Bin ich ein komischer Freak?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, das ist ganz normal, wenn man sich geistig in einem selbst gewählten Bereich auslastet. Leider erlebt das nicht jeder und wenn man es falsch beschreibt, kann man durchaus als Sonderfall oder im schlimmsten Falle Freak angesehen werden. Aber wenn du mal Biografien von Menschen liest, die sich freiwillig in diverse Themen vertiefen - Oliver Sacks "Uncle Tungsten"/ "Onkel Wolfram" wäre ein Beispiel - dann findest du ähnliche Beschreibungen.

Bewusstseinserweiterungen enstehen durch Erkenntnisse mittels eigens gemachter Erfahrungen und Lernprozesse...

nicht durch das Lesen der Gedanken anderer. Damit kommt man zwar auch zur einen und / oder anderen Erkenntnis, aber hat nicht dasselbe Ergebnis...

Vielleicht solltest Du langsam anfangen, Dir Gedanken über Dich selbst, über Dein Sein, über Deinen 'Einfluss' auf Deine Umwelt und Dein Umfeld etc. pp. zu machen, anstatt sich davon zu drücken, weil Du Deinen Fokus auf andere(s) lenkst...

Ob sich das bescheuert und befremdlich anhört, musst Du für Dich selber entscheiden.

Merkst Du hierbei etwas: Du liest so vieles und kannst nun diese Frage nicht selber beantworten. Nicht die Antworten anderer, sondern Deine eigene Erkenntnis über diese Frage wird Dein Bewusstsein erweitern...

Ich hoffe, Du hast verstanden, worauf ich mit der Fokussierung hinaus wollte weiter oben...

Gruß Fantho

Wenn man merkt, dass das Hirn unter groben Entzugserscheinungen leidet, wenn es sich nicht mit der gewählten Materie auseinandersetzen darf, man auf den letzten zwanzig Seiten nach Ausreden sucht, das Buch in die Länge zu ziehen, nen Heulkrampf kriegt, wenn es irgendwann doch zu Ende geht und sich dann drei Tage lang aufgewühlt und innerlich leer fühlt - dann ist man ein Leser. :)

Wenn man nirgends mehr ohne Notizblock und Stift hingeht, mitten in der Nacht aufsteht und sich Notizen macht oder während dem Schneeschippen plötzlich die Schaufel hinwirft und drinnen an den Laptop hechtet - dann ist man ein Autor.

Du siehst - der Wahnsinn ist steigerungsfähig.

Viel Spaß bei deinem Hobby! Verdummen wirst du damit jedenfalls nicht. ;)

Ich bin dumm, was kann ich dagegen unternehmen?

Früher war ich (m. 19) auf der Hauptschule, dann habe ich mich irgendwie auf die Realschule hochgearbeitet und sogar den erweiterten Abschluss gemacht. Nun bin ich in der Ausbildung und meine Dummheit macht mir mein Arbeitsleben zur Hölle. Ich hatte schon immer Probleme damit, mir Dinge zu merken und schlecht in Mathe war ich auch schon immer. Diese beiden Eigenschaften sind als Fachinformatiker natürlich wie Sch... am Schuh.

Egal wie sehr ich versuche mich zu konzentrieren, ich schweife immer nach spätestens 1 Minute ab und bin in Gedanken. Selbst wenn ich es dann mal irgendwie geschafft habe einen Text durchzulesen, vergesse ich 95% davon wieder. Ich muss mir jeden Text mindestens 5 Mal durchlesen um etwas davon mitzunehmen. Oft schaffe ich es nicht mal mir ein Wort zu merken.

Ich bringe deshalb auch Aufgaben häufig nicht ganz zu Ende, da ich schlichtweg Teilaufgaben vergesse. Dies sorgt mittlerweile im Betrieb für dicke Luft und jeder hält mich für einen Idioten, leider zu Recht.
Ich würde mich am liebsten einfach nur noch einbuddeln und gar nichts mehr machen.

Bin ich einfach nur unheimlich dumm, oder leide ich an einer neurologischen Krankheit?

Dies ist leider keine Scherzfrage, alles ist 100% ernst gemeint.

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Hirnschäden durch alles?

Mal wieder habe ich im Internet recherchiert nach Sachen, die interessant sind. Und Schlagzeilen zum Gehirn werden ja gerne gelesen. Diesmal ging es darum, dass Schlafmangel in einem gewissen Areal 25% der Neuronen absterben lässt. Auch Stress soll das können und Depressionen auch etc etc etc. Allerdings steht dem doch die Neurogenese entgegen, die man ja auch positiv beeinflussen kann und die bis ans Ende unseres Lebens neue Neuronen hervorbringt. Sind das also irreversible Schäden am Hirn oder praktisch reversible?

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