Bin ich krank? (Psyche,Psychopath)

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7 Antworten

Für einen Psychopathen würde ich dich jetzt nicht halten.

Und wenn das jetzt auch hart klingt, aber du bist jetzt fast schon ein Erwachsener und sich damit rausreden wollen, dass man eine schlechte Kindheit hatte, muss auch irgendwann aufhören. Das Leben von niemandem ist perfekt oder war es in der Vergangenheit. Wichtig ist, was du damit machst.

Psychatrie willst du nicht, kann ich gut verstehen. Wie wäre es denn aber, wenn du vielleicht trotzdem therapeutische Hilfe in Betracht ziehen würdest? Kann ja auch ambulant passieren, dafür muss man dich ja nicht einweisen. Vielleicht würde es dir helfen, mit deiner Vergangenheit abzuschließen und wieder nach vornezublicken.

Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass du dein Leben in der Hand hast. Was passiert ist, ist nun mal passiert und daran kannst du nichts mehr ändern, aber was aus dir wird und wie du in die Zukunft blickst, liegt ja ganz alleine bei dir.

PS: Schnulzige Szenen in Filmen tangieren mich auch nicht und Gefühlsausbrüche bei meinen Eltern wären mir auch sehr unangenehm. Das würde aber vielen "Kindern" bei ihren Eltern so gehen.

ALso, ich kann das nicht beurteiln, ich bin kein arzt. Ich würde dir aber raten, mal zum psychater zu gehen, pder zum hausarzt wenn dich das ganze beuniruhigt. Bei körperlichen problemen gehst du doch auch zum arzt, und psychische sind mit dem gleich zu setzten. und psychische probleme sind alles, was einen belastet...

weil du sagst, du willst nicht in die klppse.... die wenigsten, wirklich, die wenigsten, die aller aller wenigsten, mit psychischem leiden gehen in eine klinik. und das in den allermeisten fällen freiwillig. (zwangseinweisung ist nur bei fremd oder eigengefährdung erlaubt...) wenn du nicht in die klappse willst, musst du da nicht hin. punkt! Der psychater kann dir aber helfen dich zu verstehen, er kann, fals eine psychische erkrankung vorliegt, dir mit medikamenten helfen die symtome zu lindern, und er hilft dir einen psychologen zu suchen, fals das nötig ist, und du das möchtest... hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen, lg

Ich sehe in nichts, was du schreibst eine konkrete Psychose. Es ist leider so, dass Menschen mit sehr hoher Intelligenz weniger stark ausgeprägte Gefühle haben und sich schlechter in andere Personen hineinversetzen können. Das Gehirn rationalisiert viele Dinge, die es für unbedeutend hält und das sind leider oft sentimentale Sachen, so dass die Person kühler und bedachter erscheint. Ich bin auch jemand, der seit nun fast zehn Jahren nicht mehr geweint hat. Wenn jemand von etwas Traurigem erzählt, empfinde ich die Auseinandersetzung damit, wie du, als unangenehm, aber bin nie selbst betroffen oder traurig. Lange sentimentale Auseinandersetzungen empfinde ich eher als nervig und sinnlos. Manche Menschen lösen ihre inneren Probleme durch Sich-Ausweinen und Darüber-Berichten, andere rationalisieren sie, ohne irgendeine Gefühlsregung dabei zu empfinden. Auf beide Weisen kann man seine Probleme verwinden, es wirkt für andere Menschen aber oft seltsam, wenn jemand nicht über Gefühle reden möchte oder es ihm unangenehm ist, sie zu zeigen, da er sie nicht zu gebrauchen weiß.

Dass dich Filme nicht berühren ist nicht weiter verwunderlich. Ich kenne vielen sehr intelligente Personen, die auf gespielte Emotionalität nicht reagieren oder sie abstoßend finden. Je höher die Inelligenz, desto leichter fällt es dir, das Schema hinter solchen Filmen zu erkennen und zu verstehen, wie stark diese künstliche Sentimentalität konstruiert ist. Einfache Gemüter empfinden es als emotional, berührend und traurig, andere könnten dem nichts abgewinnen. Hochintelligente fangen eher an zu weinen, wenn sie bestimmte Musik hören oder ein Gedicht lesen, weil die Emotion in soetwas auf einer viel höheren Ebene transportiert wird, die nicht jeder erfassen kann.

Du solltest dir klar machen, warum du die Gänse getötet hast und wirst wahrscheinlich darauf kommen, dass deine Wut eher eine Art von Trauer war, weil du glaubtest, dass dir der Halter Unrecht getan hat und du dafür dann bestraft wurdest und allein bleiben musstest. Du musst auch verstehen, dass das Töten aus Wut in diesem Fall eine wenig geeignete Reaktion war, um mit dem Gefühl zurecht zu kommen. In diesem Fall wäre weinen tatsächlich besser gewesen, weil du dich danach auch besser gefühlt hättest. Da dir weinen aber schwer fällt, hast du eine andere Handlung vollzogen, um das auszugleichen. Nur hat diese andere Handlung keine Linderung gebracht, sondern das Problem erst in deinem Gedächtnis eingebrannt.

