Bin ich ein Rassist? Ein Nazi?

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11 Antworten

Du liegst völlig falsch. Ein Beispiel, letztes Wochenende erlebt:

Bei uns eröffnete das "Deutsch-türkische Gemeinschaftszentrum" seine neuen Räumlichkeiten mit einem Fest incl Moscheeführung. Ich war aus Neugierde dort.

Alles sehr sauber, sehr freundlich und familiär. Die waren höflich, die Kinder, obwohl in der Hüpfburg und auf dem benachbarten Spielplatz gut aktiv, dennoch in der Menge am Festplatz höflich und gut erzogen. Man verwickelte mich in ein Gespräch, freute sich, dass ich (als Deutsche und Christin) da war...ja, nicht alle beherrschten das Deutsche fliessend, aber der Wille war da.

Wer sein gekauftes Essen fertig hatte, warf wie selbstverständlich SOFORT das Einwegggeschirr weg, am Boden lag kein Müll. Es war... richtig schön.

Abends ging ich dann zum danaeben gelegenen Mäcces, weil meine Kids sich ein McFlurry gewünscht haben. Das totale Kontrastprogramm! Laut, aggressiv, ich wurde von umher tobenden Kindern mehrfach angerempelt und (deutsch) angepöbelt, und trotz der Bemühungen der Angestellten hinterliessen die draussen stehenden Besucher MüllBERGE, obwohl die Mülleimer keine drei Meter weiter standen. DAS waren dann die Deutschen....ach ja, lautstarke Pöbeleien auf Kosten der noch imemr feiernden Muslime inclusive.

Dann bedenke biotte folgendes:

"Den" Deutschen gibt es historisch gesehen nicht. Unsere herkunft ist teils germanisch, aber durch die Völkerwanderung haben wir auch andere Ursprünge. Kelten, Skythen, Sueben, Vandalen, diverse Gotenstämme.... um nur einige zu nennen.

Wann wurden wir zu "Deutschen?

Heiliges Römisches Reich deutscher Nation? Nee, das war ein Vielvölkergebilde, bestehend aus zig Kleinstaaten. Googel mal "Deutscher Bund".

Historisch gesehen fand "Deutschland" sich erst 1849 im Rahmen der Frankfurter Nationalversammlung zusammen. Genau: 27.März 1849

Da erst wurden wir "Deutsche" im Sinne des Wortes!

Das ist gerade mal 164 Jahre her. Und das war der Grund, warum Hit.ler das "Wir sind DEUTSCH" förderte und sich die "arische Abstammung" zurecht bastelte.... die ist von vorn bis hinten historisch inkorrekt.

Wenn also heute einer sich als Deutscher den auslaendischen Mitbuergern ach so überlegen fühlt, ist das fragwürdig. Schau dir mal an, was die deutschen Touris im Ausland veranstalten....die mallorciner wissen davon vor allem ein Lied zu singmen.

Deutsche gelten nicht zu Unrecht als arrogant und unfreundlich im Ausland... dort, wo man mehr davon kennen lernte als "made in Germany"

Zum Thema: Solange DEUTSCHE ohne jede Kenntnis der neuen Landessprache auswandern und erwarten dass ihnen dort die gebratenen tauben in den Mund fliegen, sollte man mit Bemerkungen wie deinen sehr sehr vorsichtig sein. Auch und gerade Deutsche sind kriminell und leisten sich Übergriffe auf "Nichtdeutsche" und Andersgläubige!

Bitte überdenke deine Haltung noch einmal gründlich.

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Kommentar von Christian291280
14.07.2013, 21:34

Solche Auslaender will ich nicht meinen. Ich habe leider andere Erfahrungen mit Auslaendern gemacht. Bin etwa. 6 x von eindeutigen Auslaendern ueberfallen, bedroht oder beleidigt worden. Wo ich wohne herrscht ein Auslaenderanteil von etwa 80%. Da ist es nix besonderes wenn das halbe Treppenhaus mal blutbeschmiert ist weil die "lieben" Russen sich gerne mal zoffen, wenn sie sich die Birne zu saufen. Oder wenn abgeschobene Kosovaren den Muenzenberger Priester aus dem Kosovo her um finanzielle Unterstuetzung bitten um angeblich einen Lebensmittelladen aufzubauen, ihm ein paar Monate spaeter mailen aus dem Kosovo dass es das geliehene Geld (3000€) nicht zurueckgibt, weil es fuer Heroin benoetigt wurde und wollen auch noch mehr. Oder wenn selbigen Priesters gut glaeubigkeit ausgenutzt wird, ein vermeintlich lieber Zigeuner ihn um schlappe 1000€ betruegt, erst das Geld leiht fuer einen vermeintlich guten Zweck und dann fuer immer verschwindet. Das hab ich nicht aus der Zeitung sondern selbst mitgekriegt. Solche Auslaender meine ich, nicht die wo ich nicht kenne und ganz toll sind.

