Bin Ich eigentlich der einzige Mensch auf der Welt, der kein Handy hat, kein Handy braucht und auch keins haben möchte?

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33 Antworten

Aber ja, es gibt genügend Leute ohne Handy. Meine Schwiegereltern haben keines! Kann aber auch daran liegen, dass sie mit 81 und 86 Jahren nicht mehr ganz frisch sind.

Soll doch jeder machen, wie man es will. Keiner wird zu einem Handy gezwungen

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Bin Ich eigentlich der einzige Mensch auf der Welt, der kein Handy hat, kein Handy braucht und auch keins haben möchte?

Nein, das bist du nicht - Ich besitze nämlich auch kein Mobiltelefon.

Mir geht es dabei über nicht darum, mich irgendwelchen Entwicklungen zu verweigern - sondern weshalb soll ich Dinge besitzen, die ich nicht benötige?

Aus diesem Grund bin ich auch in keinem sozialen Netzwerk wie WhatsApp, Facebook, Twitter, oder tumblr aktiv - ich habe keine Verwendung dafür.

Für mich gibt es keinen Grund ständig und für jedermann erreichbar zu sein. Außerdem habe ich nicht das Gefühl, dadurch etwas zu verpassen.

Beruflich habe ich dadurch keine Einschränkungen.

Wenn ich mitbekomme, dass jemand total erschöpft von der Arbeit nach Hause fährt und dann einen Anruf von seiner Freundin bekommt, dass er doch bitte noch den Salat mitbringen soll...dann tut er mir einfach nur leid.

Meiner Ansicht nach sind solche Geräte im Wesentlichen für Menschen im Bereitschaftsdienst (Krankenhaus usw.) sinnvoll - ähnlich wie früher die Pieper.

Für Otto Normalverbraucher wird dagegen schon nicht die Welt untergehen, wenn er nicht in Echtzeit das Foodporn-Bild zu Gesicht bekommt, das gerade einer von 666 Facebook-"Freunden" die er noch nie im Leben gesehen hat, gepostet wurde.

Auch brauche ich keine Geburtstags-SMS von Dutzenden Personen, die sich ohne die automatische Erinnerungsfunktion ihres Smartphones vielleicht nicht einmal an meine Existenz erinnern würden.

Fazit: Du bist nicht allein mit deinen Zweifeln an der Sinnhaftigkeit der ständigen Erreichbarkeit.

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Naja, dass du unterwegs nicht vernetzt sein willst, ist halt auch eine Besonderheit und deine Sache, aber ein Handy zu benutzen ist ja nicht automatisch, sich davon abhängig zu machen. Es ist halt praktisch, aber nicht unbedingt nötig.
Hab früher auch kein Handy benutzt, und kam damit zurecht, aber es ist halt einfach cool, unterwegs reddit zu lesen, oder mit Leuten zu schreiben oder sonst was. Solange man nicht alle 6 Sekunden sein Handy auf Nachrichten checkt, ist das, meiner Meinung nach, kein Abhängigmachen, sondern nur den Komfort der Moderne ausnutzen. Gibt nicht wirklich nen Grund, es nicht zu benutzen, außer man ist halt einer, der schnell in diesen "Medienwahn" kommt. Anderer Grund wäre vielleicht noch, dass man nicht überwacht werden will. Aber ganz ehrlich: Was juckt es mich, ob die wissen, welche Apps ich benutze oder so. Und am System wird sich durch den Mini-Boykott auch nichts ändern, weil vielleicht 2% der Leute kein Handy benutzen

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Ich hatte auch nie ein Handy. Bis mir eins aufgedrängelt wurde, nachdem ich mit meiner Mutter mal eine Autopanne hatte.

Es ist das Uralthandy meiner Tochter. Ich hab dazu trotzdem keine Beziehung. Zu 99% liegt es sinnlos bei mir zuhause ungenutzt herum. Ich verbringe mehr Zeit damit, es zu laden, als in der Hand zu haben ;-))

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Nein der einzige bist Du nicht, aber einer von wenigen.
Ich habe auch ein Smartphone. Für mich ist es aber selbstverständlich, für meine Familie erreichbar zu sein.
Freunde habe ich glücklicherweise keine, nur meine Familie.
Da immer mal wieder irgendwer Hilfe benötigt und dann jemand hin muss. So wie es sich in einer Familie gehört. Man weiß nie, was am Tag alles passiert. Und ich bin Momentan die einzige die wirklich viel Zeit hat.
Meine Oma ist auch schwer krank und auch da will und muss ich Tag und Nacht erreichbar sein. Ich würde es mir niemals verzeihen, wenn sie mich braucht und ich nicht da bin, nur weil ich das Handy vergessen habe oder nicht mitnehmen wollte.

