Bin ich bwi einem nicht bestellten Paket dazu verpflichtet, irgendetwas zu tun?

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5 Antworten

Auf jeden Fall mit einem Vermerk an den Versender zurück senden. Manchmal macht das jemand, der einem Kosten auf's Auge drücken möchte. Wenn kein Absender angegeben ist, würde ich es zum Fundamt bringen. Aufmachen auf keinen Fall. Sonst gilt es als "angenommen".

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Du hättest es gar nicht annehmen dürfen. Die Annahme zu verweigern, das geht. Wenn du es erst angenommen hast, musst du es auch zurückschicken bzw. zumindest der Post wieder übergeben.

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ponyfliege 18.04.2016, 21:07

wieso? es ist doch an ihn/sie adressiert...

und wenn es ein nachbar stellvertretend angenommen hat, ist es halt da.

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landregen 18.04.2016, 21:08
@ponyfliege

Dann muss man es der Post übergeben zur Rücksendung. Andernfalls bekommt man die Rechnungen. Wenn man die ignoriert, hat man bald Inkasso-Büros am Hals.

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Budach 27.04.2016, 12:51

Dazu ist man nicht verpflichtet als Privatperson. Sie können die Ware im Zweifel sogar benutzen oder wegwerfen ohne eine Rechnung bezahlen zu müssen. Diese Art von Vertrieb ist ausdrücklich verboten!

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Zunächst einmal bist Du grundsätzlich nicht verpflichtet, irgend etwas zu tun. Du brauchst also weder etwas zurück schicken noch den Absender zu informieren. Prinzipiell kannst Du die Sendung also einfach ich die Ecke stellen.

Hier gibt es jedoch eine Ausnahme. Ist erkennbar,dass die Sendung aufgrund eines offensichtlichen Irrtums zugestellt wurde, musst Du handeln. Gibt es also zum Beispiel in Deinem Haus eine zweite Person mit gleichem Namen, der Zusteller sich nun aber einfach vertan hat, musst Du den Irrtum aufklären.

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du kannst es auspacken.

meist ist in so einem paket ein geschenk drin.

sollte eine rechnung drin liegen, so darfst du die getrost ignorieren. sollte jemand mit deiner konto- oder kreditkarte bereits gezahlt haben - dann hast du wenigstens die möglichkeit, datendiebstahl zu beweisen.

aber im normalfall - auspacken und behalten.

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Na ja, der Landregen hatte es dir schon gesagt: Du hattest jenes Paket ausdrücklich angenommen und musst jetzt natürlich auch diesen offensichtlichen Irrtum aufklären. Zumindest also den Absender auf (seinen?) Fehler hinweisen und fragen, was mit der Ware geschehen soll.

Und du dachtest, es einfach aussitzen zu wollen? Hmhm, diese "Was geht mich das an?"-Einstellung wird dich sicher auszeichnen.

Interessant - ich lese gerade die anderen Empfehlungen... erstaunlich!

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Chaosbrother 18.04.2016, 21:29

Das war eine Frage aus Interesse. Der offensichtliche Irrtum ist in dem Fall ja dem Absender unterlaufen, es könnte sich aber auch um ein Geschenk eines heimlichen Verehrers handeln, jedoch könnte  es, rein hypothetisch, auch vorkommen, dass mein schlimmster Feind mich bei Tag und bei Nacht mit Paketen zuspamt und ich mein ganzes Leben damit zubringe, Pakete zurückzuschicken, was ja auch nicht angeht. Natürlich kann man in so einem Fall auch Anzeige erstatten, aber wenn dann die ersten tausend schon angekommen sind, besteht das Problem ja trotzdem.

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