Bin ich alleine mit dieser Meinung?

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12 Antworten

Ja, ich bin der gleichen Meinung und gehe so gar noch einen Schritt weiter.

Natürlich sind Test zum lernen völlig überflüssig. Wichtig dagegen sind sie für das Funktionieren des Schulsystems. Sie dienen dazu, Dich und die anderen Schüler unter Druck zu setzen, damit ihr lernt, was Euch eigentlich nicht interessiert und was zum großen Teil auch keine Bedeutung für euch hat. Man glaubt euch bewerten und miteinander vergleichen zu müssen. Die Frage ist: Warum muss man Menschen bewerten und vergleichen? Es gibt wirklichen Grund. Darum bleibt es das Geheimnis der Bildungsbürokraten und Lehrer, warum sie es dennoch tun.

Das, was in der Schule passiert, hat nur sehr, sehr wenig mit dem Lernen zu tun. Wie wäre es sonst anders zu erklären, dass nicht nur das Wissen aus den Tests, sondern mehr als 90% des gesamten Schulwissens nach kurzer Zeit vergessen sind. Das ist keine wilde Behauptung, sondern schon in den 1960er Jahren erforscht und nachgewiesen.

Du lernst in der Schule sehr viel überflüssiges Zeug, welches in deinem Leben nie wieder eine Rolle spielen wird.

Gruß Matti

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Tests innerhalb von Lernaktionen dienen dazu, den Wissensstand zu überprüfen, das ist für BEIDE SEITEN sinnvoll. Der Lehrende erkennt die Schwachstellen und kann sich ein Urteil bilden, der Lernende erkennt, wo er noch Lernbedarf hat.

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M0naMaus 20.03.2014, 09:58

Wenn aber so gelernt wird, dass man es einfach auswendig kann und dann einen Test darüber schreibt, sagt das sehr sehr wenig über den eigentlichen Wissensstand aus. Nehmen wir an, es wird ein Vokabeltest über eine bestimmte Menge an Wörtern geschrieben und die ganze klasse lernt diese einfach nur auswendig. Dann hätten alle eine 1 und nach zwei Tagen kann keiner mehr diese Vokabeln.

Klar sagt man, dass man sich mit einem Thema auch beschäftigen muss um effizient zu lernen. Aber ganz ehrlich: Nenn mir einen 16 Jährigen, der jeden Tag Lust hat, nach der Schule sich INTENSIV mit Mathe, Englisch, Physik, Chemie, Sozialkunde etc. auseinanderzusetzen. Es wird meistens von den Jugendlichen nach dem Kurzzeitprinzip gelernt: Alles einen Tag vorher reinpressen, auswendig können, Test schreiben, alles wieder vergessen.

Ist leider so :-/

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Bei den meisten Bewerbungsgesprächen schaut man auf die Note - egal ob Uni, Ausbildung oder Baumschule. Und die Note muss ja irgendwo herkommen...

Wenn du mit dieser Praxis nicht einverstanden bist, bewirb dich bei GNTM. Da zählt das Aussehen. In allen anderen Berufszweigen wird der Schwerpunkt tendenziell eher auf die Note gelegt.


Ich habe meine Schule vor 10 Jahren verlassen und kann mich an vieles auch nicht mehr erinnern; aber das, was für meinen Beruf wichtig war, kann ich heute immernoch. :)

Da du als Schüler aber noch nicht 100%ig wissen kannst, was für dich einmal wichtig sein wird, solltest du versuchen, die alle Türen offen zu halten, indem du dir eine breite Allgemeinbildung aneignest.


Ich kann dir aber insoweit Recht geben, dass Tests in einigen Fächern sinnlos sind. Bei mir war das Musik. Das habe ich nie verstanden udn das werde ich nie verstehen. Da stand schon früh fest, dass das nicht meins ist. Bei dir ist es vielleicht ein anderes Fach - oder auch zwei. Wenn es aber auf alle Fächer zutrifft, solltest du einmal mit dir ins Gericht gehen, ob die Schule, auf die du jetzt gehst, die richtige für dich ist. :)

LG

MCX

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Goech 20.03.2014, 10:44

danke für die Räte (Rat mhrzhl.),

Ich bin jetzt im neunten Schuljahr, da meine Hochschule, nicht mehr weiter geht, gehe ich dann auf eine Schule die Websitenentwicklung supportet.

