Bin ich ein Notfall? Kinder und Jugendpsychiatrie(KJP)?

4 Antworten

Suizidalität ist immer ein Notfall, insbesondere, wenn Handlungsabsichten bzw. Planung besteht. 

Ob jemand 2 Wochen länger depressiv ist und nicht vor dir Tür kommt oder doch, ist für die Behandlung nicht sonderlich ausschlaggebend - aber wenn der Patient tot ist, ist er tot, da ist nichts mehr zu machen.

Sobald du Suizidgedanken hast, giltst du (zumindest in der Klinik in der ich war) als Notfallpatient. Die Leute in Kliniken können das schon recht gut einschätzen und werden warscheinlich auch jemanden der unter akuter selbst oder fremdgefährdung steht eher aufnehmen, als dich, die das (sorry wenn das etz blöd klingt) etwas leichter sieht. Du wirst dafür vor Patienten geschoben, denen es besser geht als dir, die zum Beispiel einfachnur eine Angststörung haben, aber für sich selbst oder andere keinerlei Gefahr darstellt.
Keine Sorge, du überreagierst nicht. Jeder Mensch ist im Umgang mit seinen problemen und Ängsten anders, deshalb wird es nie ein "Richtig" oder "falsch" geben, was deine probleme angeht.
Ich ünsche dir weiterhin alles alles gute.

Übertreiben tust du nicht, ich denke es hat schon alles einen Grund. Bin auch wegen Depressionen, starken suizidgedanken, zweimal fast getan, Svv in eine Klinik eingewiesen worden (kannste mir aber aussucjen). Da mein Therapeut vier nichts von meinen suizidgedanken weiß hab ich den erst nächste Woche ..

Ein paar fragen zur KJP Aschendorf

Hey, ich bin 17 und muss sehr wahrscheinlich bald in die KJP in Aschendorf, aufgrund von Depressionen und Suizidalen Gedanken...

Damit ihr mich besser verstehen könnt (und ich einfach das Bedürfnis dazu habe) erzähle ich die Geschichte wie es dazu kam, als ich eines tage zu meinem Hausarzt gegangen bin und ihm von meinen suizidalem verhalten erzählt, dieser hat mich dann weiter zu einer Psychologin geleitet.. (Zu diesem Moment habe ich mir nicht viel gedacht, zumindest nicht das es so kommt...) Ich habe bei ihr auch sehr Kurzfristig ein Termin bekommen, um genau zu sein 3 tage nachdem ich bei meinem Arzt war.

Als ich zu dem Termin erschien war ich erst positiv überrascht, ENDLICH ein mensch mit dem man normal reden kann (zur Info, aus meiner Sicht kann man mit Erwachsenen nicht normal reden da sie grob gesagt, Kinder und Jugendliche als Dumm einschätzen oder glauben man kann mit einem 17 Jährigen kein vernünftiges Gespräch führen, aber ich schweife ab) Ich habe so ca. ne stunde mit der Psychologin geredet. Es ist darauf hinaus gekommen das ich Entweder "freiwillig" stationär nach Aschendorf In die KJP Komme oder wenn ich mich weigere, sie zum Jugendgericht geht und ich dann gezwungen werde und dann halt in die Geschlossene Abteilung komme.

Ok, ich glaub jeder mit normalem Menschenverstand würde da "freiwillig" hingehen.( Was ich und meine Freunde dabei gedacht haben: "Wow, da sucht man sich schon Hilfe und dann kommt sowas, was für'n Bullshit")

Jetzt komme ich zu meinen Fragen und sorgen, (das richtet sich an die, die schon dort in Behandlung waren, oder durch besuche wissen wie es da ist)

1.) Wie sehen die zimmer aus, wie viele betten sind in einem zimmer? (Das Problem ist, ich bin sehr Introvertiert und würde es nicht aushalten 2-3 Monate jemandem zusammen zu wohnen denn ich nicht kenne und ich Brauche einfach meine zeit für mich)

2.) Wie sieht die Therapie aus? (ich kann mir nicht vorstellen wie dort Depressionen oder Suizidales Verhalten/Gedanken Therapiert wird)

3.) Wie sieht es mit Handys aus? (ja mit ist bewusst das die dort einem abgenommen werden, deshalb.. Wie sind die Handy Zeiten oder so bzw. Wie funktioniert das dort, denn der Kontakt zu meinen freunden ist das wichtigste was dort brauche)

4.) Wie sieht es mit der "Freiheit" aus? (Damit meine ich wie ist der Tagesablauf und kann man dort raus (an die luft) gehen wann man will?)

Sonst würde mich alles Interessieren was euch sonst so über euren Aufenthalt oder besuch dort einfällt.

Mich würde eine schnelle Antwort Sehr freuen, danke

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Ich denke das ich ADS / ADHS habe

Hallo zusammen,

ich vermute seit längerem das ich ADS / ADHS habe. Auf Grund dessen weiß ich nicht wie damit umgehen soll. Solch ein Verhaltensmuster wie meins, kann ich mir momentan nicht erklären! Ich nehme bald eine Therapie entgegen, da ich an starken Depressionen leide. Mein Therapeut kennt sich mit der Thematik "ADS / ADHS" aus. Die Symptome die ich über das Krankheitsbild laß stimmten haargenau mit meinen überein. Ich leide unter einer stetigen innerlichen, sowohl als auch motorischen Unruhe. Mein Selbstwertgefühl ist zurzeit auch im Keller. Zudem habe ich Minderwertigkeitskomplexe. Ich würde sagen , dass meine Depressionen manisch sind. Es erscheinen Phasen in denen ich pure Euphorie ausstrahle und auf der anderen Seite fühle ich mich an Tagen extrem niedergeschlagen und antriebslos. Ich habe Probleme in der Ausbildung und ecke überall an wo es nur möglich ist. Mit dem Kollegium habe ich mich schon mehr oder weniger negativ auseinandergesetzt. Es hagelt nur an Problemen, die mich umkreisen und mir keine Luft zum atmen geben. Mein innerer Kritiker spricht auf mich ein und erzählt mir Dinge wie, ich sei unfähig und geistig minderbemittelt etc. Dem Anschein nach, halten mich viele Menschen auch für dämlich und gestört da ich auch oft unüberlegt handel und nicht immer über gewisse Sachen nachdenke. Eine Teilleistungsschwäche spezifisch Mathematik weise ich auch vor. Auf gewisse Dinge kann ich mich sehr schlecht konzentrieren und verliere deswegen auch oft den Faden. Darunter leide ich stark und immer wieder sage ich mir, das diese Eigenschaften nicht zu mir passen und wie ein Fremdkörper an mir hängen. Hoffentlich gibt es da draußen Menschen die mich verstehen und vielleicht auch das eine oder andere Grundproblem haben wie ich. Bin erst 21 Jahre jung und ertrage das alles nicht mehr!!!

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