Bin ich etwa unfähig für ein gesundes Leben?

12 Antworten

Das ist leider nur eine Sucht und wie jede Sucht schafft man das nur mit Disziplin und Willen loszuwerden.

Zucker ist ein isolierter Stoff der generell schrecklich ungesund ist. Du vergiftest dich mit so etwas jedes Mal sehr stark und befriedigst gleichzeitig die Sucht. Dann geht es ein paar Tage gut und die Stoffe werden mehr und mehr abgebaut, aber die Sucht nimmt entsprechend weiter zu bis zum Gipfel. Erst danach wird es wieder mit jedem Tag einfacher, bis es komplett verschwunden ist.

Bedenke, dass dieser Zucker versteckt sehr oft in massenhaft Dingen beigemengt wird und das wird nicht ohne Grund getan. Der Grund ist die Menschen nach diesen Dingen abhängig zu machen und das funktioniert wunderbar.

Meistens verläuft eine Sucht nach folgenden zeitlichen Prinzip.

Tag der Suchtbefriedigung ->2 Tage geht es ohne recht  gut, 3. - 5. Tag ist enorm hart und führt zu regelrechten Zwangsverhalten und das Denken kreist sehr sehr schnell um ein Befriedigungmittel jeglicher Art. Ab ca. Tag 6 beginnt es abzuebben je nach Grad der Sucht und stärke des Suchtmittels und wird dann mit jedem Tag leichter, bis es nur noch die Erinnerung ist.

Der Hintergund sind Körperfunktionen. Die ersten Tage stecken die Stoffe in Körper und werden in Fettzellen, Bindegewebe usw. als Schadstoff gespeichert, betäuben und befriedigen. Auch befinden sich diese Stoffe noch im Darm und geben weiter ihre Gifte ab, bzw. Baktrerien und Parasiten arbeiten(fressen es) daran.

Ab Tag 3 beginnt bei weglassen dieser Dinge verstärkt der Abbau und je nach Darmgesundheit scheidet man nun auch aus dem Darm die Suchtstoffe aus. Die Folgen sind verstärkter Anstieg des Suchtverhaltens. Die kranken Zellen, die vorherrschende Darmflora samt Parasiten die davon leben und auch der Wunsch nach Gefühlsbefriedigung durch Stoff X nimmt nun rasant zu und wird mehr und mehr überwaltigend. Dazu kommen fehlende Sonne, fehlende Liebe, wenig Zeit durch zu viel Arbeit und Tätigkeiten die nur auferzwungen sind.

Nebenwirkungen sind depressive Phasen, ständiges Kreisen der Gedanken im irgendeine Befriedigungsmöglichkeit durch Verzehr von etwas, dass diese Dinge enthält. Müdigkeit, Lustlosigkeit(bis auf die Beschaffung des Mittels, dafür würde man viel in Kauf nehmen), Kopfweh/Migräne, Reizbarkeit, Nervosität, teils Traurigkeit oder auch schnelle Zornausbrüche. Man ist praktisch nicht wirklich mehr gelassen und fühlt sich frei, sondern man steckt mitten in der Entgiftung und Entwöhnung.

Man sollte bedenken, dass die abgelagerten Stoffe nun auch verstärkt aus Fettzellen, Bindegeweben, Knochen, Muskeln, praktisch überall wo sie gelagert wurden, hervortreten und sich im Körperkreislauf befinden, um dann durch Atemluft, Schweiß, Verbrennung in Muskeln bei Tätigkeit, Urin, Stuhl ausgeschieden zu werden, bzw. durch Leber, Nieren usw. laufen.

Weitere Folgen sind Schuppenbildung, schnell starke Körpergerüche(vor allem bei Milchprodukten) selbst wenn man am selben Tag am Morgen geduscht hat, beginnt man am Nachmittag wieder zu stinken. Die Stoffe, die für den Körper schädlich sind, werden überall ausgeschieden. Kopfschmerzen kommen besonders bei allen Dingen vor die A Zucker enthalten und/oder B durch Mischen Fuselakohole im Darm bilden die dann ins Blut gehen.

Je nach Dauer der Schädigung und Suchtstoff, dauert der erste starke Abbauprozess etwa 1-3 Wochen. Wer lange Zeit immer sehr viele Milchprodukte verzehrt hat, wird auch 2 Wochen mit stärkeren Ausdünstungen zu kämpfen haben z.B.

Die größte Sucht ist ca. nach 6-8 Tagen vorrüber und nimmt ab. Einige Stoffe wie Salz benötigen länger und erzeugen immer wieder Perioden(beim Abbau) eines Suchtanfalls.

Gefahren lauern dann vor allem durch Gerüche, da es die Erinnerung an die Befriedigung schürt und natürlich ist das eigene Denken, wenn es mal nicht so läuft und die Befriedigung nun toll wäre, ist eine Falle. Unser System hat die Folgen uns unzufrieden und unglücklich zu machen und auszunutzen.

Daher brauchen wir einen Gegenpool, um nicht völlig einzubrechen. Einige machen das über Essen verstärkt, andere sperren sich daheim ein und wollen nur noch abschalten. Andere wiederum überdecken diese Gefühle mit Ablenkung und "Party", SmS, Fernsehen und andere Scheinwelten und der nächste sucht nach dem Liebesersatz in irgendwelchen Objekten, oder klammert an 100 Freunden, Eltern oder einem Menschen der ihn aus diesem Tiefs ziehen soll, der jedoch selbst ja auch in diesem System steckt und ebenso fehlende Wärme und Liebe sucht und durch den Mangel an Zeit durch z.B. jeden Tag Arbeit auch zu leiden hat.

