Bin ich ein schwarzarbeiter?

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4 Antworten

Naja, im Prinzip ist das Schwarzarbeit. Aber du hast ja keinen Vertrag mit ihm abgeschlossen und bekommst ja auch keinen direkten Lohn, also hilfst du ihm ja so gesehen nur ehrenamtlich. Taschengeld würdest du ja ohnehin bekommen, vielleicht nicht zwingend in dem Maße.

Da brauchst du dir aber keine Gedanken machen, das würde ich als Praktikum beschreiben. ;)

Ein 6 jähriges Praktikum? Wäre es besser wenn ich schreiben würde, das ich seit Jahren ehrenamtlich arbeite.

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Egal wie du diese Zeit in deiner Bewerbung betitelst, deine Chancen sind nicht rosig. Entweder du geltest als arbeitsscheu oder als Schwarzarbeiter. Das gilt für jede Bewerbung, welche du mal schreibst.

Es ist sicherlich keine Schwarzarbeit, innerhalb der Familie zu arbeiten.

Das einzige Problem dabei ist, dass Du über die Zeit keinen Nachweis hast. Dein Vater soll Dir ein Zeugnis über ein Praktikum ausstellen, damit Deine Bewerbungsunterlagen lückenlos sind.

Dein Vater ist kein guter Geschäftsmann, wenn er dich nicht als Arbeitnehmer anmeldet. Er hätte steuerliche Vorteile, wenn er dich anmeldet und dir ein "Gehalt" zahlt. Verboten ist das nicht, aber wirtschaftlich gesehen dumm.

Welche steuerlichen Vorteile hat er denn dadurch?

Ich wüsste nur, dass dann beide, also der Vater als Arbeitgeber und er als Arbeitnehmer, sämtliche Versicherungen und Steuern bezahlen müssten, die man sich so jetzt sparen kann.

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@felix936

Die schmälern aber seinen Gewinn, erhöhen die Kosten und haben demzufolge einen positiven Effekt auf Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Außerdem wärst du versichert und würdest bereits Rentenbeiträge zahlen. Das hätte auch alles Vorteile für dich. Das Netto-Gehalt bleibt ja dann in der Familie. Dein Vater scheint kein guter Geschäftsmann zu sein oder hat einen extrem schlechten Steuerberater.

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