Bin ich Atheist oder nur Konfessionlos, oder was vollkommen anderes?

...komplette Frage anzeigen

17 Antworten

Wenn du nicht an Gott glaubst, bist du Atheist. Aber ich würde mich da nicht auf irgendwelche Begrifflichkeiten fixieren. Egal ob du dich oder jemand dich als Atheist bezeichnet, ändert das an deinem Leben nichts. Du bist du, egal in welche Schublade du dich stecken willst oder lässt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Tiegerin 02.04.2016, 00:19

Er bleibt auch er, wenn er einen Begriff findet, der seine Position definiert. er sucht ja anscheinend nach einem "Namen" für seine Position.

1

Ich denke, es ist nicht so besonders wichtig, was deine Familie früher gefeiert hat oder nicht; noch unwichtiger ist allerdings, was wir über deiner religiösen Einstellung halten. 

Wichtig ist, ob du an Gott glauben willst oder nicht, ob du Jesus nachfolgen willst, ob du in der Kirche leben willst, ob du .... - oder eben nicht.

Und: Wie wichtig dir diese Frage ist!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du Dir keinen virtuellen Befehlshaber als "Gott" in Deinen Hinterkopf setzt, dann bist Du ein Nichtgottgläubiger, also ein Atheist, so wie z.B. 70% aller jüngeren Briten (nach Angabe des letzten "Spiegel"), kurzum, ein ganz gewöhnlicher Mensch. Nichtgottgläubiger ist man so ähnlich, wie andere z.B. Nichtschwimmer oder Nichtraucher sind.

Wenn Du in Deutschland amtlich als Mitglied einer öffentlich-rechtlichen Kirche eingetragen bist, dann bist Du kirchensteuerpflichtig. Zur Information des Finanzamtes über den Empfänger dieser Steuer findet man auf Steuerkarten und Personalbogen den Hinweis "Konfession" (röm.-kath., evang. o.a.). Das hat wenig mit dem persönlichen Glauben zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

An erster Stelle bist du ein Mensch.

Zu den christlichen Festen; Fast alle unsere Vorfahren in Deutschland waren Christen, abgesehen von den Juden. Diese Feste sind dadurch tief in unserer Kultur verankert sodass es weiterhin Teil der deutschen Bevölkerung ist, egal ob Christ oder Atheist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vieleicht einen christlichen Atheisten. Du glaubst zwar nicht an Gott, jedoch sind dir die christlichen Werte halt wichtig. Ich persönlich sehe mich auch zum Teil dort. Aber hei, was bringt es dir zu sagen was du bist? Wichtig ist, dass du mit dem was du glaubst zufrieden bist und deine innere Ruhe hast :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
halidbinvelid 01.04.2016, 11:10

Sowass gibt es nicht

0
Tiegerin 02.04.2016, 00:22

Das macht echt keinen Sinn. Du bist Christ, wenn du an Gott, Jesus Christus als Gottes Sohn und den heiligen Geist glaubst, oder wie auch immer. Damit kannst du kein Atheist sein.

Und "christliche Werte" sind einfach ganz normale Moralvorstellungen, die unabhängig von der Religion sind. Man braucht kein Christ sein, um "Du sollst nicht töten" etc. zu leben.

0

Warum willst Du Dich in eine Schublade quetschen? Du bist konfessionslos, Glückwunsch. Du bist nicht getauft, das wär ich auch gern denn keiner hat mich gefragt und ich hätte nein gesagt. Aber ich bin kein Atheist deswegen. Ich such mir meine Antworten selbst und verbitte mir jedwede Verbote zu denken.

Als Atheist bezeichnet man im engeren Sinne einen Menschen, der glaubt dass es keinen Gott bzw. keine Götter gibt. Ich persönlich bin der Überzeugung, dass die meisten sogenannten Atheisten nur zu intelligent für die Dogmen der christlichen Kirche sind und sich da nicht wiederfinden können, bzw. keine befriedigenden Antworten finden.

Aber kein halbwegs intelligenter Mensch kann leugnen, dass es Ideen gibt. Und diese sind Geist/Vernunft/Intelligenz. Irgendjemand muss diese Ideen gehabt haben. Sonst würde das ganze Universum nicht so sein wie es ist. Und dieser jemand ist Gott.

Ich denke Du bist ein Suchender. Und das ist doch gut so.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
LeBaboon 07.04.2016, 12:47

Gute Antwort bis auf den letsten Absatz.
Deine Gedanken/Ideen muss in der Tat jemand haben und zwar du. Es gibt da so ein Ding in deinem Kopf, das Wissen aufnimmt, in einen Zusammenhang setzt und Ideen produziert. Nennt sich Gehirn.

0

Ich wurde getauft bin katholischen feiere Ostern und Weihnachten allerdings einfach weil es jeder in meinem bekanntenkreis macht.