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Kommentar von karolusmagnus
23.07.2013, 17:05

Es geht mir eigendlich nur um diesen Abschnitt zwischen

"Den" Deutschen gibt es historisch gesehen nicht.

und

Und das war der Grund, warum Hit.ler das "Wir sind DEUTSCH" förderte und sich die "arische Abstammung" zurecht bastelte.... die ist von vorn bis hinten historisch inkorrekt.

denn ich musste regelrecht erschauern als ich das gelesen habe.

  1. Goten, Sueben und Vandalen sind germanische Völker, die im übrigen allesamt ausgewandert sind (auf die Iberische Halbinsel und nach Italien und Nordafrika), Teile der Sueben sind unter umständen tatsächlich hiergeblieben, denn wenn ich mich nicht irre stammt der Begriff "Schwaben" von "Sueben" ab. Gotische Stämme gibt es nur wenn man West-, Krim- und Ostgoten als Stämme auffasst, obwohl es einfach nur Aufspaltungen desselben Stammes/Volkes waren.

  2. Der Begriff "deutsch" kommt von althochdeutschen "theodisc", den es so oder so ähnlich in allen germanischen Sprachen gibt, und einfach "völkisch" oder "einer von uns, den ich verstehen kann" bedeutet, als Gegenbegriff zu "welsch", was "fremd" bedeutet. Im Frankenreich (5.-9. [de facto] bzw. 11. [de jure] Jh.) wurde er von den Germanen als Eigenbezeichnung benutzt, hier aber noch im Sinne von Franke, Sachse etc. Ab dem 11./12. Jahrhundert wurde das Volk über das der römische König Heinrich IV. herrscht vom Papst als "teutonici" und Heinrich als "Rex Teutonicorum" (König der Deutschen) bezeichnet. Also ab dem Investiturstreit 1077 werden die germanischen Völker in Zentraleuropa, südlich der Dänen, als ein Volk verstanden. Somit existieren die Deutschen als Volk seit dem Hochmittelalter.

  3. Das HRRDN, das nicht DN im Namen hätte, wenn es keine Deutschen gäbe war nicht immer ein loses gebilde kleiner Staaten, dieser Prozess begann erst mit dem Interregnum ab 1250 und wurde erst 1648 endgültig besiegelt, davor war es seit der Liudolfinger/Ottonen-Dynastie das einzige christliche Reich in Westeuropa, das tatsächlich ein Reich war. Die Französischen Herzöge beispielsweise haben sich in derselben Zeit, als die deutsche Könige Konrad II. und Heinrich III. nach Herzenslust Herzöge und Fürsten ein- und absetzten ohne das jemand widersprochen hätte, einen Dreck um die Wünsche ihres Königs geschert. Die Verhältnisse in Frankreich und Deutschland haben sich vom Mittelalter bis zur Neuzeit regelrecht umgekehrt. Trotzdem gab es bis zum Ende des Reiches 1806 einen allgemeinen Reichstag, einen Reichsrat, ein Reichsheer etc. deren Mitglieder von Vertretern/Soldaten etc. sämtlicher Herrschaften im Reich gestellt wurden. Man könnte quasi sagen das späte HRRDN war eine Adelsversion der heutigen USA, in der die Mitgliedstaaten eigene Heere hatten.

  4. Die Idee eines einheitlichen deutschen Nationalstaates kam bereits 1810 oder sogar früher auf. Also nicht erst mit der Märzrevolutions und der Nationalversammlung in der Paulskirche. Das war zwar der erste tatsächliche Versuch einen deutschen Nationalstaat zu schaffen, das heißt aber nicht, dass es die Deutschen nicht schon vorher gab.