Ich bin der Meinung, dass jede Art von Tötung aus so gut wie jedem Grund ungerechtfertigt ist und es auch gut ist, dass du dich desswegen schlecht fühlst. Immerhin liegt die Schuld nicht bei den Tieren und vielleicht auch nicht bei deren Halter. Am Ende bist du es vielleicht, der tatsächlich Schuld an etwas hat und dadurch erst vom Halter verraten wurde. Statt deine Schuld zu erkennen, hast du Wut entwickelt und die musste auf die einfachst mögliche Weise wieder raus. Andere und sich selbst zu verletzen ist die einfachste Möglichkeit Trauer und innere Probleme scheinbar loszuwerden. Gerade besonders emotional aufgewühlte Personen greifen zu diesen Lösungen und wirken dann extrem kalt, weil sie keine Möglichkeit sehen die Wut und Trauer offen und auf sich selbst bezogen loszuwerden. Gerade diejenigen, die vesuchen nichts falsch zu machen oder übergenau an die Arbeit gehen, suchen bei eigenen Problemen schnelle Lösungen statt emotional zu werden oder darüber zu sprechen, was sie als sehr schwer empfinden. Du scheinst aber jemand zu sein, der zu geordnet und zu nachdenklich ist, als dass du darauf angewiesen wärst, deine Wut auf solch primitive Weise an Tieren abzureagieren. Dein Selbstwertgefühl sollte höher sein als das von jemanden, der seine Probleme auf andere Lebewesen überträgt und übersieht, dass die scheinbare Lösung des Problems nur noch mehr Schmerz erzeugt. Es mag banal klingen aber eine Lösung dem Schmerz beizukommen ist es sich selbst und die Tiere "lieben" zu lernen. Das mag etwas esoterisch und flach klingen, bedeutet aber nichts anderes als zu erkennen, dass es einem selbst ja eigentlich gut geht, man sich selbst vertrauen kann und sich nicht vor sich selbst schämen muss. Das Ich-Sein muss nicht geprägt werden von ständigem Zweifel und Angst, dass man seltsam ist, sondern man kann das Anders-Sein auch als etwas Schönes empfinden, das dann Mut macht statt einen herunterzuziehen. Wenn man das erkennt, spürt man auch schnell wie schade es ist, wenn man aus Wut etwas zerstört oder verletzt, was man später nur noch mehr bereuen wird und was man eigentlich schätzt und sich daher auch so viele Gedanken macht, wenn es erst einmal zerstört ist. Du solltest keine Angst haben dir so viele Gedanken zu machen sondern dich freuen, dass du über etwas nachdenkst, das viele andere nicht beachten und du dich dadurch selber besser kennen lernst. Genie und Wahnsinn sind tatsächlich dicht beeinander. Der eine weiß jedoch, WARUM er ein Genie ist, der andere weiß nur, DASS er wahnsinnig ist

emily2001 07.09.2013, 02:10

DH !

Ganz gut !

Aber der letzte Satz scheint mir etwas konfus: "der andere weiß nur, daß er wahnsinnig ist.." Da bin ich leider nicht dieser Menung: Viele wahnsinnige wissen nicht, daß sie wahnsinnig sind.Mag sein, daß sie kurze "lichte Momente" haben, mehr nicht...

Emmy

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ContraCinerem 07.09.2013, 20:13
@emily2001

Es tut mir Leid, dass ich den letzten Satz nicht genauer ausführen konnte, da ich meine zur Verfügung stehenden Zeichen aufgebraucht hatte. Du hast natürlich Recht, dass der Wahnsinnige nicht immer weiß, dass er wahnsinnig ist, wenn wir den Wahnsinn einmal als eindeutig von der "Normalität" abgrenzbaren Zustand betrachten. Ich wollte vielmehr damit ausdrücken, dass das Genie eine recht gute Vorstellung von dem hat, was es kann und was es anderen gegenüber einzigartig macht und seine Fähigkeiten dadurch auch bewusst einsetzen kann. Dies kann man vom "Wahnsinnigen" nur bedingt, wenn überhaupt, behaupten. Selbst wenn er erkennt, dass er wahnsinnig ist, wird er die in diesem Wahnsinn entstehenden Eigenarten wohl kaum bewusst hervorrufen und einsetzen können.

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Also für einen Psychpathen halte ich dich nicht. Und mit 18 als junger Mann versucht man immer cool zu sein, um sich in dieser merkwürdigen Umwelt mit den eigenen persönlichen Hormonschwankungen irgendwie zurecht zu finden.

Was aber immer gut ist, auch wenn das viele Menschen anders sein. Verzichte auf die Gefühlsduselei mit der ach so schlimmen Kindheit. Als Einzelkind hat man auch eine schlimme Kindheit, da gibt es unendlich viele Ausreden.

Du wirst jetzt langsam erwachsen, tastest dich in deinem Leben voran, suchst nach - ja nach was eigentlich?

Nimm dir einfach vor, dass du ab heute dein Leben selbst in die Hand nimmst, Vergangenheit hin oder her. Nimm dir einfach vor, dass du ab heute VERANTWORTUNG für dein Leben übernimmst, dann wirst du dir darüber klar werden, dass du der Herr deines Schicksals bist und sonst niemand!

In diesem Sinne - alles Gute!

....Wenn man Liebe bekommt ,kann man sie WEITER GEBEN....Wenn man die Liebe nicht kennt SUCHT MAN SIE!! Wie wäre es mit einem Haustier...oder eine Freundin zu suchen.??..Gib jemandem Chance Deinen Herz zu erwärmen:-))..DENN NUR DIE LEBE MACHT GEFÜHLSVOLLER!!

Ich glaube nicht, es gibt Menschen denen fällt es eben sehr schwer Emotionen herauszulassen

Apfelsosse 29.08.2013, 20:22

Danke für dein Optimismus. Es tut gut das andere nicht aufgeben.

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Du bist sicherlich kein Psychopath. Ein Psychopath würde sich nie verraten oder sagen was er macht. Du bist irgendein Lauch der sich im Internet cool stellen will mit einer hohen Intelligenz. So wie du dich ausdrückst hast du einen IQ von 80.

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