Bin ich eine Belastung für meinen Vater?

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13 Antworten

Zuerst lebst du bei der Mutter, dann kommst du mit ihr nicht mehr klar und pubertierende Prinzessin zieht zum Vater. Da passt es jetzt auch nicht weil du zurückstecken musst.

Du kannst dich nicht auf die gleiche Beziehungsstufe wie die neue Partnerin stellen. Was du erwartest ist unmöglich, dein Vater hat nicht mit seiner Freundin zu schimpfen, an ihr ist er nicht erziehungsberechtigt, an dir allerdings schon.

Die Regeln bei deiner Mutter macht die Mutter.

Die Regeln bei deinem Vater und seiner Freundin, machen dein Vater und seine Freundin. Kommt hinzu, dass da jetzt ganz neue Aufgaben dazu gewachsen sind.

Hast du ihn schon mal darauf angesprochen? Du darfst natürlich nicht so ran gehen, dass er irgendwas falsch macht. Sag ihm einfach, dass du dich nicht mehr so geliebt von ihm fühlst und du oft auch das Gefühl hast nicht zu seiner Familie dazu zu gehören. Versuch nicht ihn oder seine Frau oder deinen kleinen Halbbruder zu beschuldigen, ansonsten reagieren die meisten nur aggresiv und verteidigen sich und am Ende ist Keinem geholfen. Und natürlich bist du keine Belastung für deinen Vater. Ihr müsst euch beide nur in der Situation einleben... Klar braucht man Zeit, aber auch Reden gehört dazu, damit es für jeden leichter ist. =)

Ich hoffe ich konnt dir helfen

Da können Eifersucht und Angst im Spiel sein - dass er dir vllt. zu viel Aufmersamkeit und Zuwendung geben könnte!

Sie kann dich auch als Rivalin, als Konkurrentin betrachten - alles ist möglich !

Insbesondere - da du ja kein kleines Mädchen mehr bist - sondern zur Frau ranreifst - und vllt. auch schon sehr reizvoll aussiehst !

Es mag zwar bedauerlich sein - wenn sich das Verhältnis zum Vater so verändert - aber mach dir klar - dass du bald volljährig bist - und dein eigenes Leben leben wirst !

Konflikte - auch unterschwellige - gehören zum Leben - take it easy ! Mach das Beste aus deiner Situation !

Wenn man lange Einzelkind war, ist man gewöhnt, dass einem die ganze Aufmerksamkeit zukommt. Kommt dann ein Geschwisterchen dazu, ist es ganz natürlich und auch nicht unbegründet, dass man den Eindruck hat, dass man weniger Aufmerksamkeit bekommt. Das Baby ist klein, niedlich und braucht viel Pflege. Das muss jetzt noch lange nicht heißen, dass Du bei Deinem Vater und Deiner Stiefmutter jetzt komplett abgemeldet bist, aber auch für die beiden ist das eine Situation, die die bisherigen Prioritäten über den Haufen geworfen hat, und in der sie sich erstmal orientieren müssen. So wie Du Deinen "Platz" in der Familie jetzt neu finden musst, müssen sie das im Grund auch, denn auch für den Partner gibt es weniger Raum, wenn ein Baby ins Haus kommt.

Dass Du erwartest, Dein bisher gewohntes Maß an Aufmerksamkeit (nämlich möglichst alles) zu bekommen, ist ebenso natürlich wie belastend und nervig für Euch alle. Und mit Deiner Stiefmutter und etwaigen Intrigen, die sie Deiner Meinung nach spinnt, hat das allerhöchstwahrscheinlich nicht das Geringste zu tun.

Werde Dir darüber klar, dass Dein Platz als Einzelkind nicht mehr existiert, und finde Deinen neuen Platz als große Schwester/großer Bruder. Auch das hat nämlich Vorteile, Du kannst Dich jetzt als selbstständige/r, verantwortungsvolle/r fast-Erwachsene/r profilieren, der/die Du eigentlich schon bist.

Sprich mit Deinen Eltern über Deine Probleme mit der neuen Situation ruhig und gefasst, dann könnt Ihr auch zu neuen Regeln und Gebräuchen finden, was Euren Umgang miteinander angeht.

kataha 25.03.2012, 08:41

Noch etwas zu Deiner Stiefmutter: Eigentlich kannst Du gar nicht hoch genug schätzen, dass sie Dich auch aufgenommen hat - das war sicher nicht Dein Vater ganz alleine gegen ihren Willen. Einen "fremden" Teenie aufnehmen und mit großziehen ist nicht so selbstverständlich und einfach wie viele denken.

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Versuch dich mit deiner mutter zu vertragen, Väter die neue Frauen/Kinder haben vergessen gerne ihre "alten/anderen" Kinder und die verantwortung die damit verbunden ist.

Der will sich ne neue Welt aufbauen und so wie du es beschreibst, sieht er dich nicht so in seiner neuen Welt.

Binnz 25.03.2012, 04:04

Väter die neue Frauen/Kinder haben vergessen gerne ihre "alten/anderen" Kinder und die verantwortung die damit verbunden ist.

Dumme Verallgemeinerung...

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Dein alter issn ars*hloch^^

natürlich bist du eine Belastung für ihn. Jedes kind ist irgendwo eine Belastung für die Eltern, aber das hat dich nicht zu intressieren.

Er hat dich in die Welt gesetzt, also hat er gefälligst auch für dich zu sorgen. Wenn er das nachweislich nicht vernünftig tut, sollteste evtl. mal mit nem Vertrauenslehrer (o.ä.) reden.

