Bin ich unterbezahlt, was meint ihr?

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12 Antworten

Überbezahlung sieht sicher anders aus. Gute Bezahlung auch.

Natürlich kann ich jetzt nicht das Gehaltsniveau in eurer Firma oder Region beurteilen, aber berauschend ist das nicht. Woanders wäre sicher auch das doppelte Gehalt drin.

Immerhin zeigt der Chef guten Willen ...

Trotzdem würde ich mich an deiner Stelle vielleicht auch mal anderweitig umsehen. In einer festen Stelle geht das ja auch. Der Hauptgrund wäre nicht mal die Bezahlung, sondern das schlechte Betriebsklima, das du ansprichst.

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Bartstoppel1902 20.05.2016, 09:01

Sehe ich fast genauso.

Außer das der Chef guten willen zeigt. Ein guter Wille wäre gewesen wenn die das neue Gehalt ab sofort gelten würde.
Außerdem hat Sie nach einem Steak gefragt und einen Knochen zugeworfen bekommen.

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muellfisch 20.05.2016, 09:04
@Bartstoppel1902

Was mich halt sehr stört ist die Tatsache, dass mein Kollege, der letztes Jahr die Firma verlassen hat lediglich für einen Bruchteil der Aufgaben zuständig war, die ich jetzt habe aber deutlich mehr verdient hat. Klar, er war älter, klar er ist männlich. Dennoch finde ich, sollte man das im Verhältnis zueinander sehen.

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Othetaler 20.05.2016, 09:04
@Bartstoppel1902

Immerhin 25 % Gehaltserhöhung in gut 18 Monaten. Das ist nicht schlecht.

Das Problem war das schlechte Grundgehalt.

Allerdings ist selbst das in einigen Teilen unseres Landes nicht mal besonders schlecht.

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Othetaler 20.05.2016, 09:18
@muellfisch

BaWü? Dann ist die Bezahlung eher mies. Sorry, hatte das "Baden" überlesen. Da solltest du eigentlich locker über 3 TEUR liegen.

Sieh dich mal in deiner Gegend um, wie deine Chancen auf einen schnellen Wechsel stehen. Falls sie gut sind und du echte Wechselabsichten hast, kannst du das ja mal an deinen Chef durchsickern lassen. Vielleicht will er dich ja halten und bietet dir noch eine Gehaltserhöhung an. Könnte natürlich auch sein, dass das Klima dadurch nicht besser wird.

Wirkliche Gehaltserhöhungen, also mal gleich + 1.000 sind eigentlich nur mich Wechseln machbar. Sollte in BaWü aber kein Ding der Unmöglichkeit sein.

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Auch wenn Gehalt immer variable ist, finde ich, dass Du hier zu wenig verdienst

  • Dein derzeitiges Gehalt liegt knapp beim Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
  • Du hast aber bereits lange Berufserfahrung
  • UND bist schon länger im Unternehmen
  • Zusätzlich hast Du Personalveranwortung, was sich auch in einem erhöhten Gehalt widerspiegelt

Ein realistisches Gehalt würde meiner Meinung nach bei etwa 36.000 Euro aufwärts (Tipp am Rande: Gehälter gibt man heutzutage als Jahresgehalt an und verhandelt auch so)

Jetzt direkt nochmal nachzufordern wird allerdings schwierig. Du hättest Dich da besser vor der Verhandlung informiert. Daher bleibt Dir realistisch nur die Option den Arbeitgeber zu wechseln (was sicher auch nicht schaden kann).

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Ich halte es definitiv nicht für ein überdurchschnittliches Gehalt, insbesondere deswegen nicht, weil du mehrere Jahre Berufserfahrung aufweist und ebenso offenkundig nun die Arbeit von den anderen machst, die nicht mehr im Betrieb sind. Mit dir wird "eingespart" und das spürst du. Natürlich wäre es unwahrscheinlich, dass dein Chef dein Gehalt einfach verdoppelt - darum geht es aber auch nicht. Da Gehaltsverhandlungen aber auch nicht ständig gemacht werden, ist es wohl das, was du zunächst schlucken musst, wenn du dableiben willst. Korrekterweise würde dein Chef dir Unterstützung bieten, vielleicht in der Form einer Assistenz, die er für dich einstellt und die du anlernst, und dein Gehalt beibehalten. Das ist auch etwas, was man besprechen könnte. Vielleicht war deine Abteilung mit 5 Personen überbesetzt, dann lasse es meinetwegen 3 nötige Personen bedürfen, dann machst du immer noch Arbeit für 3! Ich finde das wäre u.U. ein Ansatzpunkt, nämlich dass du wie erwähnst eine Assistenz zugeteilt bekommst. Eventuell würde sich dadurch alles verbessern: Betriebsklima, Urlaubsplanung bis -genehmigung. Wenn du den Zustand erreichst, dass auch du mal etwas weg-delegieren kannst, fühlst du dich vermutlich auch eher wahrgenommen und deiner Rolle entsprechend.

