bin ich ein atheist? nicht religiös

28 Antworten

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Der Begriff Atheist entstammt aus dem griechischen à theos - ohne Gott.

Atheismus hat somit mit einer Religion weniger zu tun. Du bist weiterhin Theist, wenn Du an (ein) Gott glaubst....

Du kannst Dich ruhig als areligiöser Theist bezeichnen....

Gruß Fantho

Glückwunsch zum Stern. ;-)

"Warum stützt Ihr Euch bei euren Definitionen immer auf Menschen die einem explizit Erklären "was und wie" etwas ist, sein muss, damit es genauso ist wie diese es definieren.

Wer mir erzählen will wie ein A/theist sein muss, damit er A/theist sein darf, hat vom A/theismus keine Ahnung. A/theismus hat weder einen bestimmten noch gar keinen Gott anerkannt, daraus wird dann gleich abgeleitet A/theisten glauben an k/einen Gott bzw. an gar nichts.

Atheismus ist nichts anderes wie gelebter Liberalismus, und das heist, jedem seinen eigenen Glauben, solange ich mich auch frei entscheiden kann, an was ich glauben darf und glauben will."

Menschen definieren/definierten, Begrifflichkeiten für Menschen die Schwierigkeiten haben/hatten, diese Begrifflichkeiten "für sich zu definieren.

Es sind keine Vorschriften "was "was" ist, oder zu sein hat.

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@BluePapillion

bluepapillion - ich bezweifle, dass fantho dies versteht! Aber sei´s drum!

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@LSSBB

Ich finde solche Unterstellungen deplatziert und frech. Aber sei's drum.

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@ArchEnema

Archie

Ich finde solche Unterstellungen deplatziert und frech. >

"Frech" ist mein 3. Vorname!

"Deplatziert" solltest Du argumentieren können! Kannst Du??


Wenn ich schon so einen (auch noch ausgezeichneten) Blödsinn lese:

Atheismus hat somit mit einer Religion weniger zu tun. Du bist weiterhin Theist, wenn Du an (ein) Gott glaubst.... Du kannst Dich ruhig als areligiöser Theist bezeichnen>

Das hat nichts mit Unverständnis und/oder Ungebildetsein zu tun! Bestenfalls mit "Dummheit"!

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@BluePapillion

Atheismus = Liberalismus?? Das kanns ja nicht sein! Fantho's Antwort ist schon richtig. - Was du meinst, hat man früher als "Freidenker" bezeichnet, der Begriff Liberalismus ist höchst irreführend.

Stormhunters Definition von Atheismus ist auch nicht richtig: "...galuben an gar nichts ..." passt wohl eher für Nihilisten. Lest Euch Berkersheim's Antwort durch, die ist bei weitem am qualifiziertesten und geisteswissenschaftlich fundiert.

Kleine Anmerkung: "Ich glaube nur das, was ich sehe" - Antwort: "Dann können Sie auch nicht an Ihren Verstand glauben"

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@LSSBB

Lass mal sehen, "deplatziert"...

Eigentlich war schon BluePapillions Kommentar fehl am Platze, da 1) an der Ursprungsfrage vorbei und 2) inhaltlich strange. Ich habe die (an mich gerichtete) Kopie weiter unten schon zerpflückt. Aber ich hasse es, Stern-Antworten sinnlos vollzudiskutieren. Und BluePapillion ist ja auch freundlich und vergreift sich nicht im Ton, deshalb lass ich auch mal fünfe gerade sein.

Aber dass du dem noch eins draufsetzen musst und im selben Atemzug Fantho schon mindestens zum dritten Mal als blöde hinstellst... In "seiner" Stern-Antwort! Nee mein Freund. Völlig daneben. Deplatziert. Und rotzfrech.

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@LSSBB

LSSBB,

nur weil Du anderer Ansicht bist, brauchst Du Dich nicht aufführen wie ein charakterliches Übel....

Im Übrigen hätte ich gerne von Dir eine sachliche Stellungnahme zu meinen Ausführungen erhalten, anstatt uns mit Deinem charakterlichen Fehlverhalten zu 'bekotzen'....

Gruß Fantho

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Eher würde ich sagen, ein unorganisierter Theist?

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Eher würde ich sagen, ein unorganisierter Theist?

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Eher würde ich sagen, ein unorganisierter Theist?

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Nein, so wie du schriebst, bist du kein Atheist. Schau mal, ich möchte auch nicht religiös sein, bin aber gläubig. Gläubig an den Dreieinigen Gott, der uns Jesus zur Versöhnung unserer Schuld und zur Heilung unserer Krankheiten gesandt hat.

