bin ich ein Querdenker?

15 Antworten

Du bist kein Querdenker, sondern einfach nur skeptisch und wahrscheinlich auch ziemlich beeinflusst von Fake News, die im Internet kursieren - auf jeden Fall sehr unzureichend bzw. falsch informiert.

Wenn Impfungen ungewollte Nebenwirkungen haben, treten diese zeitnah auf und nicht erst nach Monaten, Jahren oder bei deinen Kindern. Aber diese Nebenwirkungen sind extrem selten. Auch ist es unwahr, dass man durch die Corona-Impfung unfruchtbar werden kann oder dass der mRNA-Impfstoff unsere DNA verändern könnte.

Keine Impfung ist 100%-tig sicher, doch das Risiko einer Infektion ist in jedem Fall sehr viel höher - auch in deinem Alter. Andernfalls hätte das RKI die Impfung für deine Altersgruppe niemals empfohlen.

Dennoch ist es allein deine Sache, ob du dich impfen lassen und damit dich und andere schützen willst. Lass dich am besten von deinem Arzt beraten und informiere dich in seriösen Quellen.

Woher ich das weiß:Recherche

querdenker, deswegen? nein. es ist aber sinnvoll, sich impfen zu lassen, weil man so eine geringere gefahr für andere ist. als ungeimpfte kann sich covid19 in dir etablieren und du andere anstecken. ungeimpfte, auch kinder, können so erkranken und schlimmstenfalls sterben.

davon abgesgen besteht auch für dich die gefahr an covid19 oder longcovid zu erkranken. eine jugendliche aus meinem umfeld erkrankte im frühjahr, hatte kaum syptome. später litt sie aber an atemnot, konnte kaum treppen steigen und ist noch heute nicht wieder auf dem damm. lass es dir nochmal durch den kopf gehen...

Die Impfung ist wohl vor allem ein Eigenschutz, denn eine Herdenimmunisierung kann man nicht mehr erreichen.

Mit einer Impfung ist jedenfalls ein schwerer Verlauf einer Erkrankung geringer. Wenn überhaupt. Ohne Impfung ist die Chance, den Virus zu bekommen wesentlich höher.

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@Jaridien

es ist ebenso ein schutz davor, andere anzustecken, da das risiko einer übertragung bei geimpften wesentlich geringer ist als bei ungeimpften.

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@natow

Und wie erklärt man dann sowas?

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/corona-infektionen-clubbesuch-muenster-100.html

Vermutlich handelte es bei den Club-Besuchern um junge Menschen und ob da die Impfung oder das Alter Grund für nur leichte Verläufe waren, bleibt ganz sicher ein Geheimnis, weil es keiner mehr wirklich klären kann. Somit bleibt es eine reine Vermutung oder allenfalls eine Hochrechnung.

Fakt ist aber, Geimpfte und Genesene können sich auch anstecken und angesteckt sind auch diese Menschen für alle anderen ein Risiko!

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@auchmama

ja, natürlich können sich geimpfte und genesene auch anstecken und sind für andere ein risiko. aber ungeimpfte durchlaufen den kompletten zyklus der krankheit und haben über einen längeren zeitverlauf eine wesentlich höhere viruslast. sie sind deshalb deutlich ansteckender als geimpfte und genesene und eine größere gefahr für andere.

aber dein einwand ist richtig, was nur einen schluss zulässt: wir müssen auch als geimpfte in der öffentlichkeit weiterhin die abstands- und hygienemaßnahmen einhalten und eine maske tragen.

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@natow
aber ungeimpfte durchlaufen den kompletten zyklus der krankheit und haben über einen längeren zeitverlauf eine wesentlich höhere viruslast. sie sind deshalb deutlich ansteckender als geimpfte und genesene und eine größere gefahr für andere.

Ich frage sowas sehr ungern - aber hast Du für diese Aussage eine wirklich zuverlässige Quelle?