Eine sanfte Methode ist Suchtstoffe, egal ob nun Zucker, Zigaretten, oder einfach die ständige Fehlernährung durch erhitze Speisen und Gewürze, oder Drogen usw., über Wochen zu minimieren. Es bleibt aber dennoch immer der Suchstsoff selbst erhalten und es ist schwer sich an diese Regeln zu halten. Meistens erreicht man mit der Methode auch Tag X wo die zugeführte Dosis, nicht mehr langt die Sucht zu kontrollieren und hat man erstmal zugelangt, ist die Schwelle übertreten und man bricht alle Regeln im großen Stil. Bringt dann also nichts..

Die harte Methode ist der knallharte Entzug. Dieser dauert köperlich nicht sehr lange, ist dafür jedoch ein Kampf und Ringen mit sich selbst über eine bis zwei Wochen. Gedankliche eine Sucht zu überwinden ist aber eine Sache von teils Monaten und Jahren. Der Körper und dessen Zellen müssen das ganz einfach vergessen. Dafür ist weglassen sämtlicher diese Dinge natürlich eine logische Konsequenz und auch das Schwere in diesem System, was einem eher dazu veranlasst schnell rückfällig zu werden.

Fehlende Liebe, wenig Zeit, kaum Wärme, massig Pflichten, Scheinglücke, Jagd nach Geld usw. macht einen selbst zum Opfer. Es wäre notwendig selbst erstmal gut zu anderen zu sein, als es von anderen sich zu erhoffen. Da wir alle jedoch im selben System festsitzen, was gegen uns gerichtet ist, ist das ein Kreislauf den man sehr schwer durchbricht.

Viele Grüße

einmal brauchst du noch andere dinge, die du machen kannst, wenn du lust auf essen bekommst.

wenn ablenken nicht hilft, dann solltest du etwas essen, das dir aber nicht schmeckt- so kannst du mit der zeit lernen, dass essen dir nicht hilft. man isst in so einem fall etwas bitteres z.b. einen teelöffel tamarinde oder etwas scharfes wie eine pfefferschote.

es ist aber auch wichtig, deine bedürfnisse zu befriedigen.

wenn dir essen etwas positives gibt, solltest du dir diese wohltat gönnen- im maßen allerdings. recherchiere mal nach achtsamkeit beim essen. es geht darum zu lernen, essen zu geniessen, ohne dass man sich massenhaft zeug einverleibt.

aber auch andere bedürfnisse sind wichtig- du hattest ja geschrieben, essen vermittelt dir geborgenheit, beschäftigung bei langeweile und hilft wohl auch gegen nervosität/angst.

überlege dir, was dir außer essen helfen würde z.b. kannst du ausprobieren, ob eine kuscheldecke dir geborgenheit vermittelt- vielleicht rufst du auch bei jemanden an, bei dem du dich angenommen fühlst.

wenn dir öfter langweilig ist, dann solltest du dir ein hobby anschaffen- als alternative zum essen. es ist auch gut, wenn du verschiedenes ausprobierst- wenn du verschiedene alternativen hast, fällt es dir leichter, aufs essen zu verzichten.

gleichzeitig solltest du nicht so streng mit dir sein. jetzt haben wir gerade mal den 3.1. und du gehst schon davon aus, dass du für dieses jahr komplett versagt hast. wenn du am 4.1.2017 zu dir sagen könntest, dass du keinen zucker gegessen hast, dann hättest du dein ziel auch erreicht.

zudem ist das ein ziel, an dem man fast nur scheitern kann. versuche lieber mal, möglichst lange ohne auszukommen. interpretiere dann solche ausrutscher nicht als versagen, sondern eben als ausrutscher.

es gibt auch das konzept des re-feed-days- das behauptet, dass man in bestimmten abständen einen tag einlegt, wo man mehr isst und auch mal ungesundes. das soll dafür sorgen, dass beim abnehmen der kreislauf aktiv bleibt.

ich kenne mich damit auch nicht besser aus. es soll dir zur zeigen, dass es nicht versagen bedeuten muss, wenn man mal was anderes oder mehr isst, als man wollte.

Fange erstmal damit an deinen Zuckerkonsum zu reduzieren bzw komplett auf Milch und Fruchtzucker umschwenken...

Trinke mehr (medium geht aber am besten ist stilles) Wasser, mindestens 2 Liter am Tag, 3 wären optimal. Jedes mal wenn dich der heißhunger packt, trinke 1-2 Gläser Wasser, wenn das nicht reicht einen Apfel und eine Banane...

Auch vor jeder Mahlzeit ist es ratsam 1-2 Gläser Wasser zu trinken. Wir sind nur Menschen und Menschen werden nun mal immer wieder schwach aber entweder hast du die Disziplin deine schwächen zu erkennen und an dir zu arbeiten oder du nimmst sie hin aber versuchst sie zu kontrollieren...

Achte auf eine eiweißreiche Ernährung mit wenig Fett und Kohlenhydrate, wobei diese am besten durch Vollkorn Produkte oder wie oben genannt durch Milchprodukte, Obst und Gemüse aufgenommen werden...

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