Bin ich BafÖG berechtigt? (17 Jahre Abitur)

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ab der 10. Klasse, Gymnasium

Diese Schulformen werden nur gefördert, wenn Ihr nicht mehr bei den Eltern wohnt und folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Schulweg ist zu weit vom Elternhaus

  • es liegt ein eigener Hausstand vor und es werden eigene Kinder von Euch betreut

  • Ihr seid verheiratet oder geschieden

Liegen diese Voraussetzungen nicht bei Euch vor, so besteht kein Anspruch auf Schüler BAföG. Ersatzweise besteht aber bei Hilfebedürftigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) nach § 7 Abs. 6 Nr. 1 SGB II. Lebt Ihr noch bei den Eltern, so besteht überhaupt kein Anspruch.

Die Entfernung zwischen Elternhaus und Ausbildungsstätte gilt dann als zu weit, wenn an 3 Wochentagen eine Wegzeit für Hin- und Rückfahrt von mindestens 2 Stunden anfällt. Hinzugerechnet werden können sowohl die Wartezeiten auf Verkehrsmittel, als auch der Fußweg, wobei hier für jeden angefangenen Kilometer 15 Minuten angesetzt werden dürfen. Es zählt dabei jedoch immer die günstigste Verkehrsanbindung, so dass in Kauf genommene Umwege nicht in die Berechnung mit einfließen dürfen.

http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/schueler-bafoeg.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nordstjernen
13.07.2013, 00:33

Wenn ich ausgehe, dass man mit 6 eingeschult wird und Realschule abgeschlossen ist ohne Sitzenbleiben, dann wäre man ja erst 16. Also 17, wenn man in die 11. Klasse Gymnasium gehen würde. Da frage ich mich jetzt ernsthaft, ob man da sich schon alleine eine Wohnung ALLEINE leisten kann. Zahlt da denn irgendjemand schon eine Wohnung, wenn es noch Eltern gibt ? Ich dachte, die sind dann auch unterhaltspflichtig denk Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Eltern freiwillig eine Wohnung dem Sproß zahlen. Jedenfalls nicht beim Durchschnitt der Leute, die das Geld nicht gerade zum Essen haben.

0

Ich würde am Montag bei der Agentur für Arbeit vorbeischauen, mmir einen Antrag holen, diesen ausfüllen und einreichen. Dann wirst Du sehen, ob die den ablehnen oder genehmigen. Wenn die den ablehnen, kannst Du dann auch noch einen Anwalt aufsuchen, und nochmal fragen, ob das Sinn macht, Widerspruch einzulegen. Solltest Du kein Geld haben für einen Anwalt, gehst Du zum Gericht, und fragst nach dem sogenannten Beratungsschein. Gegebenenfalls bekommst Du da dann auch nochmal Hilfe.

Vie Glück !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von comedyla
13.07.2013, 00:57

Förderung nach dem bafög beantragt man beim amt für ausbildungsförderung, nicht bei der agentur für arbeit..

bafög bezieht sich immer auf gesetze, wenn sie also ablehnen, dann weil das gesetz das sagt. da bringt ein anwalt nichts.

alles dazu steht im Bundesausbildungsförderunggesetz (kurz Bafög)

0

Was möchtest Du wissen?