Bin ich depressiv, Oder spiele ich nur etwas vor?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo UnOrdinary,

ich kann sicher nicht beurteilen, ob Du an einer Depression leidest. Dazu müsstest Du zum Arzt gehen. Doch ist es durchaus verständlich, dass Du nach dem Tod Deines Vaters eine depressive Phase durchläufst.

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist zweifellos eine traumatische Erfahrung. Gerade am Anfang ist es besonders schwer. Möglicherweise fühlst Du Dich innerlich leer und empfindungslos, oder plötzliche Stimmungsschwankungen und Weinkrämpfe machen Dir zu schaffen. Nun liegt ein längerer Weg der Trauer vor Dir.

Der Prozess des Trauerns läuft bei jedem Menschen anders ab. Vielleicht sagen Dir manche, Du würdest zu viel oder aber nicht genug trauern. Versuche Dich durch solche Äußerungen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Die Anderen haben kein Recht, Dir vorzuschreiben, wie Du zu handeln oder zu empfinden hast. Auch wenn die Art zu trauern bei jedem anders ist, kann jedoch manchmal auch folgender Fall eintreten. Es könnte nämlich sein, dass Du nicht in der Lage bist, Dich mit der Realität Deiner Situation abzufinden. Falls das je bei Dir der Fall sein sollte, wäre es gut, die Hilfe mitfühlender Freunde zu suchen. Das offene Gespräch mit anderen könnte ein Ausweg aus dieser Sackgasse sein.

Einem Trauernden stellt sich auch immer wieder die Frage, wie er am besten mit der Situation umgehen kann. Ist es z. B. normal, Schuldgefühle zu haben oder zornig zu sein? Oder ist es richtig, die Gefühle der Trauer zu unterdrücken und den Starken zu spielen?

Manche, die mit einem Verlust fertig werden mussten, haben gemerkt, dass es gut ist, seine Trauer zu durchleben. Warum? Es kann den Druck erleichtern, wenn man seine Gefühle heraus lässt. Diese Gefühle jedoch zu unterdrücken, mag in körperlicher und auch in seelischer Hinsicht großen Schaden anrichten. Dazu, die Trauer zu durchleben, gehört auf jeden Fall zu reden!

Ich bin einmal auf einen Text in der Bibel gestoßen, der in diesem Zusammenhang sehr gut passt. Dieser Text ist dem Bibelbuch Hiob entnommen. Dieser Hiob sagte nach dem Tod seiner 10 Kinder, sowie einiger anderer dramatischer Erlebnisse, folgendes:"Meine Seele empfindet bestimmt Ekel vor meinem Leben. Ich will meiner Besorgnis um mich freien Lauf lassen. Ich will in der Bitterkeit meiner Seele reden!"(Hiob, Kapitel 10, Vers 1). Hiob tat also etwas sehr Wichtiges. Er behielt seine bedrückenden Gedanken nicht für sich, sondern redete mit anderen darüber und fand so Erleichterung.

Etwas Ähnliches sagte auch Shakespeare in Macbeth: " Gib Worte deinem Schmerz, Gram der nicht spricht, preßt das beladene Herz, bis daß es bricht". Wenn Du also Deine Erfahrungen und Gefühle in Worte kleidest, kannst Du Dich zum einen selbst besser verstehen und findest auch ein gewisses Maß an Erleichterung. Sehr hilfreich wäre es natürlich, wenn Du jemanden zum Reden hast, der selbst einen geliebten Menschen verloren hat und den Verlust erfolgreich überwunden hat. Durch ihn könntest Du vielleicht praktische Anregungen erhalten, die Dir helfen, Deinen Kummer zu bewältigen. Es kann aber auch sein, dass es Dir überhaupt nicht danach ist, über Deine Gefühle zu sprechen. Was dann? Manchen hilft es, das, was sie bewegt, aufzuschreiben und es später wieder zu lesen. Auch auf diesem Weg kann man seiner Trauer Ausdruck verleihen und fühlt sich hinterher besser.

Das, was einem Trauernden jedoch am meisten hilft ist das Versprechen Gottes, die Toten eines Tages wieder zum Leben zurückzubringen. Jesus beschrieb das einmal mit folgenden Worten:
" Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ..." (Johannes, Kapitel 5, Verse 21, 28 u. 29a). Die Bibel spricht hier von der Auferstehung der Toten. Diese Verheißung beschreibt, das Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute.