Weil in der Schule wo ich gerade bin ist schrecklich,

30 Min Morgenpause 3 Std Mittagspause 3 Fächer pro Tag

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Volens 20.03.2014, 12:56
@Goech

Als Plural für Rat verwendest du besser
Ratschläge.

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M0naMaus 20.03.2014, 14:10
@Volens

Das was Miraculix84 sagt, finde ich nicht ganz korrekt. Meine Schulzeit ist jetzt auch schon ein wenig her, und ich muss sagen, das was hängen geblieben ist, ist nicht wirklich viel (gehen wir jetzt mal nicht vom Allgemeinwissen aus, sondern nehmen Mathe, Deutsch, Physik als Grundlage)

Mathe: Ich musste Volumina von Pyramiden berechnen, was passiert, wenn man ein Eck wegschneidet; musste Gleichungen mit mehr Buchstaben als Zahlen lösen etc.

Deutsch: Gedichte anlaysieren, Erörterungen schreiben, Textgebundene Aufsätze etc. (das war noch einigermaßen sinnvoll, damit man lernt, Texte aufzunehmen und zu verstehen)

Physik: hab ich jetzt noch nicht mal mehr eine Ahnung was wir da gelernt haben, ich hab mich damals mit spicken und ner grottigen 5 rumgeschlagen.

Also manchmal lernt man in der Schule dermaßenen gequirlten Mist. Ich mein, für was muss man in einem NORMALEN Beruf (Bürotätigkeiten etc.) die Volumina von Pyramiden, Quadraten berechnen können?? Ich arbeite selbst in einem Beruf, in dem man Matheverständnis braucht, aber nicht so eins. Das ist für mich verschwendete Zeit gewesen, damals - genauso wie heute ;-)

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Ich bin der Meinung dass es sinnlos ist "auf" oder "für" einen Test zu lernen.

Ich meine, diese Aussage sagt ja schon alles, du lernst du damit du beim Test noch alles im Kurzzeitgedächtnis hast, und danach wieder alles vergisst. Nur damit du halt beim Test eine gute Note abstauben kannst.

Sinnlos sind sie an sich nicht, aber die Umstände die das heuteige Schulsystem stellt machen Tests (zumindest zwischen der 6. und 10. Klasse) sinnlos.

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Goech 20.03.2014, 09:51

genau das habe ich gemeint, du hast es mir von der Seele geredet

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Es kommt natürlich auch immer drauf an, wie man sich vorbereitet.

Stupides Auswendiglernen, ohne den Sinn zu erfassen, bringt weniger, als sich wirklich mit dem Thema zu befassen und auseinander zu setzen.

Spickzettel sind auch keine schlechte Methode, weil das Hirn dann eher das selbst gestaltete Bild speichert und man sich zudem noch mit dem Inhalt beschäftigt hat (was schreibe ich auf, wie schreibe ich auf, wie kann ich es möglichst kurz halten und dennoch verstehen...)

Dazu kommt, dass das Gerhin in der Lage ist, epochenweise zu lernen. D.h., Du kannst Dich heute mit einem Thema befassen und nach 2 Moanten wieder aufgreifen... derweile hat sich das heute erlernte gesetzt und Du kannst es recht gut abrufen.

Kurz gedacht scheint es sinnlos, einen Test zu schreiben, auf längere Sicht ist aber auch dies lehrreich.

WENN man sich natürlich damit befasst hat...

Außerdem ist es natürlich irgendwie nötig, das "Wissen" der Schüler irgendwie abzufragen, um zumindest zu einer Note zu kommen.

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Also ich bin total deiner Meinung. Ich hatte meine komplette Schulzeit + Berufsschulzeit während meiner Ausbildung diese Meinung.