Ich weiß aktuell nur von "möglicherweise scheint es so zu sein":

Möglicherweise reduziert die Impfung auch selbst bei Menschen, die trotz Impfung PCR-positiv werden, die Viruslast und die Dauer der Virusausscheidung. Hier scheint es jedoch Unterschiede je nach Virus-Variante zu geben.

Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html

MMn könnte man sowas doch nur gefestigt in Erfahrung bringen, wenn man weiterhin ALLE testet!? Zumindest über einen weiteren Zeitraum X.....

Und das Ungeimpfte bisher ALLE einen schweren Krankheitsverlauf hatten, dass entspricht so auch nicht den bisherigen Erkenntnissen. Es gibt viele viele Genesene, die alles (augenscheinlich) schadlos überstanden haben. Es gibt aber auch viele, die die Impfung nicht ganz so gut weggesteckt haben und auch dadurch mit gesundheitlichen Problemen kämpfen. Und es gibt auch Geimpfte, die auf der Intensivstation gelandet sind.

Passender wäre für mein Verständnis somit: "es weiß keiner im Vorfeld, wie sich eine Infektion oder auch eine Impfung auf den eigenen Organismus auswirkt!"

Man ist aber nicht gleich ein Impfgegner oder gar Querdenker, wenn man sich zu all dem seine Gedanken macht.

Weißt Du, mir sind die Erkenntnisse insgesamt einfach noch zu ungefestigt. Jeden Tag hört und liest man von neuen Erkenntnissen und auch davon, ob denn bei den neuen Mutationen die aktuellen Impfstoffe überhaupt noch wirksam sind.

Die Welt öffnet sich immer mehr und somit auch die Gefahr, dass neue Mutanten quer durch die Welt getragen werden.....

aber dein einwand ist richtig, was nur einen schluss zulässt: wir müssen auch als geimpfte in der öffentlichkeit weiterhin die abstands- und hygienemaßnahmen einhalten und eine maske tragen.

Genau so sehe ich das auch! Warum wird das aber nicht wirklich kommuniziert?

Es ist zwar unbequem, aber mMn momentan einfach noch unerlässlich, weil einfach noch nicht genug über den "Feind" mit allem drum und dran bekannt ist, der so klein ist, dass 50.000 davon auf eine Stecknadelspitze passen.

Würde der "Feind" aber für alle sichtbar sein, dann wäre die Haltung und Einsicht vieler vermutlich eine ganz andere.... es geht ja auch keiner im Hagelschauer mit Oma, Opa und den Kindern spazieren, nur weil man sonst auch spazieren geht.....

Zu Beginn der Pandemie fand ich auch schon die Aussage, dass das Virus ja nur für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich wäre sehr befremdlich - und, wir wurden eines besseren belehrt. Und nun gibt es noch gar keinen Impfstoff für Kinder von 0-12.....!?

Statt nun irgendeinen zusätzlichen Krieg gegen Ungeimpfte zu beginnen, sollten sich bitte auch Geimpfte erst mal bewusst machen, dass auch sie (noch) nicht unbesiegbar und auch ein Risiko sind und sich nicht einfach einen Sündenbock suchen können, den man für die weitere Entwicklung uneingeschränkt verantwortlich machen kann.

Grad höre ich in den Nachrichten, dass es wohl zur Pflicht werden soll, dass man im Auto im Verbandkasten mindestens 2 Masken mitführen muss. Ich packe gleich ein paar rein und warte gar nicht drauf, wann der Gesetzgeber das denn als Vorgabe, natürlich nebst Bußgeld, verabschiedet. Es ist, für mich zumindest, einfach nur logisch 👌

Sorry, ging nicht kürzer - Danke für den sachlichen Austausch - bleib aufmerksam, vor allem gesund und alles Gute 🙏

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@auchmama

ich finde es richtig, sich gedanken zu machen, kritisch zu sein und umfassend zu informieren. und obgleich die covod-19-situation mittlerweile recht gut untersucht und einzuschätzen ist (unwägbarkeiten bleiben jedoch, insbesondere in bezug auf langzeitfolgen) so scheinen manche entscheidungen der politik inkongruent und inkonsequent. ich denke aber, dass man als mündiger und durchschnittlicher bürger inder lage ist, die situation igug adäquat einzuschätzen. eine wichtige quelle nennst du ja selbst.

