Bin ich selbst schuld an meiner Einsamkeit und den Depressionen?

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12 Antworten

Ja klar... Krebspatienten müssen auch nur an ihrer Einstellung arbeiten. Eine Depression ist eine reale Krankheit, keine Einbildung. Dabei wird die Produktion von Dopamin und Endorphinen gehemmt, sprich mit deinem Hausarzt. Vielleicht kann er dir medikamentös helfen, ohne Therapie. Ich hatte das selbe Problem, und habe für 2 Monate “Trittico“ bekommen, Stimmungsaufheller mit Sedativum, hilft auch beim einschlafen falls du Schlafstörungen hast. Aber pass mit der Dosierung auf, hab mir die Seele aus dem Leib gekotzt als ich da erste Mal eine ganze genommen hab. Schau vielleicht vorher nach etwas homöopathischem bevor du Medikamente nimmst. Aber wie gesagt, rede mit deinem Hausarzt darüber, der kann dir sicher besser helfen als wir hier :-)

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Kommentar von dream2Bhappy
28.08.2016, 00:48

Danke für den Tipp:) 

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Kommentar von TheTrueSherlock
28.08.2016, 02:02

Wie "auch nur"? Was ist das für ein Vergleich? Nur weil man den Krebs oder die Depression besiegen will, ist man noch lange nicht gleich geheilt.

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Also Depressionen an sich sind ja eine Krankheit, dafür kannst du nichts. Was du aber daraus machst und wie du damit umgehst, da kannst du schon etwas tun. Ein erster Schritt wäre z.B. zumindest, wenn du es nicht schon tust, dir zumindest mal Medikamente verschreiben zu lassen, wenn du schon keine Therapie willst.

Denn ganz einfach so kommt man aus einer Depression auch nicht raus, also abwarten in der Isolation wird nicht helfen. Das hast du dann tatsächlich selber in der Hand.

Und ich weiß nicht wieviele schlechte Erfahrungen du gemacht hast, aber wegen einer oder zwei würde ich den Kopf nicht in den Sand stecken. ich habe auch schon so meine Erfahrungen gemacht, aber ich habe nicht aufgegeben und wegen verschiedener Dinge mir Hilfe geholt und festgestellt, man findet dann doch die richtige Person oder die richtigen Anlaufstellen, man kann nicht alle über einen Kam scheren. Es gibt auch Beratungsstellen, es gibt Kliniken, es gibt Selbsthilfegruppen, es gibt Foren....

Der Schritt muss aber von dir kommen. Das geht nicht anders.

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Niemand hat Schuld, auch du nicht. Die Dinge geschehen, du beobachtest sie und dann setzen Gedanken ein, die du nicht kontrollieren kannst.

Diese Gedanken sind meistens negativ oder vergleichend oder kategoriserend.

Du musst erstmal wissen was Depressionen sind: Depressionen sind das Missverhaeltnis zwischen dem was du bist und dem was du sein moechtest.

Die Stimme im Kopf, dein Verstand, sagt dir, dass mit dir etwas nicht stimmt und du glaubst ihm, die meisten Menschen sind vollkommen mit ihren Gedanken identifiziert und sehen sich als den Denker.

Das ist nicht richtig, in Wahrheit sind wir der Beobachter, der unser Leben und die Gedanken und Gefuehle betrachtet. Wir sind also weder unsere Gedanken, Gefuehle oder Koerperempfindungen.

Der Betrachter muss immer verschieden vom dem sein was er betrachtet!

So, um das zu erkennen, musst du dich getrennt von deinen Gedanken erfahren. Ein probates Mittel ist, sich geistig die Frage zu stellen, was dein naechster Gedanken sein wird.

Was wird mein naechster Gedanke sein?

Frage dich das immer wieder, um deine Gedanken betrachten zu koennen, d.h. ein Gedanke taucht auf, z.B: Check mal Facebook, anstatt diesen Schwachsinn zu lesen., oder sowas in der Art.

Du erkennst ihn und laesst ihn gehen ohne etwas zu machen. Dann kommt eine Pause und dann der naechste Gedanke.

Achte mal auf die Pausen zwischen den Gedanken, da ist deine Freiheit, Ruhe vom Diktator im Kopf. Aber um mal anzufangen kannst du es ja mal probieren.

Es geht also nicht ums Tun, sondern um Erkenntnis deines Bewusstseins. viel Erfolg!

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Hatte auch mal genau das selbe Problem bzw. habe es manchmal immernoch. Ich würde klar JA sagen. Wir sollte uns mehr unter Leute mischen und mehr Dinge unternehmen statt uns immer von anderen zu isolieren oder alleine sein zu wollen und sich dann am Ende fragen wieso man alleine ist oder keiner sich für einen interessiert. Die anderen haben besseres zu tun als solchen Leute wie uns hinterher zu rennen, was ich auch nachvollziehen kann, deswegen unternehme ich seit dem ich zuletzt so ne Phase hatte mehr und gehe mehr raus und ich fühle mich wieder ganz normal und bin glücklich. Ich empfehle dir das auch zu tun und immer wann es geht positiv zu denken oder auf dein Handgelenk 'Lächel' draufzuschreiben und immer Pläne mit deiner Mutter, Freunden usw. zu machen :) Wünsche dir Alles Gute :)

