Bin ich plötzlich an allem Schuld? Wie soll ich mich jetzt verhalten?

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14 Antworten

Du hast natürlich keine Schuld. Weder bist du an dem Unfall schuld, noch war deine Entscheidung falsch.

Allerdings kann ich deine Freundin auch irgendwo verstehen. Ein Leben mit ständigen Schmerzen und vielleicht schlimmen Narben ist alles andere, als einfach und es braucht viel Zeit, dem dann einen neuen Sinn abzugewinnen. Manche schaffen das auch nie.

Ihre Vorwürfe dir gegenüber sind aber mehr Ausdruck ihrer Verzweiflung, als wirkliche Schuldzuweisungen. Dessen solltest du dir immer bewusst sein.

Deine Lebensgefährtin braucht auf jeden Fall eine Therapie. Unterstütze sie dabei. Und vielleicht macht es auch Sinn, wenn ihr diese Therapie zumindest zeitweilig gemeinsam macht.

Alles Gute für euch!

Ich versuche permanent für sie irgendwie da zu sein und sie aufzufangen wenn sie erneut diesen Anfall von Wut und Hass hat, aber meine Kraft ist so langsam auch aufgebraucht. 

Die Narben sind noch nicht mal so schlimm aber sie ist da sehr eitel und das nimmt sie deshalb extrem mit. Ich sage ihr immer wieder, dass ich sie so liebe wie sie ist aber sie glaubt mir inzwischen nicht mehr.

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@121511

Auf Dauer kann es so auch nicht weitergehen. Ihre Vorwürfe werden dich irgendwann zermürben. Deshalb braucht ihr ja die Therapie.

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@Othetaler

Ich finde du solltest genau das was du hier geschildert hast, auch ihr reflektieren. Natürlich nicht in einem vorwerfendem ton, sondern als eine frage um Rat. Ich weis nicht wie schwer deine Frau nach dem Unfall beeinträchtig blieb psychisch/physisch in den meisten fällen fühlen sich solche leute unbrauchbar. Und wenn du jetzt mit ständiger Hilfsanbietung und Fragen sie umsorgst, glaube ich das du ihr das gefühl der unbrauchbarkeit verstärkst. 

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@Darmania

Physisch ist sie soweit eigentlich wieder voll Hergestellt hat nur manchmal noch Probleme mit der rechten Hand und dem Nacken. 

Psychisch ist sie ganz schön angeknackst und hat Verlustängste. So dreht sie schon durch wenn ich mal 5 Minuten später komme oder sie einen lauteren Schlag irgendwo hört.

Das komische ist, dass sie erst meine Hilfe ablehnt und da sowas kommt wie "Das schaffe ich alleine." und wenn ich ihr absichtlich nicht helfe dann höre ich wieder "Du siehst doch, dass ich es nicht alleine hinbekomme." Sie versucht regelrecht ärger mit mir zu bekommen.

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Wenn ich Dich richtig verstehe, warst Du an dem Unfall selbst nicht als Verursacher beteiligt und hast danach alle Möglichkeiten ausgeschöpft, damit Deine Partnerin am Leben bleibt.

Deshalb trägst Du die Verantwortung für die Entscheidungen, die Du getroffen hast, als Deine Partnerin nicht entscheidungsfähig war. Du hast versucht, in ihrem Interesse zu handeln, und trägst weder Schuld für ihre Verletzungen, noch für die daraus resultierenden Schmerzen.

Deine Freundin hat durch den Unfall schwere Traumata erlitten und leidet immer noch unter den Folgen. Alleine kannst Du das auf Dauer nicht auffangen. 

Deshalb wäre es hilfreich, wenn Deine Lebensgefährtin noch zusätzlich Psychotherapie bekommen könnte, um den Unfall besser zu verarbeiten und auch mentale Techniken erlernt, mit den Schmerzen und ihrem veränderten Aussehen umzugehen.

Du selbst liebst sie sehr, und es ist wichtig, daß sie erkennt, daß sie Dir als Mensch wichtig ist.

