Bin ich überhaupt erbberechtigt?

5 Antworten

Manche behaupten, durch die Annahme des Nachnamens wäre sie als adoptiert anzusehen.

Aus welchem Rechtsgrund? Der Ehename deiner Großeltern hat nun nichts mit dem Erbrecht deiner Mutter zu tun.

Entweder wurde sie von deinem Opa adoptiert, worüber es Unterlagen gäbe und das Erb- bzw. Pflichteilsrecht deiner vorverstorbenen Mutter ginge auf euch über.

Oder - und das ist meine Vermutung - dein und der gleiche Failienname deiner Geschwister mit dem Ehemann eurer Mutter entspringt der sog. Einbenennung: Wenn eure Mutter einen anderen Mann als den leiblichen Vater heiratet und das Kind ebengleich den neuen Ehenamen tragen soll, musste eure Mutter, der neue Ehemann und das minderjährige Kind nur in einem einem gemeinsamen Haushalt leben und einen entsprechenden Antrag stellen, der ggf. der Zustimmung eures leiblichen Vaters bedurfte. Schon wäre dieses Namens-Rätsel gelöst und euer Erbrecht am Nachlass des Stiefopas zu verneinen.

G imager761

Wenn dein Opa deine Mutter adoptiert hat, dann hast du einen Anspruch. Aber der wird eher gering sein, da deine Oma noch einen Anspruch darauf hat. Und je nach dem ob dein Opa noch ein Testament verfasst hat oder nicht, kann sich alles wieder ändern.

Ich nehme jetzt einfach mal an bei uns in der Schweiz gelten die selben Regeln, dann wäre es wie folgt:

Oma: Bekommt 50% + ihr eigenes Vermögen

Enkelkinder: Der Rest wird aufgeteilt

Ach, ganz vergessen. Oma und Opa sind seit etlichen Jahren geschieden.

Ich weiß nicht, ob mein Opa meine Mutter damals adoptiert hat.

Habe kurz nach der Fragestellung meinen Briefkasten geleert. Meine Tante (seine einzige leibliche Tochter) ist dort als Alleinerbin eingesetzt. Von daher hat sich die Frage wohl erledigt. Danke für die Informationen :)

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Wenn deine Mutter nur den Nachnamen getragen hatte, nicht aber adoptiert wurde, ist sie nicht erbberechtigt. Und du somit auch nicht. 

Du musst dich nun gedulden und warten, bis deine Oma stirbt. Dann bist du erbberechtigt. 

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