Trotzdem glaube ich nicht an eine bestimmte Person oder macht die die macht hat über alles zu richten.

Bin ich ein Atheist? Bin ich katholischen? Ist mir doch egal ich bilde mir meinen Glauben selbst durch Erfahrung. Und das solltest du auch. Aber der Definitiones Willen. Ja laut Wörterbuch bist du ein Atheist und ich bin ein kathole was du daraus machst ist deine Sache :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du bist ein mensch in allererster linie. der ganze rest ist nebensächlich

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Atheist ist, wer kein Bekenntnis zu einem Gott ablegt.

Das ist also ein völlig passiver Umstand.

Genauso wie Du wohl kein Polospieler bist, weil Du halt kein Polo spielst. Nichtpolospielen bedarf keines Bekenntnisses gegen Polo oder dem Beitritt zum Verein der Nichtpolospieler.

A... = Nicht

...Theist = Gottgläubiger

Nach Deiner Beschreibung bist Du ein Atheist.

Ich bin Atheist, ebenso wie ich Antitheist und Agnostiker bin. Alle diese Begriffe stehen für einzelne Positionen in Bezug auf Gottesglaube.

Atheismus aber ist kein Verein, keine Gemeinschaft, zu der man beitreten müsste. Wenn Du an keinen Gott glaubst, bist Du automatisch Atheist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist nicht getauft. Also bist du ein Heidenkind. ;-)

Wenn du dich zu keiner Kirche bekennst bist du konfessionslos.

Wenn du nicht an einen Gott glaubst, bist du Atheist.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Atheist glaubt an keine Gottheit.

Ein Konfessionsloser ist jemand der an eine bestimmte Gottheit glaubt, sich jedoch nicht an eine bestimmte Glaubensrichtung gebunden fühlt.

Ein Deist ist jemand der an eine unspezifische höhere Macht glaubt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du an Gott nicht glaubst, dann bist Du ein ein Atheist. So einfach ist das.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Atheist - Der Glaube, dass es keinen Gott gibt

Deist - Der Glaube an einen Gott, der allerdings nicht wie in den Religionen beschrieben ist und nicht in das Geschehen eingreift

Agnostiker - Die philosophische Auffassung, dass die Frage nach einem Gott generell unklärbar ist

Das sind alles Positionen außerhalb von Religion, such dir was aus (;

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast alles aufgezählt was du bist - gleichzeitig.
Hast du da Probleme

Hallöchen

Auweia.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du es so sagst, bist du auch nicht gläubig.

Sagen wir's so: Wenn du an Gott glaubst, an Die Bibel/Koran [anderes heiliges Buch] dann hast du wohl eine Religion.

*Der Glaube zählt* ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Laut Kirche kommst du direkt in die Hölle,

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist nicht einfach Atheist, wenn du nicht an Gott glaubst. Atheisten glauben auch an etwas - nämlich daran, dass es Gott nicht gibt.

Es gibt aber auch die Menschen, die sich auf nichts festlegen wollen. Sie glauben nicht an die Existenz eines Gottes, aber auch nicht an seine Nichtexistenz, sondern lassen diese Frage für sich einfach offen. Diese Menschen nennt man Agnostiker.

Was davon du bist, musst du aber letztendlich selbst wissen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
realsausi2 01.04.2016, 00:10

Atheisten glauben auch an etwas - nämlich daran, dass es Gott nicht gibt.

Falsch.

Etwas nicht zu glauben ist nicht selbst ein Glaube. Dann wäre Dein Nichtglaube an die Zahnfee also auch ein Glaube?

Nein, das ist Unsinn.

Ein Atheist glaubt nicht, dass es einen Gott gibt.

Das ist eine völlig andere Aussage als:

Ein Atheist glaubt, dass es keinen Gott  gibt.

Das "nicht" als negierendes Element bezieht sich im ersten Satz auf das Glauben. "Ein Atheist glaubt nicht..."

Im zweiten Satz bezieht sich die Negation "keinen" auf Gott.

Das Verb "glauben" wird also im ersten Satz negiert. Daraus zu folgern, das dieses Nichtglauben ein eigenständiger Glaube sei, ist eine Vergewaltigung von Sprache und Logik.

Nichtglaube ist niemals ein Glaube, wie auch Nichtrauchen kein Laster und Nichtfussballspielen kein Sport ist.

Diese Menschen nennt man Agnostiker.

Ich bin Atheist, Antitheist, Agnostiker und Ignostiker. Das passt alles unter einen Hut.

2
Aleksakisu 01.04.2016, 12:20
@realsausi2

Da habe ich Atheismus und Antitheismus wahrscheinlich ein bisschen durcheinandergebracht und das ganze auch noch ungünstig formuliert, tut mir leid. Mir war es vor allem wichtig, in meiner Antwort den Begriff des Agnostizismus einzubringen, weil der Fragensteller ja wissen wollte, ob es noch weitere Begriffe gibt, die seine Position womöglich beschreiben könnten.

