Bin ich unmännllich?

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6 Antworten

Das Problem ist eher, dass du zwei Dinge zusammenschmeißt, von denen eins extrem vage und das andere extrem einseitig betrachtet ist. 

Punkt 1: was soll das überhaupt sein: männlich? Es gibt die biologische Definition, die historische, die persönliche... Ich nehme mal an, du beziehst dich auf die historisch-kulturelle Sichtweise von wegen männlich = stark, unabhängig, herrschend, unemotional, beschützend oder zerstörend usw. Wenn du mal genau hinschaust, gibt es einen guten Grund, warum sich dieses Bild heutzutage schon zu einem Gutteil verloren hat: es ist längst nicht mehr adäquat. Ja, es gab eine Zeit, wo es sinnvoll war, dass die objektiv physisch schwächere Frau sich um Heim und Herd kümmerte, während der Mann auf die Jagd ging. Aber heutzutage muss man nicht mehr jagen gehen, physische Überlegenheit spielt nur noch vergleichsweise selten eine Rolle, und die Aufgabenverteilung wird nun subjektiv gehandhabt. Sprich: ob du unmännlich im klassischen Sinn bist oder nicht, spielt gar keine so große Rolle, wenn du nicht grade genau einer Frau imponieren willst, die ausgerechnet dieses alte Bild intus hat.

Punkt 2: 19 Jahre sind noch nicht lang, und verschwenden kannst du erst etwas, worüber du wirklich Kontrolle hast. In den ersten Jahren deines Lebens hattest du noch nicht mal ein richtiges Bewusstsein, wie willst du dein Leben da schon verschwendet haben? In der Pubertät geht es ums Ausprobieren, auch darum, Probleme durchzustehen. Das ist für keinen eine tolle Zeit, aber Verschwendung? Hast du überhaupt nichts gelernt in dieser Zeit? Du kannst einen Computer bedienen und zumindest basales Deutsch, und du bist in der Lage, dir die Frage nach dem Sinn deines Lebens zu stellen - das sind Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich sind, mach dir das mal klar!

Punkt 3: Das heißt natürlich nicht, dass dein Leben so wie es ist nicht verbessert werden kann. Verschwendung wäre es allerdings, einem unsinnigen, veralteten Männlichkeitsbild hinterherzurennen. Denn Stärke, Unabhängigkeit, einen sinnvollen Umgang mit deinen Emotionen (was seltenst pures Abschalten ist), Beschützerinstinkt usw. kannst du sehr gut auch anders üben, und zwar indem du dich mit deinen Werten selbst auseinandersetzt. 

Wenn dir dein Leben, so wie es ist, nicht gefällt, dann änder es. Das kann auch einfach heißen, änder deine Sichtweise auf dein Leben, denn oft haben wir mehr geleistet, als wir uns wahrzunehmen trauen aus einer unsinnigen, antrainierten Schamhaftigkeit heraus. Und wenn du erkennst, was du gut machst, kannst du auch leichter sehen, wo du noch etwas verändern willst - aus dir selbst heraus. Ohne den eigenen Wunsch wird es sich ohnehin wieder verschwendet anfühlen...

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weiso kommst du auf die idee dass du dein leben verschwendest?

und in wie fern soll dich das unmännlich machen, vlt nicht erwachsen, aber das hat nichts mit männlichkeit zu tun.

ich bin auch in einigen dingen nicht erwachsen aber auch überhaupt nicht dieses "macho- männlich".

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Habe keine Ahnung, ob Du unmännlich bist. Kenne Dich schließlich nicht. Was ich Dir aber attestieren kann ist ein ausgeprägter Mangel an Sorgfalt bei der schriftlichen Kommunikation mit Deinen Mitmenschen.

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Demlbirtm 18.06.2017, 21:49

Guten Morgen :)

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pythonpups 18.06.2017, 21:50
@Demlbirtm

Also bei mir ist mehr so Abend, aber wenn Du möchtest: Auch guten Morgen.

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Demlbirtm 18.06.2017, 21:51

War nur spaß xD

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Laiter hasst tu di Rächtschraipunk werschwänded. ;-(

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Unmännlich? ;-)

Unfraulich? ;-)

Unmöglich? ;-)

Unerhört? ;-)

Oder doch besser: Unanständig? ;-)

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TheDwarfCH 19.06.2017, 22:41

oder noch viel besser unerhört unanständig :D

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Du hast auf jeden Fall Probleme mit der Grammatik.

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