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Kommentar von dream2Bhappy
28.08.2016, 00:46

Danke für deine Antwort und dem Tipp:)

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Kommentar von AllyHemmo1996
28.08.2016, 00:53

Kein Ding, immer wieder gerne! :) Distanzier dich einfach von allem schlechten und gib dich nur mit guten und positiven Dingen ab, denn das sind die Dinge die du verdienst :)

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Kommentar von TheTrueSherlock
28.08.2016, 02:00

Nein finde ich gar nicht. Man tut sich nicht ohne Grund zurückziehen. Denke das hat Gründe und zu dem Zeitpunkt ist man schon psychisch angeschlagen. Man sollte vielleicht anders dann handeln und Dinge anders aufnehmen, aber dennoch ist man nicht (komplett) Schuld an einer Depression. Das ist nicht so einfach zu sagen.

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Kommentar von AllyHemmo1996
28.08.2016, 10:05

Das stimmt da muss ich dir Recht geben, dass hab ich nicht erwähnt bzw. ich bin nicht ausführlich darauf eingegangen. Bei mir hat sich das so angehört, als wenn man nur alleine Schuld ist, aber ich persönlich finde, dass man am Anfang Grund dazu hat sich zurück zu ziehen, weil mit irgendwas fängt es ja immer an, aber ich finde nach ner Zeit ist es dann halt schon bisschen die eigene Schuld, wenn man sich immer isoliert, dass persönlich hab ich immer mir gesagt, aber jeder Mensch ist anders und so auch die Probleme deshalb wird meine Meinung nicht auf jede Situation passen. Danke an dich, das du das erwähnt hast, ich finde das wichtig das dream2Bhappy sich dein Kommi auch durchliest, weil es ja auch nicht unbedingt komplett an ihr liegen muss. Sie kann ja einfach mal meine Tipps ausprobieren, ansonsten würde ich mich wirklich mal nach Hilfe umschauen, nicht das es schlimmer wird :)

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"Schuld" halte ich in diesem Zusammenhang für ein Wort, das in eine falsche Richtung führt. Ich denke aber du bist verantwortlich! Du kannst es ändern.

Dass Menschen, die sich ändern wollen dafür unbedingt einen Therapeuten brauchen, glaube ich nicht. Fang bei einer ganz konkreten kleinen Sache an. Nicht etwas wie "eigentlich sollte ich mehr", sondern "innerhalb einer Woche werde ich...".

Alles Gute dafür! 

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Ja meist schließt man sich selbst zu stark ein. Und fängt dann an depressiv zu werden.
Deswegen sollte man einfach nicht zu viel denken das Leben genießen.

Klar hört sich das einfach an, aber du lebst nur einmal.
Es wäre Schade wenn du es fernab alleine verbringt. Da draußen gibt es einige die bestimmt Freude hätten dich kennen zu lernen ! :)

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Denke nicht... das Umfeld beeinflusst uns sehr stark.

Man kann seine Einstellung zu Erlebnissen verändern und das lernt man auch in der Therapie. Dennoch hat man oft zu viele negative Erlebnisse als Depressiver erlebt. Das ist allerdings nur meine Meinung, wie ich es von meiner Depression kenne und von anderen. Und beruht die Erkrankung auf einem Trauma, dann kann man selbst sowieso nichts dafür.

Es ist auch keine Frage der Schuld, weil man eh immer sich selbst da raus holen muss :/

Behandel dich bitte und versuch nochmal eine Therapie. Es gibt auch gute Therapeuten!

Viel Kraft an dich :)

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Kommentar von dream2Bhappy
28.08.2016, 02:00

Vielen Dank für deine Antwort:) 

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Kann man so schwierig sagen, wenn man nichts genaueres weiß, aber wenn du dich bewusst von der Gesellschaft abkapselst, kann kein anderer daran Schuld sein. Wenn du es aber nicht schaffst zB Freunde zu finden, weil du zu schüchtern bist (wie das bei mir der Fall ist), ist das schon was anderes.

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Ob du daran Schuld bist? Nein, bist du nicht. Für alles gibt es Gründe und so auch für dein Verhalten.

Sicher ist es nicht förderlich, dich zu isloieren aber dir selbst die Schuld zu geben bzw. zu überlegen, ob es deine Schuld ist, wird dich nirgends hinbringen.

Ich kann dir leider keinen Rat geben, da ich nicht einschätzen kann, wie stark deine Depressionen sind, denoch ist es immer gut, zu einem Therapeuten zu gehen, besonders wenn man sich unsicher ist.

Ich kann deine Bedenken verstehen, wenn du schlechte Erfahrung gemacht hast aber die wirst du nur los, wenn du sie durch positive ersetzt.

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"Einzig und allein" wahrscheinlich nicht, aber letztendlich kannst nur du dich selbst aus der Einsamkeit und den Depressionen befreien. 

Zieh dich nicht zurück, setze dich dem Alltag aus und kommuniziere mit deinen Mitmenschen. 

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So geht es mir genauso. Ich mache das unbewusst, sehe aber, dass ich es selbst anstelle... Vielleicht hat jemand einen Rat!?

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Du musst an deiner Eistellung arbeiten

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