Bin ich ein Rassist?

Das Ergebnis basiert auf 270 Abstimmungen

Doch bist du 62%
Nein bist du nict 38%

94 Antworten

Das kommt darauf an wie du es meinst. Wenn du generell einfach so etwas gegen Flüchtlinge hast und wenn du einen auf der Straße siehst auch wenn er nett ist und nix falsch macht und du dir trotzdem denkst z.b. "Alter was willst du hier verpiss dich in dein Land du ekelhafter" dann ist das rassistisch.

Aber wenn du eine Person kennst und du nur auf die Person bezogen was gegen ihn oder sie hast dann ist das nicht rassistisch. Also es kommt darauf an ob du ohne Gründe alle Flüchtlinge hasst oder ob du ein ein richtigen grund hast eine Person nicht zu mögen...

bei mir ist das zum Beispiel so das ich die meisten Flüchtlinge die ich kenne als frauenfeindlich, meinen das alle Frauen die nicht aus ihrem Land sind schlam*en sind und ich habs auch schon erlebt das man mit Mir in eine Beziehung gegangen ist, ich hab nix gemacht oder so und dann hatte er ne neue und er meinte "ja ich war nur mit dir zsm weil du ne schlam*e bist so wie alle deutschen und schlam*en werden gefickt" obwohl ich eine normale Beziehung (dachte ich) mit ihm hatte... und mit der neuen hat er das gleiche gemacht. und so waren die meisten die ich kannte. Und die meisten sagen auch immer "ich f*ck auf Deutschland ich hasse Deutschland ich f*ck die deutsche Politik f*ck das f*ck das f*cl das von Deutschland" und genau bei diesen Menschen denke ich mir dann ok was machst du dann hier wenn du es so sehr hasst? Und dann sagen auch alle immer jo du bist ein rassist.

Das bedeutet die Flüchtlinge dürfen die deutschen beleidigen und alles schlecht reden und das ist ok aber wenn man einem Flüchtling wegen schlechtem Benehmen sagt das man ihn nicht mag dann heißt es man ist ein rassist... Aber das hat nix mit rassismus zu tun sondern auf die Art der Menschen bezogen. Würden die jenigen nicht so ne scheisse abziehen hätte ich keinen Gründe die Menschen nicht zu mögen!

das ist nicht rassistisch ich mag einfach die Art Mensch nicht und leider gottes sind halt die meisten Flüchtlinge gleich weil die die gleiche Kultur und alles haben... aber dadurch beleidige ich nicht jeden Flüchtling den ich nicht kenne... ich passe einfach nur auf wem ich als nächstes vertraue wenn ich einen Flüchtling kennen lerne ich hab wohl ein guten Grund dazu.

irgendwann wird man halt auch sauer wenn man immer wieder von denen aufs neue verarscht und beleidigt wird ohne grund und dann sagt man halt mal sowas wie ja ich hasse Flüchtlinge, aber das nur aus der Wut heraus. Am Ende hab ich kein Problem mit denen. Nur mit denen die ich kenne.

Also wie gesagt es kommt darauf an ob du ohne Grund alle hasst oder ob du ein Grund dazu hast eine Person nicht zu mögen was aber ganz normal ist.

ich mag einfach die Art Mensch nicht und leider Gottes sind halt die meisten Flüchtlinge gleich weil die die gleiche Kultur und alles haben..

Ehrenwert, das Bemühen sachlich zu sein, traurig, wie leicht dieses Bemühen misslingt...

Leider Gottes sind die meisten Flüchtlinge gleich ???

Die fünf wichtigsten Herkunftsländer von Flüchtlingen:

Syrien - 6,6 Millionen

Venezuela - 3,7 Millionen

Afghanistan - 2,7 Millionen

Südsudan - 2,2 Millionen

Myanmar - 1,1 Millionen

Alle die gleiche Kultur und alles???

Wird hier nicht deutlich, wie Vorurteile die Wahrnehmung steuern?

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@Pescatori

Die Menschen sind sicherlich nicht alle gleich - das merkt man alleine daran, dass sich manche super integrieren und einbringen, andere wiederum völlig unangepasst sind oder sogar Gewalt ausüben.
Dass in den Ländern eine ähnliche (Werte-)Kultur herrscht, dich sich von unserer absetzt, lässt sich aber trotzdem nicht bestreiten.

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@champion2013

Ist die Menschheitsgeschichte nicht auch eine Geschichte interkultureller Begegnungen und Verschmelzungen?

Und ist es verwunderlich, dass im Zuge der sich rasch vollziehenden Globalisierung und Digitalisierung diese Prozesse im 21 Jahrhundert sich enorm beschleunigen?

Natürlich entstehen dadurch Konflikte.

Die können aber nicht mit den machtpolitischen Verfahren vergangener Jahrhunderte gelöst werden - auch wenn das leider in einigen Staaten versucht wird.

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@Pescatori
Natürlich entstehen dadurch Konflikte.