Auch habe ich meiner kleinen Großcousine gesagt, wenn ihr alles zu viel wird, soll sie anrufen. Egal ob Tag oder Nacht. Ich würde sofort herkommen. War auch schon der Fall.

Mein Bruder hat auch so ein großes Talent sich in Schwierigkeiten zu begeben und man ihm ständig den Hintern retten muss.

Wie Du siehst, wäre es für mich gar nicht möglich ohne Handy. Ich bin viel unterwegs, daher benutze ich weder Festnetz noch PC viel. Fast gar nicht.
Mein Handy hat alles und kann alles wichtige.

Ich kann auch ohne Leben, abhängig bin ich da nicht. Wen keiner schreibt oder anruft, liegt es auch überwiegend in der Ecke. Aber es geht halt nicht für die anderen.

Ich brauchte auch schon dringend Hilfe, da ging auch wirklich alles schief. Aber meine Tante ist da auch so, alles ausmachen und nicht erreichbar sein.
Das war für sie vielleicht gut, mich hat das verdammt viele Nerven gekostet, bis ich endlich jemanden erreicht hatte.. Toll ist es nicht, wenn man niemanden erreicht und ich will nicht, dass es anderen so wie mir geht. Mich stört es zwar auch ab und an, aber Familie ist Familie.

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Kommentar von gooo606
23.06.2016, 10:09

Was ist daran toll keine freunde zu haben? oder versteh ich das falsch?

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Kommentar von XLeseratteX
23.06.2016, 11:01

Nein, das hast Du schon richtig verstanden. Aber es ist sehr kompliziert zu erklären. Ich bin kein Mensch der gerne unter anderen Menschen ist. Ich habe viele Jahre die schlimmsten Seiten von anderen kennen gelernt. Extremes Mobbing in der Schule, haben mir sogar einen Zahn ausgeschlagen... und der Grund war nur, weil ich nicht wie die war. Mit Gleichaltrigen verstehe ich mich nur sehr selten. Daher habe ich da auch keine wirklichen Freunde oder Beziehungen gehabt. Größtenteils bin ich eigentlich unter " erwachsenen" Menschen. Sag ich jetzt mal so. Bin zwar selber kein Kind mehr, aber ich meine damit über 30 jährige +. Mit denen komme ich einfach viel besser klar. Man kann vernünftig reden, vor allem auch über sehr ernste und große Probleme. Da aber die meisten mit denen ich zu tun habe, aus der Familie sind, kann man sie nicht als Freunde bezeichnen. Und ich bin selber auch nicht wirklich fähig auf andere zuzugehen. Ich bin die, die abseits alleine steht und zusieht. Also eher jemand, der hinter den Kulissen arbeitet und sich um den großen Mist kümmert. Bei Gleichaltrigen habe ich dafür am Ende immer einen Arschtritt kassiert. Ich habe für zwei ehemalige Freunde meinen Abschluss riskiert, und mich mit einem Jungen in der Schule angelegt, hinter dem sogut wie jeder stand. Er wollte meine ehemals besten Freunde fertig machen. Und das war so einer, der kein Haar dran lässt. Also habe ich mich eingemischt, alles auf mich gezogen und vor kurzem hat mir auch die letzte Freundin den Rücken gekehrt, da sie nur noch mit Leuten verkehrt, die saufen wie ein Loch. Und das ist absolut nicht meins. Ich könnte ein Buch schreiben, bei dem was ich schon durchgemacht hab. Aber ich habe nichts zu verlieren, also kann ich das auch. Also es stört mich auch nicht großartig. Meine Gefühle kann ich da ziemlich gut kontrollieren oder abschalten. Ich habe letzten Monat die Beziehung zwischen meinem Cousin und seiner Freundin gerettet. Das war ein Drama ohne Ende. Beide am weinen und wütend und dies und das. Mein Cousin wollte sogar gegen einen Baum fahren.... Also richtige riesen Katastrophe... 5 Wochen lang und mir gings auch nicht blendet, da meine Eltern auch am Alkohol hängen. Also, wie Du siehst ist es für mich und jeden anderen besser, nichts mit mir zu tun zu haben. Man würde einen kaputten, teilweise gefühllosen Menschen mit vielen Problemen und einen irgendwie irren Familie bekommen. Und meinen Erfahrungen nach, hat da keiner Bock drauf. Sorry für die Lebensgeschichte, anders weiß ich es nicht zu erklären, damit man es zumindest teilweise versteht. Ich bin ein netter und lustiger Mensch, aber die Angst wieder an jemanden zu geraten, der viele Gesichter hat und es nicht gut meint, ist da zu groß.

