Bin ich Süchtig was meint ihr?

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8 Antworten

So lange du mit deinem Leben zurecht kommst und dein soziales Umfeld nicht negativ beeinflusst, bist du 'Drogenmündig'. Kein Junky. Das ist nunmal das Bild, welches uns ueber viele Jahre hinweg in die Köpfe gehämmert wurde dank des "War of drugs" der bewiesenermaßen kläglich gescheitert ist und noch mehr Leid als die Drogen an sich hervorgebracht hat.

Es gibt dazu auch interessante publikationen von Prof. Dr. phil. habil. Gundula Barsch 

http://gundula-barsch.de

Auch immer nice für zB PillReports (wenn mal nicht selber getestet wird): www.drugscouts.de

Achte auf dich und deinen Körper. 

Kurze Frage: Womit genau/ wie testest du deine Drogen? 

Und: Das ist gerade genau das Thema meiner Abschlussarbeit!! Ich wuerde dich liebend gern als anonymen Konsumenten interviewen :) 

Mein Thema: 

Wie können junge Konsumenten illegaler Substanzen, die mit ihren Bedürfnissen vom klassischen Hilfesystem nicht erreicht werden, unabhängig von einem Abstinenzwunsch, durch den Gebrauch einer mobilen Applikation beraten und unterstützt werden, sodass sie eine Drogenmündigkeit entwickeln?

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tazweta 11.10.2017, 06:34

Edit: Prinzipiell schaden die Stoffe natürlich schon deinem Körper. Alkohol, Zigaretten, Koffein, etc natuerlich auch. 

Finde für dich eine Balance und erkundige dich ueber die Inhaltsstoffe etc falls du das nicht schon gemacht hast. 

Das Ding ist einfach nur, dass man den Leuten einen starken Konsum nach den Jahren ansieht und anmerkt. Da kommt es nunmal darauf an was und wie viel auf welchem Zeitraum man genommen hat und wie der Koerper reagiert. Aber das ist auch mit Alkohol, Nikotin, Koffein, Zucker, Fett, etc. so. 

Ein heikles und spannendes Thema...ich kann nur bitten dich proCannabis und fuer ein BetaeubungsmittelGesetz wie zB in Portugal einzusetzen. 

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1RainerZufall 11.10.2017, 17:02

danke für deinen kommentar , das mit den drogenmündig höre ich gerade zum ersten mal :D ist auf jeden fall sehr interessant

klar kenne ich als konsument drugscouts und andere pillen report seiten , da es jedoch bei der im internet abgebildeten pille trotz gleicher form farbe logo etc. um eine andere Substanz handeln kann als die die mir vorliegt verlasse ich mich lieber auf einen einfachen marquis test damit lässt sich zwar nicht  stärke der Pille jedoch wenigstens sicher der richtige Inhalt identifizieren.

ich wEiß nicht genau wie ich dich kontaktieren kann aber wenn ich dir durch ein paar antworten bei deiner Arbeit  weiterhelfen kann mach ich das natürlich gern!

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ich finde als " Konsument" dazustehen ist schon zuviel !!!
Du bist einer davon der Drogen nimmt, meiner Meinung auch süchtig ist, obwohl du es noch !!! vor anderen Leuten verbergen kannst und von dir aus ein normales Leben führst.
Glaube mir, du meinst, dass du, wenn du von der Polizei erwischt wirst, das sofort beenden kannst. Da täuscht du dich sehr od. redest es dir ein.
Was ist mit den Dealern die dir das Zeug verkaufen?.
DU bist einer !! davon, der einen Teil dazu beiträgt dass immer mehrere, gefährliche Drogen auf den Markt kommen u. die DEALER von deinem Geld leben.
Denk mal drüber nach.

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Du bist nicht süchtig, Sucht ist eine körperliche Abhängigkeit, die sich beim weglassen der Substanz durch körperliche Entzugserscheinungen bemerkbar macht.

Du bist Polytoxiker, da liegt eine geistige Schädigung oder seelische Verletzung vor.

Polytoxische Problemlösungen haben sehr häufig mit einem verdrängten sehr schweren Trauma zu tun, Misshandlung, Missbrauch oder Zeuge schwerster Gewalttaten...

Der Erkrankte nutzt die Drogen um Grauenhaftes zu verdrängen

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WasSollHierhin 11.10.2017, 13:53

Eine Sucht kann auch aus einer psychischen Abhängigkeit resultieren.

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MKausK 11.10.2017, 17:03
@WasSollHierhin

Natürlich gibt es solche Süchte, Handysucht Tvsucht Sexsucht, der Polytoxiker ist in dieser Form rauschsüchtig aber nicht drogensüchtig, auch wenn er für seinen Rauschnatürlich Drogen verwendet.