Man lernt auf einen Test um angeblich den "Wissensstand" zu überprüfen. Doch in Wirklichkeit wird einem vorher gesagt, was dran kommt, das paukt man sich rein bis man es in und auswendig kann (manche machen das auch nicht^^), dann schreibt man den Test und innerhalb von wenigen Tagen ist alles wieder weg. Natürlich bauen manchen Sachen in Mathe oder in Sprachen aufeinander auf und da finde ich Tests auch wirklich gut. Aber wenn in Tests z.B. nur Vokabeln dran kommen... Bitte, das kann doch jeder: Wörter auswendig lernen. Und meistens vergisst man sie, da es nicht ins Langzeitgedächtnis übergeht, wenn man nur gezielt auf einen Test lernt.

Alles in allem finde ich das Schulsystem mehr als bedenklich, vorallem wegen den Tests. Das ist absolut KEIN effizientes lernen. Eben nur auf Teufel-komm-raus alles reinpauken um es dann wieder zu vergessen, ist absoluter Käse. Und mir ging es nicht nur in der Realschule sondern auch in der Berufsschule so.

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Goech 20.03.2014, 09:54

ja da haben wir die Problematik...

kein Lehrer will mit mir auch darüber reden (verstehe das ja auch)

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Goech 20.03.2014, 09:54

ja da haben wir die Problematik...

kein Lehrer will mit mir auch darüber reden (verstehe das ja auch)

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M0naMaus 20.03.2014, 10:01
@Goech

Klingt vllt etwas weit hergeholt, aber ich erlaube mir mal zu sagen, dass man das Schulsystem bei uns völlig umstellen müsste. Ich hätte selbst dazu keine Idee, wie man das ganze effizienter und sinnvoller machen könnte...

Aber auf jeden Fall nicht mehr nach diesem Prinzip: Nächste Woche schreiben wir eine Schulaufgabe über XY

Dann passiert nämlich in 90 % der Fälle genau das, was ich oben geschrieben hab.

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Kuhlmann26 20.03.2014, 13:35
@M0naMaus

@MOnaMaus:

... aber ich erlaube mir mal zu sagen, dass man das Schulsystem bei uns völlig umstellen müsste. Ich hätte selbst dazu keine Idee, wie man das ganze effizienter und sinnvoller machen könnte...

In einigen wenigen Schulen hat die Umstellung schon stattgefunden. Dort steht kein Lehrer vor mehr oder weniger desinteressierten Schülern. Die suchen sich morgens selber aus, in welchem Unterrichtsfach und welchen Stoff des Fachs sie lernen wollen. Pro Jahr müssen sie eine gewisse Anzahl an "Bausteinen" durcharbeiten. Wie lange sie dazu brauchen ist natürlich von Schüler zu Schüler unterschiedlich. Einer ist in Mathe schneller durch, braucht aber dafür in Deutsch länger. Einem anderer fällt Deutsch sehr leicht, dafür ist er in Natur und Gesellschaft langsamer. Alles kein Problem. Jeder lernt in seinem Tempo.

Es gibt zwar auch noch Tests, aber wann die geschrieben werden, legt jeder Schüler für sich selbst fest. Wenn er den Stoff des Bausteins kapiert hat, meldet er sich beim Lehrer zum Test an. Und Noten gibt es bis zur 9. Klasse auch nicht.

Es lernen immer 3 Jahrgangsstufen zusammen, dadurch haben die Schüler die Gelegenheit, sich untereinander zu helfen. Die Lehrer greifen nur ein, wenn die Schüler das wollen.

Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass es zum lernen keiner Schulen bedarf, finde ich diese Organisation des Unterrichts noch halbwegs erträglich.

http://www.ev-schule-zentrum.de/index.php?id=aktuell

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M0naMaus 20.03.2014, 13:58
@Kuhlmann26

Leider sind solche Schulen nicht wirklich anerkannt und viele verbinden damit Kinder, die eine Lernschwäche o.ä. haben. So etwas finde ich tausend mal sinnvoller als dieser Frontalunterricht in den meisten Schulen. Dort, wo die Schüler mehr schlafen als bei der Sache sind...

