Bin ich übersensibel oder ist es einfach normal?

3 Antworten

Sensibilität und Einfühlungsvermögen ist an sich eine wirklich hilfreiche und gute Sache. Klar werden sensible Menschen schnell von ihren Gefühlen überwältigt, was sich dann auch sichtbar (z.B. Tränen) zeigt.

Aber an der Tatsache, dass du starke Gefühle hast und du sie auch sichtbar zeigst (egal ob gewollt oder nicht), ist rein gar nichts Schlechtes oder problematisches. Freu dich doch, dass du so starke Emotionen hast. Ich selbst bin auch ein sehr gefühlsbetonter Mensch. Ich freue mich aber darüber, dass ich in der Lage bin so zu empfingen. Ich fände ein Leben mit wenigen oder keinen Gefühlen einfach nur schrecklich.

Auch Gefühlsschwankungen sind in gewissem Rahmen normal, ganz besonders in der Pupertät. Da drehen die Hormone und somit auch die Gefühle vollkommen durch. Aber das legt sich mit den Jahren.

Zeichen und Gedichte schreiben, können eine Art sein, die Gefühle zu verabeiten. Ich würde dir dringend raten, dies weiter zu führen.

Aber mit "Verarbeiten der Gefühle" ist nicht gemeint, dass du dadurch jetzt beim nächsten mal weniger empfindest. Wenn die nächste Welle an Gefühlen ankommt, wirst du wieder mitgerissen werden. Daran wirst du nichts ändern können. Aber mit den Jahren und Training (z.B. durch Zeichnen/Gedichte schreiben) kannst du lernen auf der Welle der Gefühle zu "reiten". Klar wird sie dich immer noch mitreißen, aber du hast dann mehr Kontrolle darüber in welche Richtung das jetzt genau gehen wird. Du gewinnst einfach etwas mehr Distanz und bist in der Lage die Gefühle zu genießen, da du zumindest in Teilen nach wie vor Herr der Lage bist.

In deiner Situation ist es einfach ganz entscheidend, sich nach jeder Situation damit im Detail auseinanderzusetzen. Zentrale Fragen dabei sind:

Was ist vorgefallen und wie hast du dabei empfunden?

Und je intensiver du dich mit diesen Situationen beschäftigst, desto mehr Kotrolle wirst du bekommen, da du dann im Voraus weist, dass jetzt gleich wieder eine Welle der Gefühle kommt und du dich wappnen kannst.

Du bist sehr sensibel. Das ist nicht normal. DAS IST BESSER.

Ich bin auch sehr sensibel. Und glaube mir da kommen wunderbare Gedichte dabei raus.

Allerdings ist es wie du sagst auch oft sehr schwierig...

Ich hoffe du findest einen guten Weg wie du damit umgehst

<3

Könnte wie bei mir eine Hochsensibilität sein. Weiteres kann dir ein Psychologe sachen, oder du kannst dir ja mal die Symptome aus dem Internet suchen.

(Ps: Das ist keine psychische Störung sondern eine Begabung ;))

Lehrer hat sich suizidiert. Wie kann ich meinem trauernden Kind helfen?

Der Klassenlehrer meines 9-jährigen Sohnes hat sich vergangenen September das Leben genommen. Die ganze Klasse hat sehr an diesem Lehrer gehangen und es war ein großer Schock. Da wir Eltern nicht wollten, dass die Kinder die Umstände seines Todes auf dem Schulhof erfahren, haben wir ihnen erzählt, was wir selbst wussten: dass es ein Suizid war, dass der Lehrer schon länger an Depressionen litt etc. Wir haben den Kindern erklärt, was der Unterschied zwischen dem normalen Traurigsein und einer Depression ist. Das Gartenhaus, dass die Kinder zuletzt mit dem Lehrer auf dem Schulgelände errichtet haben, durften die Kinder als Gedenkstätte nutzen, hängten Bilder auf, legten Gesammeltes hinein, Briefe und Gedichte. Da die Kinder auf Wunsch der Angehörigen nicht zur Beerdigung kommen durften, haben wir mit ihnen ein Fest am Gartenhäuschen gefeiert - mit Abschiedsliedern, Ritualen, aber auch mit einem Leichenschmaus.

Die Trauer meines Sohnes kam immer wieder schubweise. Er hatte Schuldgefühle, weil er im Unterricht manchmal laut gewesen ist, glaubte, der Lehrer habe sich deswegen umgebracht. Er hatte Angst, dass meinem Mann oder mir etwas zustoßen könnte, denn es war ihm plötzlich klar, dass auch geliebte Menschen jederzeit sterben können und dann für immer weg sind. Zwischendurch war er immer wieder ganz normal, konnte spielen und lachen.

Die Trauer verklang langsam, bis die Schule Mitte März entschied, das Häuschen nun doch als Gartenhaus zu verwenden und den Kindern fortan den Zugang verwehrte. Seitdem ist es wieder schwieriger und gestern Abend hat mein Sohn anderthalb Stunden geweint und geschrieen und gesagt, er möchte nie mehr in die Schule gehen. Ich habe lange mit ihm gesprochen und ihn getröstet. Ich hatte der Schule auch schon meinen Unmut über ihr Vorgehen (das vorab leider nicht mit den Eltern kommuniziert wurde) mitgeteilt, aber dort nahm man mich leider nicht ernst.

Ich weiß nicht, wie ich meinem Sohn helfen kann, das Geschehene zu verarbeiten. Ich weiß auch nicht, ob das alles noch im "normalen" Rahmen ist oder ob wir professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen? Wie geht Ihr mit der Trauer Eurer Kinder um?

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Liebt sie ihn immer noch ,sie weiß es nicht?

Hi,lange  Geschichte von meiner Cousin,sie war damals 15 und er 17 sie verliebten sich und als sie 24 war und er 27 wollten sie eines Tages heiraten,aber ihre Eltern erlaubten es ihnen nicht,also konnten sie nicht heiraten .Er schrieb sie wieder an und sagte das er sie noch liebt,doch sie wollte nicht mit ihm reden weil sie auf ihre Eltern hörte.Da wo sie dachte sie hätte ihn vergessen,wusste sie er ist noch in ihrem Herz,da sie merkte sie liebt ihn immer noch.Sie verließ ihn wegen ihren Eltern,da sie das Wort ihrer Eltern nicht brechen wollte,deshalb trennte sie sich von ihm.Sie heiratet den,den ihre Eltern wollen.Gestern erfuhr sie das er gleichzeitig ihn eine anderen verliebte,das scherzte sie sehr den sie liebte ihn 9 Jahre heimlich ohne das ihre Eltern es wissen und wusste das sie 9 Jahre verschwendet hat.Heute ist es so,das sie sich von ihm ekelt,davor war er für sie der schönste und trotzdem wird sie manchmal eifersüchtig das er bald eine andere heiratet.Das war Ihre erste liebe ,liebt sie ihn immer noch oder warum wird sie eifersüchtig,man sagt ja die erste liebe vergisst man nie richtig?Bitte helft mir Vermutungen und so .
Danke  

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