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Kommentar von Flimmervielfalt
23.06.2016, 17:26

Liebe Leseratte. Du musst dich weder rechtfertigen, noch offenbaren. Ich finde, Du hast eigentlich schon zu viel über Dich und Deine Persönlichkeit erzählt. Ich empfehle das nicht. Das macht dich sehr angreifbar. Vor allem hat es wirklich nichts innerhalb dieses Themas verloren. Aber Du hast es ja schon irgendwie forciert, dass jemand nachfragt. Denn Deine Antwort hätte auch funktioniert, ohne zu erwähnen, dass du keine Freunde hast. Dass Du es aber erwähntest, spricht dafür, dass Du das Bedürfnis hattest, dass jemand nachfragt und du mal erzählen kannst....es wurde ja schließlich gefragt. Ich finde es wichtig, dass Du darüber schreibst oder sprichst, aber ich persönlich kann dir nur von Herzen empfehlen, das nicht im Netz zu tun.

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Hey Flimmervielfalt,

Ich kann deine Einstellung zu Handys/Smartphones sehr gut verstehen.

Ich persönlich hatte bis vor einem halben Jahr auch kein Handy, und nachdem ich ein Smartphone zu Weihnachten bekommen habe, hat sich nicht wirklich viel geändert.

Mein Handy hat mein Haus seit ich es bekommen habe noch nie verlassen und wird dies vermutlich auch nur selten tun. Ich verwende es eigentlich nur, um Quizduell zu speilen, da ich die App ziemlich mag und es kein annähernd so gutes Quizspiel für den PC gibt.

Wenn ich irgendwann ein Handy mitnehme, dann wenn ich selbst verreise, damit ich mich im Notfall irgendwo melden kann bzw. bei Verspätung eines Zuges bescheid sagen kann, sonst nichts.

In den letzten 2 Jahren habe ich garantiert weniger als 5 Anrufe per Handy getätigt und ich denke nicht, dass mir etwas entgangen ist.

mfg Warhero

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Ich hab zwar ein Handy, aber kein Smartphone. 

Unterwegs brauche ich nicht vernetzt zu sein, sondern das Handy dient mir vorallem für den Notfall. Nichts auf der welt ist so wichtig, jederzeit erreichbar zu sein bzw etwas im netz zu suchen.

Aber muss jeder selbst sehen. Beruflich verstehe ich es vielleicht noch oder wenn man etwas im privat wichtiges sucht ( Maps, Öffnungszeiten, usw), aber private Nutzung von Smartphones, vorallem bei jugendichen, nimmt schon teils absurde Formen an wie zB inhaltslose Nachrichten zu verschicken oder alles jederzeit zu Liken was jemand anderes gepostet hat..

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Ist doch absolut in Ordnung wenn du kein Handy brauchst! Aber ich persönlich käme nicht ohne klar. Alleine schon wegen organisatorischen dingen

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Ja, du bist der einzige. Ich schätze mein Smartphone inzwischen sehr, weil ich damit einfach überall meine Kamera dabeihabe. Und bei meinem speziellen Modell hab ich schneller n Foto geknipst als andere ihres entsperrt haben. Außerdem nutze ich das Navi sehr gern.

Auf alles andere verzichte ich meistens - dadurch hält auch der Akku immer ein paar Tage. Eines meiner Hauptkritikpunkte als ich das Ding angeschafft habe war die Akkulaufzeit, da ich 7-14 Tage von meinem alten Handy gewohnt war.