die von die zitierte aussage des rki bezieht sich auf geimpfte, die trotz impfung erkranken (sogenannte impfdurchbrühe). die wenigsten geimpften erkranken jedoch und sind somit keine / eine erheblich geringere gefahr für andere.

auf der von dir als quelle genannten seite heißt es auch:

In der Summe ist das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert.

du schreibst weiter:

Passender wäre für mein Verständnis somit: "es weiß keiner im Vorfeld, wie sich eine Infektion oder auch eine Impfung auf den eigenen Organismus auswirkt!"

das stimmt, das weiß man nicht zu 100% aber zu 99% und mir reicht das, um eine entscheidung zu treffen. 100% sicherheitgibt es nicht im leben, bis auf die tatsache, dass wir alle mit 100%iger sicherheit sterben werden - irgendwann.

ob denn bei den neuen Mutationen die aktuellen Impfstoffe überhaupt noch wirksam sind.

genau das ist ein weiteres argument, sich impfen zu lassen!

sollten sich bitte auch Geimpfte erst mal bewusst machen, dass auch sie (noch) nicht unbesiegbar und auch ein Risiko sind

sehr richtig, das sehe ich genau so!

bleib aufmerksam, vor allem gesund und alles Gute

dito!

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@natow
die wenigsten geimpften erkranken jedoch und sind somit keine / eine erheblich geringere gefahr für andere.

Wer genau, von wem und wann wird denn das aber kontrolliert?

Welcher Geimpfte weiß denn, wenn er denn symptomfrei ist, ob er nicht doch infiziert und ein Risiko für seine Mitmenschen ist?

Und ich sehe es leider auch so ähnlich wie Du, die Verunsicherung ist hausgemacht. Wird für mich aber aktuell nicht besser, wenn man Ungeimpften einfach so die Lohnfortzahlung einstellt, wenn denn vielleicht sogar ein Geimpfter infiziert ist und der Ungeimpfte mit in Quarantäne muss.....!?

Schlimmstenfalls gehen Ungeimpfte "mit leichten Verlauf" einfach weiter arbeiten, weil sie auf ihren Lohn nun mal angewiesen sind. Der Schuss kann also auch nach hinten los gehen.

Leider zeichnen sich für mich die erwähnten 99% auch nicht ab. In meinem Umfeld haben einige mit Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen - sowas ermuntert auch nicht wirklich.

Aktuell stehen übrigens 2 neue Impfstoffe in der Warteschleife zur Zulassung. Das "Rezept" baut auf den Impfstoffen auf, die sich seit Jahren bewährt haben. Alternativen sind also in Arbeit.....

Für mich ist es gehupft wie gesprungen - jeder trägt das Restrisiko für ALLES eh für sich ganz alleine und sollte allein von daher auch frei entscheiden können und dürfen, welcher Weg für ihn selber akzeptabel ist. Die Risiken sind doch inzwischen allen bekannt.

Interessant finde ich auch dieses Interview - einer widerspricht wie immer dem anderen - und trotzdem hören sich diese Aussagen für mich realistisch an:

https://www.ardmediathek.de/video/prof-hendrik-streeck-ueber-den-corona-herbst/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXIvZTFiODdiOWItYTQ4Zi00MDNmLWFiYzAtNTZjOTJiZGIwZDA2/

Egal, wenn wir Glück haben, dann werden wir wohl noch erleben, wohin die Reise geht - es bleibt aber spannend.

dito!

Danke 🙏

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@auchmama
Schlimmstenfalls gehen Ungeimpfte "mit leichten Verlauf" einfach weiter arbeiten, weil sie auf ihren Lohn nun mal angewiesen sind. Der Schuss kann also auch nach hinten los gehen.

ja, das ist die kehrseite der medaille und zu berücksichtigen. imho ist die maßnahme aber gerechtfertigt - da kann man anderer ansicht sein, ja.