Solche Schulen sollten sich mehr durchsetzen und das Prinzip sollte generell so gestaltet werden. Das wäre das effizienteste was man tun könnte. Außerdem lernen Kinder so schon früh Verantwortung zu übernehmen. Finde ich echt ein super Schul-Modell.

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Kuhlmann26 20.03.2014, 17:46
@M0naMaus

@MOnaMaus: Diese Schule ist nicht nur anerkannt, sondern eine Gemeinschaftsschule, die dem gleichen Lehrplan unterliegt, wie jede andere Regelschule in Berlin. Dieser Lehrplan wird nur völlig anders umgesetzt.

Es gibt an dieser Schule keine Kinder mit Lernschwäche. Nur mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Dort sitzt das Kind mit Downsyndrom neben dem sogenannten hochbegabten Kind. Und dazwischen all die anderen.

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Miraculix84 20.03.2014, 10:41

Aber, wenn ich das einwenden darf, hast du dabei gelernt, wie du dich auf eine Prüfung vorbereitest und wärest auch in der Lage, dir das gelernte im Notfall auch noch ein zweites Mal selbständig anzueignen. Andernfalls hättest du kaum dein Berufsschulzeugnis erhalten und wärst auch nicht in der Lage, dich in deinem Beruf weiterzubilden. Darauf kommt es doch an!

LG

MCX

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M0naMaus 20.03.2014, 11:50
@Miraculix84

Ob es aber eine sinnvolle Mehtode war zu lernen, ist fraglich. Klar, wenn man eine Abschlussprüfung hat, in der 2,5 Jahre Lehrstoff drankommen, ist es nicht mehr so einfach, alles auswendig zu wissen.

Es geht aber eigentlich um normale Tests wie Schulaufgaben oder Kurztests.

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Na ich finde es schon sinnvoll. Ich vergesse auch nichts, was in den Testen drankommt, wenn ich es im Test schon konnte. Ich kann auch nichts stur auswendig lernen. Wenn ich es kann, dann für immer. Aber alle lernen halt unterschiedlich.

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Wie will man denn sonst Deine Noten bewerten?

Wenn Du es wieder vergisst würde ich Dir mal ein Training für Dein Gedächtniss vorschlagen, oder Du brauchst einfach nur etwas länger bis Du es vollständig verstanden hast!

Was bringt Dir das jetzt? Denkst Du dass die Lehrer Schulen, Hochschulen und Universtitäten nun jetzt keine test mehr machen?

Stell Dir vor der Arzt vor Dir hätte alles wieder vergessen und behandelt Dich falsch!

Du kannst es nciht behalten, weil es Dich nciht interessiert!

Bist Du in ner hauptschule oder realschule? Also auf ner Gym kannst Du unmöglich sein, die haben weniger Gedächtnissprobleme. . . . . . Oh Mann!

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Goech 20.03.2014, 09:48

ich bin "Technique" in einer lux. "Lycée"

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Goech 20.03.2014, 09:50

ich bin auch deiner Meinung dass die Lehrer weitere Prüf. machen.

Nur ich finde das ist der falsche Weg um zu prüfen ob jmd. das verstanden hat.

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Man lernt es ja immer, aber es muss nicht sein wenn man es gelernt hat dass man es dann weiss, wenn ich mich dann nicht mehr damit befasse mit dem Thema vom vergangem Test, dann vergesse ich das

Das ist korrekt. Gäbe es jedoch keine Prüfungen, würden sich viele überhaupt nicht mit dem Stoff auseinandersetzen.

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Ich bin genau deiner Meinung. Teste machen zudem nur Stress.

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Etwas bleibt immer haften, übrigens, Wissen ist Macht, nix wissen macht nix, grins

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Ja demnach bringen keinerlei Abfragen etwas, wie sollen dann die Lehrer eine schriftliche Note bilden?

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Goech 20.03.2014, 09:45

aus den Prüfungen, die anscheinend sinnlos sind

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Wolkenbaum 20.03.2014, 09:47
@Goech

Klar! ich würde auch nicht wollen, dass der Arzt der mich Opperiert geprüft wurde. Mir reicht es doch aus, wenn er nur ein Buch gelesen hat und es als Hobby macht!

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