bin ich depressiv oder nur von meiner situation überfordert?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo Maria167,

ich möchte Dir erstmal sagen, dass ich Dich gut verstehen kann und 'den Hut vor Dir ziehe'.  RESPEKT, was Du alles auf den Schultern hast.

Und es ist absolut normal, dass man dann irgendwann nur noch ausgelaugt und erschöpft ist. Ja, Du hast Recht - eigentlich sollte es so sein, dass Eltern für ihr Kind da sind. Aber leider ist das nicht immer der Fall, so dass Du schon viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen mußtest.

Nun ist es wirklich an der Zeit, achtsam mit Dir selbst umzugehen und etwas Gutes für Dich zu tun.

Ob Du eine Depression bzw. ein Erschöpfungssyndrom hast, kann nur in einem persönlichen Gespräch mit z. B. einem/r Psychologen/in herausgefunden werden. (Eine Ferndiagnose kann Dir hier leider niemand geben. Das wäre reine Spekulation und würde Dir nicht weiterhelfen.) Bitte machen dort einen Termin.

Du hast schon Recht, Psychologen können nicht Dein Leben verändern, aber sie können Dir Tipps für ein anderes, besseres Leben geben und den Umgang mit den zu bewältigenden Problemen erleichtern.

Durch eine Therapie kannst Du leichter mit den Belastungen leben, neue Verhaltensweisen kennenlernen, die Dir auch mehr Selbstschutz geben und Dir langfristig ein glücklicheres Leben ermöglichen. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall. Viel Erfolg dabei!

Alles Liebe und Gute für Dich :-)

Buddhishi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist nicht depressiv, es kommt dir nur so vor, weil in deiner Umgebung welche depressiv sind und um ehrlich zu sein, da kann man doch nicht lächeln, denn das ist ziemlich bedrückend, wenn man jemanden so sieht. Du musst nur den Menschen versuchen zu helfen, die depressiv sind, denn dadurch geht es dir bestimmt auch besser und du kannst wieder lachen. Es liegt also nur an den Mitmenschen, um die du dir sorgen machst, also versuch denen zu helfen und dir geht es dann auch besser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Buddhishi
20.04.2016, 22:03

Sorry, aber Depressionen gehören in die Hände von Fachleuten und nicht in die von Angehörigen.

Und durch genau diese Versuche, den kranken Menschen in ihrer Umgebung zu helfen, geht es ihr nun schlecht und keineswegs besser, wie Du meinst. LG

0

depressiv*

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?