  5. Der arische Begriff wurde zwar von Hitler benutzt, aber nicht erfunden. Ar.ier ist auch heute noch ein Begriff in der Linguistik wenn man von Indo-Arischen (als Teil der Indoeuropäischen/Indogermanischen) Sprachen spricht, die in Nordindien gesprochen werden. Nach der Rassentheorie sind auch Kurden, Iraner, Inder, Afghanen ebenfalls Ar.ier, genauso wie Russen, Polen, Italiener, Griechen, Engländer, Franzosen und auch Deutsche etc. Ar.ier war die Eigenbezeichnung der Urindogermanen, wobei dies auch nur in Indien und im Iran belegt ist. Somit ist die "arische Abstammung" zumindest linguistisch Fakt.

Zusammenfassend: der Begriff "deutsch" oder Deutscher bezeichnet zwei Dinge: Einen Angehörigen des deutschen Volkes (definiertdurch Gemeinsamkeiten in Kult(ur) und Sprache, in dieser Bedeutung existent seit dem HMA) oder Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland oder einem völkerrechtlichen Vorläufer (in dieser Bedeutung existent seit dem 18.1.1871).

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  1. Tägliche Übergriffe?? Gastfreundschaft?? Deine Wortwahl wie "Christen" und "Juden" sagt mir schon welche Ausländer du meinst. Ich denke das ein "Ausländer" auch nicht überall in Deutschland gastfreundlich empfangen wird. Man kann nicht von Millionen Menschen erwarten das alles glatt läuft es wird immer was passieren. Doch die größte Minderheit fällt immer auf während die Mehrheit nicht auffällt.

  2. Religiöse Identitäten sind manchmal unlogisch den es gibt genauso deutsch-muslime. Damit diese Leute deutsch lernen können brauchen sie ersteinmal Bildung. Die Ältere Generation hatte das nicht. Die Jungen Leute können alle besser deutsch als ihre Muttersprache.

Es gibt auch Länder von dem man auch einige negative Eigenschaften über die mangelnde Sprachbegeisterung der Europäer.

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Ich finde die Art und Weise der Frage schon problematisch, denn Du zeichnest ein Bild von einem ausländischen Mitbürger, welches sehr abschreckend ist, aber dennoch nicht die Regel ist. Es gibt viele Menschen, die wollen sich integrieren, sind aber daran gescheitert, sprechen die Sprache nicht oder wurden gar kriminell. Aber da muss doch nicht immer eine bewusste, also absichtliche Handlung dahinter stecken. Viele suchen sich auch irgendwo eine Zuflucht, und das kann Extremismus oder Radikalismus sein.

Stell DIr bitte mal vor, Du wärst in einem fremden Land, beherrscht die Sprache nicht und findest keinen Anschluss. Einfach ist das nicht.

Wenn Du die Frage so polemisch stellst, würde ich sie beinahe bejaen. Geh lieber sachlich damit um.

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Die Frage ist, ob man aufgrund derartiger Missstände alle ausländischen Mitbürger ablehnt oder speziell nur einzelne Personen oder Personengruppen, welche sich negativ verhalten oder verhalten haben.

Wer ein Verhalten ablehnt, ohne sich dabei von der Herkunft des/der Menschen beeinflussen zu lassen, ist meines Wissens kein Rassist.

Wie stehst du denn zu friedlichen Ausländern? Müssen diese ihre Friedfertigkeit und Rechtschaffenheit in deinen Augen mehr unter Beweis stellen als deutsche Mitbürger? Akzeptierst und respektierst du Ausländer ebenso wie alle anderen, und können sie dich ebenso leicht von ihrer Friedfertigkeit und Rechtschaffenheit überzeugen, dann bist du erst Recht kein Rassist oder Nazi.

Beurteile andere Menschen stets nach ihren Absichten und Taten aber niemals nach ihrer Herkunft.

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Nö, du lässt deinen normalen Menschenverstand sprechen. Es gibt Menschen hier, denen sind unsere Sitten und Gebräuche egal. Sie bringen ihre eigenen Reglen mit, nach denen sie leben wollen. Und es wird ihnen leicht gemacht. Weil heute multilingual gehandelt wird.