Selbst meine über 80-jährigen Großeltern haben inzwischen ein Handy. Meistens aus, aber für unterwegs für Notfälle einfach unglaublich wichtig. Gibt ja auch nicht mehr an jeder Ecke ne Telefonzelle ;)

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Hallo, ja die gibt es auch noch, du bist nicht der einzigste! :-)
Ist eig. auch nicht weiter schlimm - das ist jedem seine persönliche Entscheidung. Du wirst defenitiv ein entspanteres Leben führen, das ist gut, in der heute sowieso schon stressigen Welt.
Gruss

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Wenn man 2 bis 4 Stunden täglich im Auto verbringt, ist ein Handy eine praktische Sache. Steht man im Stau, kann man Termine verschieben, springt nach Feierabend nachts um 2 das Auto nicht an, kann man den ADAC rufen. Mittlerweile per App, dann werden gleich Mitgliedsnummer und Standort übermittelt. Feine Sache. Und als Navi taugt das Ding auch noch, ebenso wie als Kamera, um im Falle eines Falles einen Unfall zu dokumentieren.

Ich find's praktisch.

Wenn ich nicht erreichbar sein will, dann gelingt mir das auch mit Handy.

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Kommentar von Flimmervielfalt
23.06.2016, 17:17

Am Steuer darf man ein Mobiltelefon weder benutzen, noch in der Hand halten. Mit Freisprechanlage darf man telefonieren.

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Ich habe vorletztes Jahr von meinem Nachbarn sein altes Handy ohne Schnick und ohne Schnack geschenkt bekommen, weil es bei ihm schon seeehr lange nur im Schrank herum lag.

Jetzt liegt es hier in meinem Wohnzimmer auf einem kleinen Tisch und ...
... entlädt.

Ab und zu nehme ich es mit zum Einkaufen, weil ich immer erst kurz vor 22 Uhr lostiegere und da ist es praktisch, die Uhrzeit zu wissen – denn eine "Handschelle" habe ich auch nicht.

Ein Smartphone böte sicher einige interessante Gimmicks, aber ich habe meinen Falk-Plan immer dabei, die Uhrzeit zeigt auch mein Handy, SMS kann es auch und den ganzen Rest habe ich zu Hause im PC.
Es würde sich auch äußerst schwierig gestalten, auf dem Fahrrad mir dem Smartphone herum zu hantieren.
Ich bekomme dann aber auch Paranoia, wenn ich bloß an diese unselige Tracking-Funktion denke.

Ohne Quatsch: wie oft habe ich schon Teenies beobachtet, die – in ihr Smartphone versunken – gegen einen Laternen/Schilder-Pfahl gedonnert sind oder – dann aber auch gefährlich – blind eine Hauptstraße überqueren.

Ach, und was die Notfallbereitschaft z.B. für Kinder betrifft:
Als ich noch ein Kind war, gab es so etwas nicht. Wir haben alle überlebt. Und diejenigen, die nicht überlebt haben, hätten auch MIT Phone nicht überlebt.

Nö, so'n Kappes brauch ich nicht!

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Nicht "ALLE haben sich offenbar von der Technik abhängig gemacht ..." ;-)

Solange ich ein Uralt-Auto hatte und manchmal noch abends fahren musste, hatte ich ein Handy (musste es aber glücklicherweise nie benutzen).

Dann kaufte ich mir 2006 ein funkelniegelnagelneues Auto, das Handy lag nur noch zu Hause rum. Als mir der Provider schrieb, mein Guthaben verfalle, weil ich ein Jahr lang nicht telefoniert habe, war's das mit dem Handy. - Mein Mann benutzt allerdings gern und häufig sein Smartphone ;-).

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Hallo,

ich denke, da wirst du nicht viele Leute finden.

Viele Menschen benutzen das Handy doch auch zum arbeiten! Mails, Kundentelefonate, Kalender etc. steht durch diese Vernetzung immer zur Verfügung.

In meinem Privatleben benutze ich es auch gerne. Ich kann jederzeit meine Freunde und Familie erreichen, auch wenn ich nicht zuhause bin.

Aber wie du schon geschrieben hast, man muss nur einen "Knopf betätigen" und schon ist das Handy aus. Also kann ich voll und ganz entscheiden wann ich erreichbar bin und wann nicht.

Wir müssen halt auch ein bisschen mit der Zeit gehen.

Gruß Unbelievable235

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Nee, Du bist nicht alleine!

Ich persönlich weigere mich standhaft gegen dieses "ständige erreichbar sein müssen". Habe für Notfälle ein Uralt-Prepaid-Handy, das aber immer daheim rumliegt, ich nehme es nur mit, wenn ich mal verreise oder ins Krankenhaus muss.

Unterwegs bin ich nie erreichbar. Es gibt viele Menschen in meinem Umfeld, die das nicht verstehen können, das sind dann die, die immer das neuste Smartphone haben und dies auch nie aus der Hand legen, selbst wenn sie sich mit mir treffen - finde das sehr unhöflich.