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Nun ein überdurchschnittliches Gehalt, rein vom Gehalt ist das denke ich nicht, wobei ich mich in deiner Branche nicht unbedingt sehr gut auskenne und die Firmengröße wohl auch bescheiden ist bei dir.

Viel wichtiger als das Gehalt ist denke ich aber Spaß oder zumindest eine gewisse Zufriedenheit mit der Arbeit, was man bei dir nicht unbedingt raushört.

Geld ist eine Sache aber auch wenn ein Bill Gates tausend oder millionenfach mehr verdient, als unser einer, so ist es unwahrscheinlich, dass er auch nur doppelt so alt wird wie wir. Kurz die wichtigste Ressource bleibt deine Zeit und damit ist es am Wichtigsten, dass du diese so nutzt, dass du zufrieden bist und glücklich.

Was das Gehalt angeht solltest du bessere Vorstellungen haben, wenn du schon in verschiedenen Unternehmen gearbeitet hast. Hast du je mehr bekommen? Hast du das selbe bekommen für die selben Aufgaben? Auch ist es eine Frage wie man mit dem eigenen Geld zurecht kommt.

Unterbezahlt sind wir alle. Unternehmen zahlen i.d.R. halt nur soviel wie nötig. Unsere Arbeit generiert meist deutlich mehr Geld aber dafür haben wir auf Unternehmensebene keine Verantwortung und keine Risiken, können uns zurücklehnen und das Gehalt kommt, wenn die Geschäfte gut laufen aber auch wenn sie nicht so gut laufen.

Rein von der Gehaltssteigerung kannst du dich natürlich nicht unbedingt beschweren, in einer relativ kurzen Zeit zwei Gehaltserhöhungen die prozentual gesehen auch nicht gerade gering sind, auch wenn davon absolut nach Abzug der Steuer natürlich kein so großer Unterschied bei dir landet.

Letztlich ist es deine Entscheidung, wenn es dir nicht gefällt, dann such dir was Neues. Wenn du finanziell in der Stellung nicht mehr bekommen kannst, es dir aber wichtig wäre, dann lern was anderes, bewerbe dich auf Stellen mit einem ähnlichen Profil etc pp. Wenn du mit deinem Geld klar kommst und dir die Arbeit halbwegs gefällt, dann bleib halt.

Viele Optionen hast du letztlich nicht. Du hast gerade eine Gehaltserhöhung vor dir, du kannst nun schlecht nach einer Gehaltserhöhung fragen, bevor deine letzte Gehaltserhöhung überhaupt in Kraft tritt. Abgesehen davon berücksichtigt diese ja schon deine jetzigen Tätigkeiten und deine Fortbildung. Mehr Gehalt kommt eben mit mehr Verantwortung und Leistung. Wenn diese in deinem Unternehmen nicht unbedingt steigerbar ist, so sieht es mit dem Gehalt ähnlich aus.

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Ehrlich gesagt ist das sicher nicht wenig Geld und du weißt selbst, dass du über die Runden kommst.
Aber im Vergleich stimmt hier die Äquivalenz nicht.
Das Einstiegsgehalt als Verwaltungsfachangestellte liegt direkt nach der Ausbildung zwischen 2200 Euro Brutto und 2600 Euro Brutto. - Ohne Berufserfahrung und Weiterbildung. Das Gehalt steigt in acht Jahren natürlich auch etwas z. B. auf 2700 Brutto. Das bedeutet, dass du knapp 500 zu wenig bekommst meines Erachtens. Überdurchschnittlich ist das nicht.

(Annahme: Vollzeitjob)

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Geld ist nicht alles.

Für einen 40 Stunden Job in der von Dir beschriebenen Stelle mit der Ausbildung wirst Du ein breites Spektrum bei den Gehältern finden.

Wichtig ist es, sich auf ein Gehaltsgespräch gut vorzubereiten. Hierzu zählt, das man seine Erfolge, präsentieren kann, das man die Erfahrung entsprechend nachweist und das man weis, wie der Durchschnittsverdienst ist. Ich habe diese Situation vor 3 Jahren auch gehabt. Der Personaler hat mich gebeten, Ihm eine aussagekräftige Studie oder Unterlagen vorzulegen, die das belegen. Dies habe ich gemacht. Danach hat er sich bei der Unternehmensleitung für eine deutliche Gehaltssteigerung eingesetzt.

Die haben aber abgelehnt.

Ich habe mir dann eine neue Stelle gesucht, wo ich sogar mehr verdiene, als meine Wünsche waren.

Geh davon aus, das 2500 Euro Brutto p.M. schon gut sind. In Ballungsgebieten ist sicherlich mehr drin, in Strukturschwachen Gebieten weniger. In kleineren Firmen wir häufig weniger bezahlt als in Großen. Die Spanne in Deinem Bereich wird so von 1800 bis 3500 Brutto reichen, wobei der Mittelwerte eher bei 2300 liegen wird.