Jetzt würde mich aber doch interessieren, wie sich Antitheismus und Agnostizismus vereinen lassen - mindestens die beiden Positionen hätte ich für einen Widerspruch gehalten. Ist da quasi der Ignostizismus das verbindende Element, sodass du gegen jegliche Form von Religion bist, die es momentan auf diesem Planeten gibt, aber die Frage nach Gottes Existenz trotzdem nicht beantworten kannst oder möchtest, weil du es für möglich hältst, dass quasi ein Gott in einer ganz anderen Form existiert, die in heutigen Religionen nicht berücksichtigt wird? Oder muss ich mir das jetzt ganz anders vorstellen?

0
realsausi2 01.04.2016, 19:42
@Aleksakisu

Jetzt würde mich aber doch interessieren, wie sich Antitheismus und Agnostizismus vereinen lassen -

Agnostizismus ist eigentlich unvermeidbar, wenn man ein wissenschaftlich fundiertes Weltbild hat.

Es ist ein logisches Prinzip, das die Nichtexistenz von Etwas nicht nachgewiesen werden kann.

Also kann, wer versucht, sein Weltbild logisch herzuleiten, nicht umhin anzuerkennen, dass die Nichtexistenz von Göttern eben auch nicht beweisbar ist.

Dieser agnostische Vorbehalt schmälert aber keineswegs die Überzeugung des Antitheisten, das Götterglaube dem Menschen unzuträglich ist.

Ist da quasi der Ignostizismus das verbindende Element

Ignostizsmus ist eine Erweiterung des Agnostizismus. Er sagt im Grunde "Wir können die Nichtexistenz von Göttern nicht beweisen, aber wenn wir deren Existenz beweisen könnten, würde sich für mich auch nix ändern."

Es ist eine möglicihe Folge des agnostischen Vorbehalts, dass die Existenz von Götter eventuell verifiziert werden könnte. Sollte das aber tatsächlich passieren, änderte das nichts an meiner antitheistischen Auffassung.

Auch wenn es Götter wirklich gäbe, bräuchte ich sie nicht, würde ihnen nicht mehr Respekt zugestehen als meinem Nachbarn.

sodass du gegen jegliche Form von Religion bist, die es momentan auf diesem Planeten gibt,

Ich bin sogar gegen jede Form von Spiritualität. Egal ob diese nun Götter oder anderes zum Inhalt hat.

weil du es für möglich hältst, dass quasi ein Gott in einer ganz anderen Form existiert,

Ich gehe davon aus, dass es keine Götter gibt. Der agnostische Vorbehalt ergibt kein Quentchen Evidenz für die Existenz von Göttern. Daher mache ich mir überhaupt keine Gedanken über irgendwelche Eigenschaften, die Götter haben könnten.

Das wäre so sinnvoll wie über die Schlüpferfarbe von Rotkäppchen zu spekulieren.

Sobald sich mir ein Gott vorstellt, werde ich seine Existenz zur Kenntnis nehmen, ein Bier mit ihm trinken wenn er mag und dann meiner Wege gehen.

1
Aleksakisu 02.04.2016, 00:22
@realsausi2

Ah, vielen Dank für diese Erklärungen. Ich sehe, dass es deutlich zu lange her ist, dass ich mich selbst mit dieser Thematik auseinandergesetzt habe...

Was mich jetzt wiederum interessieren würde: Weshalb lehnst du Spiritualität ab? Falls ich mit meinen Nachfragen nerve, musst du natürlich nicht antworten.

0
realsausi2 02.04.2016, 00:53
@Aleksakisu

Falls ich mit meinen Nachfragen nerve, musst du natürlich nicht antworten.

Sachlich gehaltene Fragen, die Interesse am Thema ausdrücken, beantworte ich gerne.

Weshalb lehnst du Spiritualität ab?

Zum Einen gilt hier, was auch für Götter gilt. Keine Evidenz. Die Physik kennt vier Kräfte. Alles, was ist, erwächst aus diesem Gefüge. Es ist nicht wahrscheinlich, dass es eine fünfte Kraft gibt, die uns bisher verborgen geblieben ist.

Keine dieser vier Kräfte ist geeignet, spirituelle Phänomene zu erklären. Solange es keine schlüssigen Belege für die Existenz und Wirksamkeit solcher Dinge gibt, betrachte ich sie als nicht existent.

Zum Andern halte ich die Hinwendung an sowas ebenso wie Gottesglaube für eine Reduzierung des Menschen. Eine Externalisierung von substantiell in uns gelegenen Teilen unseres Selbst.

Verantwortung sowie Kompetenz für Moral und Weltverständnis werden nach Außen projiziert.