Alles Gute für Euch,

Giwalato 

Deine Lebensgefährtin hat an den Folgen offensichtlich schwer zu knabbern. Da kann eine Therapie sehr sinnvoll und hilfreich sein. Viele Unfallopfer brauchen therapeutische Unterstützung.

Was die Patientenverfügung angeht: Bist du mal gefragt worden, ob Geräte abgestellt werden sollen? Wie wurde in der Patientenverfügung formuliert, was gewollt und nicht gewollt ist?

Du solltest für deine Lebensgefährtin weiter da sein, aber über deine Gefühle auch mit einem Arzt sprechen.

Ich habe laut der Patientenverfügung die volle Handlungsfähigkeit in medizinische Angelegenheit und konnte bzw. kann frei entscheiden (Das Gleiche hat sie auch über mich). 

Die Ärzte haben damals immer wieder gesagt, dass sie alles versuchen werden und 1-2x wurde gefragt ob sie noch weiter kämpfen sollen. 

Ich bin gestern nach der Aktion von ihr und als sie versorgt war, weinend in der Klinik zu Boden gegangen... bin so langsam aber endgültig am Ende angekommen.

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@121511

Darf ich fragen, wie alt ihr seid?

Dass es dir sehr an die Nieren geht, kann ich verstehen. Es ist absolut schwer, seine nahen Angehörigen in extremen Ausnahmesituationen zu erleben. Hab leider selbst genug Erfahrungen in den letzten Jahren damit sammeln müssen.

Weißt du, wie der Unfall passiert ist damals? Hat deine Lebensgefährtin insgesamt seelische Sorgen und Probleme? Also schon vor dem Unfall?

Ärzte tun natürlich alles in ihrer Macht Stehende, um Menschenleben zu retten. Und wen man liebt, über den möchte man natürlich auch jederzeit seine schützende Hand halten.

Dir täte es sicher sehr gut, dich deinem Hausarzt anzuvertrauen. Vielleicht kann der dich zu einer ambulanten Gesprächstherapie überweisen.

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@Nashota

Ich bin 30 (vor kurzem geworden) und sie ist etwas jünger (28). 

Der Unfall ist damals auf der Autobahn passiert. Sie wollte schnell noch etwas besorgen und ich hatte damals keine Lust gehabt extra dafür noch mal los zu fahren. Auf dem Rückweg (kurz vor der Abfahrt) hat sie ein anderer Autofahrer von hinten mit Vollgas gerammt und ist einfach weiter gefahren. Sie hat sich mit dem Auto einigemale überschlagen und ist in die Leitplanke rein. Da das Auto auf dem Dach stehen geblieben ist und total zerknautscht war musste man sie dort erst herausschneiden. 

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@121511

Naja, das klingt schon sehr schlimm! Wenn man manche Wracks so sieht, fragt man sich wirklich, wie da noch einer überleben konnte.

Wurde der Unfallfahrer ausfindig gemacht und verurteilt? Wieder gut macht das solch ein schreckliches Ereignis zwar nicht. Aber wenigstens etwas Gerechtigkeit wäre es doch.

Ich hatte vor Jahren mal in einem anderen Ratgeber einen Mann kennengelernt, der hatte einen schweren Motorradunfall. Auch unverschuldet. Neben monatelangem Krankenhausaufenthalt und viel Nervenkrieg mit den Versicherungen zur Regulierung der Schadenersatzansprüche hatte seine Frau wohl auch etwas den Bezug zu ihm verloren.

Bzw. er auch zu ihr. Weil er Angst hatte, sie zu belasten mit all seinen Gedanken und Gefühlen. Im Klartext also, sie sprachen kaum noch miteinander.

Ich hab ihm damals auch in vielen Mails versucht klarzumachen, dass er sich einerseits um therapeutische Hilfe kümmern sollte, was er nach einigem Zögern auch in Angriff nahm, obwohl er Angst davor hatte, durch die Antidepressiva noch andere zwischenmenschliche Probleme zu bekommen.

Andererseits hab ich ihm aber auch gesagt, dass manche Partner Angst davor haben, etwas falsch zu machen und sich deshalb zurückziehen, was der Partner natürlich für sich anders einordnet, nämlich als Desinteresse.