Eben, die Konflikte sind unausweichlich.
Daher ist es nicht verwunderlich und auch nicht verwerflich, wenn Menschen dem gegenüber abgeneigt sind.

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Allein aufgrund einer Meinungskundgebung: "Ich bin gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland/Europa" kann nicht entschieden werden, ob der Meinungsinhaber ein Rassist ist.

Es könnte ja sein, dass du Flüchtlinge ganz ungeachtet der einen oder anderen ethnischen Merkmale ablehnst. Wenn z.B. Nachkommen deutscher Auswanderer, die noch perfekt deutsch sprechen, aber inzwischen die Staatsangehörigkeit eines Nachfolgestaates der Sowjetunion haben, dort politisch verfolgt sind, und nach Deutschland fliehen, dann würdest du die Aufnahme dieser Menschen auch ablehnen.

Es könnte sein, dass du, wie ich, die Auffassung vertrittst, dass es überhaupt keine Menschenrassen gibt. Und dennoch bist du der Meinung, dass Menschen entsprechend ihrer Nationalität oder Herkunft unterschiedliche Rechte haben sollten, sich in bestimmten Ländern niederzulassen.

Es könnte sein, dass du einen Sohn ghanaischer Eltern, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, perfekt Deutsch spricht und ein Universitätsstudium absolviert hat, als deinen Vorgesetzten respektierst und nicht auf die Idee kämest, ihm aufgrund seiner Hautfarbe irgendeine Minderwertigkeit, schlechte Tugenden oder Hang zu Regelverletzungen unterstellst.

Kommt drauf an, warum du Flüchtlinge nicht aufnehmen willst.

Wenn du sie nicht aufnehmen willst, weil sie eine dunkle Hautfarbe oder schwarze Haare haben oder Muslime sind- oder weil du alle Flüchtlinge als kriminell ansiehst, ja, dann bist du per Definition ein Rassist, weil du Menschen für etwas verurteilst, wofür sie nichts können. Keiner kann was dafür, wie er aussieht, woher er kommt oder mit welcher Religion er aufgewachsen ist.

Wenn du keine Flüchtlinge aufnehmen willst, weil du es als Herausforderung für unser Sozialsystem siehst, aber nix gegen die Menschen hast, dann bist du kein Rassist.

Ich persönlich finde schon, man sollte die Hilfsbedürftigen aufnehmen, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können.

Ich meine, wollen die Menschen nicht auch in Frieden leben? Ihre Kinder zur Schule schicken? Arbeiten? Gesundheitliche Versorgung? Keiner will sein Leben in einem Flüchtlingslager verbringen oder im Krieg.

Wer ein sicheres Herkunftsland hat, kann zurück, aber das sind die Wenigsten.

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich seit Jahren mit den Themen

So pauschal kann man das nicht sagen. Nur weil man Trump gut findet muss man noch kein Rassist sein. Dann wäre das gesamte Amerikanische Volk rassistisch, nur weil sie den mit Mehrheit gewählt haben.

Die Frage ist auch, warum bist du gegen die Aufnahme von Ausländern? Es gibt ja viele Arten von Möglichkeiten Ausländern und Flüchtlingen zu helfen. Bei allem muss man sich im Klaren sein, dass durch die westliche Politik vieles schief läuft in deren Ländern. Sei es zB die Ausbeutung dieser Länder, oder die Waffenlieferungen usw. So kommt eines zum anderen und die Leute wollen dann da weg. Ich kann das durchaus verstehen. Ich würde da auch weg wollen wenn irgendwelche Typen mit Waffen von anderen meine Heimat zerbomben oder die Politiker so krass sind, das sie ihr Volk verhungern lassen.

Wir können froh sein das es uns so gut geht. Auch wenn bei uns nicht alles perfekt ist.

Manche haben wohl einfach keine Ahnung was dieser Begriff überhaupt bedeutet.
Diese Leute kapieren auch nicht, dass die inflationäre Verwendung solcher Begriffe den wirklichen Rassisten hilft...

Von dem was du geschrieben hast lässt sich nicht darauf schließen, dass du ein Rassist bist.

Wenn du jetzt sagen würdest, du bist gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, weil das alles Ausländer sind und du sie nicht leiden kannst weil die alle asozial sind usw., dann könnte man das sagen.

Wenn du allerdings anders Argumentierst, dass viele ohne Kontrolle ins Land kommen, darunter auch viele ausgebildete IS-Anhänger, dass die Sozialsysteme das nicht auf dauer tragen können, dass kaum etwas für Integration und Bildung getan wird, dass wir immer mehr no-go Zonen in großen Städten durch Groß- oder Clanfamilien bekommen usw..

Das Pauschalisieren von Meinungen und das Diskreditieren dieser hat in Deutschland ja eine etwas längere Tradition, die Methoden haben sich kaum geändert.
Dabei ist die Meinungsvielfalt ja eine Grundlage der Demokratie, wer sind jetzt die eigentlichen Rassisten ; )

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