Bin ich leicht gestört, Einbildungen, schlimme Gedanken?

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4 Antworten

Das mit dienen Gedanken ist wohl eine Sache die viele haben. Man befasst sich etwas genauer mit einem Thema und denkt sich dann, dass man bei so ziemlich allem sterben kann. Wenn man die Theorie weiterspinnt, dürfte man nicht mal mehr aus dem Haus gehen. Und im Grunde lebt jeder zu jeder Zeit mit diesem "Risiko". 
Die Gesellschaft ist jedoch so aufgebaut, dass solche Dinge wirklich selten passieren. Es kommt nicht plötzlich jemand um die Ecke und tötet dich. 
Versuche halt bei solchen Dingen realistischer ran zu gehen. Denn wir gesagt, man macht sich irgendwann kaputt, wenn man wirklich ALLE Optionen durchgeht. 
Im extremen Fall sollte man sich da auch ärztliche Hilfe suchen. Ich denke sowas wird durchaus therapiert. 

Zu deinen Wahnvorstellungen kann man wohl so ohne Weiteres auch keine Diagnose angeben. Im Zweifelsfall kann es einfach am Schlafmangel liegen. Oder eben wirklich krankhaft sein. Da solltest du selbst mögliche Gründe aufsuchen oder wie auch bei der ersten Sache, einen Arzt zur Hilfe suchen. 

Ich bin wohl auf beiden Sachen kein Experte, denke jedoch trotzdem, dass man da mehr ins Detail gehen muss, um wirklich hilfreiche Tipps zu geben.

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Hallo, das klingt nach 'Zwangsgedanken', das sind unangehme Gedanken, die man nicht los wird. Diese Z. sind relativ häufig und lassen sich mit Verhaltenstherapie gut behandeln.

Die Krankenkasse bezahlt eine solche Therapie komplett, und Du brauchst nicht mal eine Überweisung und auch keine Zuzahlung. (Beim Patiententelefon der Kassenärztlichen Vereinigung Deines Bundeslandes bekommst Du die Namen von V-Therapeutinnen, die Plätze frei haben.)

Blitze sehen: Geh mal zum Augenarzt. Wenn man Blitze und Schatten sieht, die nicht da sind, könnte das auf Netzhautprobleme hindeuten. Das muss abgeklärt werden! (Das kann eine Augenarzt in seiner/ihrer Praxis machen.)

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Also die beiden nachfolgenden Tips von Aida (Augenarz in Hinblick auf visuelle Störungen) als auch ein therapeutisches Gespräch (wiederholende extreme Gedanken) finde ich sinnvoll.

Nun zum letzteren. Das wir es manchmal mit der "Angst" zu tun bekommen wenn wir an Übel und Leid denken kennen glaub ich viele. Ich habe sie auch schon mal - was hilft ?

1. wir halten bitte fest, dass ein Gedanke nur ein Gedanke ist, mehr nicht

   ein Gedanke zwingt nicht zur Tatausführung und wir beeinflussen auch

  niemand Dritten (Gedanken sind nichts magisches, und Teil der eigenen Kreativität und Phantasie)

2. manchmal werden wir auch von dritter Seite angesteckt - z.B. du siehst

  gern Krimi, vielleicht bist du einmal so richtig geschockt, weil der Krimi

  hautnah herüber kommt (der böse Täter legt das Messer an den Hals des

  Opfers)- wenn du in deinen Träumen/Tagträumen nun ein gleichartiges  

  Messer am Hals deines Bruders siehst, dann liegt die Beeinflussung durch

  den unverdauten Film nahe, und nichts deutet darauf hin, dass du

  deinem Bruder nach dem Leben trachtest

 3. die menschliche Phantasie (irreales, Kostruktion einer Brücke, neues

    Kochrezept, Einbildung ohne Anzeichen, dass der und der betrügt) ist

   grenzenlos und nicht menschlich eingrenzbar (versuche doch einmal

   den Befehl: du sollst nicht an die Farbe rot denken zu ignorieren, wetten

   dass du und jeder andere an diese Farbe denkt) , desweiteren verfügt

   jeder Mensch über ein "im wesentlichen " unbekanntes Unterbewusstsein

  und was sich über die Steuerung der Phantasie sagen lässt, das

  lässt sich erst recht über nicht fassbare Größe des Unterbewusstseins in

  uns sagen.

Mit all dem möchte ich ausdrücken, dass wir (wenn wir nur eingeschränkten

Einfluss auf unsere Phantasie haben) nicht in vollem Umfang dafür verantwortlich sind !!!. Des weiteren möchte ich, dass du verstehst, dass

ein Gedanke zuvorderst ein Gedanke ist (oh den könnte ich umbringen -

das hat ja ein jeder schon mal gemacht - und - natürlich haben wir in

Wut den Gedanken, dann beruhigen wir uns wieder und natürlich geschieht dem anderen nicht, also auf einen beunruhigenden Gedanken erfolgt nicht die Tat.

Wenn wir dann rätseln warum wir gerad dieses oder jenes denken, dann

fällt uns womöglich manchmal auch dazu etwas ein, ängstigen müssen wir uns vor unseren Gedanken nicht, wir haben sie , so wie unsere Beine, außerdem haben wir auch viele tolle Gedanken , an Sommer , an Nähe , an Schmetterlinge an Urlaub usw, das wollen wir nicht unter den Teppich kehren.

Wollte dir etwas Mut machen, herzlichst Prinz Eugen

 

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Ich denke es ist nur eine Phase also alles gut sollte es nicht weggehen kannst du ja jemanden um hilfe bitten :)

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