Kommunikation ist immer das A und O in einer Beziehung. Beide Partner sollten wissen, was und wie der andere fühlt und was er denkt. Und finden sie nicht allein zu einer Lösung, sollte ein dritter neutraler Beteiligter vermitteln.

Und das geht eben in einer Therapie ganz gut.

Narben und Schmerzen lassen sich dadurch zwar nicht beseitigen. Aber wenn man weiß, dass der Partner nicht nur etwas sagt, sondern es auch so meint, sollte das die Gewissheit geben, dass man immer einen festen Halt im Rücken hat.

Hat deine Freundin denn durch den Unfall auch berufliche Konsequenzen? Sind ihre Narben sichtbar? Die Narben auf ihrer Seele sind es schon mal definitiv!

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@Nashota

Der Unfallfahrer wurde paar Kilometer weiter geschnappt... Geschäftsmann nach seiner Angaben mit gesundheitlichen Problemen. Allerdings hat der Alkohloltest was anderes ergeben.

Was ich halt nicht verstehe... sie war letztes Jahr sogar schon mit mir und paar Freunden im Freibad und jetzt hat sie erneut solche Probleme mit den Narben.

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@121511

Ist der Unfall vielleicht jetzt um diesen Zeitraum passiert, dass sie so stark reagiert?

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@Nashota

Der Unfall war im Januar-Februar rum. 

Ende Mai rum war damals eine OP von ihr. 

Hab versucht mit ihr vorhin zu reden aber sie macht komplett dicht und weint dauernd nur.

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Hallo 121511,

Solche Vorwürfe sind nach traumatischen Ereignissen, wie sie deine Lebensgefährtin durchlebt hat, leider ganz häufig. 

Angehörige, die solche Personen begleiten, kommen früher oder später oft auch an ihre Grenzen. Auch Ihnen tut es gut, sich mit anderen Menschen, denen es ähnlich geht, auszutauschen. 
Es gibt beispielsweise Selbsthilfegruppen für Angehörige von Unfallopfern. 
Eine geeignete Gruppe kannst du bsp. mithilfe dieser Seite finden: https://www.nakos.de/informationen/basiswissen/gruppe-finden/

Das ist ein geeigneter Rahmen, um sich über gemachte Erfahrungen auszutauschen, da merkst du auch, dass du in deiner Situation nicht alleine bist. Und du erhältst Tipps und Zuspruch von Menschen, die schon in einer ganz ähnlichen Situation waren. 

Auch können sie dir helfen, ein Netz an Helfern aufzubauen, das dich punktuell entlastet, dass auch du mal ein sorgenfreies Wochenende haben kannst. (Ich weiss jetzt nicht wieviel Unterstützung deine Freundin benötigt)

Wenn du merkst, dass du mehr Unterstützung benötigst, kannst du dich auch an deinen Seelsorger wenden oder Psychotherapie beanspruchen. Dabei geht es nicht darum, dass du krank bist, sondern dass du in einer solchen einfach Unterstützung benötigst.
Sei es nun ein geschützter Ort, um über deine Gefühle zu sprechen, oder um deine Gedanken zu sammeln und reflektieren zu können. 

Denn was deine Freundin macht, und wie es ihr geht, kannst du nicht beeinflussen. Direkten Einfluss hast du nur darauf, wie es dir geht. Geht es dir gut, entlastet das eure Beziehung. 

Ganz viel Kraft, 
Jean-Louise

Sie kommt ja eigentlich wieder ganz gut ohne fremde Hilfe zurecht und geht auch mit ihre Freundinnen mal in die Stadt oder unternimmt etwas anderes mit ihnen. Allerdings ist sie an manchen Tagen wie ausgewechselt und hat zudem Probleme damit wenn ich mal 5 Minuten später komme weil ich irgendwo im Stau stand. 

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Du hast richtig gehandelt, du musst ihr dabei helfen, aus der Krise herauszukommen. Anders wäre es unterlassenen Hilfeleistung, und das wäre strafbar

Bestimmt macht sie mir nachher wieder Vorwürfe, dass ich gestern den Notarzt gerufen habe und sie in der Klinik ist. 

