Bin ich der einzige der sich über so etwas Gedanken macht?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Na, garantiert nicht, auch andere Menschen haben das Problem erkannt. So bin auch ich der Meinung, dass die exorbitante Übervölkerung, zwangsläufig einhergehend mit einem entsprechenden Ressourcenverbrauch (und daraus resultierender Ressourcenverschwendung), der zunehmenden Zerstörung unserer Lebensgrundlagen (in all ihren Facetten) das wohl größte Hindernis darstellt, uns vernünftig mit "unserem" Planeten zu arrangieren. Grundübel sind m. E. mangelnde Moral und gesellschaftlich akzeptierte Gier.

Vor diesem Hintergrund ist dein berechtigter Wunsch, dass wir "im Einklang mit der Natur" leben könnten, auch wenn partiell zwar möglich, überwiegend eher unrealistisch. Ich will es mal so sagen: Die Vernunft ist bereits derzeit so selten, dass sie kaum noch Chancen hat, sich gegen die beherrschende Ökonomie durchzusetzen.

Möglicherweise brauchen wir deutlich weniger Fortschritt - dafür aber einige Schritte zurück, d. h., mehr Besinnung auf das Wesentliche. LG.

Darüber denke ich auch häufig nach. Ich finde, die Menschen haben sich die Erde und ihre Natur zu sehr zu eigen gemacht. Unsere kulturelle Entwicklung beeinflusst stark die Pflanzen- und Tierwelt. Ich frage mich, mit welchem Recht wir über andere Lebewesen entscheiden.

und was wäre ,wenn

Ich persönlich mache mir keine Gedanken über "was wäre gewesen wenn..." - denn es ist eben nicht so passiert, sondern anders. Die Vergangenheit ist nun einmal vorbei und nicht mehr zu ändern.

Man neigt auch leicht dazu, die Vergangenheit zu idealisieren. Das reicht vom bloßen "früher war alles besser" bis zu Legenden vom einstigen "goldenen Zeitalter", in dem Friede-Freude-Eierkuchen herrschte.

Ich befasse mich also lieber mit konkreten Dingen der Gegenwart, anstatt über Vergangenes zu grübeln oder irgendwas in eine diffuse, ungewisse Zukunft hineinzuträumen, die vielleicht so niemals eintreten wird.

Wichtig ist im Einklang mit dir selbst zu sein, dann kommt alles andere automatisch. Was jetzt erst mal komisch klingt, wird wenn du es verstehst großen Sinn ergeben. Hast du mal über Meditation nachgedacht?

Die Welt braucht Querdenker :) es ist schön, dass dir die Natur nicht egal ist. Es hat auch nichts mit "Ökofreak" oder "Hippies" zu tun. Zu dem Thema kann ich nur das Video von Harald Lesch empfehlen: https://www.facebook.com/gds.blog/videos/1795975767333878/

Diese Gedanken machen sich viele Menschen. Ich gehöre auch dazu. Und weisst Du was ich damit gemacht habe? Ich habe Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energie- und Umwelttechnik studiert. So fand ich einen Weg meine Gedanken in eine konstruktive Bahn zu lenken und aktiv daran mit zu wirken, das wir nicht gegen die Natur oder gegen die Technik arbeiten, sondern unser streben nach Fortschritt mit einer Liebe und Respekt zur Natur zu kombinieren. Ich hielt das bisher immer für einen vernünftigen Weg beide Aspekte des Lebens zu kombinieren.

Denk mal darüber nach, vielleicht könnte Dir so ein Lebensweg auch gefallen. Denn ein reines "was wäe wenn" Gedankenspiel wird immer daran scheitern, das es nur Gedanken sind und sich daraus nichts ergibt. :)

Was soll einklang bedeuten? Strikt nach fressen und gefressen werden? In kleingruppen? Als Jäger? Ohne eine zivilisation, also im grunde nur tiere? Die Natur hat keinen klang. Sie ist ein gewirr aus vielen verschiedenen tönen, die nichts mehr sind als ein kleiner unbedeutender Film organischer masse auf einem riesigen stein- und metallplaneten, die sich selbst organisiert hat und dabei die kuriosesten dingen hervorgebracht hat.

Diese Gedanken mache ich mir sehr oft. Kann ich verstehen. ;)

Was möchtest Du wissen?