Bin ich "automatisch" Muslima?

15 Antworten

Du musst vor allem selbst in dein Herz schauen, was du bist - was du glaubst. Jemand, der moslemische Eltern hat, kann zwar den Start haben, Muslim zu werden, aber ab einem bestimmten Alter sollte man nicht Traditionsgläubige sein, sondern von Herzen glauben. Wenn du glaubst, der Koran ist die Wahrheit, dann bist du doch schon Muslima. Wenn du an die Bibel glaubst, dann bist du Christin. (Jetzt ganz platt, untheologisch gesprochen). Alle Propheten der Bibel, alle Opferrituale des Alten Testamentes, alle Verheißungen hatten nur und ausschließlich zum Ziel das Kommen des Messias zu verkündigen. Das Kerznstück und die eigentliche Verkündigung des Neuen Testamentes ist die Erlösungstat von Jesus Christus am Kreuz. Das aber ist genau das, was Moslems von Christen trennt. Egal was deine Mutter und dein Vater glauben - du musst selbst dich auf die Suche machen, wie verlässlich es ist. Mit 14, 16 Jahren - leider bleiben viele da stehen - ist man noch geprägt von der Familienbindung. Solange du schaust und nach Menschenmeinung suchst, schaust, was dir am besten schmeckt, muss das noch lange nicht heißen, dass du wirklich Gottes Wahrheit suchst. Wenn du entschieden bist im Herzen, dann musst du es erstmal in dir setzen lassen. Als junger Gläubiger muss man nicht gleich an die große Glocke hängen, was man ist - jedenfalls nicht in deinem Fall. Deine Taten, dein Glaube, deine Höflichkeit, wenn sie aus dem Glauben z.B. an Jesus kommt, wird spürbar. Jakobus ermutigt uns in der Bibel, dem Glauben Taten folgen zu lassen. Treue, Dienen (hey Leute, hier spreche ich nicht von Versklavung oder gebücktem Dasein, sondern man kann es auch nennen: "zuvorkommend á la Knigge) http://www.youtube.com/watch?v=ptT7A2IY5Mk ein Anfang ;) google mal nach Tischendorf und Codex Sinaiticus Die Behauptung, die weiiit verbreitet ist, dass die Bibel radikal verändert wurde, spricht gegen historische Funde und Fakten. ;)

Natürlich bist Du keine Muslima. Muslima ist man wenn man die 5 Säulen des Islam befolgt.

Die 5 Säulen sind:

Die Fünf Säulen

Der Islam legt fünf grundsätzliche Pflichten fest, die alle Muslime einzuhalten haben und die das Gebäude oder die Säulen seines Glaubens ausmachen. Dabei handelt es sich um:

  1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des Bekenntnisses zu diesem Glauben mit den folgenden Worten: "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist."

  2. Die fünf täglichen Gebete vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am Nachmittag, nach Sonnenuntergang und in der Nacht. Diese fünf täglichen Gebete helfen dem Muslim, sich im Alltagsleben ständig der Gegenwart Allahs bewusst zu sein. Diese Gebete sind eine ständige Erinnerung des Betenden an die Allgegenwärtigkeit und Allmacht Allahs und sie helfen dem Betenden dabei, nicht vom rechten Pfad abzuweichen.

  3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen. Der Islam legt großen Wert auf Großzügigkeit und Mildtätigkeit als Mittel zur Läuterung der eigenen Seele und zur Annäherung an Allah. Dem Muslim ist auferlegt, freiwillige Gaben zu verteilen, wenn immer es ihm möglich ist; doch ist es davon abgesehen seine Pflicht, einmal jährlich eine Almosen-Steuer von etwa 2.5 Prozent seines Kapitalvermögens zu geben, die an Arme und Bedürftige etc. geht. Die Zakat (Almosen-Steuer) versetzt auf diese Weise die Muslim-Gemeinde in die Lage, sich all ihrer Mitglieder anzunehmen und zu gewährleisten, dass niemand des grundsätzlichen Rechts auf ein menschenwürdiges Dasein beraubt wird.

  4. Das Fasten während des Ramadan, dem neunten Monat im islamischen Kalender. Dieses Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder bei Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft oder Stillen abgehalten werden. Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der Morgendämmerung und dauert bis nach Sonnenuntergang. Während dieser Zeit enthält sich der Muslim des Essens, Trinkens von Wasser oder anderen Getränken, des Geschlechtsverkehrs mit seinem Ehepartner und des Rauchens. Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper, und es stärkt das Gottesbewusstsein.

  5. Die Pilgerfahrt nach Mekka: Diese Pilgerfahrt ist allen Muslimen zumindest einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern sie gesund sind und die finanziellen Mittel dafür aufbringen können. Die jährliche Wallfahrt nach Mekka ist eines der größten Ereignisse in der islamischen Welt, weil sie Muslime aller Rassen und Länder der Erde zusammenführt. Dieses große Erlebnis im Leben eines Muslims hilft ihm gleichfalls, Allah näher zu kommen.

Quelle: Islamzentrum München

Muslim kann man auch sein, ohne die 5 Säulen zu beachten,

nämlich geborener Muslim

genau wie geborene Christen, die nie eine Kirche von innen sehen, oder niemals ein Gebet sprechen, und trotzdem Christen sind

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@Rosenherzle

.....was dann aber auch nur bis zu einem bestimmten Alter gilt, man geht davon aus, aber dem Zeitpunkt wo das Kind dann beten kann.

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Könnten die Damen und Herren Mohammedaner sich nun mal einigen, was gilt. Es gibt hier völlig gegensätzliche Ansichten dazu, ob die Angehörigkeit zu diesem Kult erblich ist (= mit dem Vater automatisch erfolgt) oder eben nicht. Für einen Kult, der den Austritt mit der Todesstrafe belegt (oder lebenslangem Irrenhaus), ist die Frage nicht unwesentlich.

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