Religion ist immer ein Bestreben des Menschen, Gott zu gefallen. Dazu muss er bestimmte Dinge tun. Aber Gott ist ganz anders. ER will dich, liebt dich und wird geehrt, wenn du glaubst, dass ER Seinen Sohn für dich geschickt hat. Mehr nicht. Das einzige, was uns in der Bibel als Gläubige vorgeschrieben wäre, ist die Taufe und das Abendmahl. In der Taufe bezeugst du deinen Glauben in der sichtbaren und unsichtbaren Welt und das Abendmahl ist das Gedächtnismahl an die stellvertretenden Leiden Jesu, damit du frei bist. Aber selbst, wenn du nicht mehr in der Lage sein solltest, wie der Schächer rechts von Jesus am Kreuz, wird es deiner Seeligkeit nichts anhaben. Es zählt der Glaube an Jesus, der doch alles vollbracht hat.

Siehst du - MISSIONIEREN! Hab ich doch gesagt!

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"Atheisten glauben" an "Garnichts", das ist doch auch ein "Glaube", oder ?

Aber in Bälde kommt unser Heiland zurück und befreit uns vom "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14; Offb.12,9), indem Er ihn einsperrt (Offb.20,2).

Dann wirst auch du die Wahrheit erkennen (Joh.17,17; Offb.20,5).

Woher ich das weiß:Recherche

Also A-theist bist Du nicht. Das hat Fantho sauber geklärt. Wenn, könnte man Dich als Agnostiker betrachten, jemand der der Meinung ist, dass man sowohl "Gott" wie auch "Nicht-Gott" nicht beweisen kann und die Frage daher offen lässt. Allerdings passt zu einem Agnostiker nicht, dass er sich auf eine Religion oder Konfession einlässt, da diese mit einem "festen, von der jeweiligen Religion oder Konfession bestimmten Gottesbild" bestimmt sind (Dogmen). Du könntest also sagen, dass Du ein "undogmatischer Agnostiker" bist. Ins Positive gewendet, denn bis jetzt ist das alles ja nur eine negative Abgrenzung, könntest Du Dich mit der "Götterauffassung" Epikurs auseinander setzen. Diese läuft letztlich auf eine Annäherung an Feuerbach hinaus, dass die Hinwendung der Menschen zu Vorstellungen des Göttlichen ein sehr komplexes Innen- und Außenverhältnis zum nicht ganz begreifbaren Teil der Welt beschreibt mit einer positiven, hoffnungsvollen Herangehensweise. Das ist natürlich nichts für Leute, die die Welt als Ganzes bereits "wissenschaftlich" in der Tasche haben. Epikurs Haltung ist sozusagen ein positiver Umgang mit dem, was z.B. Albert Camus als das Absurde bezeichnet, das Zugeben von Brüchen in einer nie ganz und glatt erklärbaren Welt.

Wenn du an eine höhere Macht glaubst, kannst du eigentlich kein Atheist sein. Deshalb gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder bastelst du dir deinen eigenen Gott und deine eigenen Religion zusammen oder du beschäftigst dich mit den schon existierenden Glaubensvorstellungen und findest das, woran du glaubst...

Wenn du auf der Suche nach der wahren Religion bist (denn maximal ein Glauben kann der richtige sein), ist es vielleicht sinnvoll, dich mit den Glaubensinhalten verschiedener Religionen zu beschäftigen. Die verschiedenen Religionen haben unterschiedliche Vorstellungen zu den wichtigen Fragen nach Erlösung, Leben nach dem Tod, dem Sinn des Lebens usw. Das sind schon sehr wichtige Fragen und du hast absolut Recht, dass du dich damit beschäftigen möchtest.

Als Christ kann ich dazu sagen, dass Gott uns genau diese Suche nach der Wahrheit (und damit nach Gott selbst) ins "Herz" gelegt hat. Für Christen besteht ein wesentlicher Sinn bzw. der Hauptsinn des Lebens darin, Gott zu suchen und zu finden (vgl. Jeremia 29,13) und an ihn zu glauben.

Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum m.E. die Bibel Recht hat z.B. auf der Seite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Wenn du wirklich wissen willst, ob es Gott gibt oder nicht, lies doch mal in der Bibel (zu Beginn eines der 4 Evangelien und danach den Römer-Brief) und bete einfach mal, dass Gott dir die Möglichkeit schenkt, ihn zu finden. Wie schon angesprochen, verheißt die Bibel, dass der, der Gott (ernsthaft) sucht, ihn auch finden wird...

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