Durch seine Streuung wird er aber von keiner Droge abhängig... darum sind Polytoxiker auch in der Lage den Konsum zu unterbrechen oder die Dosierung zu senken oder auch plötzlich stark zu erhöhen.

In der Regel leidet der Polytoxiker an einer manischen Psychischen Krankheit, Neurose oder Psychose oft mit paranoider Ausprägung

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Die typische Argumentation eines Junkies.

Du schadest so lange keinem, bis du im Rausch mal austickst, einen Verkehrsunfall verursachst oder eine Überdosis nimmst und Ärzte/Pfleger dich wieder fit machen müssen. Muss alles nicht passieren, ist aber theoretisch möglich.

Des Weiteren unterstützt du durch deinen Konsum das kriminelle System, auch wenn du nicht selbst dealst.

Zu deiner Hauptfrage: du musst nicht 24/7 konsumieren, um abhängig zu sein. Das Phänomen "Quartalstrinker" gibt es sicher auch bei anderen Drogen. Ich war mal mit einem Junkie zusammen, der hat es auch immer mal ein paar Wochen oder Monate ohne seinen Stoff geschafft, aber irgendwann war das Verlangen wieder stärker.

Dennoch wäre es meiner Meinung nach vermessen, eine fremde Person (anhand ihrer persönlichen Wahrnehmung) zu beurteilen.

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Guten Morgen,

Du machst Dir was vor.

Du meinst, Du bist nicht süchtig, weil Du auch mal "Pause" machst und Du selber noch keine Veränderung an Deinem Körper, Deinem Gedächtnis merkst.

Natürlich kannst Du mit Deinem Körper machen was Du willst, aber Du glaubt doch nicht wirklich, dass Du Dir damit nicht schadest, nur weil Du noch keine Auswirkungen bemerkst.

Wenn Du Dich betäubst oder "besäufst", könntest Du jederzeit andere Menschen gefährden, da Du dies selber gar nicht mehr unter Kontrolle hast oder bemerkst.

Du wirst eh nicht hören wollen, dass Du sehr wohl süchtig bist.

Wenn Du meinst, nicht süchtig zu sein, dann kannst Du es doch eh lassen. Dann brauchst Du das doch alles gar nicht, ist vollkommen sinnlos. Schon mal darüber nachgedacht?

Du lässt es aber nicht bleiben, beschönigst noch alles.

Du machst eh so weiter, meinst alles ist halb so wild und Du ja auch Deinen Körper nicht schädigst, wie Du meinst. Du willst hier nur Meinungen hören und vor allem auch Bestätigung, dass Du recht hast.

Typisches Verhalten von jemanden, der es nicht lassen kann Drogen zu sich zu nehmen. Alles verharmlosen, alles beschönigen.

Du willst vermitteln, weil Du es auch mal lässt, dass alles nicht so schlimm ist.

So lange Du diese Meinung vertrittst, bist Du auch süchtig.

Zum Spaß nimmt man keine Drogen oder weils grad so "lustig" ist, sondern weil Du das Gefühl haben willst, denn Dir die Drogen und die Sauferei geben und was sagt Dir das?

Mit experimentierfreudig hat dies nichts zu tun und darüber solltest Du Dir klar werden. 

Viele Grüsse

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lost2000 11.10.2017, 17:27

Dann brauchst Du das doch alles gar nicht, ist vollkommen sinnlos. Schon mal darüber nachgedacht?

Das heißt aber nicht, dass man bzw. er das nicht macht.

Nach dieser Logik wäre jeder Drogenkonsument süchtig, weil er Drogen nimmt, nicht weil er Drogen brauch.

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1RainerZufall 11.10.2017, 17:39

Ich habe weder ein schweres Trauma noch sonst irgendetwas erlitten ich hatte auch nicht die flaschen leute getroffen oder ähnliches. ich habe mich einfach mit 15 jahren angefangen dafür zu interessieren warum Weed illegal ist da mir die damals beschriebenen erfahrungen bei weitem nicht so fatal vorkamen wie die bereits erlebten erfahrungen mit Alkohol. und von da an habe ich alles mal ausprobiert ( was man aus dem text nicht unbedingt ruaslesen kann)  nicht Alle , jedoch einen kleinen  teil dieser substanzen neheme ich in regemäßigen abständen , manche substanzen habe ich auch nur 1 mal ausprobiert weil ich wissen wollte womit ich es zu tun habe und warum andere leute ein verlangen danach haben und habe es bei diesen 1 konsum belassen.

Du sagst man kann drogen nicht nehmen nur um spaß zu haben und da bin ich eben genau anderer meinung , wenn man sichausnahmslos an gewisse regeln und grenzen hält steht dem freizeitlich drogenkonsum nur aus Spaß nicht im weg. Dazu zählt bei mir zum beispiel auch das wenn ich ein wirkliches Problem habe oder mal eine Traurigere Phase habe NICHT zu Drogen greifen um den entgegenzuwirken sondern dieses Problem normal löse. So Bleiben Drogen für mich eine Sache die ich nehme um ne lustige feier noch lustigerer zu machen oder nen langweiligen abend etwas aufzupeppen, sie sind nichts was ich nehme um etwas zu verdrängen da ich weiß das das der Erste Schritt in eine Wirklich schlimme Abhängigkeit sind.