Das schwächt den Menschen, entfremdet ihn von sich selbst.

Zum Dritten trennt es Menschen voneinander. Bekenntnisse solcher Art schaffen immer Gruppen, die sich als "besser" begreifen, als dichter an den selbsternannten "Wahrheiten".

Ich erlebe das ständig hier, dass mir vorgeworfen wird, ich könne einfach nicht zu einem Gott finden durch in mir begründete Defizite.

Als jemand, der über viele Jahre sehr aktiver Christ war, weiß ich genau, wie das funktioniert.

Ich halte jede Form der Spiritualität für menschenfeindlich, unötig oder im schlimmeren Fällen sogar für schädlich.

1
Aleksakisu 02.04.2016, 01:19
@realsausi2

Das sind meiner Meinung nach auf jeden Fall drei gute und nachvollziehbare Gründe, danke dafür.

Was würdest du von einer Form von Spiritualität halten, die ein einzelner Mensch für sich entdeckt und quasi für sich alleine auslebt, ohne sich in irgendeiner Form von ihrer Ausübung in seinem Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen beeinflussen zu lassen, von der er selbst jedoch ein positives Gefühl und mehr Kraft im Alltag erhält, die es ihm ermöglicht, mehr Gutes zu tun (unter der Annahme, dass sein derartiger Zustand durch nichts anderes verursacht werden kann)? Beziehungweise hältst du die Existenz einer solchen Form der Spiritualität überhaupt für möglich?

Was mich ebenfalls interessieren würde: Wie genau würde deine Antwort lauten, wenn jemand dir gegenüber die pascalsche Wette als Argument für den Glauben an einen Gott benutzen würde?

0
realsausi2 02.04.2016, 10:45
@Aleksakisu

Sowas bleibt natürlich immer jedem selbst überlassen. Wenn es nur auf die eigene Person bezogen ist, hat jeder die Freiheit zu tun, was ihm gefällt.

Für mich wäre das nichts. Es hat wohl jeder ein Recht auf eine eigene Meinung, aber niemand hat das Recht auf eine eigene Realität.

Diese Realität ist für alle exakt die Gleiche. Wenn sich jemand diese Realität oder eben seine Positionierung dazu "schönsäuft", ob tatsächlich mit Drogen oder spirituellen Betrachtungen, gibt er immer einen Teil seiner selbst und einen Teil der Realität auf.

Das wäre für mich tatsächlich kein erträglicher Umstand. Ich würde lieber an der Realität leiden, als mir eine erträglichere herbei zu fabulieren.

Meine überstandene Krebserkrankung und vor allem Chemotherapie und Bestrahlung sind mir Beleg, dass diese Einstellung auch in extremen Krisensituation für mich tragfähig ist.

Mir ist mein Menschsein das allerhöchst Gut. Davon gebe in nie mehr ein Jota ab an Götter oder andere spirituelle Konzepte.

1
Omnivore09 01.04.2016, 00:24

Atheisten glauben auch an etwas - nämlich daran, dass es Gott nicht gibt.

Es ist ein Unterschied ob ich an etwas "nicht aktiv glaube" oder einfach KEINEN Glauben habe!

Ich Glaube NICHT! Und das ist KEIN Glaube, sondern ein UNglaube!

Das wäre genauso absurd, als würde ich behaupten, dass asioziale Menschen sozial wären, weil das Wort "sozial" drin steckt!

Ich habe keinen Glauben, BASTA!

2
waldfrosch64 01.04.2016, 14:31
@Omnivore09

Es gibt keinen Grund auf sowas stolz zu sein .Oder was macht dich eigentlich jetzt  dadurch besser .

0
realsausi2 02.04.2016, 01:01
@waldfrosch64

Auf welche Weise meinst Du, hätte Omnivore09 Stolz zum Ausdruck gebracht?

Ich lese dort nur eine Richtigstellung, angestoßen durch die Unterstellung, dass Atheisten eine Glauben an keinen Gott hätten.

Da diese unsinnige Behauptung häufiger aufgestellt wird und trotz wiederholter Belehrung immer wieder vorgetragen wird, bedarf es offensichtlich auch mal eines deutlich abgefassten Kommentars, um die Erkenntnisresistenten mal aufzuwecken.

Oder was macht dich eigentlich jetzt  dadurch besser .

Meine Abwendung vom Glauben macht mich besser.

Auf jeden Fall.

Nicht besser als Dich, aber besser als der, der ich vorher war. Es ist ein Gewinn, eine Befreiung, eine Rückkehr zu sich selbst, eine Wiedervereinigung im Inneren.

Stolz darauf wäre nicht das, wie ich das nennen würde. Aber ein Grund zur Freude allemal. Ein Gefühl von angekommen zu sein, von wieder komplett zu sein.

0

Was möchtest Du wissen?