Binnz 25.03.2012, 04:02

Genau! Mütter haben auch Kinder in die Welt gesetzt, also Babyklappe und Abtreibung ADIEU!!!

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Scyofficial 25.03.2012, 04:12
@Binnz

Schaffst du es auch, einen sachlichen Kommentar zu schreiben, oder bestehen deine Antworten immer nur aus Flames?

Ich könnte nun eine halbe Seite darüber schreiben, warum das heutige Sorgerechts-, und Unterhaltsgesetz sehr sehr überholungsbedürftig ist, wieso Babyklappen keine gute Anschaffung waren, und wo juristisch gesehen "leben" beginnt, aber auf dieser Basis empfehle ich lieber eine Ausnüchterungszelle >.>

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Binnz 25.03.2012, 04:20
@Scyofficial
  1. Nop, das schaff ich nachts nie...
  2. Jop, ich bin der Flamerking...
  3. Mein Kommentar war blanke Ironie, da ich den Kommentar lächerlich finde. Die Behauptung, dass sich Männer gefälligst um Ihre Kinder kümmern sollten, aber dass Frauen ihre Kinder (Babys) einfach zerschnipseln und Abgeben dürfen, finde ich dann doch etwas... Naja...
  4. Ja, ne Ausnüchterungszelle käme ganz gelegen... Nach 2 Gläsern Pepsi... O.o
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Slizia 25.03.2012, 04:26
@Binnz

Männer sollen sich ja lediglich um jene Kinder kümmern, die weder zerschnipselt noch weggegeben wurden, also um genau die, um die sich auch ihre Mütter kümmern. Und genau das schaffen viele nicht. Nebenbei, wenn die Männer die Kinder kriegen würden, gäbs schon lange in jeder Straße eine Abtreibungskneipe. Und nein . ich verallgemeinere nicht. Ich kennen auch genügend Männer, die sich um ihre Strolche mehr als deren Mütter sorgen. Aber wie man in den Wald reinruft ...

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Hast du schonmal mit deinem Vater geredet? Frag ihn doch mal, was sein Problem ist. Vielleicht sagt er es dir. Kann ja sein, dass es etwas gibt, was nicht passt. Ich kenne dein Problem gut, bei uns zu Hause ist eine ähnliche Situation, nur noch etwas schlimmer..

Ist das Problem mit deiner Mutter schlimm? Weil wenn dich dein Vater wirklich nicht in seiner "neuen Familie" haben möchte, geh ich davon aus, dass du wieder dort weg möchtest.

LG!

Von uns kann niemand beurteilen, wo es bei Euch im Argen liegt; von uns ist schließlich niemand dabei.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Teenager keine angenehmen "Mitbewohner" sind. Teenager neigen dazu, Grenzen zu testen und sie können Erwachsenen mit ihrer Besserwisser- und Trotz-Haltung gewaltig auf den Trichter gehen. Womöglich ist das, was Du als ungerechte Anmotzerei betrachtest, einfach nur die Reaktion Deines Vaters auf Deine Teenager-Unausstehlichkeit, und wenn dem so ist, dann geht das irgendwann vorbei (nämlich dann, wenn Du dem postpubertären Teenagerhabitus entwächst).

Vielleicht wäre es sinnvoll, dass Ihr eine Familientherapie erwägt. Denn mit der Gesamtsituation der Patchworkfamilie gibt es auch ohne Deine derzeitige Lebensphase zwischen Baum und Borke (nicht mehr "richtig Kind", noch nicht "richtig erwachsen") reichlich Zündstoff und Probleme. Das ist eben so, wenn man mehrere unterschiedliche Leben und Lebensentwürfe zusammenwürfelt. Reg doch mal, dass Ihr eine Familientherapie macht oder Euch zumindest mal mit einem Mediator zusammensetzt. Vielleicht hilft das ja schon.

Kristall08 25.03.2012, 09:54

Pubertät ist die Zeit, wenn Eltern schwierig werden. ;-)

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Spongebob1991 26.03.2012, 01:29

Nicht nur Teenager können ihren Mitmenschen gewaltig auf den Trichter gehen.. auch Klugscheißer ohne Leben und Hobby beherrschen das ausgezeichnet!.. :D

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Urbanessa 28.03.2012, 07:53
@Spongebob1991

Geh rauchen, Spongebob, und quatsch nicht mit unqualifizierten Einwürfen dazwischen, wenn Erwachsene sich unterhalten...

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Das ist eig. überhaupt nicht komisch.Dein Vater hat Angst,dass seine neue Beziehung auch in die Brüche geht.Er möchte ja auch einen Neuanfang machen und seine Vergangenheit mit deiner Mutter hinter sich lassen.Du stellst da natürlich ein Problem dar und deshalb behandelt dich dein vater wahrscheinlich auch mieß,weil du ihn an deine Mutter erinnerst.Am besten,du gehst mal eine Weile zu deiner Mutter und frägst die,was ihr tun könnt oder im Notfall,wenn er dich schlagen würde eben zum Jugendamt.Mit deinem Vater reden ist risskant und wenn du mit ihm reden willst,musst du dir vorher immer sehr gut überlegen,was du sagst,da er ja beim kleinsten Ton aggresiv werden kann.

Rede mit deinem Vater unter vier Augen.

Würdest du ne Schwangere Frau anschreien? Bezüglich, dass er nur dich und nicht sie anschreit...

sö fühlen sich viele wenn sie aufeinmal nicht mehr einzelkind sind.. sprech deinen papa gezielt drauf an und lass dich nicht abwimmeln.

rede mal ein wort mit deinem vater

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