Stell dir mal vor, du kämst in ein fremdes Land, sprichst weder die Sprache noch interessierst du dich keine Spur für dort herrschende Sitten, stellst aber Forderungen.... Sowas geht nicht. Oder gehst du in ein haus und brichst alle dort gestellten Regeln, stellst aber eigene Forderungen auf, wie sich der Hausherr in SEINER Wohnung dir gegenüber verhalten soll.

ich kann auch nicht zB. nach kanada gehen und verlangen, dass alles nach meiner Pfeife tanzt. Leider finden viele ausländische Mitbürger aufgrund ebendiesen verhaltens anderer keinen anschluss, selbst wenn sie sich Mühe geben. Aber so ist das leider. Eine kleine Gruppe baut Mist und die anderen müssen es mitausbaden.

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Es ist ,,normal'' wenn du die Person die solch ein Verhalten aufbringt nicht magst oder sogar hasst. Jedoch sollte dein Hass nur denen Personen gelten die auch wirklich so sind und nicht seinetwegen all die Personen verabscheuen die dieselbe Religion, Herkunft, Hautfarbe etc. haben.

Es gibt mindestens genauso viele deutsche die diese Kriminalitäten ausführen wie ausländische Bürger.

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Wenn du alle Migranten / Ausländer so ansehen würdest, wie oben beschrieben, dann wäre das durchaus eine rechte Gesinnung. Jeder, der nur noch in Stereotypen denkt, begibt sich damit auf eine Gratwanderung.

Du solltest schleunigst zusehen, dass du dein Allgemeinbild von 'Fremden' änderst. Das funktioniert in der Regel nur durch persönliche Kontakte. Alles andere bringt nichts. Du hast die Bilder ja schon im Kopf und das begünstigt eine Xenophobie.

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Kommentar von Freiwild666
13.07.2013, 13:56

Quatsch! Mach doch mal die Augen auf. Schau nach Neukölln oder Hamburg. Es gibt ebenso angepasste wie auch nicht angepasste Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn man eben jene kriminellen Ausländer jeder Herkunft nennt, dann meint man nicht den freundlichen türkischen Gemüsehändler vom Wochenmarkt oder den lustigen Iren aus dem Pub. Sondern man meint eben jene kriminellen Subjekte wie Bushido und seinen tollen Mafiaclan. Persönliche Kontakte sind sicherlich wichtig. Klar. keine Frage. Aber willst du jemanden in deinem haus bewirten, der dir auf den Teppich macht, und deine Familie beleidigt, sprich, das Gastrecht mit Füßen tritt?

Hier in Deutschland ist jeder willkommen, der bereit ist: a) zu arbeiten, wie jeder andere auch b) sich mit den Gesetzen und auch dem Grundgesetz identfiziert, also diese annimmt c) nicht den Glauben dazu nutzt anderen zu schaden

Es gäbe noch weitere Punkte.

Leider ist es in Deutschland verpönt sowas zu sagen, weil dann so Leute kommen, die einen dann einen Rechten schimpfen, nur weil man selbst mal seine eigene Denkmurmel benutzt anstatt sich die Meinung vorkauen zu lassen.

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Wenn sich diejenigen ,egal ob einheimisch oder ausländisch,im Land nicht benehmen können ,kann man diese dafür verabscheuen und das ist dann kein Rassismus :)

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Kommentar von lennier101
11.07.2013, 03:38

dann sollte man aber das Augenmerk auf das Verhalten lenken und nicht zuallerst voranstellen, dass diejenigen Ausländer sind. Denn dann schwingt leichte Fremdenfeindlichkeit immer ein wenig mit.

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Gegenfrage: Verallgemeinerst du was du da schreibst generell auf alle Ausländer?

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Kommentar von Christian291280
14.07.2013, 20:53

Nein, natuerlich meine ich nicht alle Auslaender, ich meine ob man derartige Auslaender, die sich antisozial verhalten abschieben sollte. Solche, die mit Drogen Geschaefte machen, meinen man duerfte Christen verbrennen, ein Drama draus machen wenn Gesetze sich dem Islam nicht unterwerfen. Beleidigt sind weil Angela Merkel nicht den Vollschleier traegt... Den iranischen Arzt, der die deutsche Kultur respektiert z.b. meine ich nicht.

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Ich bin ein Ausländer Liebe Deutschland, schätze die Gastfreundlichkeit der Menschen die uns nicht als 'Assis,Kanacken ect. beleidigen' , spreche sehr gut Deutsch, akzeptiere andere Religionen. So wie du deine Frage interpretierst kommt es schon so rüber als würdest du alle in einen Topf stecken.

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ich nenne sowas ehrbares denken ;)

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