Bin ich psychisch am Ende?

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5 Antworten

Hallo! Ich kann deine Situation sehr gut nachvollziehen: Du weißt nicht wo hinten und vorne ist, fühlst dich zerrissen, bist enttäuscht und findest keinen Ausgang in deiner Trauer. Keine Angst, du bist nicht allein! Ich kann aus Erfahrung sprechen. Mein Bruder war drogenabhängig, wohnt bei uns zu Hause, hat eine dissoziative Persönlichkeitsstörung und ist manisch depressiv. Er macht einem das Leben zur Hölle. Ich kann gut nachempfinden, wie es dir vielleicht gehen könnte, als hätte man keinen Halt, wobei doch die eigene Familie einen den größten Halt geben sollte! Erst einmal: Du bist nicht minderwertig! Deine Schwester hat offensichtlich starke Probleme mit sich selbst. Mein Bruder versucht mich auch immer mit Provokationen und Beleidigungen runterzudrücken. Weißt du warum sie das machen? Um sich selbst stark und überlegen fühlen zu können! Und um sich von dir eine Reaktion einholen zu können! Sie wollen Gegenaggressivität, sich duellieren- und das um jeden Preis. Lass dich darauf nicht ein! Versuch ihr aus dem Weg zu gehen (ich weiß das ist schwer) und wenn sie was sagt und du nicht anders kannst, dann gib einen kurzen kühlen Spruch von dir, der zeigt, dass du dir zu schade für ihre Beleidigungen bist. z.B.:Ich hab besseres zu tun, als mit dir Machtkämpfe auszuüben. und dann gehen, ihr keinen Blick würdigen! Als zweites: Du hast keine gespaltene Persönlichkeit, das würde sich anders äußern; man denkt in einem Moment man sei zB. Hitler und im nächsten trägt man wieder den eigenen Namen. Ein Urteil darüber, was du hast, kann man hier nicht fällen. Am besten suchst du deinen Hausarzt auf und fragst ob er dich zu einem Therapeuten überweißt. Bei so einer Situation und diesen Dingen, die du erlebt hast, sind manische Reaktionen (in einem Moment alles gut, im nächsten alles schlecht) nicht krank oder so! Ich kann aus Erfahrung sprechen, habe viel erlebt und das setzt einem einfach zu. Vor allem schon, weil man mit so vielen Gefühlen schwer umzugehen hat und durch Belastung und Verspottungen anderer das alles nicht vereinfacht. Also: Rede ganz offen mit deinem Hausarzt. Über die häusliche Situation: Du lebst bei deiner Mutter oder? Da sie psychisch labil ist, und du viele Schikanen deiner Schwester ertragen musst, stellt sich die Frage für dich, ob du weiter in der Familienkonstellation leben möchtest..? D.h. möchtest du dabei etwas verändern, damit du selbst stabiler werden kannst? Du musst dich um dich selbst kümmern, auf dich selbst achten, für dich gutes Tun und das wird erschwert wenn du selbst mit instabilen Leuten zusammenlebst...Wie ist denn deine Beziehung zu deinem Vater, könntest du dich an ihn wenden?

Liebe Grüße

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Irgendwie hab ich das Gefühl, du schreibst über mich. Aber nein, dass kann ja nicht sein. Ich erinnere mich, dass mir die Freunde und deren Ansichten in Deinem Alter auch viel wichtiger waren als Familie. Meine Eltern hatten sich auch getrennt, ich war damals 9. Omas und Opas sterben halt, man lebt einfach nicht ewig.

Dein Leben ist nicht im Eimer, wie kommst Du darauf? Du erlebst einfach positives und negatives, Du registrierst es bewusster als als Kind, Du machst Dir Sorgen, Gedanken und was weiß ich über die Zukunft, Dein Leben - Du wirst erwachsen und bist die alte, aber veränderst Dich in die neue, du bist dieselbe, aber doch nicht ganz, nur anders.

Gewöhn Dich dran. Es/ Dein Leben ändert sich ständig. Du warst zwei Wochen im Krankenhaus nach einem Unfall, das ist nicht viel. Hast Du eine Verletzung, die Dich immer noch behindert? Oder ist alles verheilt? Dann freu Dich doch.

Was du machen sollst? Hm, schwierig. Ich bin ja kein Befehlserteiler. Aber vielleicht: grüble nicht soviel, nimm, wie es kommt, genieße gute Tage, lerne aus den miesen Tagen, freu dich mindestens einmal am Tag über irgendwas, und wenn's nur der eine kurze Sonnenstrahl ist, der Dich im Auge kitzelt....und wenn Dich einer massiv ärgert, stell Dir vor, wie er in der Unterwäsche mitten auf dem Marktplatz aussehen würde... und die Leute würden glotzen.

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Hallo :) Ich kann dich total verstehen ... deine familie ist im moment glaube ich selber etwas naja zerbrochen. Wegen diesen negativen Ereignissen. Du brauchst zeit du selber wieder zu sein und es wird auch hart werden. Du solltest zu deiner schwester auch mal NEIN sagen oder hör ihr einfach nicht zu ! (Mal neben bei: ist deine schwester älter oder jünger als du ?) Auch kann ich dich mit deiner Verschlossenheit gegenüber deiner Familie verstehen. Du bist einfach so, dass du eben deine Verletzlichkeit nicht zeigen willst oder es ist dir einfach unangenehm dich deiner familie zu öffnen mehr gefühle einzubauen und alles .. bei mir ist das auch so nur nicht so extrem. Du solltest wenn deine mutter wieder da ist mehr mit ihr zu unterhalten und ihr helfen .. dann baut ihr wieder eine beziehung auf . Hab so viel spaß du auch haben kann gehe zu freunden und unternehm was mit denen!! Außerdem hast du ja eine gute freundin die ja auch eine Art schwester für dich ist ;) !

Ich weiß es ist ein harter weg.. aber ich weiß du schaffst das :) Lass deine emotionen raus aber nicht zu stark :) Halte dich unter Kontrolle und beruhige dich wenn du wieder weinen musst. Bleib nicht in deinem zimmer sonder geh nach draußen zu deinen bekannten. Ich glaube an dich.

Deine conny :* <3

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was das mit der schwester angeht : hat mein auch gemacht irgendwann hab ich ihr in geklebt seitdem läst sie mich in ruhe

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Suche eine kompetente Fachberatun zum Thema Psychologie auf. Wie heißen die noch gleich?

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SmileEyes 25.03.2013, 22:31

Klempner

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