Bin ich schon am Anfang einer Depression?

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1 Antwort

Die genauen Grenzen zwischen einer ausgereiften Depression und einer depressiven Verstimmung sind etwas verschwommen. Und eigentlich ist das auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass du feststellst, dass du dich über einen längeren Zeitraum unwohl und unzufrieden fühlst. Du kannst dich gewissermaßen glücklich schätzen, dass du auch direkt die Ursache dafür kennst. Nun liegt es an dir, die Situation so zu ändern, dass du dich wieder besser fühlst. Auch wenn du sagst, dass es schwierig ist da so schnell wieder wegzukommen, solltest du dir eines klar machen: du selbst bist das wertvollste was du hast und du solltest dich keiner Situation aussetzen in der du dich nicht befinden willst.

Ich würde auf jeden Fall mit einer seriösen Person in deiner Arbeit sprechen, die eine Betreuerfunktion hat. Erkläre der Person wie du dich fühlst und dass du eigentlich gar keine Lust hast weiter zu machen. Gemeinsam könnt ihr nach einer Lösung suchen.

Wenn du keine wirkliche Vertrauensperson, oder einfach keine offene Person dort hast, kannst du sonst einen Termin bei deinem Hausarzt machen. Man kann nicht nur mit Psychologen über solche Dinge reden, sondern auch mit dem Hausarzt. Er kann dir eine freie Zeit verschreiben, oder dich beraten wie du vorgehen sollst, damit du dich nicht noch mehr belastest. 

Denk dran, keine Ausbildung oder Job der Welt ist es Wert, dass man sich psychisch dafür kaputt macht! Ich wünsche dir alles Gute.

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Kommentar von BONiTA7
07.06.2016, 23:09

Danke, das mit dem Hausarzt wusste ich gar nicht. Meiner hat an sich immer ein offenes Ohr. jedoch freie Zeit. Ich war in einem Monat jetzt zwei mal au wegen einmal sehnenscheidenentzündung und dann bänderzerrung. Die Psyche schlägt anscheinend schon auf den Körper.

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