Ich wünsche Dir für die kommende Zeit viel Kraft und die Unterstützung lieber Menschen, die Dir über Deinen großen Schmerz etwas hinweghelfen!

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also für mich klingt das nicht nach Depression sondern eher nach einer Trauerphase. Ich mein dein Vater ist erst vor 2 Monaten gestorben, manche kämpfen Jahre danach noch damit.

Versuch wieder in die Schule zu gehen, denn das längt dich von Zuhause und deinen Vater ab. Unternehm einfachmal ein taglang irgendwas mit deinen Freunden auch wenn du anfangs keine Lust hast die kommt dann wieder wenn ihr was macht das dir auch gefällt oder mach mal einen Auflug zu etwas wo du mal unbedingt hin wolltest, einfach nur damit du abspannst und vergisst. Du musst dir ein Ruck geben um aus der Trauer wieder rauszukommen ansonsten kann es wirklich in einer Depression enden.

Und wegen der Schule: versuch einfach weiter zu machen, wenn nicht dann halt nicht aber zwing dich auch nicht zur Schule zu gehen wenn du wirklich nicht willst. Ein Schulabschluss ist wichtig, das solltest du immer im Hinterkopf behalten aber Wissen kann man nachholen!

Also zerreiß dir nicht darüber den Kopf ob du eine Depression hast oder nicht. Nutz diese Gedanken lieber um was sinnvolles zu machen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jetzt hier wird dir niemand beantworten können, ob du Depressionen hast. Klar hast du zurzeit einige Symptome die dafür sprechen, aber auch das überzeugt nicht von einer Depression. Behalte deine Stimmung und deine Gefühle im Auge und geh gegebenenfalls zu einem Arzt der sich damit auskennt :) 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest dir zeit lassen,in erster Linie leidest du wohl an den Schock, wenn man den Schrecken des Todes erlebt ist das schon sehr krass.
Beim ersten Mal ist es am Schlimmsten und es dauert schon lange bis man. damit klar kommt.
Ich sag mir heute immer der Tod ist notwendig, damit der Kranke irgendwann nicht mehr leiden muss, das hilft mir.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo UnOrdinairy,

Du trauerst um Deinen Vater, er fehlt Dir. Es geht Dir wirklich nicht gut, deshalb simulierst Du nicht. 

Die beiden Jahre vor dem Tod Deines Vaters waren sicher auch nicht einfach, er hat sicher gekämpft und Ihr als Familie habt ihn dabei unterstützt, und trotzdem hat es am Ende nicht gereicht.

Ich glaube, es tut Dir gut, wenn Du zur Unterstützung in Deiner Trauer professionelle Hilfe zuläßt, es wird leichter, wenn Du jemand zum Reden hast. 

Deine Mutter kämpft derzeit mit ihrer eigenen Trauer und kann Dich deshalb nicht so trösten, wie Du es brauchst.

Ihr habt viel.mitgemachr in den letzten Jahren.

Ich fühle mit Dir und wünsche Dir, daß es Dir bald wieder besser geht.

Es gibt eine Zeit der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Alle Gute für Dich und Deine Familie,

Giwalato 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Oh nein :( das ist echt traurig. Also ich wei§ nicht was ich an deiber stelle getan hätte. Das ist nicht leicht , das ist klar. Aber vielleicht solltest du dich sortieren. Wie alt bist dueig ? :). Versuch deine gedanken zu dortieren zu planen wie du realistisch weiter machen könntest. Bestimmt gibt es auch noch psychologische tricks vei dowas aber da kenn ich mich nicht aus.

Was ich sageb kann ist , dass du ehrlich mit deiner mutter zumindest reden solltest. Wenn es nicht deine mutter ist eine freundin bender du wei§t okay sie hilt mir gern. Oder auch irgendwelche verwsndte. Egal , aber du solltest reden . Ich weiď dss ist erstmal eine überwibdubg , man möchte das alleine überwinden aber überlegs dir denn alleine istes schwer.

Ansonten wie gesagt sammel dich etwas, geh spazieren denk nach und versuh dich zu organisiereb. Und wenn du das verducht hast kannst du weiter sehen je nach dem ob es geklappt hat oder nicht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?