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@121511

aber das war die einzige richtig Aktion. Alles andere wäre falsch gewesen. Alles Gute

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Erzähl nicht so einen Quatsch. Es geht nicht darum, ein Unfallopfer auf der Straße liegen zu lassen, was tatsächlich strafbar wäre.

Die beiden haben eine Beziehungskrise, wegen der Unfallfolgen.

Selbst wenn er sie verlassen würde, weil er die Kraft einfach nicht mehr hat, wäre das keine unterlassene Hilfeleistung und mitnichten strafbar.

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Hallo, Du willst deine Freundin (Lebensgefährtin) nicht verlieren, von daher hast du richtig gehandelt. Mit solchen Langzeitfolgen umzugehen ist, auch für sie, nicht einfach. Ich hoffe für euch das dass Krankenhaus, einen Therapeuten hinzuzieht, und evtl dich miteinbezieht, auf jeden Fall solltest du deine Freundin unterstützen. Alles Gute und gute Besserung!

Sie wurde erneut in die Klinik eingeliefert wo sie die ganze Zeit seit dem Unfall in Behandlung ist und die Ärzte bereits kennt. 

Die Ärzte wollen morgen einen Psychologen dazu ziehen und sie heute erstmal etwas zu Ruhe kommen lassen. 

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@121511

Es wird euch sicher helfen wenn ein Psychologe hinzugezogen wird. 

Hoffentlich kann sie die seelischen Folgen des Unfalls gut verarbeiten. 

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Warum solltest Du denn Schuld haben, dass sie jetzt Narben und noch Schmerzen hat?

Das hätte jeder so entschieden, dass man alles tut, um jemand nach einem Unfall am Leben zu erhalten.

Sie kann ja ganz offensichtlich prima laufen und auch rumtoben - etwas anderes wäre es, wenn sie jetzt vom Kopf abwärts gelähmt wäre, dann würde ich es ja noch verstehen. Oder keine Beine mehr hätte - soo schlecht scheint es ihr ja nicht zu gehen, wenn sie sich noch selbst verstümmeln kann. Die Narben, die sie jetzt hat, scheinen nicht zu reichen.

Vielleicht bist Du auch zu nett und nachsichtig - manchen Leuten muss man mal erzählen, was sie für ein Glück haben, dass sie noch am Leben sind, beide Arme und Beine haben und nicht im Rollstuhl sitzen.

Lass Dir das nicht einreden, dass Du hier irgendeine Form von Schuld zu tragen hast.

Was hat sie denn  für Beschwerden?

lg Lilo

Sie hat noch starke Probleme mit der rechten Hand sowie dem Nacken und an manchen Tagen kann sie kaum laufen weil die Hüfte noch zu stark schmerzt. Dazu kommen regelmäßige Kopfschmerzen und schmerzen im Brustkorb. Laut den Ärzten wird es sich aber alles noch besser wenn nicht sogar komplett verschwinden. 

Die Narben sind bei ihr nicht groß zu sehen und eigentlich hatte sie letztes Jahr bereits keine Probleme gehabt und war damit sogar im Freibad. Jetzt ist es aber aus irgendeinem Grund wieder extrem schlimm geworden.

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@121511

Lies mal ein bisschen was über Borderline- Persönlichkeitsstörung. Die Klinikärzte haben ja bereits über psychologische Begleitung nachgedacht und das veranlasst. Wenn sie sich darauf einlässt, könnte ihr daran arbeiten.

Alles Gute für euch!

Nele

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Nein, du hast nichts falsch gemacht, du hast dafür gesorgt, dass sie leben kann. Zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass sie dauerhaft Schmerzen haben wird. Du hast getan, was dir dein Gewissen gesagt hat und das ist gut so.

Ich verstehe allerdings auch ihre Reaktion, sie wird aufgrund der Schmerzen sehr verzweifelt sein. Und das ruft dann oft auch irrationale Reaktionen wie diese Schuldzuweisung hervor.