Oft wird mir gesagt, dass es ja auch schon "günstige" Smartphones gibt und ich könne mir doch so eines holen. Dabei habe ich schon oft gesagt, dass es ja nicht am Geld sondern an meiner Einstellung liegt. Das versteht keiner in meinem Umfeld.

Komme mir vor wie ein Dinosaurier, wenn ich unterwegs bin in der Stadt oder U-Bahn, so weit das Auge sieht nur Leute mit Smartphones in der Hand, die starren da drauf, die nehmen gar nix mehr wahr, was um sie rum passiert. Oder die telefonieren in einer Tour, so ganz sinnloses Zeug, das natürlich alle mithören müssen:"Ich bin jetzt da und da und in so und sovielen Minuten bin ich dann bei Dir!" Keine Ahnung, wozu man solche Gespräche führt.

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Die meisten leute benutzen es ja auch nicht zum telefonieren. Wenn man ohne mobiles telefonieren klar kommt braucht man aber auch kein handy. Wenn man aber im Beruf damit zu tun hat (und das hat man bei den meisten Berufen) dann ist man halt früher oder später darauf angewiesen.

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Ich kenne mehrere junge Leute die kein Handy haben. Nicht aus finanziellen Gründen weil sie sich keines leisten können. Die wollen aktiv gegen das System Staat arbeiten.

Finde ich persönlich quatsch, denn daran ändert sich nichts. Die Mehrzahl der Leute wollen nicht elektronisch überwacht werden und haben deswegen kein Handy, kein Internet und bezahlen im Laden generell mit Bargeld, damit der Kaufkonsum nicht registriert wird.

Aber die Technik entwickelt sich nun mal unaufhaltsam weiter ohne unseren Einfluss.

Ich brauche ein Handy schon aus beruflichen Gründen um 24h erreichbar zu sein, das bringt eine Arztpraxis unweigerlich mit sich. Ein Patient der einen Arzt nicht erreichen kann, hat schlechte Karten. Gerade im Gesundheitswesen finde ich eine Vernetzung unwiderruflich wichtig.

Du magst ja in deinen Leben ohne Handy auskommen, aber man darf das nicht auf die Allgemeinheit beziehen. Ich gebe dir Recht, dass viele junge Leute nur mit dem Handy spielen ja sogar abhängig sind. Aber die meisten Erwachsenen sind davon berufsabhängig.

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Ich finde es gut dass es auch Leute gibt, die kein Smartphone haben, immerhin brauchen wir ja auch Leute die hupen, wenn die Ampel grün wird. 

Ich finde man muss sich dieser Technologie nicht vollständig verweigern, denn gelegentlich sind die Dinger einfach praktisch. Ich habe zwar ein Smartphone, aber ich trage es nicht ständig mit mir herum. Ich schaue vielleicht zwei oder drei mal am Tag drauf selten mehr. 

Den ganzen Tag lang am Smartphone, vor dem Computer oder dem Fernseher zu hocken, kostet aus meiner Sicht sehr viel Lebenszeit, die ich sinnvoller nutzen kann. Ganz auf die Technologie verzichten würde ich deswegen nicht, sie hat ja auch ihre Vorteile.

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Ich gebe dir Recht. Ich habe ein Handy , denn ansonsten wäre ich vermutlich komplett von der sozialen Gesellschaft ausgeschlossen. Niemand könnte mir schrieben , mich über Neuigkeiten informieren. Später wenn ich einen Job suche , wäre es nicht gerade vorteilhaft , nicht erreichbar zu sein. Trotzdem gehe ich meistens ohne mein Handy raus , weil es mich manchmal schon nervt. Ich finde es gut , dass du kein Handy hast , doch ich glaube , früher oder später, wirst du eines haben MÜSSEN. Lg

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Ich glaube der größte Teil der Gesellschaft (vorallen die jüngeren) sind inzwischen einfach "abhängig". Also ihr denke schon dass viele gibt, die natürlich auch noch ohne können, aber es ist natürlich viel praktischer für die, die unterwegs erreichbar sein wollen oder durch Spiele oder sowas Unterhaltung brauchen.
Aber irgendwie finde ich deine Einstellung cool. Bei mir in meinem Freundeskreis sind auch ein paar, die bewusst kein Handy haben wollen, so wie du. Also ja, es gibt auch andere die so denken :)

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