Leider zeichnen sich für mich die erwähnten 99% auch nicht ab. In meinem Umfeld haben einige mit Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen - sowas ermuntert auch nicht wirklich.

verstehe, nebenwirkungen gibt es, stimmt. in meinem umfeld sind 2 menschen, beide männlich mitte fünfzig, sportlich an covid19 verstorben. eine jugendliche infizierte sich im frühling, der verlauf war milde, dann kam longcovid, sie leidet noch heute (sportlerin).

Für mich ist es gehupft wie gesprungen - jeder trägt das Restrisiko für ALLES eh für sich ganz alleine und sollte allein von daher auch frei entscheiden können und dürfen, welcher Weg für ihn selber akzeptabel ist.

ja, das sehe ich auch so. dann muss er/ sie aber auf der alm in seiner hütte oder auf der einsamen insel ausharren. dann ist die verantwortung nur bei ihm / ihr.

Egal, wenn wir Glück haben, dann werden wir wohl noch erleben, wohin die Reise geht - es bleibt aber spannend.

ja, wir werden wahrscheinlich überleben. andere werden sterben. wie viele, das hängt auch von uns ab.

halt die ohren steif...

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Es ist richtig das Verhältnis wenige Jugendliche daran versterben, allerdings erkranken sie auch daran. Einige von ihnen müssen sorgar im Krankenhaus behandelt werden und belegen wichtige Kapazitäten während einer Pandemie. Auch Jugendliche sind vor Long Covid nicht sicher. Dann gibt es noch die Gruppe mit Vorerkrankungen, für die das tatsächlich gefährlich ist.

Das nächste Problem ist die Übertragung. Durch eine Impfung wird das nicht ausgeschlossen, aber reduziert.

Bei Sowas muß jeder mitmachen

Es gibt keine genetischen Veränderungen mit dem Impfstoffen. Es wird einen mRNA-Produkt geimpft, der sich nicht in die DNA vermischen kann.

RNA ist auch im jeden Organismus vorhanden, denn ohne diesen Botenstoff könnte man gar nicht leben.

Vielleicht sollten ihr mal den Lehrer im Biologieunterricht mal den Unterschied zwischen DNA und RNA erklären lassen.

okey wusste ich nicht danke

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@Lalala2800

Aber genau so funktioniert die Beeinflussung der Querdenker, es werden Analogien herangezogen (Halbwahrheiten) und verbreitet, um damit bestimmte Ängste auszulösen. Der Widerstand formiert sich dann allmählich, wenn diese Halbwahrheiten dann immer wieder widerholt werden, bis sie sich einbrennen.

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"Ich bin 17 und finde es unnötig sich Impfen zu lassen als junges gesundes Mädchen."

Das ist eine für Dich persönliche Abwägung und auch ok.

Allerdings haben Impfungen auch von gesunden Menschen den Effekt, dass du im Fall einer Ansteckung eine geringere Virenlast entwickelst und dadurch nicht so leicht andere anstecken kannst, die sich nicht impfen lassen können (Kinder und Menschen mit bestimmten Erkrankungen).

"ich will nicht wissen was später nach 5 Generationen mit meinen kindern und deren passieren wird."

Was hat das mit deiner Impfung zu tun?

"bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich das nicht will?"

Wenn du gute Gründe hast und das evt. auch mal mit einem Arzt besprochen hast, nein. Unklug ja, schlecht nein.

"Finde es bei unter 40 jährigen dumm alle älteren die keine Kinder wollen bei denen finde ich das voll ok.."

Dass Du generell impfen für dumm hältst, ist weder respektvoll noch zeugt es von einem Verständnis für die Risiken der Krankheit.

Und wenn du mit dem letzten Satz auf angeblich durch die Impfung verursachte Unfruchtbarkeit abzielst, dann wiederholst du in der Tat die Fake News der Querschwurbelfraktion.

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