Ihr befindet euch jetzt in einer schwierigen Situation und ich wünsche euch, dass ihr auch diesen Abschnitt gemeinsam meistern werdet.

Bin seit dem Unfall immer für sie da wenn sie mich braucht und versuche sie immer aufzubauen. 

Hätte ich damals geahnt was sie von Schmerzen haben wird, dann hätte ich vielleicht anders gehandelt.

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@121511

Du konntest nicht in die Zukunft sehen.

Hättest du sie damals sterben lassen, würdest du dich den Rest deines Lebens mit dieser Entscheidung quälen.

Und sprechen wir es mal offen aus, du hättest das Gefühl, sie ermordet zu haben, was dir niemand ausreden könnte.
Es würde zwar nicht stimmen, aber solche Gefühle und Gedanken kommen.

Du mußt dringend etwas für dich selbst tun. Wenn du zusammen brichst, kannst du auch nichts mehr für sie tun.
So kannst du nicht längere Zeit leben.

Du läufst einen Marathon im 100 m Tempo. Das kann nicht lange gut gehen.

Euch beiden alles Gute

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Um Deiner Freundin zu helfen, sind meines Erachtens verschiedene Maßnahmen sinnvoll.

Als wichtigstes sollte man schauen, was man bezgl. der Schmerzen machen kann, bevorzugt Physiotherapie, aber notfalls auch mal Schmerzmittel. Besorge Ihr einen Termin in einer Schmerzambulanz (leider gibt es da viel zu wenige und obendrein lange Wartezeiten)

Schmerzen sind furchtbar zermürbend.

Eines kannst Du ihr mit gutem Gewissen sagen: Auch noch nach 2,5 Jahren können noch erhebliche! Fortschritte bzgl. der Schmerzen erreicht werden, wenn man eine gute Therapie findet (spreche AUCH aus eigener Erfahrung)

Außerdem würde ich dringend zu einem Antidepressivum raten, eventuell begleitend mit einer Therapie Z.B. auch, daß die einsieht, daß sie im umgekehrten Fall genauso gehandelt hätte.. Mit Narben findet man sich mit der Zeit eigentlich auch ganz gut ab, es sei denn, sie sind extrem entstellend- sollten sie extrem entstellend sein, sollte eine weitere operative Korrektur erwogen werden, aber erst , sobald sie psychisch wieder etwas stabilisiert ist.

Sie knallt dir vor den Kopf, dass du an allem Schuld wärst, und du willst sie daraufhin in den Arm nehmen und trösten!?

Wenn du dir das mal mit etwas Abstand durch den Kopf gehen lässt, sollte dir bewusst werden, was bei euch schief läuft. Eure, bzw. deine Kommunikation ist gestört.

Wenn dir jemand solch einen schweren Vorwurf macht, musst du diesen Vorwurf annehmen und parieren und nicht versuchen diesen durch einen Kuschelversuch zu ersticken.

Sie war ja mal wieder völlig aufgewühlt und ich wollte sie beruhigen. Sonst funktioniert es ja meistens und ich komme an sie ran. Gestern war sie aber anders drauf als sonst und das hat mich mehr als erschrocken. 

Bin ja auch etwas an dem was passiert ist Schuld... wäre ich damals nicht so faul gewesen und nochmal los gefahren, dann wäre sie nicht in diese Situation gekommen und es ginge ihr gut. 

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Du hast nichts falsch gemacht, deine Lebensgefährtin macht nur grad eine schwierige Zeit durch! Ich würde sagen gib ihr zeit! Wenn es aber nicht besser wird, dann würde ich vorschlagen, das ihr beide zu einem Psychologen geht, bzw sie! Ist im positiven Sinne gemeint! Ich denke es wird sowieso das beste sein, wenn sie zu einem Psychologen geht, weil alleine wird sie das glaub ich nicht schaffen!

so zynisch wie es klingt, trenne dich von ihr, sie hat mentale Probleme und wird dich immer und für alles beschuldigen

Eine Trennung kommt von meiner Seite her nicht in Frage 

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Das ist ihre persönliche Hölle, durch die sie jetzt gehen muss.

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