Außerdem will ich nochmal auf deine beiden Punkte eingehen das ich die kontrolle verlieren könnte und dann andren schade. wie bereits erwähnt beachte ich alles vorhandenen safer use regeln und weiß wann schluss ist und hatte damit in 3 jahren noch nie ein problem  (nur bei alkohol  hat das vor allem vor ein paar jahren noch nicht wirklich geklappt weswegen ich mich momentan nie wirklich hart besaufe sondern eher ein ppaar bier oder einen leckren cocktail eher als genussmittel konsumiere und nicht um einen möglichst starken rausch zu verursachen)

Ich verstehe was du meinst das ich die sachen zu stark beschönige (wollte jedoch nicht noch weiter  auschweifen da das sonst nen roman geworden wäre) jedoch will ich mehr auf die definition "süchtig"  und auf den Aspekt des  Illegalen/legalen Status eingehen. Ich persönlich  vertrage chemische Drogen (die dosis macht das gift!) wesentlich besser als z.b. Alkohol, Deswegen geht es mir darum ob ich als regelmäßiger und verantwortungsbewusster XTC-Konsument in den augen anderer als Junky dastehe nur weil es illegal ist während ich als wochendsäufer eher ein ganz normaler deutscher wäre :D

Achja und ich weiß das ich meinen Körper damit nichts gutes tue jedoch versuch ich diesen Schden durch wie die bereits erwähnten safer use regeln so gering wie möglich zu halten und einen ausgleich mit viel sport zu schaffen. Mir ist auch bewusst das egal wie verantwortungsbewusst ich damit umgehe es auf lange sicht viel kaputt machen kann deswegen will ich das ja auch nicht ewig weiter machen. aber was spricht dagegen so einen lifestyle noch 2 oder 3 jahre länger zu führen solange mein körper das noch besser verarbeiten kann bevor ich endgültig "clean" lebe

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Minischweinchen 14.10.2017, 02:38
@1RainerZufall

Ich habe nicht von einem Trauma, noch irgendwelchen , falschen Freunden geschrieben!!!

Das schlimme ist ja eben dies, dass Du eine Party nicht einfach so genießen und Freude daran haben kannst, sondern Du brauchst Drogen, um diese "besser" zu machen.

Ebenso bei Problemen. Du willst wirklich vermitteln, dass Du dann ein Problem besser lösen kannst, wenn Du Drogen nimmst. Aha!

Es gibt keinen verantwortungsbewussten Drogenkonsum. Und sie schaden Dir immer, auch, wenn es kleine Mengen sind.

Auch ein Wochenendsäufer ist abhängig.

Du meinst tatsächlich mit Sport kannst Du es ausgleichen und die Schäden in Deinem Körper wieder gut machen.

Du machst Dir wirklich was vor.

Du sagst, Du bist nicht abhängig, schreibst aber im selben Moment, dass du weißt, dass Du Deinen Körper schädigst, es aber trotzdem weiterhin machst.

Wer weiß, dass er seinem Körper Schaden zufügt und das unwiderruflich und trotzdem weiterhin Drogen konsumiert, der ist sicherlich nicht süchtig. Nein, nein, ganz bestimmt nicht.

Wer nicht süchtig ist, der kann sein handeln stoppen, dass kannst Du aber bereits nicht mehr. Du redet Dir das zwar ein, hast aber vor erst mal 2-3 Jahre so weiter zu machen. Du meinst, Dein Körper "verzeiht" Dir das jetzt mehr als später. 

Dann red Dir alles weiterhin schön. Im Grunde war Deine Frage umsonst - ist jetzt nicht böse gemeint - aber Du siehst Dich ja selber nicht als süchtig.

Viele Grüsse!

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natürlich bist du süchtig? denn du kannst es nicht mehr lassen?

https://www.narcotics-anonymous.de/

http://www.synanon-aktuell.de/ueber-uns.html

keinen schaden? du bekammst eine teuere schulausbildung was machst du daraus?

wie wird dies wenn du älter bist mit den krankheiten die krankenkasse bezahlen viele?

wenn du mal eine therapie brauchst wer bezahlt diese?

also wer ist frech? der staat oder?

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Nein, solange du nicht süchtig bist, bist du kein Junky.

LG

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Schlauberger und Besserwisser.

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Edelgasleckage 11.10.2017, 09:09

So sind Süchtige eben. Und sind Menschen die andere als Schlauberger bezeichnen nicht selber auch welche?

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