Bin ich rechtlich dazu verpflichtet ein 3tel einer Stromnachzahlung in einer WG zu bezahlen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wird bei Euch das Heißwasser denn auch per Strom erzeugt (Durchlauferhitzer)? Dann ist ja sehr naheliegend, dass der höhere Verbrauch tatsächlich durch die Anwesenheit der Lebensgefährtin zurückzuführen ist. In dem Fall würde ich versuchen, mich mit Deinem Mitmieter (und seiner Freundin) auf einen geringeren Anteil zu einigen (25-30%).

Einen durchlauferhitzer haben wir tatsächlich. Mit den beiden lässt sich über die Thematik nur sehr schlecht reden. Ich habe ihm nach der Aufforderung 1/3 zu zahlen geschrieben dass ich es nicht fair fände und Sie sich es überlegen sollen 1/4 zu bezahlen, daraufhin kam nur: da gibt es nichts zu überlegen...

Als Nachtrag: Übrigens sind die beiden zum 1.4. ausgezogen.

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@mmm676

Auf wen läuft denn dann der Mietvertrag?! Also rechtlich kann er wahrscheinlich nichts machen. Ich würde ihm nochmal sagen/schreiben dass er entweder 25% haben kann oder gar nichts, er soll es sich aussuchen. Eigentlich hättet Ihr schon vorher darauf bestehen sollen, dass sie sich an Miete etc. beteiligt wenn sie wirklich regelmäßig (also 5 Tage die Woche oder mehr) bei Euch gewohnt hat.

Bei einem Durchlauferhitzer kommt der Großteil des Verbrauchs vom Duschen etc, und wenn seine Freundin regelmäßig geduscht hat (wovon ich mal ausgehe) ist es gar nicht wegzudiskutieren, dass Sie die Mehrkosten verursacht hat.

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@germanils

Einen Mietvertrag hat jeder einzelne mit der Vermieterin abgeschlossen, da die Mieter ja häufig wechseln. Ich habe die Beteiligung nach einem halben Jahr mal angesprochen, dort haben wir ausgemacht, dass sie vorläufig 10 Euro pro Monat zahlt (sehe ich als großes Entgegenkommen meinerseits)

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@germanils

"Ich würde ihm nochmal sagen/schreiben dass er entweder 25% haben kann oder gar nichts,"

genau das hab ich gemacht! :)

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@mmm676

Viel Glück ;-) Um was für Summen geht es denn? Mal angenommen, ihr musstet 1.000 EUR nochzahlen, wird er wegen 80 EUR, die ihm "entgehen" kaum einen unsicheren Rechtsstreit vom Zaun brechen. Ich finde schon die 25% kulant ;-)

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@germanils

ich finde das auch schon sehr kulant... es geht um die 460 Euro Nachzahlung... Danke für die Hilfe. :)

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Die ganze Geschichte ist auf jeden Fall ungerecht. Denn es ist letztendlich ja nicht nur der Strom Die Mietnebenkosten (Wasser, Gas, Müll, Abwasser, Gebäudevers. usw.) müssten der Gerechtigkeit halber eigentlich auch auf vier Personen umgerechnet werden, denn es nicht wirklich fair wenn sich eine Person auf Kosten anderer mit durchziehen lässt. Vor allem wenn man bedenkt, dass Leute in einer WG in erster Linie dort leben, weil sie finanziell nicht grad überbemittelt sind.

Wie das rechtlich aussieht kann ich aber nicht sagen, damit kenne ich mich nicht aus. Wenn ihr alle drei als Mieter im Vertrag steht und das billigend in Kauf genommen habt- ohne vorher was schriftliches abzumachen- dann müsst ihr wahrscheinlich gut Mine zum bösen Spiel machen. Ist der Stromvertragspartner Hauptmieter und die anderen beiden Personen Untermieter, dann kann der Hauptmieter sich sogar strafbar gemacht haben, wenn er unangemeldet eine weitere Person dort leben lässt.

Versuch ersteinmal mir Vernunfgründen zu argumentieren- und frag wie er es im umgekehrten Fall fände- also wenn du oder die dritte Person jemanden ein Jahr bei sich wohnen hätte ohne sich an den laufenden Unterhaltskosten zu beteiligen.

Rechtlich sieht die Sache so aus: Wenn in einer WG 4 Personen leben, ob legal oder illegal, Werden die Strom-, Heiz- und Nebenkosten durch 4 dividiert, ergibt der zu zahlende Anteil jeder Person. Wenn Du gemein wärst, könntest Du Deinen Kumpel auf die Stromnachzahlung sitzen lassen. Er hat keinen Beweis, dass Du und Dein verbliebener Kumpel an der Stromnachzahlung beteiligen müsst.

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