der berichtete, dass gerade Väter mit dieser Belastung für ihre Kinder auch bereit sind, auf Alkohol zu verzichten oder sogar eine Entgiftung vorzunehmen. Der Vater deiner Kinder verdient sicher eine Chance und nicht Ablehnung auf ganzer Linie.

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Kommentar von Slniecko
30.06.2016, 10:40

Lies meine Kommentare untern. Ich habe den Ungang überhaupt nicht partout verhindert!

Er hat von uns 5 Jahre lang, in dieser Zeit mindestens 5 Therapien gemacht, alle ohne Erfolg, ganz ganz viele Chancen bekommen. Die Kinder sind ihm nicht wichtiger als Alkohol. Entgiftung macht er alle 2-3 Monate :-D

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Kommentar von Dave0000
30.06.2016, 10:59

Immerhin ist er dran an seinem Problem... Könnte noch schlimmer sein
Und ganz ohne Interesse scheint er auch nicht zu sein

Vielleicht kriegt er irgendwann genau wegen der Kinder die Kurve

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Das sollte mal einer wagen, mich dazu zu zwingen!

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Kommentar von martinzuhause
30.06.2016, 10:19

das macht ein gericht ganz schnell. um den umgang zu unterbinden sind da beweise für die gefährdung der kinder notwendig. die müssen da schon unabhängig erbracht werden

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ALSO DANKE AN ALLE. SCHÖNEN TAG.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2016, 10:57

Dir auch
Und viel Erfolg das es in Zukunft alles besser wird

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