Bin ich irgendwie trotzdem versichert, wenn mein Studententarif bei der GKV am 31.01.16 endet und ich meine Versicherung bei einer PKV erst am 10.02 abschließe?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

 Es klappt jedoch wahrscheinlich nicht mehr, dass ich die Versicherung rechtzeitig vor dem 1.Februar abschließe.

Verstehe ich nicht - wir haben doch erst den 25.01.2016!

Grundsätzlich kann auch eine PKV rückwirkend zum 01.02. abgeschlossen werden.

Sollte dir vor Antragstellung etwas passieren, dass eine PKV nicht mehr möglich ist, würdest Du dann bei der GKV als freiwillig Versicherte bleiben. Deine Beiträge richten sich dann allerdings nach deinen mtl. Brutto-Einkünften. Dein Dienstherr (Schule) würde sich dann allerdings an diesen Beiträgen nicht beteiligen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ellawundertsich
25.01.2016, 11:28

Danke für die Antwort, das ist beruhigend. Ja wir haben erst den 25.1. aber  ich hatte einen Termin bei einer unabhängigen Finanzberatung und von dort aus werden gerade Anfragen bei PKVs für mich gestellt, und die Antwort der PKV kann anscheinend bis zu einer Woche dauern (ich nehme an die prüfen in der Zeit meine Unterlagen und ob ich einen Risikobeitrag für Vorerkrankungen zahlen muss) ...  ich warte also gerade auf Rückmeldung und habe ja leider keinen Einfluss darauf ob diese noch rechtzeitig kommt. Daher die Befürchtung ...

0

Bis zum Übergang, wo die PKV beginnt, bist du über die AOK versichert. Sollte dir in der Zeit etwas passieren, gelten jedoch die Daten, die du bei der Antragsstellung der PKV angegeben hast. Du musst es zwar noch nachmelden, aber die PKV- Gesellschaft darf nur anhand der Antragsdaten entscheiden, ob sie dich nehmen bzw. ob sie dir irgendeinen Risikozuschlag bei bestehenden Krankheiten oder einen Ausschluss geben.

Sollte also die PKV zum 10.02. beantragt worden sein, bist du auch ab diesem Tag über die PKV abgesichert, sofern dich das Unternehmen annimmt. Anderenfalls gehst du automatisch in deinen alten Versicherungsschutz der AOK über.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ellawundertsich
25.01.2016, 11:07

Die Hoffnung hatte ich auch, dass ich dann weiterhin Anspruch auf meine alte Versicherung hätte. Weißt du inwiefern es dabei eine Rolle spielt, dass ich ja bei der AOK im Studententarif drin bin, aber ab dem 1. Februar dann ja kein Student mehr bin?  Die können mich ja dann nur aus dem Tarif, aber nicht aus der ganzen Versicherung rausschmeisen, oder ? Danke jedenfalls schonmal für die schnelle Antwort

0

Die private Versicherung muss zwingend ohne Lücke an die gesetzliche Versicherung anschließen. Von daher entsteht das Problem überhaupt nicht.

Schwierig könnte es werden, wenn du die PKV bewusst später beantragst (rückwirkend), davor aber noch eine Erkrankung/Unfall erleidest. Dann wird dich die PKV zu 99,9% nicht nehmen. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Also warum dieses Risiko eingehen? Antrag stellen und nach Policierung (bzw.schriftlicher Annahmebestätigung) bist du komplett auf der sicheren Seite. Niemand schreibt dir vor, die PKV erst im Nachhinein zu beantragen ;)

Wenn du das dennoch so machen willst und dann vorher noch etwas passiert, musst du die gesetzliche KV fortführen (und die AOK muss das auch tun). Also entsteht auch an der Stelle ebenfalls Problem.

Und noch ein Tip: Ein kompetenter PKV-Spezialist bekommt die Ergebnisse auf seine Voranfragen von den Gesellschaften innerhalb von 2 bis max. 3 Tagen. Bei einfachen  Anfragen oft innerhalb von 24 Stunden. Wenn es jetzt bei "deinem" also plötzlich Wochen dauert, würde ich mir über dessen Kompetenz zumdindest mal Gedanken machen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also um einen Zustand in dem du nicht versichert bist, brauchst du dir keine Sorgen machen. Das passiert nicht, da dein alter Versicherungsschutz trotz Kündigung erst dann aufgehoben wird, wenn dein neuer greift (Ausprägung der Versicherungspflicht). 

Darfst du dich denn überhaupt privat versichern? Es werden ja längst nicht mehr alle Referendare verbeamtet. Wenn dem so sein sollte, dann kannst du dich problemlos zum 01.02. versichern und die Versicherung wird dann Rückwirkend geschlossen.

Das mit dem nachmelden ist quatsch. Nur wenn der Versicherer dich fragt musst du weitere Informationen geben. Niemals freiwillig. Die Nachmeldepflicht ist eine Regelung aus dem alten Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und die gibt es so im neuen VVG nicht.

Als Beamter kommst du immer in die PKV, da es eine sog. Öffnungsaktion gibt. Dies ist eine freiwillige Absichtserklärung jeden Beamten in der PKV zu versichern, unabhängig von seinem Gesundheitszustand. Man bekommt zwar üblicherweise einen 30%igen Zuschlag und kann (soweit ich informiert bin) auch den Tarifbaustein Beihilfeergänzung nicht versichern, aber trotzdem ist man vernünftig aufgestellt.

PS: Such dir eine sehr sehr vernünftige PKV! Lass dich unabhängig beraten und schließe nicht im Internet den billigsten Tarif ab. Du sparst dann definitiv an der falschen Stelle!

viel Spaß im Ref! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Apolon
25.01.2016, 11:20

 Als Beamter kommst du immer in die PKV, da es eine sog. Öffnungsaktion gibt. Dies ist eine freiwillige Absichtserklärung jeden Beamten in der PKV zu versichern, unabhängig von seinem Gesundheitszustand.

Diese Öffnungsaktion greift aber erst beim Statuswechsel zur Beamtin auf Probe.

Hier handelt es sich aber um das Referendariat (Beamtin auf Widerruf). Bedeutet sie müsste dann während ihrer Ausbildung in der GKV bleiben.

1
Kommentar von Ellawundertsich
25.01.2016, 11:23

Vielen Dank für die Information, das hilft mir weiter. Stimmt, da mach ich nichts übers Internet, ich hatte bereits einen Termin bei einer unabhängigen Finanzberatung, von dort aus werden gerade Anfragen bei der PKV für mich gestellt. Aber das dauert eben etwas länger als gedacht (sicherlich zurecht) und da ich heute niemanden telefonisch erreichen kann und langsam nervös wurde habe ich mich an euch gewandt ;)

0

So weit ich weiß, gibt es eine Nachversicherungszeit von 4 Wochen.

Frag mal bei der AOK nach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ellawundertsich
25.01.2016, 11:04

Das klingt gut, dazu les´ ich mich jetzt mal schlau. Danke

0
Kommentar von nersd
26.01.2016, 10:47

Es gibt keine Nachversicherungszeit!!!

Das was du meinst, nennt sich nachgehender Leistungsanspruch ;)
Man kann nach Mitgliedschaftsende noch 4 Wochen über die "alte" abrechnen. Da man jedoch inzwischen lückenlos versichert sein muss, wird die jedoch die Daten der neuen Versicherung erfragen und die Rechnung dahin schicken (oder bei PKV an den Kunden). Wenn die "alte" dabei eine Versicherungslücke findet, wird sie diese mit einer eigenen Versicherungszeit schließen und Beiträge nachfordern.

0

Was möchtest Du wissen?