Also was tun. Schau dich doch mal um und bewirb Dich auch mal wo anders. Gerade wenn das Betriebsklima nicht so ist. Ob du einen großen Sprung beim Gehalt schaffst, kann dir natürlich keiner garantieren.

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muellfisch 20.05.2016, 09:09

Verdiene ja keine 2.500,- EUR - da würde ich ja gar nichts sagen. Aber das "Ende der Leiter" wurde mir mit 2.450,- EUR klar verdeutlicht.

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Thather 20.05.2016, 09:34
@muellfisch

Ich hab die 2250 schon gelesen. Ohne Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld ist das nicht üppig. Das Gefühl, für das was drin ist, regional und auf die Tätigkeit bezogen, ist ja immer subjektiv. Das ist auch bei deinem Chef so. Er ist sicher der festen Überzeugung, das er super bezahlt. Mein Schwiegervater hatte auch ne Firma und hat genau so gedacht. Ich habe den Vergleich gehabt und gesehen, das eine Freundin von mir für die gleiche Tätigkeit, wie eine Innendienstlerin bei Ihm, ca. 30% mehr bekommen hat.

Wenn er den Endpunkt Gehaltsmäßig markiert hat, ist doch klar was du jetzt zu tun hast. Stellung halten und suchen. Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

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Hallo Müllfisch,

Ich finde 2250,00 € nicht wenig, aber auch alles andere als Überbezahlt.
Habt Ihr einen Tarifvertrag der das miteinbindet? So wie es für mich klingt, wäre ein Gehalt von ca. 2500,00 € angemessen (grobe Schätzung).

Einen Arbeitnehmerfreundlicheren Arbeitsmarkt wirst du in den nächsten Jahren nicht mehr finden also handle lieber jetzt. Ich empfehle dir ein Zwischenzeugnis anzufordern. Damit setzt du ein klares Statement. Im zweiten Schritt bewirbst du dich auf offene Stellen. Entweder die machen dir damit ein besseres Angebot oder du findest einen besseren Arbeitgeber. Du brauchst dir als AN nicht alles gefallen lassen und wenn das Betriebsklima schieße ist, die Bezahlung und die Vorgesetzten, sehe ich keinen Grund lange in diesem Betrieb zu bleiben.

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ich nenne das nicht überdurchschnittlich. wenn du da wirklich das mädel für alles bist und auch noch führungsaufgaben übernimmst, bist du eher unterbezahlt.  schau dich mal auf dem markt um ob sich nicht was besseres findet. 

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Hättest halt geschickter verhandeln müssen.  Persönlich halte ich das eher für ein unterdurchschnittliches Gehalt mit dem Hintergrund, gerade bezüglich deiner Ausbildung.

Ich würde die Firma wechseln.

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grubenschmalz 20.05.2016, 08:48

Korrektur: bzgl deiner Weiterbildung

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Nein, dass ist sicherlich kein überdurchschnittliches Gehalt. Nach Deiner Schilderung über Deinen Arbeitseinsatz und Deinen Verantwortungsbereich wäre meiner Meinung nach ein Monatsgehalt in Höhe von 2800,-- EUR/Monat angemessen. Außerdem sollte eine Jahressonderzahlung/Weihnachtsgeld sowie ein Urlaubsgeld gewährt werden. Du kannst Dich sicher auch an dem Tarifvertrag der Branche Deines Arbeitgebers orientieren und diesen Deinem Chef mal unter die Nase reiben.

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muellfisch 20.05.2016, 08:59

Wir haben weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld noch irgendwelche Provisionen. Da kommt einfach überhaupt nichts. Deshalb auch die aktuelle Ernüchterung. Meine Kollegen sind auch etwas genervt, da gab es zum Teil schon seit zehn Jahren keine Gehaltserhöhungen mehr.

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Throner 20.05.2016, 09:03

Dann gilt erst recht der Tipp mit dem Tarifvertrag. Das solltest Du unbedingt checken und ggf. mal an die entsprechende Gewerkschaft herantreten. Ich hatte auch mal so einen Arbeitgeber (Verwaltung eines Hotel- und Gastronomiebetriebes) und bin dann nach einiger Zeit zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt (war natürlich mit Ortswechsel und Umzug berbunden).

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Finde ich wenig. Ich bin momentan noch in einer kaufmännischen Lehre und mir wird nach der Ausbildung als Einstiegsgehalt 2000€ Brutto angeboten. Und das nicht nur bei einem Unternehmen.

Mit 8 Jahren Berufserfahrung ist das schon wenig finde ich. Aber man muss auch immer gucken wie und wo man seine Erfahrung einsetzt. Es gibt bestimmt einige Unternehmen, die deine Fähigkeiten auch dementsprechend entlohnen.

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Arbeitest du Vollzeit.

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